Pressemitteilungen





Vera Zahnhausen: „Zauberberg“ in junge kunst 2010

Die junge Malerin Vera Zahnhausen steht im Mittelpunkt der Ausstellung junge kunst 2010, die am Freitag, 27.8., um 19 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses Nieder-Olm eröffnet wird. Die junge kunst – Reihe wird in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Nieder-Olm seit rund 15 Jahren durchgeführt; deshalb spricht auch Verbandsbürgermeister Ralph Spiegler zur Begrüßung. Zur Einführung ist die Künstlerin Cornelia Rößler, Guntersblum, zu hören, die mit Vera Zahnhausen im Rahmen des Mentoring-Projektes verbunden ist. Beide haben als Mentorin und Mentee im Frühjahr 2010 in der rheinland-pfälzischen Landesvertretung in Brüssel ausgestellt.

Die Malerin Vera Zahnhausen hat 2008 an der Freien Kunstakademie Essen in der Klasse Bernard Lokai ihr Kunstexamen abgelegt. Der Titel „Zauberberg“ der Ausstellung verweist auf Thomas Mann. Die Künstlerin hat Fotos von und um das Sanatorium in Davos, das Thomas Mann im „Zauberberg“ verewigte, zur Grundlage ihrer Malerei genommen. Der malerische Gestus der jungen Künstlerin lässt die Foto-Vorlage kaum noch ahnen.


Die Ausstellung ist werktags während der Öffnungszeiten der Verwaltung zu besichtigen, am Samstag und Sonntag jeweils von 14 – 18 Uhr. Die Ausstellung endet am 10.9. 2010. Der Eintritt ist frei.






Hubertus von der Goltz und Detlef Waschkau im Essenheimer Kunstverein

Die beiden Berliner Künstler Hubertus von der Goltz und Detlef Waschkau stellen vom 13. – 29.8.2010 im Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen e. V. aus. Die Ausstellung findet in der BBK-Galerie am Judensand 57 in Mainz-Hartenberg statt. Zur Eröffnung am Freitag, 13.8., um 19 Uhr spricht die Kuratorin Anita Grimm-Borchert, Bodenheim.

Hubertus von der Goltz, 1941 in Ostpreußen geboren, vollendete seine Ausbildung an der Hochschule der Künste in Berlin. Laufbahn als Meisterschüler, DAAD-Stipendiat, Gastkünstler der Villa Romana, vielfacher Preisträger, engagiert beim Aufbau des Kunsthauses Potsdam. Der Bildhauer hat sein ganz eigenes Thema gefunden: das Individuum und die Balance zwischen Denken, Handeln und Sein. Wege, Übergänge und Brücken stehen für die vielfältigen Probleme, die der Mensch zu bewältigen hat. Anfang und Ende des Balance-Aktes sind unerfindlich. Die Wandbilder – im Innen wie im Außen – imaginieren ein unendliches Raumgerüst, eine ganz neue, intensive Wirklichkeitserfahrung.

Detlef Waschkau, geboren 1961 in Hannover, vollendete seine Ausbildung ebenfalls an der Hochschule der Künste in Berlin. Auch Waschkau Meisterschüler, Stipendium der Stiftung Kulturfonds, seit 2002 regelmäßige Japanaufenthalte. Auch dieser Künstler hat zu einer sehr eigenwilligen Bildhauerposition gefunden. „Der künstlerische Ansatz bei Waschkau liegt vorrangig in der prozesshaften Arbeitsmethode und im Erforschen der sublimen Verbindung zwischen Malerei und Bildhauerei.“ (Peter Funken) Die malerischen Holzreliefs entstehen in verschiedenen Arbeitsschritten: fotografisches Grundmaterial, Auswahl für die Reliefarbeit und der freie bildhauerisch-malerische Entstehungsprozess. Die Japan-Reisen führten zu neuen Serien wie „Stadt-Land-Mensch“.

Die Ausstellung ist am Samstag 14 – 18 Uhr, am Sonntag 11 – 18 Uhr und als neues Angebot auch am Mittwoch von 18 – 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.





LUBOK – Bilder fürs Volk

Grafik aus Leipzig in Essenheim

Seit einigen Jahren gibt es in Leipzig eine Initiative: Sie nennt sich LUBOK nach einem russischen Wort für einfache Volksdrucke, die auf Geburten, Hochzeiten oder Todesfälle hinwiesen. Gleichzeitig ist es auch eine Rückbesinnung auf den Namen der Leipziger Kunstakademie: Hochschule für Graphik und Buchkunst. Im LUBOK Verlag aus Leipzig erscheinen originalgrafische "Bilderbücher".

Gedruckt werden die Bücher von den original Druckstöcken auf einer „Präsident“ Schnellpresse aus dem Jahr 1958.

Für die LUBOK-Serie und für LUBOK SPEZIAL setzen sich zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler aus Malerei und Grafik mit der Technik des Linolschnitts auseinander. Obwohl Format und Technik sowie das harte Schwarzweiß für alle Künstler vorgegeben sind - das Thema steht frei - überrascht die Vielfalt der Handschriften und Herangehensweisen in jedem Band aufs Neue.

Der Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen e. V. eröffnet am Mittwoch, 2.6., um 20 Uhr eine Ausstellung mit Grafik aus Leipzig. Mit dabei sind vier Künstler, die der Kunstverein schon 2004 ausstellen wollte, was aber wegen der sensationellen Karriere aus finanziellen Gründen unmöglich wurde. Es handelt sich um Christian Brandl, Christoph Ruckhäberle, David Schnell und Matthias Weischer. Es gibt eine Wiederbegegnung mit Tilo Baumgärtel. Dazu kommen weitere Leipziger Größen wie Katharina Immekus, Rosa Loy oder Steve Viezens, insgesamt sind es 18 Leipziger Druck-Künstler.

Zur Vernissage am Mittwoch, 2.6., um 20 Uhr hält Andreas Preywisch, der Vorsitzende des Kunstvereins, eine Einführung.

Die Ausstellung ist geöffnet am Samstag von 15 – 19 Uhr, Sonntag und Fronleichnam von 11 – 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.





Benedikt Solga und Susan Wittwer: Vorsicht Stufe!

Kunstausstellung in Undenheim 21.5. – 13.6.2010

Am Freitagabend vor Pfingsten, 21.5., um 19 Uhr eröffnet der Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen e. V. im Heimatmuseum Undenheim eine Kunstausstellung mit zwei Künstlern aus Thüringen: Benedikt Solga mit Skulptur und Susan Wittwer mit Malerei und Grafik. Man täuscht sich nicht, wenn man erinnert: Solga ist doch ein hiesiger. Er stammt aus Rheinhessen. Seine letzte Spur in der Region Rheinhessen ist eine Skulpturenanlage in Ober-Ingelheim.

Zur Eröffnung spricht Dr. Richard Auernheimer, Badenheim, Staatssekretär a. D.

In der Ausstellung werden vor allem Plastiken von Benedikt Solga und Grafiken von Susan Wittwer gezeigt. Susan Wittwer zeigt Landschaften von arkadischer Anmut. Sie laden zum Verweilen ein und geben einen Eindruck des Ewigen wieder.
Benedikt Solgas Figuren sind gleichsam diesen Landschaften entsprungen. Behörnte und geflügelte Wesen bevölkern den Raum, wartend, der Zeit trotzend.
Vorsicht Stufe! Diese Warnung wird gerne in den Wind geschlagen. Die Folgen nehmen unabänderlich ihren Lauf.

Die Ausstellung ist geöffnet am Samstag 14 – 18 Uhr und Sonntag 11 – 17 Uhr. Sie dauert bis zum 13.6. Der Eintritt ist frei.





Lochkamera-Ausstellung bis Pfingsten verlängert

Workshop 2 am 8./9. Mai auch für Anfänger

Die Foto-Schau „Camera Obscura – Städte-Portraits“ von Ilan Wolff & Compagnie im Institut français, Schillerstr. 11, 55116 Mainz wird bis Pfingsten verlängert. Die in Kooperation mit dem Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen konzipierte Ausstellung ist Mo – Do 9.00 – 12.30 Uhr und 14.30 – 18.00 Uhr sowie Fr 9.00 – 12.30 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.institut-francais.fr oder www.essenheimer-kunstverein.de. Der Eintritt ist frei.

Der Workshop „Lochkamera 2“ am Wochenende 8./9.5. ist auch für Anfänger geöffnet. Wegen des ungünstigen Termins für den Workshop 1 hat sich Ilan Wolff entschlossen, im Workshop 2 zweigleisig zu fahren: eine Gruppe für Anfänger und die zweite Gruppe wie vorgesehen für Teilnehmer, die schon Erfahrungen mitbringen. Anmeldungen erfolgen an den Essenheimer Kunstverein, Büttenweg 8, 55270 Essenheim oder an
webmaster@essenheimer-kunstverein.de. Der Kostenbeitrag von 60 € ist auf das MVB-Konto 601582018, BLZ 55190000 zu überweisen. Es gibt noch acht freie Plätze. Der Workshop findet statt am Samstag und Sonntag, 8./9.5., jeweils von 10 – 18 Uhr einschließlich einer Mittagspause.





Anja Ganster Im Kunstforum Essenheim

Unter dem Titel „Entlang der Krümmung“ stellt die die in Mainz geborene Künstlerin Anja Ganster vom 16.4. – 9.5.2010 Malerei aus. Die Vernissage findet am Freitag, 16.4., um 20 Uhr statt. Zur Einführung spricht die Mainzer Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Rasch.

Anja Ganster absolvierte ihre künstlerische Ausbildung in Wiesbaden, Mainz und London. Seit 1998 war sie in vielen Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Eine Vielzahl von Preisen und Aufenthalten „Künstler in Residenz“ begleiten den Werdegang der Künstlerin.

Gegenstand der Malerei Anja Gansters sind häufig Bildräume, die ebenso anregend wie verwirrend sind. In ihren mit Energie aufgeladenen Innenansichten stehen die Themen der Künstlerin: Raum, Zeit und Bewegung, miteinander in Verbindung, vor allem durch ihre Beziehung zum Licht. Dadurch erkennt der Betrachter Dimensionen der Wirklichkeit, die normalerweise verborgen bleiben. Ausgangspunkt für viele von Gansters Interieurs sind oft Fotografien, die die Künstlerin nachts durch geschäfts- und Bürofenster aufnimmt. Auch Videostills dienen als Ausgangsmaterial. In den Arbeiten Anja Gansters erscheint das Licht zwischen den Gegenständen und um sie herum so greifbar wie die festen Dinge. Die Sicht von Außen als Selbstbeschränkung gibt der Künstlerin die Möglichkeit, „die eigenen Eindrücke und Reaktionen im Spannungsfeld zwischen Repräsentation und Abstraktion, Realität und Fiktion, Erfahrung und Sehnsucht zu interpretieren“ (Felicity Lunn). Das Licht agiert in den Bildern als eine von mehreren Verschiebungen, welche die Entdeckung Einsteins widerspiegeln, dass Raumzeit nicht geradlinig, sondern gekrümmt ist.

Die Ausstellung ist an den Wochenenden samstags von 15 – 19 Uhr und sonntags von 11 – 19 Uhr zu besichtigen. In der Reihe „Kerber Art“ ist ein opulenter Katalog erschienen, der in der Ausstellung und im Buchhandel erhältlich ist. Der Eintritt ist frei. Am Mittwoch, 21.4., um 18 Uhr findet im Rahmen der Ausstellung ein Künstlergespräch statt, in dem es vor allem um Mentoring geht.





Ilan Wolff & Compagnie
Camera Obscura: Städte-Portraits

Ilan Wolff, der große französische Camera-Obscura-Künstler, kommt wieder in das Institut Français nach Mainz. Zusammen mit Teilnehmer(inne)n des Workshops „Camera Obscura“ im Jahr 2009 stellt er Städte-Portraits aus aller Welt aus. Von den Workshop-Teilnehmer(inne)n 2009 sind vor allem Mainz-Portraits zu sehen: Vom Maison de France bis zum Mainzer Dom.

