Entscheidung Kunst am Bau für Annette Weber
Einstimmig beim Kunstforum Rheinhessen in Essenheim

Im Auftrag der Gemeinde hatte der
Essenheimer Kunstverein vor einem runden Vierteljahr sechs Künstlermitglieder zum Wettbewerb „Kunst am Bau“ für das Kunstforum Rheinhessen eingeladen. Es waren dies die Künstlerinnen und Künstler Ursula Bertram-Möbius, Mainz, Birgid Helmy, Wiesbaden, Dieter Magnus, Wackernheim, Liesel Metten, Nieder-Olm, Benedikt Solga, Schleusingen/Thüringen, Annette Weber, Langenargen/Bodensee. Bevorzugt sollten sich die Beauftragten mit dem beabsichtigten Brunnen und dem dafür vorgesehenen Platz beschäftigen. Pünktlich landeten die Modelle und Entwürfe im Rathaus Essenheim.

Am 18.3. tagte die Jury über die vorgelegten Projekte. Die Jury war aus verschiedenen Gruppen zusammengesetzt: Ortsverwaltung Bürgermeister Hans-Erich Blodt/SPD und Beigeordneter Oliver Richter/GAL, Ortsgemeinderat Ursula Braunewell/FWG und Thomas Gregetz/CDU, Bürgerin Evi Betz, Architekt Stefan Ludwig, unabhängige Künstlerin Susanne Wadle/Mainz, Essenheimer Kunstverein Ulrike Mangel/Künstlerin, Manfred Pieck/Künstler, Andreas Preywisch/Vorsitzender. Zunächst gab es eine Vorstellungsrunde der an der Ausschreibung beteiligten Künstlerinnen und Künstler, bei der auch aus der Jury nachgefragt werden konnte. Dann trat die Jury, die unter Leitung des Kunstvereinsvorsitzenden Andreas Preywisch agierte, in die Diskussion der Modelle und Entwürfe ein. Das gewählte Jurierungsverfahren erwies sich schnell als vorteilshaft; denn alle vorgebrachten Argumente für diese oder jene Lösung schwebten sozusagen noch im Raum. Die sechs vorgestellten Projekte hatten jedes für sich absolute Qualität und jeweils individuelle Vorzüge, sei es, daß die Betonung eher auf einer phantasievollen figurativen Brunnengestaltung oder mehr auf der Platzbespielung und –gestaltung lag.

Ursula Bertram-Möbius stellte eine architektonische Lösung vor, die durchdachte Platzgestaltung dörflich, aber nicht provinziell, im Sinn von Dienen=Wirken statt Glänzen ein Brunnen nur als Wasserholstelle, keine Kunst als Konkurrenz zur Kunst des Kunstforums. Birgid Helmy konzentrierte sich auf eine Brunnenlösung, in der sie Jung und Alt kombinierte, der Brunnen als Halfpipe, gekrönt von einem surfenden Jungen, daneben sitzend eine ältere Frau, Material Beton und Polyester, Begegnung, Bankteile als Module für den Platz. Dieter Magnus kombinierte Steine und Wasser zu einem kleinen Bachlauf mit farbigen Mosaiken, der sich durch ein Steintor als kleiner Wasserfall in ein Becken ergießt, illuminiertes Wasserereignis, Platz im Platz, Stein der Region und Altpflaster, Wiedererstellen einer langen Sitzmauer an der Elsheimer Straße. Liesel Metten sah ihr wichtigstes Anliegen in der Begegnung und einer Reduzierung, auf dem Dalles als Begegnungsplatz zwei Bronze-Figuren im lebendigen Gespräch, das Gespräch mit oder über Kunst , aber auch über das Dorf, der Platz der Figuren nicht festgelegt. Benedikt Solga entwarf als Brunnen einen Alu-Blumenstrauß, der quadratische Topf als Überlaufbecken (Kunst fördern wie Blumen gießen), der Brunnen als Solitär, Vase und Blumen durch Bearbeitung in unterschiedlichen Farben. Annette Weber betonte den entstehenden Platz durch architektonische Elemente wie Natursteinmauer mit keramischen Elementen und zwei Aufgänge, gekrönt durch einen Luftbrunnen, in dem Wasser von oben durch Weinreben rieselt, zusammengehalten von zwei Edelstahlplatten. Die Ortsbevölkerung soll an der Gestaltung mitwirken.

Nach einer ersten Runde konzentrierte sich die Jury bald auf die Entwürfe von Bertram-Möbius, Magnus und Weber, die ausdrücklich die Platzgestaltung zum mindestens gleichgewichtigen Hauptpunkt gemacht hatten. Nach langer, ernsthafter und kompetenter Diskussion
aller Jury-Mitglieder, wie Andreas Preywisch anschließend ausdrücklich hervorhob, kam es in einer Abstimmung zum verblüffenden einstimmigen Ergebnis. Mit dem einstimmigen Votum für den Entwurf von Annette Weber war die Jury zu einem preiswürdigen Ergebnis gekommen. Der Leiter der Jury Andreas Preywisch bedankte sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre engagierte ehrenamtliche Mitarbeit in der Jury. Damit hätten sich alle um das Wohl der Ortsgemeinde Essenheim verdient gemacht. Dem schloß sich auch Ortsbürgermeister Hans-Erich Blodt an. Beide dankten noch einmal den Künstlerinnen und Künstlern für ihre Teilnahme und auch für die Bereitschaft, weiter Anregungen zu geben. Die Entwürfe und Modelle werden der interessierten Öffentlichkeit am Sonntag, dem 14. April, von 11 – 15 Uhr im Essenheimer Rathaus in einer Ausstellung vorgestellt. Die vorzüglichen Einreichungen haben viel Besuch und Beachtung verdient. Vielleicht kommt ja die eine oder andere Idee an einem anderen Ort zum Zuge.


Bilder vom 1. Spatenstich:











Materialien:




Geleitworte
Vorwort des Vorsitzenden des Kunstvereins
Kunstforum Rheinhessen: Name und Konzeption
Kunstforum Rheinhessen: Geschichte und Verwirklichung
Skizzen und Pläne
Ein Verein widmet sich der bildenden Kunst
Ausstellungen 1988 - 2002
Spendenaufruf


Geleitworte





Kurt Beck
Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz


Ein Kunstwerk ist nicht nur ein Objekt aus Leinwand, Farbe oder sonstigen Materialien. Es ist Frage, Provokation, Einladung an uns, nachzudenken, und für jeden eine Aufforderung, den Strom der Zeit einen Moment anzuhalten.

