aus der Presse...
zur
Eröffnung des Kunstforums Rheinhessen
Kunstforum Rheinhessen im Mainzer Vierteljahresheft 01/04
2001
Scherenschnitte und ein Teddy in Acryl (MRZ 20.01.01)
Mitgliederzahlen steigen (AZ 31.01.01)
Brücke von Rembrandt zu
Ror Wolf (AZ 24.02.01)
Wiedersehen
mit "Kreuzabnahme" und dem "verlorenen Sohn" (MRZ
05.03.01)
WahnSinn
(Ingelheimer Wochenblatt (31.01.02)
Kunstforum-Wasserspiel
(MRZ 16.04.02)
Individuelle Masse / E.
Vierkotten (MRZ 02.11.02)
Bald neuer
Dorfmittelpunkt
Essenheimer nahmen Kunstforum Rheinhessen bei
Richtfest unter die Lupe - Zeitplan eingehalten
(MRZ
28.10.02)
Wer bitte ist L.R.? (AZ
30.11.02)
Da
konnte man lange raten! (NBA 12.12.02)
Mietvertrag
unter Dach und Fach (AZ 24.12.02)
Seit
15 Jahren ist die Kunst in Essenheim zu Hause (MRZ 16.01.03)
Neue Reihen unter neuem
Dach (AZ 21.01.03)
15 Jahre Kunst in
Essenheim (MRZ 28.01.03)
Stiftung
für das Kunstforum (AZ 31.01.03)
Hier
begegnen sich Hinz und Kunst/Ein Anspruch mit Wirklichkeit (AZ
30.08.03)
Vorgefundenes
zweckentfremden (MRZ 10.09.03)
Eine
ganze Welt aus Blech (AZ 13.09.03)
Prima
Kunstgeschichte - Vortragsreihe (Mainzer Wochenblatt
02.10.03)
Jenseits
des Wackel-Dackels - Patricia Waller (AZ 04.10.03)
Zwei
Macher brachten moderne Kunst ins Dorf (MRZ 14.10.03)
Kunst
mit offenen Kinderaugen sehen (AZ 16.10.03)
Die
Apokalypse hinter der Idylle (AZ 11.11.03)
Surrealistische
Traumwelten übersetzt (MRZ 13.11.03)
Für
ein lebendiges Haus der Kunst (AZ 09.12.03)
WINTER
ART in Essenheim (AZ 09.12.03)
Forum
für Kunst im Winter (MRZ 09.12.03)
Needleworks
( (c) Deutsche Spitzengilde 3/2003)
2004
Mainzer
VJH 01/04 S. 92-97
Auf
Spurensuche (AZ 05.02.04)
Camera
caput (MRZ 08.03.04)
Camera caput (AZ
09.03.04)
Poesie des Konkreten (AZ 08.05.04)
Trennend und verbindend (MRZ 10.05.04)
Mauer am Dorfplatz mit Geschichte(n) (MRZ 17.05.04)
Interaktiv, sozial und erfrischend (AZ 18.05.04)
Zahlenmystik bringt Welt ins Wanken (MRZ 23.06.04)
Kunst aus der Region in Essenheim (AZ 07.09.04)
Leserbrief zu Artikel „Kunst aus der
Region in Essenheim“, AZ 07.09.04
Es
ist mir nicht leicht gefallen, diesen Brief zu schreiben, weil ich
aus professionellen Gründen viele Jahre mit Pressearbeit ( nicht im
Kunstbereich ) zu tun hatte und sozusagen als Eiserne Regel
verinnerlicht hatte: „Nie schriftlich reagieren! Immer auf den
nächsten Wein oder Kaffee warten!“
In diesem Fall geht es
aber um einen Artikel, in dem 1. falsche Behauptungen aufgestellt und
2. mit Hilfe dieser Behauptungen Personen herabgesetzt werden. Was
Kritik anbetrifft, hat die Presse selbstverständlich jede Freiheit.
Was falsche Behauptungen und Meinungsbeeinflussung mit falschen
Behauptungen angeht, aber nicht. Als Vorsitzender des Essenheimer
Kunstvereins sehe ich die Pflicht, die falschen Behauptungen richtig
zu stellen und mich schützend vor die betroffenen Künstlerinnen zu
stellen.