Ilan Wolff hält seine Bilder mit der Camera Obscura, der Lochkamera, fest. Es sind Fotos von einzigartiger Meisterschaft. Zum einen beherrscht der Künstler die Technik wie niemand anderer, zum zweiten gelingt ihm die künstlerische Umsetzung der Realität in seine Bilder absolut singulär. Auch die Ergebnisse des Workshops 2009 sind sehr gelungen. Die Fotos werden ab Donnerstag, 22.4., 18.30 Uhr, bis zum 12.5.2010 im Institut Français in Mainz in Kooperation mit Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen e. V. ausgestellt.

Das Prinzip der Lochkamera ist als erste wissenschaftliche Methode, ein direktes Abbild der Natur entstehen zu lassen, zuerst von Abu Ali Alhazen, einem arabischen Gelehrten des 10. Jahrhunderts und 500 Jahre später von Leonardo da Vinci beschrieben worden. Dass man mit ihr bewegte Bilder betrachten konnte, war ein Fascinosum auf Jahrmärkten des 16. und 17. Jahrhunderts.

Mit der Fotographie (lichtempfindliche Materialien wie Film, Papier oder Glas) wurden speziell von Impressionisten ganz eigenwillige Bilder gefertigt. Auf solchen Experimenten aufbauend entwickelte Ilan Wolff seine Kunst: Mit speziellen Lochkameras, klein oder groß wie ein LKW oder sein Atelier, mit Veränderung der Perspektiven oder mit Beeinflussung des Bildes durch manuelle Bearbeitung mit Chemie oder Stift. Der Kampf mit der Wahrnehmung und mit der technischen Wiedergabe wird zum künstlerischen Prozess, indem z. B. Perspektiven wie am Augapfel oder der Erde gerundet werden, Realitäten durch lange Belichtungszeiten fiktiv werden oder die Freude am Sehen zum Traum wird, um sozusagen zu den Impressionisten zurückzukehren.

Die Vernissage zur Ausstellung findet am Donnerstag, 22.4., 18.30 Uhr, im Institut Français, Schillerstr.11, 55116 Mainz statt. Zur Einführung spricht Andreas Preywisch, der Vorsitzende von Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen e. V. . Die Öffnungszeiten sind Mo – Do 9.30 – 12.30 Uhr, 14.30 – 18.30 Uhr, Fr 9.30 – 12.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Während der Ausstellung gibt es zwei Workshops: „Camera Obscura I“ für Anfänger am 24./25. und „Camera Obscura II“ für Fortgeschrittene am 8./9.5. unter Anleitung von Ilan Wolff. Anmeldungen für die Workshops an Essenheimer Kunstverein, Büttenweg 8, 55270 Essenheim oder webmaster@essenheimer-kunstverein.de.





Workshops „Camera Obscura I“ und “Camera Obscura II”mit Ilan Wolff
im Institut Français in Mainz am 24./25.4.2010 und 8./9.5.2010

Der große französische Camera-Obscura-Künstler Ilan Wolff kommt wieder nach Mainz. Pünktlich zum Internationalen Lochkameratag am 25.4.2010 hält er in der Maison de France, Schillerstr. 11, 55116 Mainz einen Workshop „Camera Obscura I“ für Anfänger. Die Teilnehmer/innen bauen Lochkameras aus Alltagsgegenständen (modernes Recycling), fotografieren damit unterschiedliche Objekte, entwickeln ihre eigenen Negative und Positive und erleben dabei kreative Fotografie hautnah. Die Veranstaltung geschieht in Kooperation mit dem Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen. Kuratorin ist Vera Pachomoff, Mitglied des Vorstandes des Kunstvereins.

Das Wochenendatelier ist am Samstag, 24.4., und Sonntag, 25.4., jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr. Ort des Workshops ist die Maison de France, Schillerstr. 11, 55116 Mainz. Die Anmeldung erfolgt an den Essenheimer Kunstverein, Büttenweg 8, 55270 Essenheim schriftlich oder per email an
www.essenheimer-kunstverein.de. Der Kostenbeitrag beträgt 60,- € inklusive aller Arbeitsmaterialien. Die Personenzahl ist auf 20 Personen beschränkt. Die Anmeldung hat erst Gültigkeit, wenn der Kostenbeitrag eingezahlt und eine Bestätigung erfolgt ist.

Der zweite Workshop „Camera Obscura II“ für Fortgeschrittene in der Maison de France, Schillerstr. 11, 55116 Mainz wird ebenfalls von Ilan Wolff geleitet. Die Teilnehmer/innen beschäftigen sich mit Fotogrammen, Lochkamerabildern und der Kombination von beiden, den sog. Pinogrammen. Dabei ergibt sich eine neue Realität, die beide Techniken kombiniert. Zusätzlich werden die Motive mit Farben und Sepiaton verändert. Möglicherweise werden auch farbige Lochkamerabilder gemacht. Die Veranstaltung geschieht ebenfalls in Kooperation mit dem Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen. Kurator ist Andreas Preywisch, Vorsitzender des Kunstvereins.

Das zweite Wochenendatelier ist am Samstag, 8.5., und Sonntag, 9.5., jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr. Ort des Workshops ist die Maison de France, Schillerstr. 11, 55116 Mainz. Die Anmeldung erfolgt an den Essenheimer Kunstverein, Büttenweg 8, 55270 Essenheim schriftlich oder per email an
www.essenheimer-kunstverein.de. Der Kostenbeitrag beträgt 60,- € inklusive aller Arbeitsmaterialien. Die Personenzahl ist auf 20 Personen beschränkt. Die Anmeldung hat erst Gültigkeit, wenn der Kostenbeitrag eingezahlt und eine Bestätigung erfolgt ist.

Der große Erfolg des Workshops „Camera Obscura“ 2009 manifestiert sich in der parallel laufenden Ausstellung „Ilan Wolff & Compagnie – Camera Obscura: Städte-Portraits“, die vom 22.4. – 12.5.2010 im Institut Français im Salon zu sehen ist.





(Un-)bequeme Landschaften Fotografien aus dem Osten

Die Eröffnung der Ausstellung (Un-)bequeme Landschaften Fotografien aus dem Osten von Sieghard Liebe
findet am Dienstag, 13. April 2010, ab 19 Uhr in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur statt.
Zur Ausstellung des Essenheimer Kunstvereins - Kunstforum Rheinhessen e.V. spricht Anita Grimm-Borchert, Bodenheim.





Ausstellung Thorsten Mühlbach „THE WORLD IS A VAMPIRE“

Am
13. und 14.3 2010 endet die Ausstellung von Thorsten Mühlbach "THE WORLD IS A VAMPIRE" im Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e.V. Der 2009 an der Münchener Akademie der Bildenden Künste diplomierte junge Künstler zeigt eine Reihe von Materialbildern, bei denen er internationale Mülltüten als Farbträger benutzt sowie Collagen und Installationen, die sich teilweise sehr kritisch mit Gesellschaft und Zeitgeist auseinander setzen.





Einladung zur Mitgliederversammlung


Am 29.1.2010, um 20 Uhr, findet die Mitgliederversammlung des Essenheimer Kunstvereins - Kunstforum Rheinhessen e.V. - statt.

Ort: Domherrenhof, Straße der Champagne 1 , 55270 Essenheim





Ausstellung Fides Becker „Sanssouci“.

Am Freitag, dem 22. Januar, eröffnet um 20 Uhr die erste Ausstellung des Essenheimer Kunstvereins im Jahr 2010. Unter dem Titel „Sanssouci“ zeigt Fides Becker, Frankfurt, Malerei. Die in Worms geborene Künstlerin lebt und arbeitet heute in Frankfurt am Main. Zu Anfang ihrer Karriere standen Arbeiten zur Frauenrolle in der modernen Gesellschaft im Mittelpunkt, wobei sie sich auch gerne selbst in den Kontext rückte. Danach sah man Landschaften und Interieurs. Und heute stehen wieder – oder eigentlich immer – psychische und körperliche Befindlichkeiten der Einzelnen, aber auch der Gesellschaft im Fokus. Maßgeblich zum Erfolg der Künstlerin hat auch ihre methodische Arbeitsweise beigetragen, wovon man sich bis zum 14.2. überzeugen kann.

Wir freuen uns, Sie am Freitag, 22. Januar 2010 zur Vernissage persönlich zu begrüßen.





ARTVENT 2009 im Kunstforum Essenheim

Kunstversteigerung am 29.11.2009

Mit einigen Neuerungen wartet der Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen e. V. zum ARTVENT 2009 auf. Der bisher erhobene Beitrag zu Speis und Trank wird nicht mehr entrichtet, weil diese gespendet werden (z. B. Kupferberg). Ein Teil des erzielten Überschusses wird einem sozialen Zweck zugeführt: Spende für die Kinderklink-Station A2 für tumor- und leukämiekranke Kinder im Universitätsklinikum Mainz.

ARTVENT 2009 beginnt am Samstag, 28.11., von 15 bis 19 Uhr mit der Vorbesichtigung, bei der schon schriftliche Gebote abgegeben werden können, wenn man z. B. am Sonntag zum Versteigerungstermin verhindert ist. Am Sonntag, 29.11., wird um 10 Uhr geöffnet. Die Vorarbeiten werden abgewickelt: Bieterkarten etc. Um 11 Uhr tritt der bekannte Auktionator in Aktion, Dr. Gunther Tiersch aus Essenheim. Er wird durch ein Helfer-Team aus dem Essenheimer Kunstverein unterstützt. Die Kunstversteigerung wird etwa 2 Stunden dauern.

Von den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern sind wieder viele schöne Arbeiten zur Verfügung gestellt worden, ganz oder teilweise gestiftet, je nach Vermögen. Die Werke kommen aus ganz Deutschland, so z. B. von Michael Goller aus Chemnitz, Claudia Tebben aus Herten, Takashi OHNO mit einem Holzschnitt „Lächeln ist die beste Medizin“ von der Galerie Oko in Berlin, Benedikt Solga aus Schleusingen, Mark Taschowsky aus Berlin, Jan Davidoff, Isabelle Dyckerhoff und Gotlind Timmermanns aus München, eine originalgraphische Sonder-Edition von Volker Pfüller „Köpfe und Tierlein“ aus dem Lubok-Verlag in Leipzig, mehrere Original-Graphiken von Janosch. Alle Künstlerinnen und Künstler hier aufzuführen, würde zu weit führen. Auch aus der Region haben sich viele beteiligt: z. B. Katharina Fischborn, Nikola Jaensch, Karin Klemm, Andreas Koridass, Renate Ott, Carmen Stahlschmidt, Brigitte Zander, Elly Zindler.

Die Mindestpreise beginnen bei 10 E und gehen bis fast 2000 €. Es ist also für jeden Geldbeutel etwas dabei. ARTVENT 2009 am Wochenende 28. / 29.11.2009 im Kunstforum Essenheim.





WINTER_ART

Am Wochenende vom 20. – 22.11.2009 findet die Ausstellung Winter Art mit 16 Künstermitgliedern im Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e.V. - statt. Die abwechslungsreiche, hochinteressante Ausstellung mit Thomas Baumgärtner, Hans Gaubatz, Frank Hoffmann, Gerhard Hust, Harald Arvid Irgens, Nikola Jaensch, Gabi Klinger, Stefanie Kolb, Ulla Nelles-Halft, Sieglinde Nordmann, Dagmar Ropertz, Peter Schäfer-Oswald, Stefanie Schiller, Carmen Stahlschmidt, Karin Zeitz und Elly Zindler ist zu sehen im Kunstforum Essenheim, Kirchstr. 2, 55270 Essenheim.

Vernissage: Freitag, 20.11.2009, 20 Uhr.
Öffnungszeiten: Sa. 15 - 19 Uhr, So 11 - 19 Uhr.





GITTER DRUCKE auch Mittwochs Abends!

In der laufenden spektakulären Ausstellung GITTER DRUCKE von Katharina Fischborn im Kunstforum Essenheim gibt es ein neues Öffnungsangebot: Die Künstlerin Katharina Fischborn selbst ist jeweils Mittwochs Abends von 18 – 21 Uhr im Kunstforum Essenheim am Dalles anwesend und steht für Erläuterungen und kleine Führungen zur Verfügung.

Erstmalig gibt es dieses Angebot am Mittwoch 28.10., ferner am 4.11. und am 11.11., jeweils 18 – 21 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.