Kunst bewegt uns im doppelten Sinn. Sie bewegt unser Gefühl und sie macht unseren Geist beweglich. Diese zweifache Bewegung lenkt auf unser Dasein: Als Individium und als Teil der Gesellschaft. In der Kunst begegnen wir uns selbst.

Für mich heißt dies: Ohne Kunst, ohne das Schöpferische fehlt eine zentrale Möglichkeit, sich uns selbst zu nähern und unser Leben zu deuten.

Ich erwähne in diesem Zusammenhang ein Zitat von Juan Miró: „Wichtiger als ein Kunstwerk selbst, ist seine Wirkung. Kunst kann vergehen, ein Bild zerstört werden.
Was zählt, ist die Saat.“

Ich wünsche mir, daß möglichst bald das Kunstforum Rheinhessen zu einem guten Nährboden für diese Saat wird. Gerne hat das Land Rheinland-Pfalz dieses Vorhaben der Gemeinde Essenheim in Zusammenarbeit mit dem Essenheimer Kunstverein gefördert.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich bitte Sie herzlich, diese Vorhaben ebenfalls zu unterstützen, damit in der „Kirchstraße 2“ der Gemeinde Essenheim die Kunst eine neue Heimat findet.







Rainer Brüderle
Mitglied des Deutschen Bundestages
Stellv. Vorsitzender der F.D.P.-Bundestagsfraktion
Staatsminister a.D.



Ob im ländlichen Raum oder in der Stadt: Wo Menschen zusammenleben, darf die Kunst nicht fehlen. Denn Kunstgenuss entspannt, regt an oder macht einfach nur Spaß. Um diesen Genuss vor Ort zu ermöglichen, leistet der Essenheimer Kunstverein wertvolle Arbeit. Sein Projekt - das Kunstforum Rheinhessen - ist nicht zuletzt deshalb so verdienstvoll, weil es der Kunst einen Platz im Herzen der Gemeinde ermöglicht.

Von solchen Ideen, die viel Elan und ehrenamtlichen Zeitaufwand der Initiatoren erfordern, lebt jede Gemeinschaft. Sie verbessern nicht nur die Lebensqualität, sondern fördern auch das Zusammenleben in der Gemeinde. Denn sie schaffen Räume, wo sich Menschen jenseits des Alltags begegnen und austauschen können.

Deshalb begrüße ich die Spendenaktion des Kunstvereins und wünsche bei der Verwirklichung des Kunstforums Rheinhessen gutes Gelingen.







Hansjürgen Doss
Mitglied des Deutschen Bundestages
Vorsitzender des Parlamentskreises Mittelstand
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion


Da Kunst immer vielfältig und subjektiv, oft unkonventionell und fremdartig, manchmal eigenwillig und unbequem ist und insbesondere dann, wenn sie nicht kommerziell aus-
gerichtet ist, oftmals nur schwer den Weg zu ihrer Zielgruppe oder ihrem Publikum findet, kann ein Mittler sehr hilfreich sein. Der Essenheimer Kunstverein hat die, im ländlichen Raum, fernab von den Hochburgen oder Szenen der Kunst so schwierige Aufgabe übernommen, den Menschen hier Kunst näher zu bringen. Daß diese ehrenamtlichen Be-mühungen jetzt in einem Kunstforum Rheinhessen einen festen Platz finden, ist eine großartige Sache, die breite Unterstützung verdient. Staatliche Kunstförderung ist unver-
zichtbar, private Initiative ist aber genauso notwendig und genauso wichtig, um die Freiheit und Unabhängigkeit der Kunst zu gewährleisten. Deshalb gebührt dem Essenheimer Kunstverein Dank und Anerkennung.

Ich wünsche dem Kunstverein bei seiner bedeutsamen Aufgabe viel Erfolg.







Christoph Böhr
Landesvorsitzender der CDU Rheinland-Pfalz und
Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag
Rheinland-Pfalz


Kunst und Kultur sind für uns Quellen der Inspiration, der Kreativität und des Schöpferischen generell. Sie bestimmen ganz maßgeblich unsere Sozialisation und die Qualität unseres sozialen, politischen und wirtschaftlichen Lebens. Kultur stiftet Heimat. Die Pflege und der Ausbau der kulturellen Infrastruktur in Stadt und Land ist deshalb eine zentrale Aufgabe.

Kunst und Kultur brauchen immer Förderer. Ich bin deshalb froh und dankbar, daß es Initiatoren gibt, die den Essenheimer Kunstverein ins Leben gerufen haben und mit dem „Kunstforum Rheinhessen“ ein ambitioniertes und wichtiges Projekt vorantreiben, das die Kulturlandschaft in Rheinhessen bereichern wird. Sehr hoffe ich, daß der Essenheimer Kunstverein e.V. seinerseits jene Unterstützung findet, die zur Verwirklichung seines Vorhabens nötig ist und mein Dank gilt allen, die mit ihrem großen persönlichen Einsatz für das „Kunstforum Rheinhessen“, mit Enthusiasmus und Begeisterung dazu beitragen, Kunst und Kultur zu fördern.

Das „Kunstforum Rheinhessen“ möge zu einem offenen Haus für Künstler und Kunstinteressierte, zu einer lebendigen Begegnungsstätte von Kunst und Gesellschaft werden.







Hans-Clemens Lucht
Vorsitzender des Vorstandes
der Sparkasse Mainz


Kulturförderung hat in der am Gemeindewohl orientierten deutschen Sparkassenorganisation Tradition. Kulturförderung ist auch ein Teil der Unternehmensphilosophie der Sparkasse Mainz.
Unser Augenmerk gilt insbesondere der Gegenwartskunst, die sich in der heutigen Erlebnis-, Unterhaltungs- und Konsumwelt verstärkt behaupten muß und gleichzeitig damit konfrontiert wird, daß sich die öffentliche Hand immer mehr aus der Kulturförderung zurückzieht. In dieser Situation sehen sich kulturelle Institutionen und Initiativen häufig gezwungen, andere Geldquellen zu erschließen und müssen dabei ein gerütteltes Maß an Kreativität und Unternehmungsgeist aufbieten.
Der Essenheimer Kunstverein beweist beides mit seinen Aktivitäten zugunsten des geplanten Kunstforums.
Die Sparkasse Mainz ist mit dem 1988 gegründeten Essenheimer Kunstverein seit längerem eng verbunden. Der Grad der Verbundenheit dokumentiert sich nicht nur in finanziellen Zuwendungen, er zeigt sich u.a. auch in regelmäßigen Ausstellungen des Kunstvereins in den Räumen der Sparkasse Mainz.