Zu den Fakten:
Fuchs: „Mancher
kunstinteressierte Besucher hat die aus Wachs, Draht, Watte Gips und
Glasfaserpapier gefertigten Objekte von Katja Theinkom kürzlich erst
in Nieder-Olm gesehen.“
Die Wahrheit: Alle in Essenheim
gezeigten Arbeiten sind nach der Ausstellung in Nieder-Olm
entstanden.
Fuchs: „Auch die luftig wirkenden Figuren aus
Maschendraht und die Gipstorsi sind noch aus einer Schau im Mainzer
Landtag bekannt.“
Die Wahrheit: Die Drahtarbeiten von Elfie
Clement waren vorher noch nirgends zu sehen. Es handelt sich in
Essenheim - auch, was die Licht-Installation anbetrifft – um eine
absolute Premiere. Auch die beiden Gipstorsi werden mit voller
Absicht so und nicht anders in neuer Figuration gezeigt.
Fuchs:
„Susanna Storch stellte eine Auswahl ihrer fotorealistischen
Porträts aus Acrylfarbe in der MVB-Galerie aus, nun sind die
Gesichter von „guido“, „helge“ und „marlucia“ erneut zu
sehen.“
Die Wahrheit: Die Gesichter von „guido“, „helge“
und „marlucia“ konnten in der MVB-Galerie nicht zu sehen sein,
weil die Künstlerin diesen neuen Zyklus um das Ballett am Mainzer
Staatstheater unter Martin Schläpfer erst nach der genannten
Ausstellung anfertigte.
Zur Kritik und der formulierten
Meinung:
Kritische Meinung verstehe ich stets als Ansporn.
Wenn aber die Kritik wie hier auf falschen Fakten und
Fehlinterpretationen beruht und auf Herabsetzen von Personen
hinausläuft, ist sie inakzeptabel. Als Interpretationshilfe füge
ich meine Einführungsrede vom 3.9.2004 hinzu, damit man auch meine
Meinung zur ausgestellten Kunst aus der Region kennenlernen kann.
Andreas Preywisch
Junge
Kunst im Rathaus Nieder-Olm (AZ-Kreis 14.09.04)
"Junge Kunst 9" in Nieder Olm (AZ 21.09.04)
Zwei junge Künstler im pulsierenden Dialog zueinander (MRZ 24.09.04)
"Power und Hoffnung" heißt die Botschaft (MRZ 29.09.04)
Ren Rong im Essenheimer Kunstverein (AZ 30.09.04)
Ausstellungen in Rostock (Ostseezeitung 01.10.04)
Kunst aus Rheinhessen im Tor (Ostseezeitung 04.10.04)
Künstler aus Rheinhessen im Rostocker Mönchentor (Ostseezeitung 19.10.04)
Blick nach Osten (AZ 21.10.04)
Von unterschiedlichen Aufgaben und Lösungen (AZ 03.11.04)
Blick in rätselhafte Gesichter (AZ 09.11.04)
Kunstwerke unter dem Hammer (AZ 30.11.04)
Kunst/Kultur (Nachrichtenblatt aktuell 02.12.04)
Helle Flächen,
dunkle Linien (MRZ 09.12.04)
2005
Kombination
unvereinbarer Stile (MRZ 25.01.05)
Beklemmung der Seele im Schokohimmel (AZ 27.01.05)
Positive Einstellung zur Kunst (AZ 02.02.05)
Neuer Mitgliederrekord, erfolgreiche Bilanz / Doku-Film-Kunst (NBA 10.02.05)
Bald schläft der Kunstpunkt nicht mehr (MRZ 12.02.05)
Sensibler Blick auf genialen Künstler (MRZ 01.03.05)
Rendezvous mit dem Maler Goya (AZ 01.03.05)
Auf Spurensuche in der Natur (AZ 11.04.05)
Heimliche Ordnung des Organischen (MRZ 12.04.05)
Bilder aus böhmischen Dörfern (AZ 24.05.05)
Böhmen aus zweifacher Sicht (MRZ 27.05.05)
Die Stadt im Spiegel moderner Bauten (MRZ 21.06.05)
Wo sogar Bilder sprechen können (AZ 22.06.05)
Virtuos fängt er Licht und Schatten welker Körper ein (AZ 07.09.05)
Künstlerleben in 50 Bildern (MRZ 13.09.05)
Hagemann ist eine Bank (MRZ 19.09.05)
Exotisches aus der Provinz (AZ 24.09.05)
Kontraste in den Lebenslinien (AZ 04.10.05)
Kunstbesuch von der Ostseeküste (MRZ)
Knicke im Papier bleiben für immer (MRZ 31.10.05)
Kontraste von der Küste (Hanse Anzeiger 26.10.05)