Früher war gestern, heute ist Morgen angesagt!

Die nächsten zehn Jahre des Kunstvereins

Vom Herbst 2009 bis zum Frühjahr 2010 will der Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen e. V. seine Zukunft über eine einigermaßen überschaubare Zeit diskutieren.

An zunächst vier Abenden jeweils mittwochs sollen im Domherrenhof in Essenheim alle möglichen Themen vom Programm über die Mitgliederstruktur bis zu den Finanzen angeschnitten werden. Zu zwei Abenden sind ausdrücklich nicht nur Mitglieder, sondern auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen.

Der erste Abend am Mittwoch, 28.10.09, 20 Uhr ist ein solch öffentlicher Termin. Er hat den Titel:

Wir machen so weiter wie bisher. Das ist eine Katastrophe! Oder?

Hier soll es in erster Linie um Programmfragen gehen. Für die Bildende Kunst und die Dokumentar-Film-Kunst werden zwei kurze Statements die gegenwärtige Programmarbeit beleuchten. Danach kann man sich dann solchen Fragen zuwenden wie:

-Was soll sich im Programm ändern, was soll unbedingt bleiben?
-Was bedeutet die Existenz der Mainzer Kunsthalle für die Arbeit des Kunstvereins?
-Ist die Ausstellungsstruktur noch zeitgemäß?
-Ist mehr Event oder mehr Stille angesagt oder beides?
-Wie kann man neue Wünsche realisieren?
-Gibt es wünschenswerte Kooperationen über die bereits vorhandenen hinaus?
-Kann man Schulen, Jugendliche und Kinder in das Programm einbinden?

Dieser Fragenkatalog ist keinesfalls abschließend gemeint. Er soll nur die Spannweite der möglichen Fragen andeuten, die an diesem Abend diskutiert werden können.

Bei diesem ersten Abend soll ausdrücklich auch das interessierte Publikum Anregungen einbringen und mitdiskutieren. Schließlich erfüllt der Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen e. V. auch eine öffentliche Aufgabe, wie es die Gemeinnützigkeit des Vereins und so manche Unterstützung der Öffentlichen Hand zeigt.





Katharina Fischborn

GITTER DRUCKE – Installation und Grafik


Der Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen e.V. eröffnet am Samstag, den 24.10.09, um 17 Uhr eine Einzelausstellung von Katharina Fischborn. Die Langenlonsheimer Künstlerin erhielt 2006 den Mainzer Stadtdrucker-Preis und findet seitdem durch eine Reihe von Ausstellungen, u.a. im Kunstverein Reutlingen, Haus der Kunst München und Xylon Deutschland, überregional Beachtung.

Unter dem Titel GITTER DRUCKE zeigt Katharina Fischborn eine Reihe neuer Arbeiten, die als konsequente Weiterentwicklung ihres bisherigen Werks zu verstehen sind: von der gezeichneten Linie über den Hoch-und Prägedruck zur Rauminstallation. Katharina Fischborn schafft es mit der Auswahl ihrer Grafiken für Essenheim, diesen fortdauernden Entwicklungs- und Erneuerungsprozess nachvollziehbar zu machen und zu einem neuen Raumerlebnis zu steigern. Begleitend zur Ausstellung gibt der Essenheimer Kunstverein eine kleine Publikation in Form eines Booklets heraus.

GITTER DRUCKE wird ausnahmsweise am Samstag, den 24.10. 09, um 17 Uhr eröffnet. Die einführenden Worten spricht Dr. Gabriele Rasch. Die Ausstellung kann an den Wochenenden samstags von 15 – 19 Uhr und sonntags von 11- 19 Uhr besucht werden. Zusätzlich bietet der Kunstverein mittwochs 18-21 Uhr an, hier kann Katharina Fischborn persönlich angetroffen werden. Letzter Tag der Ausstellung ist Sonntag, der 15.11.09 Der Eintritt ist - wie beim Essenheimer Kunstverein üblich – frei.





MÜNCHEN X RHEINHESSEN


Am Freitag, dem 23.10.09, um 19 Uhr wird im Heimatmuseum in der Sackgasse in Undenheim / Rheinhessen die Ausstellung „München X Rheinhessen“ mit sechs Künstlerinnen und Künstlern aus München eröffnet. Ortsbürgermeister Wilhelm Horn begrüßt, und der Kunstvereinsvorsitzende Andreas Preywisch hält die Einführung. In der Ausstellung zeigen der Fotograf Florian Lohmann 3 große Portraitfotos, die Objektkünstlerin Heidi Mühlschlegel Textilobjekte, die Malerinnen Gotlind Timmermanns und Isabelle Dyckerhoff mehrere große und kleine Ölbilder, die Papier- und Metall-Bildschneiderin bzw. –hauerin Hau Chun Kwang Papierschnitte und Draht- bzw. Bronzeskulpturen sowie die Objektkünstlerin Yoshiuki Miura mittelgroße Objekte, die sehr stark von der Licht- und Farbwirkung leben. Insgesamt bekommt man eine sehr spannende, eindrucksvolle Palette der Gegenwartskunst geboten.

Der Austausch zwischen der Ateliergemeinschaft Domagkstraße in München mit über 100 Künstlern und dem Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen e. V. mit über 50 Künstlermitgliedern hat eine Vorgeschichte. Im Jahr 2007 stellte der inzwischen weltbekannte Künstler Yongbo Zhao / München im Kunstforum Essenheim aus. Er hat sein Atelier in der Domagkstraße in Nord-Schwabing. Bei regelmäßigen Kontakten ergaben sich die Beziehungen zu anderen Künstlerinnen und Künstlern, wobei Yongbo Zhao oft der Moderator war. Der Rückbesuch von rheinhessischen Künstlerinnen und Künstlern in München ist für das erste Halbjahr 2010 vorgesehen. Die Teilnehmer stehen bereits fest.

Die Ausstellung kann an den Wochenenden samstags von 14 – 18 Uhr und sonntags von 11- 17 Uhr besucht werden. Letzter Tag der Münchener ist Sonntag, der 15.11. Der Eintritt ist - wie beim Essenheimer Kunstverein üblich – frei.






Junge Kunst 2009


04.09.-13.09.2009


Nieder-Olm, Rathaus, Großer Sitzungssaal



In der jährlichen Reihe
Junge Kunst zeigt der Essenheimer Kunstverein in
diesem Jahr vom 04.09.- 13.09.09 Zeichnungen und Malereien der in Mainz
arbeitenden Künstlerinnen Christine Gauk und Kathrin Reichert im Großen
Sitzungssaal des Nieder-Olmer Rathauses. Während Kathrin Reichert stark
abstrahierte, sensibel farblich ausgelotete Acryl-Tusche Bilder und
Mischzeichnungen mit primärer Betonung der Linie zeigt, präsentiert
Christine Gauk vom Gegenständlichen ausgehende Malerei, die ästhetisch
nachhaltige, oft verfremdende Beschränkungen in Farbe und Form aufweisen.

Die Vernissage der Ausstellung ist am 04.09.09 um 18.00 Uhr, die Einführung
gestaltet die Kunsthistorikerin und Kuratorin Dr. Nicole Beyer. Die
Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Rathauses und Samstag/Sonntag
von 11.00 - 16.00 Uhr zugänglich.





Brigitte Horion, France „Schriftbilder – ein Traum von Gutenberg“

Diese Ausstellung findet vom 3.7. – 28.8. im Institut français / Maison de France, Schillerstr. 11, 55116 Mainz statt. Die Vernissage ist am Do 2.7., 18.30 Uhr mit einer Einführung von Andreas Preywisch.

Brigitte Horion studierte an der Ecole des Arts Décoratifs in Aubusson das Kunsthandwerk der Tapisserie. Danach besuchte sie die Ecole des Arts Décoratifs in Straßburg, um sich zusätzlich in Zeichnung, Malerei und Fotografie weiterzubilden. Ihre ausschließlich in Schwarz und Weiß gehaltenen Werke auf Papier und Leinwand haben Grafik im Sinne von Schrift und Schreiben zum Thema. Die Zeichen ihrer Schrift sind allerdings nicht lesbar. Sie sind weder abstrakt noch figurativ, vielleicht jedoch auch beides zugleich. Schwarz und Weiß formen ein Zusammenspiel aus Positiv und Negativ, erinnern an fremde Schriften, phantastische Formen, Musikalität und Improvisation.

Öffnungszeiten im Institut français Mo – Fr 10 – 17 Uhr. Sommerpause von 27.7. – 7.8.





Satie-Projekt in der Maison de France, Schillerstr. 11, 55116 Mainz.

Satie & Co Hören Sie den Hasen singen? Entendez-vous le lapin qui chante?


Finissage am Samstag, 27.6., 20 Uhr mit Hildegard Enders (Piano) und Charlotte Freund (Gesang und Schauspiel) aus Rostock sowie Carmen Stahlschmidt (Graphik und Skulptur) aus Oppenheim. Das Satie-Projekt ist aus einer Zusammenarbeit von Institut Francais, Hochschule für Musik, Stadt Mainz und Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen erwachsen.

„Der einzige Musiker, der Augen hat“ schrieb Man Ray über seinen Freund Eric Satie (1866-1925). Satie suchte Zeit seines Lebens den Kontakt zu bildenden Künstlern aller Provenienzen, gestaltete seine Noten kalligraphisch, komponierte zu Bildern – immer ironisch und selbstkritisch. Deshalb fügen sich Saties Musik, Striegels Interpretation zur Vernissage, die Darbietung der beiden Rostockerinnen zur Finissage und die Bildwerke der Künstlerin Carmen Stahlschmidt zu einer geistigen Einheit – in aller Widersprüchlichkeit faszinierend und überraschend.

Die Vernissage mit Prof. Ludwig Striegel am Flügel im Rahmen der Mainzer Museumsnacht wurde von über 1.000 Interessenten besucht. Die Kunstausstellung von Carmen Stahlschmidt ist bis zum 26.6. in der Maison de France zu besichtigen.





Satie-Projekt zur Mainzer Museumsnacht


Vernissage: Samstag, 6.6.2009, 18  – 1 Uhr
Institut français Mainz
Klavierkonzert Prof. Dr. Ludwig Striegel
„ERIK SATIE – LE SEUL MUSICIEN QUI AVAIT DES YEUX“
Eintritt im Rahmen der Mainzer Museumsnacht 8 €/4 €

Den Anfang macht das Maison de France mit einem Satie-Projekt, das aus drei Teilen besteht: einer Vernissage in Form eines Klavierkonzerts von Prof. Dr. Ludwig Striegel zur Mainzer Museumsnacht, einer Ausstellung von Skulptur und Zeichnung von Carmen Stahlschmidt und einer Finissage mit Hildegard Enders, Klavier, und Charlotte Freund, Gesang und Schauspiel, beide Rostock. (6.6., 18 Uhr - 27.6., 20 Uhr)





Ausstellung "Hymettosblau"

Der Künstler Reinhard Minkewitz zeigt vom 10.6. bis 5.7.2009 Malereien und Graphik im Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e.V., Kirchstr. 2, 55270 Essenheim.

Vernissage: Mittwoch, 10. 6. 2009, 20 Uhr
Die Einführungsrede hält Dr. Inge Domes.


Öffnungszeiten: Sa. 15 - 19 Uhr, So. 11 - 19 Uhr




Ausstellung CAMERA CONSTRUCTA

Die Künstler Jens Titus Freitag und Reinhard Kühl zeigen vom 18.6. bis 24.7.2009 Fotoarbeiten in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Geschister-Scholl-Str. 2, 55131 Mainz.
Vernissage: Donnerstag, 18.6.2009, 20 Uhr
Nach der Begrüßung führt die Kunsthistorikerin Dr. Nicole Beyer in die Ausstellung ein.