Obwohl wir gerne Gastgeber des Kunstvereins waren und sind, unterstützen wir sein Anliegen, sich ein eigenes „Zuhause“ schaffen zu wollen, einen Ort, an dem „lebendige“ Kommunikation mit Kunst möglich sein soll.
Auch ich, als ein Freund der zeitgenössischen Kunst, bitte Sie: Machen Sie mit, engagieren Sie sich zu Gunsten des Kunstforums Rheinhessen!
Die kulturelle Szene belebt und steigert die Attraktivität unserer Region.
Viele Menschen genießen das kulturelle Angebot, denn die Beschäftigung mit Kultur in ihren unterschiedlichen Formen trägt zu aller Wohlbefinden bei.







Prof. Dr. h.c. Dieter Stolte
Intendant des Zweiten Deutschen Fernsehens
Anstalt des öffentlichen Rechts


Die Initiative des Kunstvereins Essenheim, in einer umgebauten Scheune mitten im Orts-kern ein Kunstforum Rheinhessen zu errichten, ist ebenso bewunderns- wie begrüßens-
wert. Kultur hat stets, wenn es über ihre wohlfeile Beschwörung in Sonntagsreden hinausgehen soll, etwas mit Mühe, Anstrengung und kontinuierlicher Pflege zu tun.
Kultur nicht nur von anderen einzufordern, sondern selber zu ihr beizutragen, ist eine demokratische Tugend ersten Ranges. Ich weiß durchaus, wovon ich dabei spreche. Das ZDF bietet in seinem Programm und im Verbund seiner Programmfamilie 3sat, ARTE, PHOENIX und Kinder-Kanal ein reiches Angebot kulturell wichtiger und wertvoller Programme. Am Angebot mangelt es nicht, die Nachfrage nach den kulturellen Angeboten, die immer so gerne eingefordert werden, ist jedoch mitunter enttäuschend. Das geht dem ZDF zuweilen auch mit den Kunstausstellungen so, die wir hier im Essenheim so nahe gelegenen Sendezentrum auf dem Lerchenberg zweimal jährlich veranstalten. Umso begrüßenswerter erscheint mir Ihr Vorhaben, Kunst und Menschen im unmittelbarsten Lebensbereich zueinander zu führen. Ich wünschen Ihrem Projekt Gelingen und anhaltenden Erfolg.







Claus Schick
Landrat des Kreises Mainz-Bingen


Kunst funktioniert nur in der Stadt. Dieses Vorurteil ist falsch. Und gerade hier ist der
Angriffspunkt für den Essenheimer Kunstverein. Denn ein solches Ambiente, wie es die
umgebaute Scheune mitten im Ortskern der Gemeinde bietet, darüber verfügt kein Atelier
und kein Ausstellungsraum in der Stadt. Das, in Verbindung mit einem hochwertigen und
"künstlerisch wertvollen" Programm, macht das Angebot des Essenheimer Kunstvereins
so besonders und einzigartig. Kunst ist schließlich für alle da, nicht nur für die Menschen
in der Großstadt. Und so bietet sich den engagierten Kunstschaffenden die einmalige
Chance, hier, im Mittelpunkt der Gemeinde, Kunst zu etablieren. Kunst, ohne die unser
Leben um einiges ärmer wäre. Denn Kunst schafft Raum. Raum für Phantasie, für das
Erleben von Gedanken und Momenten, Raum für Freiheit und das Schweifen der
Gedanken.
Kurz: Kunst macht Spaß!
Helfen Sie mit, Raum zu schaffen für die Kunst und so zum Gelingen des
Kunstforum Rheinhessen beizutragen.







Ralph Spiegler
Bürgermeister
der Verbandsgemeinde Nieder-Olm


„Nicht die Abbildung der Wirklichkeit ist das Ziel der Kunst, sondern die Erschaffung einer eigenen Welt“, sagt Fernando Buttero, ein zeitgenössischer kolumbianischer Maler und Bildhauer.

Sehr geehrte Damen und Herren,
der Kunst Raum zu geben, eine eigene Welt für die Kunst zu schaffen, einen Platz bereit-zustellen für Kunst und Künstler ist das Anliegen des Essenheimer Kunstvereins e.V.
Im historischen Ortskern von Essenheim soll mit dem Kunstforum Rheinhessen, einer zur Ausstellungshalle umgebauten Scheune, ein Projekt realisiert werden, das den Bedürfnissen von Kunst und Künstlern entspricht und für unsere Bürgerinnen und Bürger eine Erweiterung und Verbesserung des kulturellen Angebots innerhalb der Verbandsgemeinde Nieder-Olm bedeutet.
Die Idee, im gleichen Haus eine Begegnungsstätte für Menschen aus Polen und Deutschland einzurichten, stellt eine reizvolle und sinnvolle Ergänzung für das Sanierungsprojekt Kirchstraße 2 dar.
Deshalb würde ich mich freuen, wenn recht viele von Ihnen dieses Projekt unterstützen würden, damit die Pläne des Essenheimer Kunstvereins zügig in die Realität umgesetzt werden können.
Ich wünsche dem Kunstverein ein gutes Gelingen.
Sicher werden die hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft zugänglichen Ausstellungs-räume dazu beitragen, vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Welt der Kunst besser zu erschließen.







Hans-Erich Blodt
Bürgermeister
der Ortsgemeinde Essenheim


Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger !
Sehr verehrte Freunde des Essenheimer Kunstvereines !

