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DOSANH - DER LETZTE FILM
Dokumentarfilm von Hans-Dieter Grabe
Die 28 Jahre dauernde filmische Begleitung beginnt 197O, mitten im
Vietnamkrieg, auf dem deutschen Hospitalschiff „Helgoland“. Do Sanh
ist gerade acht Jahre, eine Granate hatte seine Eltern getötet und ihn
selbst lebensgefährlich verletzt. 5 Jahre lebt er in Deutschland, dann
kehrt er 1974 ins militärisch zusammenbrechende Südvietnam zurück,
schlägt sich durch als Bettler, Tagelöhner und Rikschafahrer. Versuch eines Familienlebens mit seiner behinderten Frau und der gemeinsamen
Tochter. Nach zahlreichen Krankenhausaufenthalten greift er zu Morphium, um die Schmerzen zu bekämfen, wird drogenabhängig.
1996 stirbt Do Sanh, 35 Jahre alt, an Aids.
Sieben Filme hat Hans -Dieter Grabe den Opfern des Vietnamkriegs
gewidmet, dessen Ende sich im April 2005 zum 30ten Mal jährt.
DO SANH – DER LETZTE FILM ist einer der eindrucksvollsten Filme
gegen den Krieg überhaupt.
Nach der Vorführung Gelegenheit zur Diskussion
mit Hans-Dieter Grabe. |
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