Ausstellung – Essenheimer Kunstverein

BLUMEN UND BÄUME in Zusammenarbeit mit der AKADEMIE FÜR WISSENSCHAFTEN UND LITERATUR MAINZ

Seit über 40 Jahren ist Petra Balbach künstlerisch tätig und seitdem beschäftigt sie sich auch mit dem Thema der Ausstellung. Blumen und Bäume tauchen in ihrer Portrait-, Akt-, Stillleben- und Landschaftsmalerei auf und sind fast immer direkt vor der Natur gemalt.

Seit 2013 verändern sich die Arbeiten durch die Beschäftigung mit der Collage. Papierschnipsel aus Zeitungen und Zeitschriften werden so in die Bilder eingearbeitet, dass sie oft erst beim genaueren Hinsehen zu erkennen sind. Es entstehen weitere Bedeutungseben, die durch Schriftfragmente noch erweitert werden können, so weit, wie es der Betrachter möchte und zulässt.

Petra Balbach hat in Frankfurt und Paris studiert, leitet seit 15 Jahren eine eigene Kunstschule in Heidesheim-Heidenfahrt, unterrichtet Zeichnung und Malerei am WBZ Ingelheim und veranstaltet jährlich eine Malreise mit ihren Schülern.

Ausstellungen im In- und Ausland.

Die Vernissage ist am 31. Januar 2019, 18 Uhr in der Akademie für Wissenschaften und der Literatur, Geschwister-Scholl-Straße 2, 55131 Mainz

Die Ausstellung ist geöffnet : Mo – Do 9 – 16 Uhr, Fr. 9 -13 Uhr

Der Eintritt ist frei

16/01/2019

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Simultan

Am Freitag, dem 25. Januar 2019 findet um 20 Uhr die Vernissage der Ausstellung mit dem Titel „SIMULTAN“ Im Kunstforum Essenheim, Kirchstr. 2, 55270 Essenheim statt.Zur Einführung findet ein Gespräch zwischen Künstlerin und den Kuratoren Carmen Stahlschmidt und Andreas Preywisch statt.

 

Normalerweise kommt der Kontakt zum Essenheimer Kunstverein durch Empfehlungen oder Bewerbungen zustande. Im Fall von Ines Beyer war es ein gemeinsamer Arbeitsaufenthalt 2015 mit Carmen Stahlschmidt in Künstlerhaus Schloss Plüschow in Mecklenburg, der zur Ausstellung im Kunstforum Essenheim führte.

 

Die 50-jährige Künstlerin ist in Halle (Saale) geboren, studierte zunächst Literatur und Kunstgeschichte in Berlin, danach Bildhauerei in Dresden, ein Meisterschülerstudium bei Prof. Martin Honert schloss sich an. Seit 2005 lebt Ines Beyer als Bildende Künstlerin in Dresden. Sie lebt in einer Familie mit zwei Kindern. Von der Öffentlichkeit entdeckt wurde sie nach einer Gruppenausstellung „Disegno. Zeichenkunst für das 21. Jahrhundert“ im Kupferstichkabinett in Dresden und einer Einzelausstellung im Leonhardi-Museum Dresden. Ankäufe durch das Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Staatlichen Graphischen Sammlung München bestätigen das. Und nun die Ausstellung im Essenheimer Kunstverein.

 

Die Arbeitsweise von Ines Beyer ist sehr arbeitsintensiv. Am Umgang mit einem Zeitungsfoto sei dies geschildert. Sie fand ein Zeitungsfoto eines palästinensischen Jungen in DIE ZEIT. Sie kopiert und vergrößert es in verschiedenen Varianten. Die Vergrößerung des gedruckten Bildes offenbart seine Struktur aus übereinander gesetzten Rastern. Dort, wo sie einen Pullover sehen und sich ihn genau vorstellen konnte, seine gestrickte Textur, das Menschenbild, ist bei vergrößertem Hinsehen etwas ganz anderes.

Die Differenz zwischen den Strukturen markiert vielleicht die Distanz zum Geschehen.

So kommt die Künstlerin zur Zeichnung von Rasterstrukturen. Inzwischen experimentiert sie : verschiedene Strichsetzungen, Größen und Abstände, dabei vereinzelt auch in großen Formaten.

Aktuell hat sie begonnen, eine zweite gezeichnete Struktur über die erste zu legen. Das führt zu Überlagerungen und zum Entstehen und Zerfallen von Mustern.