Die Gemeinde Essenheim wird in diesem Jahr mit dem Bau des Kunstforums Rheinhessen, verbunden mit der Gestaltung des Ortmittelpunktes im Sinne der Dorferneuerung eine Investition von rund 1 Mio.EUR tätigen.
Unser Essenheimer Kunstverein wird auf diesem 740 qm großen Grundstück für die Einrichtung des Kunstforums Rheinhessen feste Räumlichkeiten erhalten.
Für eine Gemeinde wie Essenheim mit derzeit etwas über 3.000 Einwohner ist dies eine erhebliche Investition. Trotz zu erwartender Zuschüsse durch das Land Rheinland-Pfalz, wofür wir sehr dankbar sind.
Die Gemeinde hat sich sehr darüber gefreut, daß sich unser Kunstverein mit einem nicht unerheblichen Teil an den Baukosten beteiligen will. Da dies aus Mitgliedsbeiträgen, Benefizveranstaltungen und sonstigen Aktivitäten kaum möglich ist, unterstütze ich als Ortsbürgermeister aktiv unseren Kunstverein bei dem Versuch, kunstinteressierte Sponsoren für dieses Projekt zu gewinnen.
Mit der Einrichtung des Kunstforums Rheinhessen in Essenheim verbinden wir eine große Chance, in unserer Region und auch darüber hinaus der Kunst und der Kultur noch mehr Gewicht zu verleihen.
Ich würde mich freuen, wenn auch Sie dazu beitragen würden, dieses Projekt zu verwirklichen.







Oliver Richter
Beigeordneter der Ortsgemeinde Essenheim
Grün Alternative Liste Essenheim


Die GAL Essenheim setzt sich mit ihrer Politik seit Jahren intensiv für die Realisierung des „Kunstforums Rheinhessen“ ein und verbindet mit diesem Vorhaben einerseits den Wunsch, allen interessierten Bürgern ein breites Spektrum jedweder Art künstlerischen Betätigung anbieten, andererseits in eine umfassende neue Gestaltung des Essenheimer Dorfplatzes eintreten zu können.
So vertreten wir seit langem die Auffassung, daß der Essenheimer Kunstverein, der einen festen Bestandteil der Essenheimer Gemeinschaft darstellt und aufgrund seiner vielfältigen Aktivitäten auch weit über die Grenzen Rheinhessens bekannt geworden ist, Räumlichkeiten beziehen kann, die ihm ein ansprechendes Ambiente für Ausstellungen und vieles andere mehr im Dorfmittelpunkt von Essenheim bieten.
Als Begegnungsstätte gerade im Zentrum der Kommune sieht die GAL eine hervorragende Möglichkeit, Kulturangebote der verschiedensten Arten und Formen den Bürgern nahe bringen zu können. Denn gerade in unserer von schnelllebigen und oberflächlich virtuellen Medien geprägten Zeit kann demgegenüber eine Auseinander-setzung mit Kunst in unserer Region erfolgen, die ohne ein dementsprechendes Forum nicht denkbar wäre.
Die GAL bittet deshalb um aktive Unterstützung des Essenheimer Kunstvereins, damit ein seit vielen Jahren gehegter Wunsch in Erfüllung gehen kann.







Ursula Braunewell
Fraktionsvorsitzende der FWG
im Gemeinderat Essenheim


Kunst und Kultur auf dem Lande.
In Essenheim ist dies dank des Essenheimer Kunstvereins schon seit 1988 Wirklichkeit.
Seit dieser Zeit schon nutzt der Kunstverein das Essenheimer Rathaus regelmäßig für seine Kunstausstellungen.
Die Begegnung von Künstlern und Kunstinteressierten zu fördern, dem Kunstforum Rheinhessen in Essenheim eine Heimat zu bieten, wird von allen Fraktionen unterstützt.
Die alte Scheune in der unmittelbaren Nachbarschaft zum Rathaus, die der Essenheimer Kunstverein nun zum Domizil des Kunstforums Rheinhessen umbauen wird, ist dafür ein idealer Standort.
Hier verbinden sich Tradition und Kultur und es entsteht Raum für Begegnungen.
Raum, den der Essenheimer Kunstverein, den ich auch persönlich schon seit seiner Gründung unterstütze, mit Kunst füllen wird.
Eine alte Scheune erwacht zu neuem Leben.

Geben Sie dem Kunstverein mit Ihrer Unterstützung die Möglichkeit sein Ziel, Kunst im ländlichen Raum zu fördern, zu verwirklichen.







Andreas Preywisch
Vorsitzender des Essenheimer Kunstvereins e. V.


Rechtzeitig zum Jahrtausendwechsel wurden von der Ortsgemeinde Essenheim die Weichen für die Fahrt zum Kunstforum Rheinhessen gestellt. Das Ziel ist, im Jahre 2002 mit Kunstausstellungen in der umgebauten Scheune auf dem Grundstück Kirchstraße 2 zu beginnen. Das Gesamtvolumen der Sanierungs- und Entwicklungsvorhaben beläuft sich auf rund 1 Millionen EUR. Davon macht der Umbau der Scheune natürlich nur einen Teil aus. Dennoch will der Essenheimer Kunstverein zu dieser Neugestaltung des Ortskerns, die neben dem Kunstforum Rheinhessen auch einen Biergarten, Räumlichkeiten für eine Bücherei, Mehrzweckraum, eine (Atelier-?)Wohnung und Toilettenanlagen für Dorffeste vorsieht, einen erheblichen Beitrag leisten, nämlich 100.000,- EUR in den Sanierungsjahren 2001 und 2002.

In drei Benefiz-Auktionen in Ingelheim und Mainz, mit dem Verkauf von Bausteinen und einem Hilfe- und Spendenaufruf unter den Mitgliedern hat der Essenheimer Kunstverein seit 1996 rund die Hälfte zusammen gebracht. Die andere Hälfte hofft der Kunstverein durch Sponsorensuche, Selbsthilfe und weitere Spenden aufzubringen. Dieses Vorwort richtet sich insbesondere an Firmen als Sponsoren/Spender. Tragen Sie mit dazu bei, daß mit dem Kunstforum Rheinhessen im Ortskern von Essenheim ein kulturelles Zentrum entsteht, das einen Ort der bildenden Kunst, ein lebendiges Forum aller Formen von Kultur darstellt, das in den Landkreis Mainz-Bingen, in die gesamte Region Rheinhessen ausstrahlt. Ihre Mithilfe wird, wenn Sie das wollen, an hervorragender Stelle gewürdigt.