Öffnungszeiten: Mo-Do 9-12 14-16 Uhr Fr 9-13 Uhr






Ausstellung Jochen Stenschke - Essenheimer Geste

Im Kunstforum Essenheim findet am Mittwoch, 29.4., um 20 Uhr die Vernissage zur Ausstellung von Jochen Stenschke statt. Gabriele Rasch führt in das Werk des Künstlers ein. Unter dem Motto Essenheimer Geste zeigt Stenschke Tafelbilder und Zeichnungen, denen dieser Künstler neue Bedeutung verleiht. Der Titel des zu dieser Ausstellung bei KERBER ART erschienenen Kataloges „In einem Nu“ beschreibt für Stenschke die komplexen Zusammenhänge des Lebens, die sich nicht alle rational enträtseln lassen, sondern in seiner Bildsprache eine Sinnfülle formulieren, die Worte nicht fassen kann, weil sie ihre Bestimmung aus dem „Nu“, der Zeitspanne der Freiheit des Geistes bezieht. Genau so meint der Künstler auch sein Motto Essenheimer Geste.

Die Ausstellung ist vom 29.4. bis 24.5.2009 im Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e.V., Kirchstraße 2, 55270 Essenheim zu besichtigen.








Workshop Lochkamera mit Ilan Wolff

Internationaler Pinholeday am 26.4.2009

Das Institut Francais Mainz und der Essenheimer Kunstverein gestalten am letzten April-Wochenende einen Workshop Lochkamera mit dem weltbekannten Fotokünstler Ilan Wolff. Das Wochenendatelier findet am Samstag, 25.4., und Sonntag, 26.4., im Institut Francais, Schillerstr. 11, 55116 Mainz statt. Die Kurszeiten gehen jeweils von 10 Uhr bis gegen 17 Uhr. Der Workshop folgt einer Ausstellung von Ilan Wolff in der Maison de France unter dem Titel „Israel“ im Jahre 2008.

Die Kursteilnehmer/innen bauen Lochkameras aus mitgebrachten geschlossenen festen Röhren oder Kästen (modernes Recycling!), machen damit Aufnahmen in Mainz und entwickeln diese selbst. Das benötigte Material ist in dem Kursbeitrag enthalten. Die Ergebnisse werden am zweiten Tag, dem internationalen Pinholeday am 26.4.2009, auch auf eine weltweite website gestellt.

Die Teilnehmerzahl ist auf etwa 15 begrenzt. In dem Kursbeitrag von 60,- € sind die benötigten Materialien und die zweitägige Anleitung durch Ilan Wolff enthalten. Die Anmeldung ist zu richten an:

Essenheimer Kunstverein, Büttenweg 8, 55270 Essenheim.

Die Anmeldung wird erst gültig nach Überweisung des Teilnahmebetrages von 60 € auf das Konto des Kunstvereins bei der Mainzer Volksbank, BLZ 551 900 00, Kto. 601 582 018 unter dem Stichwort „Workshop Ilan Wolff“ und einer Zusage des Kunstvereins. Bei Überbuchung wird das Geld selbstverständlich zurück überwiesen.

Eine Kooperation von Institut Francais Mainz und Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen e. V.





An Ostern zur Kunst in die BBK-Galerie

Besuch bei Ulrike Doßmann aus Berlin

 


Die Berliner Bildhauerin Ulrike Doßmann kommt eigens zu Ostern nach Mainz, um in ihrer Ausstellung in der BBK-Galerie interessierten Besucher(inne)n Rede und Antwort zu stehen. Die Schau ist am Ostersamstag von 15 – 19 Uhr und am Ostersonntag von 11 – 19 Uhr geöffnet. BBK-Galerie, Am Judensand 57 c, 55122 Mainz.

Zu sehen sind unter dem Titel TRIAL (Verhandlung) eine große Gerichtsskulptur, Portrait-Skulpturen und Zeichnungen (z. T. Vorzeichnungen für spätere Skulpturen). Die Künstlerin ist das gesamte Oster-Wochenende anwesend.

Die Ausstellung, die der Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen organisiert, ist im Übrigen noch bis 26.4. zu sehen. Der Eintritt ist frei.





Wir möchten Sie auf die Ausstellung "Trial"


des Essenheimer Kunstvereins - Kunstforum Rheinhessen e.V. aufmerksam machen.
Die Berliner Künsterin Ulrike Doßmann zeigt vom 27. März bis 26. April 2009 Skulp
turen und Zeichnungen in der BBK-Galerie,
Am Judensand 57 c, 55122 Mainz.



Vernissage: Freitag, 27.3.2009, ab 19 Uhr


Die Einführungsrede hält Anita Grimm-Borchert.
Öffnungszeiten: Sa. 15 - 19 Uhr, So. 11 - 19 Uhr (auch Ostern).


 




Letzte Führung zu „Natur-Schauspiel“


Am Sonntag, dem 22.2., um 11.15 Uhr findet in der Kunstausstellung „Natur-Schauspiel“ im Heimatmuseum in Undenheim, Sackgasse 1, eine letzte Führung statt. Der Vorsitzende von Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen gibt Anregungen zur Betrachtung der Kunstwerke von Petra Balbach, Ulla Nelles-Halft und Vera Pachomoff. Die Künstlerinnen nähern sich auf sehr unterschiedliche Weise an die Natur an. Der Besuch der Ausstellung war bisher erstaunlich gut. Das „Natur-Schauspiel“ endet am 22.2. um 17 Uhr, eine echte Alternative am Karnevalssonntag.



Natur-Schauspiel mit Zoom

Kunstausstellung in Undenheim


Am Freitag, dem 30.1., um 19 Uhr eröffnen der Undenheimer Ortsbürgermeister Wilhelm Horn und der Kunstvereinsvorsitzende Andreas Preywisch eine spannende und anschauliche Kunstausstellung im Heimatmuseum Undenheim, Sackgasse 1. Wilhelm Horn setzt als neuer Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins Undenheim die Kooperation mit dem Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen fort.


Die Kunstausstellung mit dem Titel „Natur-Schauspiel“ präsentiert drei Künstlerinnen der Region Rheinhessen, die sich auf sehr unterschiedliche Weise mit der Natur beschäftigen und sich auf eine Idee des Kunstvereins hin zu einem Natur-Schauspiel ganz eigener Art zusammen finden.


Ganz ohne Zoom: Petra Balbach aus Heidesheim zeigt die Natur, wie man sich das oft wünscht eher verkleinert, in Landschaftsausschnitten mit Wiesen, Feldern, Bäumen, Flussläufen oder mit Motiven vom Meer oder mit Still-Leben von Pflanzen und Tieren. Auch ein Mensch, der sich um die Natur sehr verdient gemacht hat: Dieter Magnus, ist in einer Hommage vertreten. Die Techniken von Petra Balbach sind Malerei, Zeichnung und Radierung. In letzterer kann man die bekannten und inzwischen öfters nachgemachten Hirsche und anderes Getier erleben.


Zoom 1: Ulla Nelles-Halft aus Nieder-Olm bringt kleine Dinge groß raus. Seien es Früchte wie Kirschen, Gemüse wie Tomaten, Fische o. ä. Eine Kirsche hat auf der Leinwand auf einmal einen Durchmesser von 10 oder 20 cm. Die Malerei in Öl ist so perfekt, dass man in das Betrachtete am liebsten hineinbeißen würde, wäre da nicht die Vergrößerung. Das Verblüffendste ist die wunderbare Wiedergabe der Lichtspiegelungen. Die Techniken von Ulla Nelles-Halft sind Ölmalerei und Zeichnung.


Zoom 2: Vera Pachomoff geht mit der Vergrößerung so weit, dass man die Umrisse der natürlichen Gegenstände nicht mehr oder kaum mehr wahrnimmt. Ihr Thema sind die Oberfläche und Körperlichkeit der Natur-Gegenstände. Wenn man nicht einen Titel wie Mango oder Pflaume hätte, bräuchte man gerne einen Hinweis, wo sich denn diese oder jene gefleckte Farbfläche befindet. Man könnte sonst auch an Himmel oder Flüssigkeiten denken. Die Oberfläche beinhaltet gleichzeitig auch die Tiefe. Die Technik von Vera Pachomoff ist Malerei.


Die Ausstellung ist jeweils am Samstag von 14 – 18 Uhr und am Sonntag von 11 – 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist - wie bisher immer - beim Kunstverein frei. Das Natur-Schauspiel endet am 22.2., dem Fastnacht-Sonntag – eine echte Alternative.




 


 


Dagmar Bludau


HELDEN


5.2. - 20.3.2009


 


Dagmar Bludau aus Mainz eröffnet am Donnerstag, 5.2., 19 Uhr in der Akademie

der Wissenschaften und der Literatur in Mainz-Hechtsheim,

Geschw.-Scholl-Str. 2 eine Ausstellung ihrer Collagen.


 


Seit drei Jahren beschäftigt sich die Künstlerin mit deutschen

Widerstandskämpfern, den Held(inn)en des Dritten Reiches. So entstanden 20

großformatige Werke mit Portraits u. a. von Mildred Harnack und Carlo von

Mierendorf. Zu den Helden der Geschichte gehören für die gebürtige Mainzerin

auch die Heiligen aus ihrer Heimat - und so erinnert sie auch an Erzbischof

Willigis oder Hildegard von Bingen.


 


Vernissage: Donnerstag, 5.2.2009, ab 19 Uhr

Akademie der Wissenschaften

und der Literatur

Geschwister-Scholl-Straße 2

55131 Mainz


 







MONOLOG | DIALOG in Papier


Lore Bert und Angela Glajcar in Ingelheim


Kann Papier schwer sein und schweben? Kann man mit Papier Bilder machen? Antworten auf diese und andere Fragen erhält man ab Freitag, den 9.1., 19 Uhr, in Ingelheim, wenn der Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen e. V. in Zusammenarbeit mit dem Amt für Kultur und Touristik der Stadt Ingelheim die Ausstellung MONOLOG | DIALOG im Alten Rathaus in Nieder-Ingelheim eröffnet. Zur Eröffnung spricht Dr. Andreas Beitin vom Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe. Grußworte sprechen Oberbürgermeister Dr. Joachim Gerhard und Kunstvereinsvorsitzender Andreas Preywisch.


Lore Bert aus Mainz zeigt Werke aus ihrem gesamten Oeuvre: Papierbilder, dabei hauptsächlich Transparente und Bildobjekte in großen Formaten und flächige Papierarbeiten, vielfach Collagen, in kleineren Formaten. Daneben sind auch Installationen und Neonarbeiten zu sehen. In der Werkgruppe der Bildobjekte werden z. B. kleine Papierquadrate aus Japanpapier wie Blüten gefaltet und auf einer Platte fixiert. Das Bild entsteht, indem die Künstlerin mit unterschiedlich gefärbtem Papier arbeitet. Lore Bert arbeitet hier wie eine antike Mosaik-Künstlerin – mit Papier als Werkstoff.


Angela Glajcar aus Nieder-Olm zeigt Arbeiten aus Papier und aus Plastik. Die großen oder kleinen Papierbögen werden gerissen und in ihrer Summe zu einer Papierskulptur zusammengefügt, die häufig schwebend installiert wird. Ging es der Künstlerin am Anfang ihrer Laufbahn darum, die Schwere von Eisen oder Holz in Bewegung und Leichtigkeit zu verwandeln, ist heute eher der umgekehrte Ansatz gefragt, das leichte Papier so zu Objekten zu formen, als ob z. B. der Corpus eines Sauriers über einem schwebt. Selbstverständlich spielen Licht und Schatten eine eminente Rolle. In den Plastikobjekten kommt außer der unterschiedlichen Materialästhetik noch die Kategorie des Durchscheinens hinzu.


MONOLOG | DIALOG: Im großen Saal des ersten Stockwerks im Alten Rathaus führen die beiden Künstlerinnen einen direkten Dialog, in dem sie ihn in Form einer gewaltigen Installation gemeinsam bespielen. In den übrigen Räumen „monologisieren“ sie, indem sie in den Räumen jeweils einzeln ausstellen. Beim Begehen der Räume und beim Fragen nach Verwandtschaften und Gegensätzen setzt sich der Dialog der beiden Künstlerinnen beim Betrachter fort.


Am Sonntag, 1.2., 11 Uhr, findet im Rahmen der Ausstellung eine Diskussion statt: Unter der Moderation von Andreas Preywisch werden die beiden Künstlerinnen: Lore Bert und Angela Glajcar, über sich, die Kunst und ihre Werke „monologisieren und dialogisieren“. Das Publikum ist zur Interaktion aufgefordert.