 

Ein zweiter Teil ihrer Arbeit geht wieder aus von gesammelten Fotos. Diese hat sie mit Nadel und Faden auf weiße Museumshandschuhe übertragen, wobei sich ihre Stickerei oft auf die textilen Teile des Bildes konzentriert, auf Tücher, Decken und Kleidung.

Parallel experimentiert sie mit den Möglichkeiten der maschinellen Bestickung und deren digitaler Programmierung. Sie orientiert sich hier an gedruckten Rasterstrukturen, die sie in die textile Technik überträgt. Der lineare Verlauf des Fadens beschreibt so zeilenweise in dichteren und offeneren Schraffuren das Hell-Dunkel des abgebildeten (textilen) Motivs. Zur Zeit entwickelt Ines Beyer die Umsetzung einer zweifarbigen Bestickung , in der zwei verschiedenfarbige Raster im Winkel zueinander versetzt übereinander gestickt werden.

 

Der Besuch von Vernissage und Ausstellung ist wie immer eintrittsfrei, Spenden sind natürlich willkommen. Die Öffnungszeiten sind samstags 14 – 18 Uhr und sonntags von 11 – 17 Uhr. Die Ausstellung endet am 17. Februar.

 

Gez. A. Preywisch

 

22/11/2018

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Schmetterlinge

Den Verlauf des Lebens mit all seinen Wandlungen und Metamorphosen darzustellen – diese Leitidee verbirgt sich hinter den „Schmetterlingen“ der Künstlerin Liesel Metten. Umgesetzt in einer großartigen Vielfalt von malerischen und bildhauerischen Techniken, finden sich nicht nur „fertige“ Schmetterlinge unter ihren Arbeiten, sondern auch diverse Vorstufen wie Kokons. Die Werke sind gemalt, mit der Schere geschnitten, nach der Formung in Wachs in Bronze gegossen. Auch der neueste Schmetterling in Bronze ist in der Ausstellung des Essenheimer Kunstvereins zu sehen.

Die Ausstellung wird anlässlich des 80. Geburtstags der Künstlerin präsentiert. Sie ist Teil der Retrospektive „Die Welt der Liesel Metten“, die von Januar bis Oktober 2018 in Mainz, Essenheim und Ingelheim gezeigt wird. Liesel Metten ist in Essenheim keine Unbekannte: Vor 15 Jahren öffnete das Kunstforum erstmals seine Pforten – mit einer Ausstellung ihrer Werke.

 

Ausstellungseröffnung

in Anwesenheit der Künstlerin Liesel Metten

mit einer Einführungsrede von Prof. Dr. Markus Schächter (ehemaliger Intendant des ZDF)

Freitag, 02.02.2018 – 20.00 Uhr

mit freundlicher Unterstützung von Weingut Blodt, Essenheim

 

Öffnungszeiten der Ausstellung

samstags 14.00 – 18.00 Uhr

sonntags 11.00 – 17.00 Uhr

 

Der Eintritt ist frei.

 

02/12/2017

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Winter_art

Am letzten Novemberwochenende ist es wieder so weit: Der Essenheimer Kunstverein präsentiert „WINTER_ART“, die alljährliche Gruppenausstellung seiner Künstlermitglieder. Vom 24. bis zum 26. November 2017 sind im Kunstforum die Arbeiten folgender 15 Künstlerinnen und Künstler zu sehen:

Karin Böpple, Hans Gaubatz, Inge Gohr, Frank Hoffmann, Nikola Jaensch, Lutzian Kickelhahn, Ulrike Mangel, Sieglinde Nordmann, Peter Schäfer-Oswald, Siegfried Räth, Christian Reinmann, Verena Reinmann, Stefanie Schiller, Waltraud Trapp und Elly Zindler.

Die Ausstellung ermöglicht ein Bild von der Vielfalt der einzelnen Kunstrichtungen, die im Essenheimer Kunstverein vertreten sind: u.a. groß- und kleinformatige Malerei, Zeichnung, Linol- und Siebdruck, Collage, Skulptur und Plastik sowie Fotografie.

Die Vernissage findet am Freitag, 24.11.2017 um 20 Uhr statt. Die Vorsitzende des Essenheimer Kunstvereins, Eva Appel, wird durch den Abend führen. Alle Künstlerinnen und Künstler sind anwesend.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Samstag 14 – 18 Uhr, Sonntag 11 – 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

19/01/2017

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Spielzeit

 

 

Die Herznote des künstlerischen Wirkens von Benedikt Solga ist seine Kunstfigur „Herr S.“, die er bereits 1999 erschaffen hat. Herr S. kann alles: Er kann sich verbiegen, verdrehen, teilen und sogar fliegen oder die Welt retten. Als Avatar agiert er in Solgas Reich der Ideen und schlüpft in die verschiedensten Rollen – so ermöglicht er dem Künstler ein breites Themenspektrum: von Leben und Tod über Religion bis hin zum künstlerischen Selbstverständnis oder der Reflexion über die eigene Persönlichkeit. „Herr S. ist geduldig, nichts kann ihn erschüttern“, so Solga.