KUNSTFORUM RHEINHESSEN
Name und Konzeption


1. Kunst:
a) Der Essenheimer Kunstverein als Betreiber des Kunstforums Rheinhessen führt jährlich 6 vierwöchige Ausstellungen bildender Künstler/innen durch. Dabei gibt es folgende Prioritäten:
- junge/schwierige Künstler/innen der bildenden Gegenwartskunst der Region
- interessante (weil hier so nicht vertreten) Künstler/innen aus anderen Regionen
Deutschlands
- mindestens ein/e Künstler/in aus einem EU-Land bzw. einem künftigen EU-Land
unter Nutzung der politischen Partnerschaften auf Gemeinde-, Verbandsgemeinde-, Kreis- und Landes-Ebene
- sonstige Künstler/innen
b) Der Essenheimer Kunstverein holt auch andere Künste als die bildende Kunst in das Kunstforum Rheinhessen, z. B. Musik, Literatur, Theater, Performance:
- in Kooperation mit anderen Kultur- und Kunstinitiativen
- unter Ausnutzung der politischen Partnerschaften

2. Forum:
Der Essenheimer Kunstverein macht aus dem Kunstforum Rheinhessen einen lebendigen Markt und Umschlagplatz für Ideen und Kommunikation. Dabei gibt es folgende Prioritäten:
- Vorträge, Diskussionen und Themenveranstaltungen aus dem Bereich Kunst und
Kultur, auch in Kooperation mit europäischen Partnern
- Partnerschaftsveranstaltungen mit Partnerschaftsvereinigungen der Region mit
europäischen Partnern auf verschiedenen Ebenen

3. Rheinhessen:
Der Essenheimer Kunstverein macht das Kunstforum Rheinhessen zu einem Magneten und Kristallisationspunkt der Region. Dabei wird gesucht:
- die Ausstrahlung in die umliegende Region Rheinhessen
- die Kooperation mit Kunst- und Kulturinitiativen aus Rheinhessen
- die Kooperation mit europäischen Partnern über rheinhessische Partnerschaften.


Im Namen Kunstforum Rheinhessen ist diese Konzeption zusammengefasst. Im Lauf der Zeit wird sie immer wieder anzupassen sein an die gegebenen Umstände.





KUNSTFORUM RHEINHESSEN
Geschichte, Entwicklung der Idee und Verwirklichung


2002: Der Essenheimer Kunstverein e.V. besteht vierzehn Jahre. In dieser Zeit ist der Kunstverein in Mainz und Rheinhessen zu einer festen Größe geworden. 346 Mitglieder ( Stand 4.4.2002) bilden eine aktive und verläßliche Basis, um das gemeinsame Ziel, die Förderung der bildenden Kunst, zu verfolgen. Zum Programm gehören die Organisation von Ausstellungen in Essenheim, der Besuch von Ausstellungen in Nah und Fern, das Zusammentreffen mit Künstler(inne)n in ihren Ateliers, eine Reihe „Besuch eines Kunstwerks“, Fortbildungsveranstaltungen usw. und nicht zuletzt die Förderung der Künstlermitglieder. In diesem Zusammenhang organisierte der Verein u.a. drei Wanderausstellungen „Abheben“, „Mutabor“ und „zehn x 10“und zuletzt Anfang 2002 die Gruppenausstellung „WAHN---SINN“ in Ingelheim. Von Anfang an gehörte der Essenheimer Kunstverein zur Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine. Für die nächsten Jahre verfolgt der Essenheimer Kunstverein u.a. das Ziel, das „Kunstforum Rheinhessen“ zu verwirklichen.

Das Kunstforum Rheinhessen hat eine lokale, eine programmatische und eine regionale Dimension, um
eine Scheune im Ortsmittelpunkt von Essenheim zu einem Ausstellungsforum umzubauen,
diesen Platz unter dem Vorrang der bildenden Kunst zu einem Zentrum lebendiger Kommunikation zu machen,
diesen Ausstellungsort auch zu einer Begegnungsstätte mit Musik, Literatur, Film u.ä. werden zu lassen,
entsprechend der wachsenden Mitgliederzahl - auch aus der weiteren Umgebung - über den Ort hinaus in die Region hineinzuwirken,
ständig genutzte Ateliers und Werkräume in das Konzept einzubeziehen,
durch regionale Jugendarbeit Nachwuchs zu fördern,
mit anderen Trägern kultureller Arbeit in der Region zusammenzuarbeiten.

Mit bisher drei Benefiz-Auktionen und dem Vertrieb von Künstlerbausteinen zimmert der Essenheimer Kunstverein an der finanziellen Basis für das Projekt Kunstforum Rheinhessen. Zur Zeit werden folgende Bausteine mit Spendenquittung angeboten: Sabine Edel ( 25 € ), Guido Ludes (25 € ), Beate Sillescu ( 50 € ), Michael Rausch ( 100 € ), Karlheinz Oswald ( 800 € ).

Kunstforum Rheinhessen als Ideenskizze

Der Arbeitstitel Kunstforum Rheinhessen beschreibt in Kurzform das Ziel des Kunst-vereins, in den nächsten Jahren bis 2003 ein Kultur- und Kommunikationszentrum zu gründen, auszubauen und zu betreiben. Im Kunstforum Rheinhessen hat der Essenheimer Kunstverein feste Ausstellungsräume. In ihm können auch andere Kulturformen wie Literatur, Theater, Musik o.a. gepflegt werden. Der Ort des Kunstforums Rheinhessen wird Essenheim sein, der Entstehungsort des Essenheimer Kunstvereins. Es steht inzwischen fest, daß die Scheune im Anwesen Kirchstraße 2 ausgebaut wird. Der Essenheimer Kunstverein begreift sich als gemeinnütziger Verein und favorisiert darum folgende Konstruktion: Die Ortsgemeinde ist und bleibt Eigentümerin der/s Gebäude/s des Kunstforums Rheinhessen.
Der Essenheimer Kunstverein schließt mit der Gemeinde einen langfristigen Pachtvertrag über Gebäude des Kunstforums Rheinhessen analog zum Erbpachtrecht. Der Essenheimer Kunstverein zahlt die Pacht für die gesamte Laufzeit innerhalb der Ausbaujahre an die Gemeinde. Bei der Planung wird der Kunstverein wesentlich von der Fachhochschule Wiesbaden und der Kreisbauverwaltung Mainz-Bingen unterstützt. Die Gemeinde führt den Ausbau im Rahmen der Dorfsanierung durch, unterstützt von der Verbandsgemeinde Nieder-Olm, dem Landkreis Mainz-Bingen, dem Land Rheinland-Pfalz und eventuellen weiteren Sponsoren. Der Essenheimer Kunstverein ( oder auch ein Trägerverein ) kommt als Pächter für die laufenden Kosten des Kunstforums Rheinhessen auf. Weitere Nutzer tragen anteilmäßig zu den laufenden Kosten bei. Über eine spätere Trägerschaft durch mehrere Partner ( z.B. Essenheimer Kunstverein, OG Essenheim, VG Nieder-Olm, LK Mainz-Bingen, Firmen, Banken oder Villa musica ) werden Verhandlungen geführt. Der Essenheimer Kunstverein will dabei verankert sehen, daß er in Fragen der bildenden Kunst, der Termingestaltung und der Geschäftsführung federführend ist. Auf diese Weise ist die Vision, bis zum Jahr 2003 in Essenheim das Kunstforum Rheinhessen zu begründen, auszubauen, mit Leben zu erfüllen und so zur Bereicherung des Kulturlebens von Ortsgemeinde und Kreis beizutragen, zu verwirklichen.