Rostocker Kunst geht auf Reisen (NNN Okt. 05)
Anmut und Gelassenheit (AZ 04.11.05)
„Berge“ sollen Magie vermitteln (MRZ 22.11.05)
Jonglieren ist wie eine Meditation (AZ 26.11.05)
Auch „Luftballons“ unter dem Hammer (AZ 29.11.05)
Aufregende,
erregende und spannende Blicke (AZ 03.01.06)
Ruth Bussmann blickt hinter das Sichtbare (AZ 24.01.06)
Menschenrücken in kräftigen Farben (MRZ 26.01.06)
Kunstverein erlebt großen Zuspruch (AZ 31.01.06)
Preywisch bleibt Vorsitzender (MRZ 03.02.06)
Liebespaare als „Ja“ zum Leben (AZ 16.02.06)
Erste Filmpremiere (MRZ 18.02.06)
Kampf gegen die Bagger (AZ 18.02.06)
Weite des Schlossparks passt ins Kunstforum (MRZ 06.03.06)
Von der Gastfreundschaft fasziniert (AZ 01.04.06)
Probesitzen ist ausdrücklich erwünscht (MRZ 05.05.06)
Enge Bezüge zur Körpererfahrung (AZ 05.05.06)
Dokufilm-Reihe ist ein Erfolg (MRZ 20.05.06)
Eine Nische für den Dokumentarfilm (AZ 20.05.06)
Momentaufnahmen der Liebe (Kultur-Journal 27.05.06) (klick - hier auch als pdf-Datei)
Emotionen rund um den Ball eingefangen (MRZ 29.05.06)
Gefangen im Tunnel des Ehrgeizes (AZ 10.06.06)
Kunstverein fühlt sich bedrängt (MRZ 21.06.06)
Kunstforum wird zum Zankapfel (AZ 22.06.06)
Kunstforum für Vereine öffnen (MRZ 22.06.06)
Eine bunte Glückseligkeit (AZ 28.06.06)
Bilder erzählen die Geschichte von 50 Liebespaaren (MRZ 28.06.06)
Keine Einigung über Kunstforum (AZ 01.07.06)
Kunstforum: Streit geht weiter (MRZ 06.07.06)
Blodt spricht mit Künstlern (MRZ 08.07.06)
Kunstforum: Noch gibt's keinen Termin (MRZ 11.07.06)
Kunstverein wehrt sich (AZ 19.08.06)
Den Alltag im Blick (MRZ 28.08.06)
Chinesen auf Leinwand (AZ 04.09.06)
Zwischen Fremdheit und Fantasie (MRZ 05.09.06) und hier Teil 2 mit Bild
Kinderarzt hilft Bürgerkriegs-Opfern (AZ 28.10.06)
Es gibt weiterhin Kunst im Forum (MRZ 08.11.06)
Einschränkung für Kunstverein (AZ 09.11.06)
„Große Gefühle“ bei „Balance-Akt“ (AZ 09.11.06)
„Alt und Jung“: Skulpturen ergänzen sich ideal (MRZ 24.11.06) und hier Teil 2 mit Bild
Ehrfurcht vor der gigantischen Anstrengung (AZ 02.12.06)
Artvent: Kunst versteigert (MRZ 04.12.06)
Wetterfrosch schwingt den Hammer (AZ 05.12.06)
Von Korken und Karikaturen (AZ 11.12.06)
Stille Nische im Trubel der Adventszeit (MRZ 12.12.06)
Essenheimer
Kunstforum erweitert Aktionsradius (AZ 04.01.07)
KUNSTMARKT / PANORAMA Essenheim, Kunstverein, Yongbo Zhao (Die Welt 06.01.07)
Duftige Urformen schweben frei im Raum (AZ 13.01.07)
Essenheimer Kunstverein zeigt bereits seine 100. Ausstellung (MRZ 19.01.07)
Alles im rechten Licht (Ingelheimer Wochenblatt 18.01.07)
Frappierend andersartig (AZ 27.01.07)
Bilder wie aus einem Albtraum entsprungen (MRZ 29.01.07)
Neigung zur Karikatur (AZ 03.02.07)
Säbelzahntiger am Lebensbaum (AZ 05.03.07)
Die Kunst des fotografischen Sehens (MRZ 07.03.07)
Von zwei Handfegern wie beflügelt (AZ 03.05.07)
Schönheit verbirgt das Unheimliche (MRZ 04.05.07)
Skulpturen zum Anfassen (AZ 30.05.07)
Hauptaufgabe: Schwierige Kunst zeigen (MRZ 11.06.07)
Verweilen in Bewegung (AZ 18.06.07)
Vergehen der Zeit eingefangen (MRZ 26.06.07)
Dorfgemeinschaft feiert (AZ 02.07.07)
Kollektive Sinnlichkeit (Schweriner Volkszeitung 02.07.07)
Farbenprächtige Stillleben und Skulpturen im Museum Undenheim (MRZ 23.08.07)
Vornehme Blässe (AZ 25.08.07) - hier bitte das Titelblatt vom gleichen Tage anklicken!