Die Ausstellung geht bis zum 8.2. und ist jeweils am Wochenende samstags von 14 -18 Uhr und sonntags von 11 – 17 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist frei.


 

 

 


Fünfmal Janosch, zweimal Moritz Götze und regionale Künstler - ARTVENT im Kunstforum Essenheim

 

Ein befreundeter Drucker hat aus seiner Schatzkiste fünf feine Janosch- Radierungen hergegeben, Alexander Baier aus Pirmasens hat zwanzig schöne Monotypien, Siebdrucke, Linolschnitte und originale Mischtechniken eingeliefert. Dabei sind so bekannte Namen wie Hanebeck, Meschede, Reinhardt, Möbius, Jungwirth, H.A. Schult, Voth, Fongi, Barge, Morell und Kneffel. Auch befreundete Künstlerinnen und Künstler beteiligen sich, z. B. Menno Fahl aus Berlin, Moritz Götze aus Halle, To Helbig aus Pinnow bei Schwerin, Franziska Schemel aus Karlsruhe, Claudia Tebben aus Herten.

 

Künstler aus der Region haben sehr unterschiedliche Werke zur Verfügung gestellt: von Skulpturen bis zu Malerei. Dabei sind Petra Balbach, Dagmar Bludau, Petra Ehrnsperger, Katharina Fischborn, Anita Grimm-Borchert, Markus Guthörl, Ingrid Heuser, Nikola Jaensch, Andreas Koridass, Sigrid Lehr, Claudia Schmitz, Marianne Schmitz-Höhn, Carmen Stahlschmidt, Brigitte Zander u. a.

 

Die Kunstwerke geben ein aktuelles Schlaglicht auf die moderne Kunst der Gegenwart: Figurativ oder Abstrakt, Schwarz-Weiß oder Farbe, Ruhig oder Aufregend. Für nahezu jeden Geschmack ist etwas zu haben. Der niedrigste Aufruf erfolgt bei € 10.--, der höchste bei € 700.--. Das Angebot kann am Samstag, 29.11.2008, von 15 – 19 Uhr vorbesichtigt werden. Dabei können bereits schriftliche Gebote abgegeben werden. Die Auktion selbst findet am Sonntag, 30.11.2008, ab 11 Uhr bis ca. 13 Uhr statt. Einlass in Kunstforum ist ab 10 Uhr. Es wird ein Kostenbeitrag für Speis und Trank von € 8.-- erhoben. Auktionator ist wieder Dr. Gunther Tiersch, unser Wetter-Prophet aus Essenheim.

 

 

 

 

 

WINTER_ART

 

vom 21. bis 23. November 2008 im Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e.V. 21 Künstlerinnen und Künstler sind dieses Mal beteiligt. Die Spannweite der ausgestellten und käuflichen Arbeiten geht von Skulptur über Malerei, Zeichnung, Mischtechnik, Objektkunst bis zu Cartoons der Extraklasse. Alle Ausstellenden sind Künstlermitglieder des Essenheimer Kunstvereins - Kunstforum Rheinhessen e.V.

 

Die Vernissage findet am Freitag, 21. November 2008, um 20 Uhr statt.  

 

Im Übrigen machen wir schon auf das folgende Wochenende 29. - 30. November 2008 aufmerksam:

Hier findet die Kunstversteigerung ARTVENT statt.

Samstag, 29. November, 15 - 19 Uhr, Besichtigung

Sonntag, 30. November, 10 Uhr Öffnung, 11 - ca. 13 Uhr Versteigerung

 

 

 

 

Gestalten: Kunst, Illustration und Design

Ausstellung des Gestalten Verlags und des Essenheimer Kunstvereins

 

Kunstforum Essenheim, Kirchstr. 2, 55270 Essenheim

Vernissage: Freitag, 31.10.08, 20 Uhr

Öffnungszeiten: Sa 15 – 19, So 11 – 19 Uhr

Vom 31. Oktober bis 16. November 2008 präsentiert der Gestalten Verlag zusammen mit dem Essenheimer Kunstverein die

Ausstellung „Gestalten: Kunst, Illustration und Design“.

Es werden u.a. Fotos und Drucke der zeitgenössischen Künstler Stephan Doitschinoff, Vania Zouravliovs und Zoren Gold & Minori

gezeigt. Zur Eröffnung der Ausstellung am 31.10.2008 dürfen wir Prof. Roland Siegrist begrüßen. Der gebürtige Schweizer

ist seit 1973 Professor an der Fachhochschule Mainz im Studiengang Design.

Über Essenheimer Kunstverein

Der Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. ist mit fast 450 Mitgliedern eine der Top-Adressen für Gegenwartskunst

in Rheinhessen bzw. im Rhein-Main-Gebiet. Die Basis, das Essenheimer Kunstforum, steht für 4 Ausstellungen im

Jahr zur Verfügung, die übrigen finden in der Region mit wechselnden Partnern in Mainz und Rheinhessen statt.

Über Gestalten

Gestalten Publikationen richten sich an LiebhaberInnen innovativer visueller Kultur weltweit. Neben über 250 Büchern, die zentrale

Entwicklungen im Bereich Design antizipieren, bieten Gestalten internationalen Kunden kuratorische Tätigkeiten, Beratung und natürlich

auch Design an.

Über die Künstler

Stephan Doitschinoff

Die Bilder des Brasilianers Stephan Doitschinoff bewegen sich zwischen afro-brasilianischer Folklore, alchemistischer Symbolik

und zeitgenössischer Popkultur. Zusammen mit den spektakulären Wandmalereien als Teil eines dörflichen Langzeitprojekts

in Brasilien geben sie Einblick in den Kosmos dieses ungewöhnlichen Künstlers.

Vania

Der aus Russland stammende Vania Zouravliovs thematisiert in seinen surreal-morbiden Bildern Unschuld, Brutalität, Schönheit

und Verfall in handwerklich begnadeter Bildsprache. Diese ist ebenso von der romantischen Folklore alter russischer

Meister als auch von japanischer Illustration beeinflusst.

Zoren Gold & Minori

Zoren Gold & Minori erweitern mit ihren Bilderwelten die Grenzen der klassischen Fotografie. Ihre Arbeiten basieren zwar auf

der surrealistischen Fotografie, aber das in Tokio ansässige Künstlerpaar ergänzt und erneuert diese stilsicher mittels moderner

Bildkomposition und digitaler Bildbearbeitung.

 

 

 



„Das menschliche Geflecht“
Malerei und Installation

Der Essenheimer Kunstverein zeigt ungewohnte Rauminstallationen von Svenja Ritter im Heimatmuseum in Undenheim.
Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, den 2. Oktober 2008, um 19 Uhr spricht die Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Rasch.

Die Ausstellung ist vom 02.10. bis zum 26.10.2008 im Museum Undenheim, Sackgasse, 55278 Undenheim zu besichtigen.
Öffnungszeiten: Sa 14 - 18 Uhr, So 11 - 17 Uhr.

Svenja Ritter inszeniert Landschaften und spielt mit den Emotionen und der Neugier des Betrachters, der sich in eine künstliche und doch ihm vertraut erscheinende Realität hinein versetzt fühlt.

Die Künstlerin lässt beängstigende Assoziationen und bedrohliche Stimmungen entstehen, sie beschwört Urinstinkte und menschlich Abgründe ebenso wie erzählerische Traumbilder und Wunschvorstellungen.

Aus den unterschiedlichsten Fragmenten ihrer Phantasie konstruiert sie Traumlandschaften, die die Urängste des Menschen widerspiegeln.

Die Ausstellung führt die bereits bewährte Kooperation des Essenheimer Kunstvereins mit dem Museum Undenheim fort.








Dirk Klose: Andere Idyllen - Malerei
Melanie Wiora: Eyescapes - Fotografie


Eröffnung
Freitag, den 12.09.2008 um 20.00 Uhr

Einführung
Cornelia Rößler im Künstlergespräch

Ausstellungsdauer
Vom 12.09. bis 28.09.2008
Sa 15 - 19 Uhr und So 11 - 19 Uhr



Ab dem 12. September stellen zwei Künstler/innen, die mit unterschiedlichen Medien arbeiten, aber sich wunderbar ergänzen, in Essenheim aus.

Die Fotografin Melanie Wiora, 1969 geboren, studierte an der Akademie für Bildende Kunst und an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, u. A. bei Prof. Ulay.
Die in Köln lebende Künstlerin erwarb in den letzten Jahren zahlreiche Preise und Stipendien.
„Vertraut und dennoch fremd erscheinen die Landschaften meiner Fotoserie Eyescapes.“ So beschreibt die Künstlerin ihre fotografischen Arbeiten. „ Beim näheren Betrachten wird deutlich, dass es sich bei den Bildern um Augenspiegelungen handelt. Ich nehme die Bilder im Moment des Sehens mit der Kamera auf meinem Auge auf. Durch die Form des Auges werden die Bilder verzerrt und in ihrer Räumlichkeit verändert. Die Farben der Iris und der Pupille überlagern teilweise das Gesehene. Diese Fragmente des Körpers stellen Bezüge zu einzelnen Bildsegmenten her und lassen die Fotografien zu Einblicken in eine veränderte Welt werden.“

Bei dem Maler Dirk Klose, 1965 geboren, sind Kunsttheorie und Kunstpraxis in seinem Leben aufs Engste miteinander verbunden. Nach der Promotion in Kunstgeschichte zur Kunstphilosophie Leo von Klenzes besuchte er bis 1999 die Akademie der Bildenden Künste in München bei Professor Fridhelm Klein. „Die Malerei Dirk Kloses führt den Blick in eine perspektivisch verzerrte Natur. Nahezu ausnahmslos wählt Klose höchst ungewöhnliche Blickwinkel, die sich von unserer eigenen natürlichen Wahrnehmung grundsätzlich unterscheiden,“ beschreibt Dr. Reinhard Spieler, Leiter des Wilhelm-Hack-Museums Kloses Arbeiten.
„Vor unseren Augen breitet sich Natur nicht etwa als ein weites Kontinuum aus, sondern als eng begrenzter hortus conclusus, bedrängt und eingeengt von der Übermacht der Perspektive, Fremdkörper in einem gänzlich anders gestaltetem Umfeld. Diese Perspektive öffnet keinen illusionistischen Blick in eine Himmelswelt, sondern zeigt im Gegenteil oft den Blick in ungewöhnliche Panorama-Ansichten. Der Betrachter erscheint von der Natur ausgeschlossen und entfremdet.“







20 Jahre für die Kunst - Finissage

Mit einer Führung beendet der Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e.V. am Samstag, den 6. September 2008, um 11 Uhr die Ausstellung "20 Jahre für die Kunst" im Mainzer Rathaus. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit der Stadt Mainz durchgeführt.

Die 24 Künstlermitglieder des Kunstvereins zeigen einen Querschnitt der deutschen Gegenwartskunst.
Bei der Finissage werden die Künstler anwesend sein und den Gang durch die Ausstellung begleiten. Moderiert wird die Führung von
Dr. Gabriele Rasch (Kunsthistorikerin, Mainz) und Dr. Nicole Beyer (Kunsthistorikerin, Sörgenloch).

Zu dieser Finissage möchten wir Sie herzlich einladen.





„Oase" Neue Bilder - des Künstlers Michel Meyer

Wann: 22.8. – 14.9.2008,

Wo: BBK Galerie, Am Judensand 59b, 55122 Mainz

Vernissage: Freitag, 22.8.2008, 19 Uhr





Führungen im Rathaus


Angesichts des großen Erfolges der Ausstellung "20 Jahre für die Kunst" im Mainzer Rathaus hat sich der Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. entschlossen, zusätzliche Führungen anzubieten. Das Kurator(inn)en-Team der Ausstellung mit Dr. Nicole Beyer, Dr. Gabriele Rasch und Andreas Preywisch führt jeweils einmal pro Woche durch die Ausstellung.

Führungen mit Dr. Nicole Beyer samstags um 11 Uhr: das erste Mal am 23.8., ferner am 30.8. und am 6.9.

Führungen mit Dr. Gabriele Rasch mittwochs um 17 Uhr: das erste Mal am 20.8., ferner am 27.8. und am 3.9.