Skizzen und Pläne


Aufsicht EG
Aufsicht OG
Teilansicht Nord-West

Plan EG
Plan OG





Ein Verein widmet sich der bildenden Kunst

Am
26.01.1988 gründeten 16 Kunstinteressierte in Essenheim einen Kunstverein. Um von Anfang an zu dokumentieren, daß der Essenheimer Kunstverein e.V. qualitativ orientiert arbeitete, wurde er sogleich Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine (AdKV). In der Satzung wurde festgehalten, daß der Verein sich nicht auf Essenheim beschränkt, sondern offen ist für alle Kunstinteressierten. Ganz allgemein heißt das Ziel die Förderung der bildenden Kunst in Essenheim und Umgebung. Essenheim ist ein Dorf mit rund 3.000 Einwohnern. Die Erwähnung des Essenheimer Ortsnamens ist Ausdruck für den Sitz des Vereins: Er zielt auf die Region Rheinhessen. Essenheim ist drei Kilometer von Mainz-Lerchenberg entfernt und gehört zur Verbandsgemeinde Nieder-Olm.

Bis
Ende 2001 gab es 63 Ausstellungen mit Künstlerinnen und Künstlern der Region, aus Deutschland, Frankreich und den USA. Ausstellungsraum ist bis heute der Sitzungsaal des Essenheimer Rathauses, der für nicht zu große Ausstellungen mit seinen Naturkalksteinwänden, mit Nesselbahnen vor den Fensternischen und einem flexiblen Stellwandsystem recht gut geeignet ist. Immer wieder wird der Sitzungssaal auch ganz mit Stoff verhüllt. Die normale Nutzung läßt allerdings nur Wochenendausstellungen zu, wobei aus der Not inzwischen fast eine Tugend geworden ist. Die Ausstellungen haben wegen ihrer kurzen Dauer beinahe „Inszenierungscharakter“, jedenfalls sind sie Ereignisse mit großer Resonanz.

Zum
Programm des Essenheimer Kunstvereins gehören Kontakte zu Künstlerinnen und Künstlern, sei es bei Besuchen im Atelier oder in der Werkstatt bzw. Begegnungen in Ausstellungen.
Daneben finden gemeinsame
Besuche von Ausstellungen im näheren und weiteren Umfeld statt.
Die Beschränkung hauptsächlich auf die
bildende Kunst ergibt sich aus der speziellen Mainzer Situation, wo alle mögliche kulturellen Bereiche Priorität genießen, weniger aber die bildende Kunst.

Die
346 Mitglieder (Stand: 04.04.2002) rekrutieren sich aus der ganzen Region, etwa 80 aus Essenheim selbst, weitere 90 aus der Verbandsgemeinde Nieder-Olm und die restlichen aus dem Kreis Mainz-Bingen und Wiesbaden. Einige fördern die Vereinsarbeit auch von weit her, z. B. aus Berlin, Stockholm oder Oakland.

Ferner hat der Kunstverein rund
90 Künstlermitglieder, was sich auch in der Zusammensetzung des Vorstands widerspiegelt. Von den 7 Vorstandsmitgliedern (3 Frauen, 4 Männer) sind 3 Künstlermitglieder und bilden so den „künstlerischen Beirat“. Wer ausstellt, wird allerdings völlig gleichberechtigt im Vorstand festgelegt. Die Ausstellungen sind das Ergebnis von Bewerbungen, Empfehlungen von Mitgliedern oder anderen Künstlerinnen und Künstlern.

Die Öffentlichkeit, die Mitglieder und die Künstlerinnen und Künstler stellen an den Kunstverein immer wieder die Forderung nach längeren Ausstellungszeiten, gelegentlich auch größeren Ausstellungen. Mit dem Überschreiten der Mitgliederzahl 150 setzte sich der Kunstverein das Ziel, innerhalb von fünf Jahren zu festen Ausstellungsräumen zu kommen.

Unter dem Arbeitstitel „
Kunstforum Rheinhessen - Gegenwartskunst im Essenheimer Kunstverein“ wird dieses Ziel mit konkreten Schritten konsequent verfolgt. Seit 1996 hat der Kunstverein in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Mainz-Bingen in Ingelheim bzw. dem Institut Francais in Mainz drei Benefizveranstaltungen durchgeführt. Zur Zeit sind folgende Bausteine mit Spendenquittungen erhältlich: Edel (25 €), Ludes (25 €), Sillescu (50 €), Rausch (100 €), Oswald (800 €).
Mitgliederwerbung, Sponsorensuche und weitere Aktionen sollen die finanzielle Basis stärken. Wichtig ist die Zusammenarbeit mit den politischen Gremien, der Ortsgemeinde Essenheim, der Verbandsgemeinde Nieder-Olm, dem Kreis Mainz-Bingen und dem Land Rheinland-Pfalz.