Film-Schätze eines 85-jährigen Profis (AZ 01.09.07)
Trollers Filme sind noch immer aktuell (MRZ 01.09.07)
Ein filigraner Tanz aus Draht und Licht (MRZ 03.09.07)
Bewegungen im schwerelosen Raum (AZ 07.09.07)
Bilder der Stille aus dem Kloster (AZ 27.10.07)
In der Schönheit lauert Gefahr (AZ 30.10.07)
Ausstellung per Basisdemokratie (AZ 27.11.07)
Dokumentar-Film-Kunst / ARTVENT (N.B. aktuell 29.11.07)
Kunstverein mit vielen Partnern (AZ 30.11.07)
Kunstverein ist mehr im Umland aktiv (MRZ 30.11.07)
Beeindruckender Ausstellungsreigen (AZ 01.12.07)
Kunstverein versteigerte Werke (MRZ 03.12.07)
Bilder unter dem Hammer (AZ 04.12.07)
„Im
Kunstforum beschnitten“
(MRZ 12.12.07)
2008
Kunstverein
ein „Aushängeschild“
Die Kunst aufs Land geholt (MRZ 29.01.08)
20 Jahre Kunstforum Rheinhessen (NBA 31.01.08)
Neue Werkgruppe stellt aus (AZ 05.02.08)
Symbole und Randbemerkungen (AZ 11.02.08)
Die Missgeschicke der schönen Künste (MRZ 11.02.08)
Privates Engagement als Keimzelle für ein Kulturforum (JUNGE_KUNST Nr.73)und hier Teil 2
Das Leben inspiriert die Kunst zu allerlei Kuriosem (MRZ 07.04.08)
Wo dreifaches Glück lockt (AZ 08.04.08)
Realität spiegeln (AZ 22.04.08)
Diese Kunst spielt mit Voyeurismus (MRZ 23.04.08)
Vielfalt der Objektkunst vereint (DLZ 23.04.08)
3 Fotos aus der Ausstellung heim@t im
Heimatmuseum Undenheim.
(Die Fotos sind von E. Diehl, Wiesbaden.
21.5.2008.):
Ilan Wolff fotografiert Israel mit selbstgebauter Camera Obscura (MRZ 28.05.08)
Eine verzerrte Welt (MRZ 31.05.08)
Kunstvolles aus dem gelobten Land (AZ 03.06.08)
Ein Forum nicht nur für die Althergebrachten (AZ 16.07.08)
Forum für Gegenwartskunst (Frizz Aug. 08)
Malerei und Skulptur (AZ 04.08.08)
Junge Kunst im Ratssaal mit vieldeutigen Provokationen (MRZ 04.08.08)
Seit 20 Jahren für regionale Kunst aktiv (MRZ 11.08.08)
Gutes in nicht gekannter Fülle (AZ 11.08.08)
Essenheimer Kunstverein wird 20 (Der Mainzer Aug. 08)
Zwei Jahrzehnte für die Kunst (TOP Magazin Aug. 08) Teil 1
Mainzer Rathaus präsentiert Kunstforum (Mainzer Wochenblatt 14.08.08)
Romantisches im Abstrakten (AZ 25.08.08)
Lokaler Kunstverein von regionaler Bedeutung (Mainz-Heft 03/08)
Finissage der Ausstellung 20 Jahre für die Kunst (MRZ 05.09.08)
"Das menschliche Geflecht"
AZ vom 29.09.2008
rer.