Führungen mit Andreas Preywisch montags um 17 Uhr: das erste Mal am 18.8., ferner am 25.8. Die Führung am Montag im September muss leider entfallen.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind:
9. 8. 2008 - 6. 9. 2008
Mo. - Fr. 8 - 18 Uhr
Sa. 9 - 14 Uhr
Sonn- und Feiertags geschlossen.




„Junge Kunst 2008“


Unter dem Titel „Junge Kunst 2008“ zeigt der
EssenheimerKunstverein/KunstforumRheinhessen im Rathaus der Stadt Nieder–Olm vom 01.-10.08.2008
Arbeiten der rheinhessischen Künstlerinnen MirjamNemetschek (Malerei) und Claudia Schmitz (Malerei und Skulptur).

Wann: 01.-10.08.2008

Wo: Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e.V., Rathaus der Stadt Nieder-Olm

Vernissage: Freitag, 01.08.2008, 18 Uhr





Finissage in der Maison de France

Am Donnerstag, dem 19.6., um 19 Uhr findet in Anwesenheit des Foto-Künstlers Ilan Wolff eine
Finissage in der Maison de France, Schillerstr. 11, 55116 Mainz statt.
Die Foto-Ausstellung "Israel" wird seit drei Wochen mit großer Resonanz gezeigt.
Der Künstler Ilan Wolff arbeitet mit dem Prinzip der camera obscura und zeigt Bilder aus Israel.
Die Ausstellung erfolgte in Kooperation mit dem Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V.





„Israel“ von Ilan Wolff

Der französische Künstler Ilan Wolff hält seine Bilder mit der Camera Obscura, der Lochkamera, fest. Es sind Fotos von einzigartige Meisterschaft. Zum einen beherrscht der Künstler die Technik wie niemand anderer, zum zweiten gelingt ihm die künstlerische Umsetzung der Realität in seine Bilder absolut singulär. Die Fotos aus der Serie „Israel“ werden ab Donnerstag, 29.5., 19 Uhr, bis zum 19.6.2008 in der Maison de France in Mainz in Kooperation mit Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. ausgestellt.

Das Prinzip der Lochkamera ist als erste wissenschaftliche Methode, ein direktes Abbild der Natur entstehen zu lassen, zuerst von Abu Ali Alhazen, einem arabischen Gelehrten des 10. Jahrhunderts und 500 Jahre später von Leonardo da Vinci beschrieben worden. Dass man mit ihr bewegte Bilder betrachten konnte, war ein Fascinosum auf Jahrmärkten des 16. und 17. Jahrhunderts.

Mit der Fotographie (lichtempfindliche Materialien wie Film, Papier oder Glas) wurden speziell von Impressionisten ganz eigenwillige Bilder gefertigt. Auf solchen Experimenten aufbauend entwickelte Ilan Wolff seine Kunst: Mit speziellen Lochkameras, klein oder groß wie ein LKW oder sein Atelier, mit Veränderung der Perspektiven oder mit Beeinflussung des Bildes durch manuelle Bearbeitung mit Chemie oder Stift. Der Kampf mit der Wahrnehmung und mit der technischen Wiedergabe wird zum künstlerischen Prozess, indem z. B. Perspektiven wie am Augapfel oder der Erde gerundet werden, Realitäten durch lange Belichtungszeiten fiktiv werden oder die Freude am Sehen zum Traum wird, um sozusagen zu den Impressionisten zurückzukehren.

Die Idee zur Ausstellung hatte zunächst die Künstlerin Carmen Stahlschmidt, Oppenheim. Madame Berthet, der Leiterin der Maison de France in Mainz, fiel auf, dass Ilan Wolff in Israel geboren ist und sowohl die israelische als auch die französische Staatsbürgerschaft hat. Sie machte den Vorschlag, die Ausstellung mit dem 60sten Jubiläum von Israel zu verbinden, alle waren sofort einverstanden.

Die Vernissage zur Ausstellung findet am Donnerstag, 29.5., 19 Uhr, in der Maison de France, Schillerstr.11, 55116 Mainz statt. Zur Einführung spricht Andreas Preywisch, der Vorsitzende von Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. . Die Öffnungszeiten sind Mo - Fr 9 - 12, 14 - 18 Uhr.
Eine Finissage in Anwesenheit des Künstlers findet am Donnerstag, 19.6., 19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.





Ausstellung „heim@t“ im Heimatmuseum Undenheim

Die Künstlerinnen Sylvia Richter-Kundel und Ulla Reiss stellen vom 21.5. bis 15.6.2008 im Heimatmuseum Undenheim aus

Die Künstlerinnen Ulla Reiss und Sylvia Richter-Kundel nähern sich dem Thema „Heimat“ aus sehr unterschiedlichen, teilweise auch sehr persönlichen Blickwinkeln.
Auf der Suche nach Inhalten, wie Sehnsucht und Geborgenheit werden fast vergessene Erinnerungen geweckt und sehr subtil in Rauminstallationen umgesetzt.
Ulla Reiss verwendet vorwiegend Naturmaterialien wie Gräser und Zweige, aber auch Erinnerungsstücke, um ihre Assoziationen zu versinnbildlichen.

Sylvia Richter-Kundel lässt aus Kartons und Holzlatten einzelne Möbelstücke und eine Stadtlandschaft entstehen, die einen unwirklichen Eindruck von „Entmaterialisierung“ erzeugt.

Die Ausstellung regt zu interessanten philosophischen Interpretationen an.

Die Ausstellung der beiden Künstlerinnen wird am Mittwoch, 21.5, um 19 Uhr im Museum Undenheim, Sackgasse, 55278 Undenheim eröffnet. Die bereits bewährte Kooperation des Essenheimer Kunstvereins mit dem „Heimat- und Geschichtsverein“ Undenheim wird mit dieser Ausstellung von Zeichnungen, Skulpturen und Installationen fortgeführt.

(Museum Undenheim, Sackgasse, 55278 Undenheim, Rhh. - Vernissage: Mittwoch, 21.5.2008, 19 Uhr)



Manfred Hürlimann „Menschen und Mythen“
Eine Ausstellung des Essenheimer Kunstvereins - Kunstforum Rheinhessen - und
der Akademie der Wissenschaften und Literatur - Mainz

Die Ausstellung in Mainz und Essenheim, die am Freitag, 16. Mai eröffnet wird, steht unter dem Titel „Menschen und Mythen“. In der Akademie der Wissenschaften und der Literatur liegt der Schwerpunkt auf den Mythen, im Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. auf den Menschen.

Manfred Hürlimann verweigert sich in seinem Werk allen Moden und Trends. In seinen Malereien und Zeichnungen geht es oft um Bezüge zur antiken Mythologie, zur mittelalterlichen Sagenwelt und um Rückgriffe auf literarische Vorlagen, z. B. von Dante oder Baudelaire. Hürlimanns Werke werden häufig als »Menschenbilder« bezeichnet, wobei es um den Menschen in seinen Hoffnungen und Ängsten geht.

Diese Ausstellung ist die erste einer kleinen Reihe, die gemeinsam von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur und dem Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e.V. gegründet wurde.

Die Vernissage zur Ausstellung „Menschen und Mythen I“ (16.5. - 23.6.) findet in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Geschwister-Scholl-Str. 2, 55131 Mainz, um 18 Uhr statt. Die Vernissage zur Ausstellung „Menschen und Mythen II“ (16.5. - 8.6.) findet in der Kirchstr. 2, 55270 Essenheim, um 20 Uhr statt.





Rhein-Main-Premiere in Essenheim

Memory Books - Erinnerungsbücher


Als Premiere im Rhein-Main-Gebiet zeigt der Essenheimer Kunstverein -Kunstforum Rheinhessen am Donnerstag, 8. Mai 2008 um 20 Uhr den Dokumentarfilm von Christa Graf „Memory Books - Damit Du mich nie vergisst“.
Der mit dem Prädikat „Besonders wertvoll“ ausgezeichnete Film, der zur Zeit auf zahlreichen Festivals läuft und für internationale Filmpreise gemeldet ist, führt den Zuschauer ins Herz Afrikas, wo Aids eine der größten Katastrophen des geplagten Kontinents darstellt. Die Krankheit hemmt die Entwicklung, verändert nicht nur die wirtschaftlichen Lebensgrundlagen sondern die gesamte Kultur, zerstört Familien und macht Millionen Kinder zu Waisen.

Die Münchner Dokumentarfilmerin Christa Graf schildert in ihrem Film ein ganz besonderes, bewegendes Projekt in Uganda: aidskranke Mütter schreiben in Erinnerungsbüchern, Memory Books, ihre Familiengeschichte auf, damit den Kindern eine Erinnerung bleibt und sie Traditionen und Werte bewahren können. Es sollen gleichzeitig später Bücher des Trostes sein, denn schon müssen die Kinder offen und gleichzeitig behutsam darauf vorbereitet werden, dass die Eltern bald sterben, dass sie dann meist auf sich allein gestellt sein werden.
Die Erinnerungsbücher, „kleine, bunte Hefte, geschrieben und bemalt von Menschen, die oft kaum das Alphabet beherrschen, sind herzzerreißende Dokumente dafür, wie Afrikas Eltern Abschied nehmen und welche Bedeutung das Erinnern für seine Zukunft hat.“

Monatelang bereiste die engagierte Filmemacherin Christa Graf das Land .
In ihrem tief bewegenden Film, den die Filmbewertungsstelle einen der „wirklich wichtigen Filme“ nennt, zeigt die Autorin in sensiblen und eindrucksvollen Bildern, „wie Afrika lebt und wie es aus einer großen Tragödie eine Chance zur Neubesinnung entwickelt.
„Memory Books ist trotz der Härte des Themas auch eine Geschichte über die Kraft und die Hoffnung der Menschen.

Die Filmemacherin Christa Graf, die auch ein Begleitbuch mit dem Titel „Damit Du mich nicht vergisst“ geschrieben hat, wird nach der Vorführung zusammen mit der Redakteurin Anne Even (ZDF/Arte) mit den Besuchern über den Film sprechen.
Der Eintritt ist wie immer frei. rb





Exkursion zu Gert und Uwe Tobias, den deutschen Shooting-Stars der Kunstszene

Der Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. fährt am Samstag, dem 26.4., zur Führung durch die Ausstellung der inzwischen weltberühmten Zwillinge. Treffen ist um 14.45 Uhr im Museum Bonn an der Kasse. Eine Anmeldung bis zum 20.4. ist erforderlich. Mit der Bahn erfolgt die Hinfahrt am besten um 12.20 Uhr ab Mainz. Die Rückfahrt ist ab 18.14 Uhr stündlich möglich. Alle Teilnehmer organisieren ihre Fahrt selbst.

Gert und Uwe Tobias stammen aus Rumänien, machten ihr Abitur in Rüsselsheim, studierten in Braunschweig und Köln, wo sie heute leben (Zeitweise auch Mitglieder des Essenheimer Kunstvereins). Das Holzschneiden, mit dem sie weltberühmt wurden, lernten sie vom verstorbenen Kunstvereins-Mitglied Claus Laubscher, ehemaliger Mainzer Stadtdrucker. Heute haben sie Ausstellungen u. a. im MoMa in New York, gewinnen 2007 den Preis der Kölnmesse. Bisher gab es 2 Kataloge: einer zu Transsilvanien, der andere zum Werk der beiden. Der dritte ist annonciert. Die Ausstellung im Museum Bonn ist nach dem Auftritt im letzten Herbst in Köln der nächste große in Deutschland.

Anmeldungen sind noch erwünscht, auch von Gästen, die nicht im Kunstverein organisiert sind. Kontaktadresse: webmaster@essenheimer-kunstverein.de, 06136-7640971 oder 0171-9590020





Reihe „Mittler der Kunst“


Letzte Veranstaltung mit Rose Marie Gnausch



Am Donnerstag, 17.4., um 20 Uhr gibt es in Essenheim im Domherrenhof als Abschluss der Reihe ein besonderes Bonbon: Rose Marie Gnausch macht eine „Performance als Kunstvermittlerin“. Sie stellt kurz ihr Konzept vor, setzt sich dann mit einigen Werken auseinander, die ihr vom Kunstverein präsentiert werden, und berichtet zum Schluss von ihrer Arbeit und ihren Projekten.