Kontaktaufnahme über folgende Adresse:
Essenheimer Kunstverein e.V. Telefon 0 61 36 – 8 92 57 Büttenweg 8, 55270 Essenheim
Fax 0 61 36 – 8 96 04 homepage:
www.essenheimer-kunstverein.de
e-mail
webmaster@essenheimer-kunstverein.de





Ausstellungen im Essenheimer Kunstverein


1988

Inge Beck
, Essenheim: AQUARELLE UND ZEICHNUNGEN – 28.2.1988

Manfred Pieck, Essenheim: ZEICHNUNGEN UND OBJEKTE – 4.-6.11.1988


1989

H. Philipp Steiner
, Mainz: ZU MENSCHEN UND DINGEN – 24.-26.2.1989

Friedel Deventer, Kassel: APOKALYPSE ODER HOFFNUNG – 19.-21.5.1989

Ulla Reiss, Wiesbaden: KREIDE, METALL, SCHIEFER – 22.-24.9.1989

Guido Ludes, Mainz: LANDSCHAFT, LANDSCAPE, PAYSAGE; Zwischen Island und Ägypten – 10.-12.11.1989


1990

Ursula Bertram
, Mainz: ZEICHEN FÜR MAX PLANCK; Ein Platz in Mainz 2.-11.3.1990

Ulrich Schreiber, Mainz: METALLPLASTIK – 27.4.-1.5.1990

Jürgen Wölbing, Schöneck-Büdesheim: GRAPHISCHES KALEIDOSKOP 14.-16.9.1990

KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER FÜR DEN KUNSTVEREIN,
Arbeiten für eine Wohltätigkeitsveranstaltung am 2.12.90 - 9.-11.11.1990


1991

Christoph Lahl
, Mainz: KOMPOSITION FÜR 8 FAHRRÄDER, Bewegliche Objekte – 15.-17.2.1991

Robert Gulley, New York: ZEICHNUNGEN UND PLASTIKEN – 2.-12.5.1991

Imke Stolle, Mainz: MALEREI – 27.-29.9.1991

Michael Rausch, Mainz: MALEREI UND GRAPHIK – 8.-10.11.1991


1992

Arno Waldschmidt
, Berlin: NACH ITALIEN UND ANDERE BLEISTIFT-ZEICHNUNGEN – 13.-15.2.1992

Susanne Melchert, Schöneck-Büdesheim: ARBEITEN AUF PAPIER 8.-10.5.1992

Jakob Roepke, Offenbach: THE EDINBURGH PATCHES – 25.-27.9.1992

Inge Beck, Mainz: LANDSCHAFTEN – 6.-8.11.1992


1993

Margret Eicher
, Ladenburg: CORPORATE IDENTITY, Copy Collagen 26.-28.2.1993

Johannes Grützke, Berlin: GRÜTZKES SPHINX – 19.-23.5.1993

Peter Stechert, Mainz: KÖRPER, LANDSCHAFTEN – 23.-25.9.1993

Martin Hundhausen, Mainz: ALLES ZU SEINER ZEIT – 4.-13.11.1993

Künstlerisch tätige Mitglieder: ALLES GUTE LEUTE – 10.-19.12.1993


1994

Willi Kissmer
, Duisburg: MALEREI UND GRAPHIK – 25.-27.2.1994

Jockel Heenes, München: SKULPTUREN, PAPIERARBEITEN 11.-15.5.1994

Cora Volz, Mainz: SPIEGLEIN, SPIEGLEIN ... – 1.-3.7.1994

Farangis Yegane, Frankfurt: ERINNYEN – BILDERZYKLUS – 23.-25.9.1994

Dietmar Gross, Dienheim: MALEREI – 4.-13.11.1994


1995

Heidi Luft
, Mainz-Kastel: MEINE MANNSBILDER – 10.-12.3.1995

Roland Topor, Paris: TTT – 19.-28.5.1995

Elke Richert, Mainz: OBST UND GEMÜSE – 30.6.-2.7.1995

Stefan Engel, Schweisweiler: AUSGEBRANNT – 22.-24.9.1995

Britta Deutsch, Mainz: HOLZPLASTIK – 3.-5.11.1995


1996

Heike Kern, Mainz: PLASTIK, INSTALLATION – 1.-3.3.1996

Albrecht Genin, Berlin: HOLZSCHNITT, RADIERUNG, ÜBERMALUNG 10.-19.5.1996

Künstlerisch tätige Mitglieder: MUSIK-CHOR-GEMEINSCHAFT 28.-30.6.1996

Thomas Hombach, Ober-Olm, Ruth Kleemann, Essenheim, Cornelia Rößler, Wiesbaden, Sabine Ostermann, Mainz, Dorothee Wenz, Saulheim: junge kunst 1 – 30.8.-15.9.1996

Gruppenausstellung ( Uwe Bremer, Maya Deventer, Johannes Grützke, Frank Hoffmann, Janosch, Willi Kissmer, Guido Ludes, Johannes Vennekamp, Arno Waldschmidt ): EROTISCHE KUNST – 6.-9.9.1996

Caspar Walter Rauh, Kulmbach: NIEMANDSLAND, TRAUMLAND 8.-10.11.1996


1997

Joachim Kreiensiek, Mainz: VISION DER DUNKELHEIT - 28.2.-2.3.1997

Karlheinz Oswald, Mainz: GOUACHEN – 25.4.-4.5.1997

Wolfgang Kirmair, Claus Laubscher, Manfred Pieck, Veronika Schneider, Essenheim: ZEIT FÜR KUNST - 22.6.-4.7.1997

Markus Guthörl, Ingelheim: ZEICHEN – 27.-29.6.1997

Manuela Blodt, Anja Ganster, Mainz; Torsten Sauer, Anke Schäfer, Wiesbaden: junge kunst 2 – 12.9.-28.9.1997

Angela Tonner, Mainz: OBJEKTE AUS JAPANPAPIER - 6.-11.11.1997


1998

Peter Fischerbauer, München: HERUMTREIBEN - 6.-8.3.1998

Detlef Olschewski, Berlin, Joachim Feldmeier, Denklingen: HOLZSCHNITT 22.5.-1.6.1998

Frank Wahle, Leipzig: TRAUMLANDSCHAFTEN – 25.-30.6.1998

Frank Burhenne, Tobias Mohr, Tobias Z.: junge kunst 3 – 28.8. -13.9.1998

Ingrid Bach, Bad Soden: ZUFALL, UNFALL, SÜNDENFALL – 10.-21.9.1998

Cornelia Bäcker, Sabine Meuche, Birgitt Wolfers, Dortmund: STOFFWECHSEL - 14.-16.11.1998


1999

Christine Biehler, Frankfurt: BERGAUF – 26.-28.2.1999

Marie Dréa, Frankreich: GEBÄRDEN – 7.-16.5.1999

Martin Noll, Berlin: BILDER UND ZEICHEN – 25.-27.6.1999

Eha Salla, Bischofsheim, Heike Schumacher, Wiesbaden, Nicola Weiß, Bochum : junge kunst 4 -- 03.-19.9.1999

