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Do
28. Mai 2009
20.00 Uhr


Kunstforum
Rheinhessen

Essenheim/Dalles


Eintritt frei

    MOND SONNE BLUME SPIEL - ein wahres Märchen.

Dokumentarfilm von Claus Strigl


Die junge persische Dichterin Forough Farrokhzad macht sich 1962 auf den Weg ans Ende der Welt zu den Aussätzigen, um einen Film über das Leben in einem Lepra-Ghetto zu drehen. Ihr Film „Das Haus ist schwarz“ sollte Weltruhm erlangen – und ganz nebenbei eine kleine Welt verändern – die Welt eines kleinen Jungen, der ihr begegnete. Der Junge wird innerhalb einer Nacht aus der mittelalterlichen Welt des Lepraghettos in die Aufbruchstimmung der vorrevolutionären Teheraner Boheme geschleudert. Die Filmemacherin adoptiert ihn.

Ein dokumentarisches Märchen, das in einem nordiranischen Lepraghetto seinen Ausgang nimmt und auf verschlungenen Wegen ins Münchner Westend führt: Dort macht sich der iranische Exildichter Hossein Mansouri auf die Suche nach dem Jungen – und findet eine wahrhaft orientalische Geschichte über seine eigenen Wurzeln und die Zauberkraft der Worte.

Der Dokumentarfilmer Claus Strigel hat seine Teilnahme zugesagt. Wir versuchen auch, den Hauptprotagonisten, den Dichter Hossein Mansouri,  zur Teilnahme an diesem Abend zu gewinnen. Sie sind herzlich eingeladen zu diesem außergewöhnlichen, bewegenden Film.

Der Eintritt ist wie immer frei.

 

Claus Strigl

Zu Weihnachten 1955 in München geboren. Schon mit 11 Jahren
begeisterter Ganz-Jung-Filmer auf Super-8. Zwischen dem 11. und 18. Lebensjahr entstanden Experimental- und Kurzspiel?lme (u.a. „Umsonst“, „da capo al ?ne“, „DESASTER“).
Nach dem Abitur einige langfristig erfolglose Versuche sich von der
praktischen Filmarbeit abzuwenden: Studium der Psychologie, Pädagogik und Philosophie. 1976 Gründung der DENKmal-Film zusammen mit Bertram Verhaag.

http://denkmal-film.com/