UNDENHEIM Der Essenheimer Kunstverein zeigt ungewohnte
Rauminstallationen von Svenja Ritter im Heimatmuseum in Undenheim.
Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, 2. Oktober, 19 Uhr,
spricht die Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Rasch.
Svenja Ritter inszeniert Landschaften und spielt mit den Emotionen und der Neugier des Betrachters, der sich in eine künstliche und doch ihm vertraut erscheinende Realität hinein versetzt fühlt. Die Künstlerin lässt beängstigende Assoziationen und bedrohliche Stimmungen entstehen, sie beschwört Urinstinkte und menschlich Abgründe ebenso wie erzählerische Traumbilder und Wunschvorstellungen. Aus den unterschiedlichsten Fragmenten ihrer Phantasie konstruiert sie Traumlandschaften, die die Urängste des Menschen widerspiegeln.
Die Ausstellung, die die Kooperation des Kunstvereins mit dem Museum Undenheim fortführt, ist vom 2. bis 26. Oktober im Museum in der Sackgasse, zu besichtigen. Öffnungszeiten: samstags 14 bis 18 Uhr, sonntags 11 bis 17 Uhr.
Zwischen Idylle und Grauen
Ausstellung von Svenja Ritters Installationen in Undenheim provoziert
AZ vom 06.10.2008
UNDENHEIM Zwischen Idylle und Grauen, Faszination und Ekel präsentieren sich die Werke von Svenja Ritter im Heimatmuseum Undenheim in der Ausstellung "Das menschliche Geflecht" des Essenheimer Kunstvereins.
von Sina Listmann
Gebrochene, in sich zusammengekrümmte Wirbelsäulen, Blutlachen und menschliches Vergehen. Fast kann man die Verwesung riechen, die von Svenja Ritters Installationen ausgeht. "Die Künstlerin zeigt einen sehr direkten Umgang mit dem Thema Tod", erklärt der Vorsitzende des Essenheimer Kunstvereins, Andreas Preywisch, der Ritter für die Ausstellung gewann. "Im ersten Moment wirkt es sehr provokant."
Svenja Ritter will keine Kunst erschaffen, die wirkungslos am Betrachter vorbeigeht. Ihre Kunst fordert geradezu auf, sich individuell mit dem unliebsamen Thema Tod, dem Werden und Vergehen des menschlichen Daseins zu beschäftigen. Und zwar immer mit dem gewissen Freiraum, die Kunstobjekte eigens zu interpretieren. Sieht der eine in dem Zusammenspiel von abgeschnittenen Ohren, Schläuchen und einer Grabplatte einen Operationssaal und etwas zum Leben Erwachendes, ist es für den anderen eine trostlose Friedhofszene, die jedes Werden im Keim erstickt.
"Dieses Kunstwerk rumort in mir", erklärt beispielsweise Sven Schalenberg aus Hahnheim. "Die ungewöhnliche Materialzusammenstellung, die Symbolkraft. Ich finde kein Vertrauen zum Material und doch fesselt es mich."
Um Svenja Ritters ambivalente Kunst in Worte zu fassen, benötigt man einen zweiten, einen dritten Blick, um diese Meinung womöglich beim weiteren Betrachten wieder über den Haufen zu werfen. Eine Empfindung, die von Svenja Ritter gewollt ist: "Ich erschaffe keine Kunstobjekte, deren Bedeutung klar ist", bewertet die Künstlerin ihre Kunst selbst. Ein Grund, warum Ritter in ihrem gelernten Handwerk als Goldschmiedin nicht glücklich wurde. Das Studium an der Hochschule der Bildenden Künste in Saarbrücken ließ da mehr kreativen Freiraum, den Ritter auch nutzte. Figürliche Malerei sei ihr zum Beispiel vollkommen fremd. Sie benötigt vielmehr das Geheimnisvolle, auch beim Erschaffen ihrer Werke: "Die Installationen sind meist aus dem Kunststoff Polystyrol, der auch zur Joghurtbecher-Herstellung verwendet wird. In einem Backofen schmelze ich meine vorgefertigten Skulpturen zusammen. Das Endprodukt kann ich so nie ganz bestimmen."