Sandra Heinz, Mainz: SAUCISSONS CHAUDS – 10.-12.9.1999

Heike Negenborn, Windesheim: LANDSCHAFTEN – 5.-7.11.1999


2000

Carin Rehbinder, California: CALIFORNIAN DREAMS - 17.-19.3.2000

Rixdorfer Gruppe ( Uwe Bremer, Albert Schindehütte, Johannes Vennekamp, Arno Waldschmidt ):
MAN OF THE MILLENIUM:Johann Gensfleisch zum Gutenberg gen. Johannes Gutenberg - 6.5.-12.6.2000

Alexandra Deutsch, Wiesbaden: FARBIGE PAPIEROBJEKTE - 19.-21.5.2000

Konrad Schmid, Pocking am Inn: HOLZSCHNITT - 21.-25.6.2000

Studierende bei Prof. Guido Ludes, Fachhochschule Wiesbaden:
Kirsten Delrieux, Kathrin Jopp, Rita M. Marsmann, Tim Schwedhelm, Miriam Walter: junge kunst 5 - 25.8.-10.9.2000

Inge H. Schmidt, Berlin: WENN AUGEN REGNEN - 1.-10.9.2000

Hans-Otto Lohrengel, Siebenmorgen: KOPFPLASTIKEN - 10.-12.11.2000

2001

Klaus Maßem, Schillingen: KÖPFE - 16.-18.3.2001

Erika Enders, Wiesbaden: RAUCHBILDER - 11.-13.5.2001

Juliane Gottwald, Mainz: MALEREI - 29.6.-1.7.2001

Arno Waldschmidt, Berlin: WIE EIN BUCH ENTSTEHT - 10.-19.8.2001

Studierende bei Prof. Ullrich Hellmann, Akademie für Bildende Künste der
Johannes-Gutenberg-Universität Mainz: Anette Becker, Juliane Doerr, Ayla
Firatli, Ludger Kleiter, Markus Quiring, Esther Richthammer, Mirko
Schwartz, Johanna Werner: junge kunst 6 - 24.-28.8.2001

Hans Scheib, Berlin: RAGAZZA - 28.-30.9.2001

Chidi Okeke-Bramesfeld, Mainz: MESSERSCHNITT - 31.10.-11.11.2001


2002

WAHN---SINN, Gruppenausstellung mit 15 Künstlermitgliedern: Inge Beck,
Rike Brunk-Spieß, Bernd Carow, Alexandra Deutsch, Annette Gut, Birgid
Helmy, Karin Klemm, Gerhard Korn, Petra Landau, Francisco Navarro
Melendo, Nicolas Nowak, Jutta Salomon, Veronika Schneider, Ursula
Sirrenberg, Adelgard Weyell - 18.1.-3.2.2002

Anja Ganster, Mainz/Wiesbaden: MALEREI -1.-3.3.2002

Benedikt Solga, Schleusingen/Thür. : KARAMBOLAGEN – 8.-12.5.2002

Kunstmesse Kunst & Künstler im Messestand in Mainz, Phönixhalle: Eigener Stand des Kunstvereins mit Jahresgaben, Fundus, Bausteinen und den Tageskünstler(inne)n: Birgid Helmy, Inge Beck, Bernd Carow, Ulrike Mangel -23.-26.5.2002

Oliver Schollenberger, Dudenhofen: MALEREI – 5.-7.7-2002

Studierende der Fachhochschule Mainz: junge kunst 7 - 23.8.-1.9.2002

Andre Ferrella, Chicago: DIGITALE FOTOGRAPHIE - 30.8.-8.9.2002

LOST ART IN THE WTC, Kurator Manfred Pieck - 11.-15.9.2002

Elisabeth Vierkotten, Ginsheim-Gustavsburg: INSTALLATION - 31.10.-3.11.2002





KUNSTFORUM RHEINHESSEN
Eine Kulturinitiative im Kreis Mainz-Bingen

Der
Essenheimer Kunstverein hat sich in vierzehn Jahren so entwickelt, daß jetzt die Vision einer Kultur- und Ausstellungshalle in Essenheim Wirklichkeit wird. Die Ortsgemeinde Essenheim hat das Anwesen Kirchstraße 2 im Ortszentrum angekauft und baut es innerhalb von zwei Jahren zu einem lebendigen und kommunikativen Mittelpunkt aus. Der Essenheimer Kunstverein bringt die zukünftige Pacht in Form von 100000€ in die Sanierungsphase ein. Bisher gab es drei Benefiz-Versteigerungen, Baustein-Aktionen und einen Spendenaufruf an die Mitglieder. Damit war aber der o. g. Betrag nicht zusammenzubringen; denn die normale Ausstellungstätigkeit des Kunstvereins ging weiter, sie weitete sich sogar noch aus.

In einer schon in der
Römerzeit begründeten Kulturlandschaft mit Zeugnissen aus allen Jahrhunderten bedarf es eines nimmermüden Engagements für die bildende Kunst, für Kultur in jeder Hinsicht.

Öffentliche Förderung und privates Engagement zugunsten der Allgemeinheit können die Region Rheinhessen am Rande des Rhein-Main-Gebietes voranbringen.

Regionale Schwerpunktbildungen wie das Kunstforum Rheinhessen - begründet und getragen vom Essenheimer Kunstverein mit inzwischen rund
350 Mitgliedern - verdienen eine besondere Unterstützung.

Darum ruft der
Essenheimer Kunstverein dazu auf, den Vereinsbeitrag zur Verwirklichung der Perspektive Kunstforum Rheinhessen aufzufüllen, für hohe technische Ansprüche vorzusorgen und den Dauerbetrieb zu unterstützen. Dabei sind vielfältige Formen der Kooperation denkbar: von der Nutzung der Räumlichkeit bis zur gemeinsamen Durchführung von Events, von der Werbung bis zum hochwertigen Konsum. Essenheim erhält damit die Chance, auf kulturellem Gebiet zu einem Schwerpunkt des Landkreises Mainz-Bingen, ja der Region Rheinhessen zu werden.

Kontaktadresse: Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen - , Kirchstr. 2, 55270 Essenheim
fon 0 61 36 - 7640971, fax 0 61 36 - 994797
e-mail webmaster@essenheimer-kunstverein.de


Spendenkonto: Essenheimer Kunstverein
Spende für das Kunstforum Rheinhessen
Kto. 0 152 004 966, BLZ 550 501 20, Sparkasse Mainz

Bis 50 € genügt gegenüber dem Finanzamt der Überweisungsnachweis als Spendenbeleg; für höhere Beträge stellt der Essenheimer Kunstverein Spendenquittungen aus.