 

Die Ausstellung „Spielzeit“ zeigt Herrn S. in seinen diversen Rollen – er ist der Schauspieler und der Sockel, auf dem er steht, ist die Bühne. Zu sehen sind Arbeiten aus Solgas gesamtem Themenspektrum: neben Herrn S. weitere Skulpturen und Reliefs aus Eisen, die Räumen und Landschaften beschreiben und als Hommage an den Bildhauer Robert Jacobsen entstanden sind.

 

Ausstellungseröffnung

in Anwesenheit des Künstlers

Freitag, 27.10.2017 – 20.00 Uhr

Begrüßung: Eva Appel, Vorsitzende des Essenheimer Kunstvereins

Einführung: Frau Dr. Marta Cencillo Ramìrez

mit freundlicher Unterstützung von Weingut Wagner, Essenheim

 

Öffnungszeiten der Ausstellung

samstags 14.00 – 18.00 Uhr

sonntags 11.00 – 17.00 Uhr

 

Der Eintritt ist frei.

19/01/2017

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manythings

 

Ausstellung in Kooperation mit der DavisKlemmGallery, Wiesbaden

In den Werken der Berliner Künstlerin Marion Eichmann erfahren alltägliche Szenen und Objekte eine Verwandlung. Das Gesehene wird aufgesogen, reduziert, transformiert – die vorbeifahrenden Autos, die vorbeilaufenden Menschen oder ein Zimmer samt Einrichtung. In den in der Ausstellung präsentierten Installationen und Arbeiten auf und aus Papier schafft die Künstlerin einen eigenen Kosmos, der sich durch weiße Grundfarbe und schwarze Linien und Konturen auszeichnet.

Die Abbildung zeigt ihre Installation „Button down“ (2011), bei der sie eine Knopfsammlung verarbeitet hat. Sortiert und in vielen geweißten Kästchen gestapelt, sind die Knöpfe nun Teil des Kosmos der Künstlerin und haben nichts mehr mit ihrem früheren Leben als Inventar eines Kurzwarengeschäfts zu tun. Ja, es hat etwas Obsessives –  vielleicht ist es aber auch der Versuch, in eine chaotische Welt ein wenig Ordnung zu bringen.

Ausstellungseröffnung

in Anwesenheit der Künstlerin Marion Eichmann

Freitag, 18.08.2017 – 20.00 Uhr

Begrüßung:  Eva Appel

Einführung: Max Pauer, Frankfurt, Ausstellungsmacher und Künstler

mit freundlicher Unterstützung von Weingut Wagenknecht, Essenheim

 

Öffnungszeiten der Ausstellung

samstags 14.00 – 18.00 Uhr

sonntags 11.00 – 17.00 Uhr

 

Der Eintritt ist frei.

19/01/2017

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Opernplakate

 Opernplakate von Günter Rambow im Kunstforum Essenheim

 

Einführung   Gunter Rambow – Opernplakate    05.05.2017

 

Liebe Kunstfreunde,

 

Plakate in einem Kunstverein? Ist das überhaupt Kunst?  Dazu möchte ich einige Anmerkungen machen.

 

Plakat: Für jeden, der ein Plakat zu entwerfen hat, gibt es Zwänge, die die Gestaltung sehr einschränken. Das fängt an mit den Vorgaben für die Größe:

DIN A 4 bis hin zu DIN A 0 oder Sondergrößen. Weiter mit formalen Vorgaben wie Unterbringen eines Logos, nur Text wie bei unserer Dokufilm-Kunst-Abteilung, eine gewohnte Aufteilung  von Text und Bild usw. Designer und auch KV-Mitglieder, die immer wieder Plakate entwerfen, können ein Lied von diesen Rahmenvorgaben singen. Dazu kommen noch die Drucktechnik und das Medium wie Papier, Stoff, Glas u. a. Ist da überhaupt noch Raum für Kunst? Ja, auf jeden Fall. Davon zeugt schon allein der Begriff Plakatkunst.