Dieses charakterhaft Experimentelle der Kunstobjekte sei wie das offene Ende eines Kriminalromans, meinte dazu die Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Rasch, die bei der Vernissage in Undenheim für die rund 30 Anwesenden einführende Worte in die Ausstellung und das Werk von Svenja Ritter fand. Kunst und Künstlerin seien sich in ihrer Erscheinung zudem sehr ähnlich. So tritt Ritter zurückhaltend und in schwarzem Gewand auf und umgibt sich damit mit einer geheimnisvollen Aura.
Dass es zu ihren Installationen persönliche Geschichten gibt, weist sie von sich. Auch ihr Aufenthalt als Gastdozentin im Krisengebiet Kabul, Afghanistan, und die vermutlich dort gesehenen Szenen hätten nichts mit ihrer Kunst zu tun. "Ich ziehe klare Grenzen zwischen persönlicher Erfahrung und meiner künstlerischen Darstellung. Woher meine Inspiration kommt, kann ich nicht sagen", erklärt sie. Alle Installationen, Moosgummiobjekte, Bilder und Fotografien - die auch zu Preisen von 150 bis 5500 Euro erworben werden können - tragen die Bezeichnung: "Ohne Titel".
Im Kielwasser der Pop-Aesthetik (AZ 03.11.08)
Magerer Erlös bei Versteigerung (AZ 02.12.08)
Bild stammt von
Ropertz (MRZ 06.12.08)
2009
Wie ein
schwebender Saurier (AZ 10.01.09)
Kunstwerke aus Papier (MRZ 12.01.09)
Papier – faszinierende Formenvielfalt (Ingelheimer Wochenblatt 22.01.09)
Natur-Schauspiel für die Augen (AZ Landskrone 02.02.09)
Natur-Schauspiel (MRZ 05.02.09)
Collagen des Widerstandes (AZ 09.02.09)
Helden passen nicht ins Wohnzimmer (MRZ 09.02.09)
Essenheimer Kunstverein ist 2009 verstärkt in Mainz aktiv (MRZ 21.02.09)
Der Körper und die Kunst (AZ 03.03.09)
Blick hinter die eigene Fassade (MRZ 03.03.09)
Vielfalt formt Porträts (AZ 03.04.09)
Essenheimer Geste (AZ 02.05.09)
Mythen in Sehnsuchtsblau (AZ 13.06.09)
Arbeiten mit „Camera obscura“ (AZ 22.06.09)
Weiß auf Schwarz (AZ 04.07.09)
Diese Schriftbilder sind undurchschaubar und von großer Systematik (MRZ 04.07.09)
Bilder voller Emotionen (AZ 08.09.09)
Nachdenken über Konzept (AZ 23.10.09)
Kunstforum zeigt „Arbeit an der Linie“ (AZ 26.10.09)
Zuschüsse für 20 Projekte (AZ 19.11.09)
Die eigenen Werke im Blick (MRZ 23.11.09)
Von Acrylbildern bis zu Skulpturen (AZ 24.11.09)
HASE und SCHAUKELPFERD sorgen für gute Laune bei Kunstauktion (AZ 01.12.09)
Spaziergang
ohne Romantik (AZ 27.01.10)
Malerei, Fotografie, Druck und Skulptur (AZ 30.01.10)
Konsumrausch im Blick (AZ 22.02.10)
Die Augenschule der Nation (FAZ 27.03.10)
Entlang der Krümmung (Wochen-Blatt Bingen 15.04.10)
Magisches Kreisen um das Licht (AZ 20.04.10)
Gansters Räume sind von eigentümlicher Lebendigkeit (MRZ 28.04.10)
Im Reich der Satire (AZ Landskrone 25.05.10)
Hand-Erotik auf Papier (Kunstzeitung Mai 10)
Bücher an Decken und Wänden (AZ 05.06.10)
Spur der Schafe: Realität, Spiegelung, Abstraktion (SVZ 14.07.10)
Essenheimer Kunstverein muß für die Zukunft planen (MRZ 07.07.10)
Kunstschau in Weitendorf noch bis Sonntag (SVZ 29.07.10)
Weitendorf: Ein Experiment scheint geglückt (SVZ 29.07.10)