Die Künstlerin lebt in Kinheim an der Mosel und ist Mitglied im BBK Rheinland-Pfalz. Sie absolvierte ihre künstlerische und kunsthistorische Ausbildung in Aix-en-Provence, Frankreich, zum M. A. für Arts Plastiques (1994) und in Cuny, City University of New York, USA, zum M. A. Art History (2001). Beruflich arbeitete sie zwischen 1997 und 2003 an den drei bekannten Kunstmuseen in New York: Guggenheim, MOMA und Metropolitan. Die nächsten zwei Jahre verbrachte sie an der Eastern Mediterranian University in Famagusta, Zypern.

Rose Marie Gnausch beschreibt die Kunstvermittlung mit dem Bild von Inselbewohnern (Kunsthistoriker, Kunstkritiker, Künstler, Kunstvermittler, Publikum usw.) und ihrer Abneigung gegen Brückenbau und fragt: Ist die Kunstvermittlung Krücke oder Brücke? Sie sieht das Dilemma der zeitgenössischen Kunstszene darin, dass Publikum, Kritiker und Künstler alle auf einer Insel leben, abgetrennt vom anderen. Manchmal wollen sie von einer zur anderen und suchen eine Brücke, dann wenden sie sich an den Inselbewohner, der schon mal drüben war. Ist das Interesse gespielt? Des Künstlers am Publikum? Des Publikums an Kunst? Des Kritikers am Künstler? Alles Fragen für den letzten Abend!




Manfred Hürlimann in Mainz und Essenheim

Unter dem Titel „Menschen und Mythen“ eröffnet am 16. Mai 2008 eine Doppelausstellung von Manfred Hürlimann in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz und im Kunstforum Essenheim. Die Vernissage ist um 18 Uhr im Foyer der Akademie und um 20 Uhr im Kunstforum Essenheim. Diese Ausstellung ist die erste einer kleinen Reihe, die gemeinsam von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur und dem Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. gegründet wurde.

Manfred Hürlimann ( geb. 29.09.1958 Oberstaufen/Allgäu ) stammt aus der Schweiz und lebt heute als Künstler ( Maler und Zeichner ) in Nürnberg. Seine Stationen: 1977-79 Lehre als Kirchenmaler, 1980-86 Kunststudium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.
Der Künstler verweigert sich in seinem Werk allen Moden und Trends. In seinem Malereien und Zeichnungen geht es oft um Bezüge zur antiken Mythologie, zur mittelalterlichen Sagenwelt und um Rückgriffe auf literarische Vorlagen, z. B. von Dante oder Baudelaire. Hürlimanns Werke werden häufig als „Menschenbilder“ bezeichnet, wobei es um den Menschen in seinen Hoffnungen und Ängsten geht. Die Ausstellung 2008 in Mainz in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur steht unter dem Titel „Menschen und Mythen I“, der Schwerpunkt liegt hier auf den Mythen. Die Ausstellung im Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. heißt „Menschen und Mythen II“, der Schwerpunkt liegt hier auf den Menschen.

Die Vernissage wird von der Präsidentin der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Prof. Dr. med. Elke Lütjen-Drecoll, bzw. vom Vorsitzenden des Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V., Andreas Preywisch, eröffnet. Die Einführung hält an beiden Orten die Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Rasch, Mainz. Die Ausstellung in der Akademie geht bis zum 23. Juni 2008 und kann auf telefonische Anfrage unter 06131-577-0 besucht werden: Geschwister-Scholl-Str. 2, 55131 Mainz, www.adwmainz.de, Haltestelle Kurmainz-Kaserne. Die Ausstellung in Essenheim geht bis zum 08. Juni 2008 und kann samstags 15 - 19 Uhr und sonntags 11 - 19 Uhr besucht werden: Kunstforum Essenheim, Kirchstr. 2, 55270 Essenheim. Der Eintritt ist frei.





„Los Desastres de las Bellas Artes“ von Peter Lörincz

Die allererste Ausstellung (Welturaufführung!) der neuen Werkgruppe von Peter Lörincz, ehemaliger Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Mainz, heute St. Jean de Fos, ist ab dem 8.2., 20 Uhr , beim Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. zu sehen. Nach dem Goya-Projekt vor einigen Jahren zeigt der Künstler, dessen Schaffenskraft und Kreativität nach seiner Lehrtätigkeit förmlich zu explodieren scheint, in Essenheim mehr als 100 Gemälde und Zeichnungen aus den letzten 2 Jahren unter dem Titel „Los Desastres de las Bellas Artes“ (Die Schrecknisse der Schönen Künste). Natürlich ist das Motto in Anlehnung an die berühmte Radierfolge „Desastres de la Guerra“ von Francisco de Goya y Lucientes gebildet. Goya hat die Radierfolge aus Angst vor Verfolgung nicht zu Lebzeiten veröffentlicht; erst 40 Jahre nach der Anfertigung der Radierungen gab es die erste offizielle Herausgabe der 80 Blätter (daneben existieren einige Extrablätter).

Peter Lörincz schätzt Goya als den größten Künstler aller Zeiten, hat ihm schon viele Gemälde und Zeichnungen gewidmet und viele adäquate Werke geschaffen. Für die neue Werkgruppe von Peter Lörincz gilt, dass er noch freier mit diesem Inspirator der Moderne umgeht, dessen Titel auf die Kunst selbst ummünzt, statt der ursprünglich wohl geplanten 80 Gemälde (nicht Radierungen) 100 malt, die Schrecknisse der Kunst als echter Humorist (und Sarkast?) karikiert, aufspießt, dabei meisterhaft malt, auch Kollegen und diverse Kunstrichtungen respektlos hinrichtet. Diese Arbeiten fordern die Auseinandersetzung geradezu heraus. Dazu kommen die Zeichnungen, die ebenfalls eine sehr schräge Sicht der Dinge verraten.

Die Ausstellung soll 2 Jahre um die Welt wandern. Erste Stationen in 2008 sind Essenheim, Casablanca und Koblenz. Die Ausstellung wird am Freitag, dem 8.2., 20 Uhr, im Kunstforum Essenheim, Kirchstr. 2, eröffnet. Zur Einführung spricht der Kunstvereinsvorsitzende Andreas Preywisch. Am 2.3. endet die Ausstellung. Öffnungszeiten: Sa 15 - 19 Uhr, So 11 - 19 Uhr. Der Eintritt beim Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. ist frei.




„Pia aus Essenheim“ wird versteigert
ARTVENT im Kunstforum Essenheim

Für die Kunstversteigerung ARTVENT am 02.12.2007 im Kunstforum Essenheim sind inzwischen über 100 Kunstwerke aus ganz Deutschland und Frankreich angemeldet. Susanna Storch aus Mainz schickt das Gemälde „Pia 1“, Katrin Hattenhauer aus Berlin sendet die Übermalung eines Fotos des Ehepaares Beutel. Das Kunsthaus in Lübeck stiftet je eine Arbeit von Günter Grass und Armin Müller-Stahl. Skulpturen wurden geliefert von Juliane Dörr aus Bad Schwalbach, Sigrid Lehr aus Mainz und Carmen Stahlschmidt aus Oppenheim. Die meisten Angebote sind in den Bereichen Grafik, Zeichnung, Collage, Malerei und Foto zu finden: Lucie Beppler / Frankfurt, Anna Bieler / Wiesbaden, Dagmar Bludau / Mainz, Micha Brendel / Berlin, Petra Ehrnsperger / Mainz, Sara Focke Levin / Stuttgart, Moritz Goetze / Halle a. d. Saale, Sandra Heinz / Mainz, Birgid Helmy / Wiesbaden, Stefanie Kolb / Essenheim, Andreas Koridass / Mainz, Lars Lehmann / Güstrow, Kerstin Lichtblau / Frankfurt, Liesel Metten / Nieder-Olm, Prof. Armin Münch / Rostock, Martin Noll / Berlin, Adile Occuly / Lyon, Sven Ochsenreither / Zölkow, Detlef Olschewski / Berlin, Christine Reinckens / Kassel, Werner Schinko / Röbel, Hana Usui / Berlin, Benedikt Solga / Schleusingen, Zoppe Voskuhl / Berlin, Detlef Waschkau / Berlin, Ror Wolf / Mainz, Eileen Wunderlich / Berlin und viele mehr.

Die Kunstwerke geben ein aktuelles Schlaglicht auf die moderne Kunst der Gegenwart: Figurativ oder Abstrakt, Schwarz-Weiß oder Farbe, Ruhig oder Aufregend. Für nahezu jeden Geschmack ist etwas zu haben. Der niedrigste Aufruf erfolgt bei € 10.--, der höchste bei € 1.800.--. Das Angebot kann am Samstag, 01.12.2007, von 15 - 19 Uhr vorbesichtigt werden. Dabei können bereits schriftliche Gebote abgegeben werden. Die Auktion selbst findet am Sonntag, 02.12.2007, ab 11 Uhr statt. Einlass in Kunstforum ist ab 10 Uhr. Es wird ein Kostenbeitrag für Speis und Trank von € 8.-- erhoben.






ARTVENT 2007 wirft erste Schatten voraus, WINTER_ART ausgebucht!

Goethe in Zentaurien als Servietten-Bild von Bobo Freitag, Berlin, Moby Dick als Holzschnitt von Prof. Armin Münch, Rostock, Mischtechnik-Collegen von Sara Focke Levin und ein Mädchen im Rokokokleid von Moritz Götze, Halle an der Saale, das sind die ersten Künstlerspenden, die den Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. für ARTVENT erreicht haben. Das ist ein viel versprechender Beginn, der ein tolles Versteigerungsevent am 1. Advent im Kunstforum, Kirchstr. 2, in Essenheim erwarten lässt.

WINTER_ART ist mit 20 Künstlerinnen und Künstlern inzwischen ausgebucht. Dabei sind auch vier Essenheimer: Hans Gaubatz, Nicola Jaensch, Stefanie Kolb und Uta Stallmann. Die WINTER_ART ist in diesem Jahr früher als sonst: 23. - 25.11.
im Kunstforum, Kirchstr. 2, in Essenheim.





Morgengrauen in Rheinhessen

Kerstin Serz aus Berlin eröffnet am Freitag, dem 26.10., um 20 Uhr unter dem Titel „Morgengrauen“ eine Ausstellung von Malerei und Zeichnung in Essenheim im Kunstforum, Kirchstr. 2. Die Ausstellung geht vom 26.10. bis zum 18.11., Öffnungszeiten: Sa 15 - 19, So 11 - 19 Uhr.

Kerstin Serz malt und zeichnet Welten, die zwar im ersten Moment das Gefühl eines harmonischen Zustandes vermitteln, aber bei deren längerer Betrachtung,
sich allmählich eine verlorene und einsame, bisweilen fast bedrohliche Stimmung entwickelt.
Meist beschränkt sie sich auf zwei Elemente: Figur und Pflanze oder Figur und Tier. Sie lässt dabei surreal anmutende Bildräume entstehen, in denen die Menschen inmitten pittoresker, märchenhafter Blüten und Blätter, Äste und Zweige voll mit Früchten, Pilzen und Tieren, in symbiotische Beziehungen treten. Metamorphosen werden angedeutet, die Größenverhältnisse verschieben sich, plötzlich mutieren winzige Insekten oder kleine Pflanzenteile zu riesigen Wesen und Gebilden.
Natur, ist für die Kerstin Serz ein unerschöpflicher Ideenspeicher; dabei geht es ihr nicht um die reine Abbildung von Natur.
Aus den einzelnen Fragmenten konstruiert sie Seelenlandschaften oder besser ausgedrückt, Seelenmomente. Sie sagt, ihre Bilder sind „samtene Erinnerungen, die sich ohne die raue Wirklichkeit überhaupt nicht manifestieren würden. Naturdarstellungen waren schon immer, ein Symbol für Idylle oder Sehnsuchtsträger für das „Paradies“, und dieser Paradiesgedanke, der letztendlich eine Utopie ist, kann sich nur in der Kunst und Religion eine sinnliche Realität schaffen.“

Die Ausstellung ist in Kooperation mit der Galerie Tammen am Checkpoint Charlie in der Friedrichstraße in Berlin zustande gekommen. Zur Einführung spricht Anita Grimm-Borchert, Bodenheim. Der Eintritt ist frei.