 

Plakatkunst: Von Holland kamen Plakate über England und Frankreich auch nach Deutschland. Schon früh entwickelten neben Druckern und Lithographen auch bildende Künstler Plakate. Ein ganz wichtiger Vertreter war im 19. Jahrhundert Jules Chéret, der als Pionier der Plakatkunst gilt. Er war sowohl Handwerker als auch Künstler. Seine besondere Leistung war die Weiterentwicklung der Farblithografie, so dass er mit nur noch 4 statt 25 Steinen Auflagen drucken konnte. 1888 erhielt Jules Chéret das Kreuz der Französischen Ehrenlegion. Bekannte Namen von Plakatkünstlern sind Pierre Bonnard (Frankreich), Jan Lenica (Polen), El Lissitzky (Sowjetunion), Alfons Mucha (Tschechoslowakei), Henri de Toulouse-Lautrec (Frankreich). In der heutigen Zeit ist die praktische Bedeutung der Werbung mit Plakaten durch das Aufkommen neuer Medien stark zurück gegangen.

Dennoch erhalten auch heute noch Künstler Aufträge zur Gestaltung von Plakaten wie z. B. Gunter Rambow. Die Entwicklung von Plakaten geschieht heute größtenteils am Computer, auch die von künstlerischen Plakaten. Sie liegt heute meist in der Hand von Gebrauchsgrafikern und Designern.

 

          Gunter Rambow: Rambow wurde am 02.03.1938 in Neustrelitz geboren. Heute lebt

er in Güstrow. Rambow machte von 1954 bis 1958 eine Ausbildung zum Glasmaler

in Hadamar. Anschließend studierte er bis 1964 an der Hochschule für Bildende

Künste Kassel bei Hans Hillmann, wo er auch Gerhard Lienemeyer kennenlernte,

mit dem er ab 1960 die Ateliergemeinschaft Rambow + Lienemeyer führte. Die

beiden schufen zahlreiche Fotobücher und Plakatserien zu Literatur, Theater und

gesellschaftlichen Themen. Die künstlerische Partnerschaft hielt bis 1986 (seit 1973

mit Michael van de Sand als Rambow Lienemeyer van de Sand). Bis 2008 setzte

Rambow diese Arbeit in der Ateliergemeinschaft Rambow, van de Sand fort. 2009

gründet Rambow das Institut für Visuelle Kommunikation und betreibt in seiner

Heimatstadt Güstrow im ehemaligen Stadtpalais des Grafen von der Lühe eine

Plakatgalerie, verbunden mit der Edition Galerie Rambow.

 

Zwischen 1974 und 1991 lehrte er als Professor für Grafikdesign an der

Gesamthochschule Kassel, von 1991 bis 2003 als Professor für Visuelle

Kommunikation an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (im

Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe). Danach lehrte er u.a. an zwei

chinesischen Universitäten. Anfang Februar 2011 wurde Rambow von der

Hochschule der Bildenden Künste Saar zum Honorarprofessor ernannt. In

der Spielzeit   2012/2013 ist Rambow Gestalter der Premieren- und

Wiederaufnahmeplakate der Oper Frankfurt.

 

Die Bibliothèque Nationale Paris, die Akademie der Künste der DDR-Berlin, das

Deutsche  Plakatmuseum in Essen, das Museum Shanghai, New York Gallery,

New York, Kunstmuseum Breda, Niederlande, GGG gallery Tokyo, Hong Kong

Design Centre,  Wilanow Poster Museum, Warschau und viele andere

Institutionen widmeten seinem Werk große Einzelausstellungen, in Deutschland

auch in Berlin, Bonn, Frankfurt a. M., Leipzig und Wiesbaden und nun auch im

Essenheimer Kunstverein.

 

Von den kaum zu zählenden Auszeichnungen möchte ich nur drei nennen:

2004 Jan Lenica Prize, Internationale Plakatbiennale Warszawa

1998 6 Plakate unter „Die 100 besten Plakate des Jahres1998“, Verband der

Grafik-Designer e.V., Berlin

1979 Das Beste Europäische Theaterplakat, UNESCO-Preis, Florenz

 

Wir sehen in dieser Ausstellung fast ausschließlich Opernplakate für  Frankfurt

am Main. Zum Schluss noch eine persönliche Anmerkung: Gunter Rambow ist

wichtig, dass ich die wesenliche Mitwirkung seiner Frau Eschbach-Rambow

erwähne, sowohl bei der Ideenentwicklung als auch bei der Gestaltung.

 

 

Essenheim 05.05.2017

 

Andreas Preywisch

 

18/01/2017

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