Stefanie Kolb stellt aus: Über die Kraft der Zeichnung

Zur feierlichen Eröffnung des Seniorenzentrums Domherrengarten in Essenheim am 12. und 13.10. kommt es zu einer Kooperation zwischen dem Betreiber PROCON HOLDING AG und Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V.: Im Veranstaltungsraum stellt die Essenheimer Künstlerin Stefanie Kolb unter dem Titel „Über die Kraft der Zeichnung“ Zeichnung und Mischtechnik aus.

Zu sehen sind kleinformatige Zeichnungen zum Thema „Figur und Bewegung“ und großformatige, die sich der Figur im Raum widmen bzw. Schirme tanzen lassen. Die farbigen Arbeiten in Mischtechnik (Graphit/Acryl/Kreide) bilden drei Gruppen: die 4 Jahreszeiten, die 4 Elemente und eine tierische 3-Faltigkeit. Es ist eine spannende, technisch wunderschöne Kabinett-Ausstellung. Man möchte sich wünschen, dass aus dieser ersten Kooperation eine feste Zusammenarbeit wird.

Die Künstlerin Stefanie Kolb, 1967 in Darmstadt geboren und aufgewachsen, erfuhr ihre künstlerische Erstausbildung an der Johannes Gutenberg - Universität in Mainz. Erasmus-Stipendium, Studium an der École des Beaux-Arts, Dijon, Weiterbildung in Computergrafik in Berlin folgten. Die künstlerische Tätigkeit als freie Künstlerin und Illustratorin für Fernsehproduktionen, Werbegrafik und Bücher wurde unterbrochen durch die Geburt der drei Kinder Merle, Finia und Ben. Seit 2006 arbeitet die Künstlerin wieder zunehmend als freischaffend Tätige: als Illustratorin, Zeichnerin und Malerin. Sie ist Mitglied im Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V.

Die Ausstellung ist frei zugänglich am Tag der offenen Tür: am Samstag, dem 13.10., von 10 - 18 Uhr. Ferner ist sie in der Folgewoche nach Anmeldung am Empfang zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.



Wasser aus der Serie 4 Elemente



Winter aus der Serie 4 Jahreszeiten




Kunstverein distanziert sich von Ausstellung in Essenheim

Der Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. stellt fest, dass die Einladung einer Zornheimer Gruppe zu einer Ausstellung nach Essenheim für das kommende Wochenende eine Täuschung der Öffentlichkeit enthält, wenn geschrieben wird "zu Gast im Kunstforum Rheinhessen". Die Ausstellung hat mit dem Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. nichts zu tun und vor allen Dingen keine Jurierung durch das Kurator(inn)en-Team des Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. erfahren.

Die Ortsgemeinde Essenheim hat zwar an dem Mehrzweckhaus in der Kirchstr. 2 ein Logo "Kunstforum Essenheim" anbringen lassen, aber an den Ortsbürgermeister Blodt ist dennoch die Frage zu stellen, ob er zum Schaden des Kunstvereins bei dieser Einladung mitgewirkt hat.

Die nächsten Veranstaltungen von Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. in Essenheim sind die Kunstausstellungen von Kerstin Serz, Berlin: "Morgengrauen", von Künstlermitgliedern "WINTER_ART", die Kunstversteigerung "ARTVENT" und die Dokumentar-Film-Kunst-Abende am 25.10. und 4.12.







Kunstforum Essenheim!!!!

Das Ausstellungshaus in der Kirchstr. 2, 55270 Essenheim wird inzwischen von der Ortsgemeinde Essenheim „Kunstforum Essenheim“ genannt und hat an seiner Außenwand auch ein entsprechendes Logo.

Mit dem Nutzungsvertrag von 2006 zwischen Ortsgemeinde und Kunstverein wurde die Zahl der Ausstellungstage im Kunstforum Essenheim für den Kunstverein auf 115 reduziert (das sind 4 - 5 Ausstellungen im Jahr). Die Ortsgemeinde verpflichtete sich gleichzeitig, den Begriff „
Kunstforum Rheinhessennicht zu benutzen.

Der Begriff
Kunstforum Rheinhessen wurde gebildet, um das Programm des Kunstvereins in Kurzform zu beschreiben:
- Kunst, vor allem Bildende Kunst, aber seit 3 Jahren auch Dokumentar-Film-Kunst,
- Forum für Gegenwart, Lebendigkeit, Marktplatz
- Rheinhessen für Wirkungsbereich und Kooperationsfeld.

Solange der Essenheimer Kunstverein das vorrangige Belegungsrecht hatte, zierte das Programm als Logo auch die Wand des Ausstellungsgebäudes, was manchen denken ließ, dies sei der Name des Hauses. Das Logo wurde nach dem Abschluss des Nutzungsvertrages entfernt und nun durch das Logo „Kunstforum Essenheim“ ersetzt. Die Programmformel
Kunstforum Rheinhessen wurde von der Mitgliederversammlung Anfang 2007 mit in den Namen des Kunstvereins aufgenommen, der seitdem einen Doppelnamen hat:

Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V.

Aber auch Künstlerinnen und Künstler, die die Jurierung bei Ausstellungen des Kunstvereins umgehen wollen, indem sie das Ausstellungsgebäude von der Ortsgemeinde mieten und dann auf Einladungen oder in ihrer Vita so tun, als würden sie im Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen - letztes Jahr bereits so geschehen - ausstellen, tragen zur Verwirrung bei. Der Begriff „
Kunstforum Rheinhessendarf nur bei und für Veranstaltungen des Kunstvereins verwendet werden. Für Ausstellungen wie am ersten Oktober-Wochenende im Kunstforum Essenheim, die nicht vom Kunstverein veranstaltet werden, wäre die Verwendung unrechtmäßig und anmaßend. Man kann verstehen, dass Künstler/innen gerne mit dem Begriff „Kunstforum Rheinhessenoperieren möchten, aber dann sollen sie sich ehrlich beim Kunstverein bewerben und sich der Jurierung durch das Kurator(inn)en-Team des Kunstvereins unterziehen.

Praktischer Vorschlag für die Redaktionen: Wenn Sie aus Platzgründen den Doppelnamen des Kunstvereins nicht abdrucken können, nehmen Sie bitte den zweiten Teil des Namens „
Kunstforum Rheinhessen! Damit tragen Sie auch der Folge des Nutzungsvertrages Rechnung, dass der Kunstverein ab 2008 mehr an anderen Plätzen in Rheinhessen ausstellt als in Essenheim.





Finissage im Weinlager am 21.9.

Die sehr erfolgreiche Ausstellung von Elfie Clement „Von Licht und Schatten“ im Alten Weinlager im Zollhafen von Mainz endet am 23.9. um 19 Uhr. Aus diesem Anlass veranstaltet Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. eine Finissage. Wegen der Tage der Offenen Ateliers in Rheinland-Pfalz findet diese bereits am Freitag, dem 21.9., um 19 Uhr statt.

Bei Wein, Wasser und Brot sind bei der Finissage die Künstlerin Elfie Clement, die Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Rasch, die die Einführung gehalten hat, und der Kunstvereinsvorsitzende Andreas Preywisch anwesend.

An den ersten drei Wochenenden waren bereits fast 500 Besucher da, die die figurativen Skulpturen, meist beweglich, fast immer durchleuchtbar, mit ihrem Licht- und Schattenspiel in Augenschein nahmen. Auch die aufgezogenen oder gerahmten Fotoarbeiten der Künstlerin wussten zu überzeugen. Die Ausstellungen von Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. in Mainz sind beim kunstinteressierten Publikum offensichtlich sehr willkommen.





Albert-Haueisen-Preis 2007 an Nicole Ahland

Der Landkreis Germersheim hat den diesjährigen Förderpreis im Albert-Haueisen-Preis für Malerei, Grafik und Plastik - Kunstpreis für Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Eisass - an das Künstlermitglied Nicole Ahland aus Wiesbaden vergeben. Der Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. gratuliert der Foto-Künstlerin zu diesem Erfolg.

Der Preis wird am Sonntag, 9.9., um 11 Uhr im „Zehnthaus“ Jockgrim verliehen. Daran schließt sich eine Ausstellung an.

Ausstellungsorte: „Zehnthaus“, Ludwigstraße, und „Ziegeleimuseum“, Untere Buchstraße, in Jockgrim

Ausstellungsdauer: 9.9. - 10.10.07

Öffnungszeiten: Sa 15 - 17 Uhr, So 11 - 17 Uhr




Morgengrauen in Rheinhessen

Kerstin Serz aus Berlin eröffnet am Freitag, dem 26.10., um 20 Uhr unter dem Titel „Morgengrauen“ eine Ausstellung von Malerei und Zeichnung in Essenheim im Kunstforum, Kirchstr. 2. Die Ausstellung geht vom 26.10. bis zum 18.11., Öffnungszeiten: Sa 15 - 19, So 11 - 19 Uhr.

Kerstin Serz malt und zeichnet Welten, die zwar im ersten Moment das Gefühl eines harmonischen Zustandes vermitteln, aber bei deren längerer Betrachtung,
sich allmählich eine verlorene und einsame, bisweilen fast bedrohliche Stimmung entwickelt.
Meist beschränkt sie sich auf zwei Elemente: Figur und Pflanze oder Figur und Tier. Sie lässt dabei surreal anmutende Bildräume entstehen, in denen die Menschen inmitten pittoresker, märchenhafter Blüten und Blätter, Äste und Zweige voll mit Früchten, Pilzen und Tieren, in symbiotische Beziehungen treten. Metamorphosen werden angedeutet, die Größenverhältnisse verschieben sich, plötzlich mutieren winzige Insekten oder kleine Pflanzenteile zu riesigen Wesen und Gebilden.
Natur, ist für die Kerstin Serz ein unerschöpflicher Ideenspeicher; dabei geht es ihr nicht um die reine Abbildung von Natur.
Aus den einzelnen Fragmenten konstruiert sie Seelenlandschaften oder besser ausgedrückt, Seelenmomente. Sie sagt, ihre Bilder sind „samtene Erinnerungen, die sich ohne die raue Wirklichkeit überhaupt nicht manifestieren würden. Naturdarstellungen waren schon immer, ein Symbol für Idylle oder Sehnsuchtsträger für das „Paradies“, und dieser Paradiesgedanke, der letztendlich eine Utopie ist, kann sich nur in der Kunst und Religion eine sinnliche Realität schaffen.“

Die Ausstellung ist in Kooperation mit der Galerie Tammen am Checkpoint Charlie in der Friedrichstraße in Berlin zustande gekommen.
Zur Einführung spricht Anita Grimm-Borchert, Bodenheim. Der Eintritt ist frei.





Ein Schatz wird ausgestellt

Im Nachlass einer verstorbenen Essenheimerin tauchte vor kurzem eine Mappe mit künstlerisch wertvoller Zeichnung und Malerei auf. Es handelt sich dabei um Naturstudien aus der Kaiserlichen Akademie der Künste in Berlin aus den Jahren kurz nach 1900. Gretel Wolf aus Essenheim macht die Kunstwerke während der Kerbetage in Essenheim der Öffentlichkeit zugänglich. Mit Hilfe von Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. wurden die Arbeiten gerahmt und im Kunstforum Essenheim, Kirchstr. 2, gehängt. Die Bilder sind von Freitag, 7.9., bis Dienstag, 11.9., zu sehen. Die Vernissage ist am Freitag, 7.9., um 20 Uhr. Die Öffnungszeiten sind Sa 18 - 20, So 11 - 18, Mo + Di 18 - 20 Uhr.





Kunstausstellung Elfie Clement 31.8. - 23.9.2007


Kunstforum Rheinhessen im Mainzer Zollhafen: Von Licht und Schatten

Am Freitag, dem 31.8., um 20 Uhr eröffnet der Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. eine Skulpturenausstellung der Bildhauerin Elfie Clement aus Mainz-Kostheim. Zur Einführung im alten Weinlager im Mainzer Zollhafen spricht die Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Rasch, Mainz.

Die Künstlerin Elfie Clement beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit dem Thema Licht und Schatten. Beides ist untrennbar miteinander verbunden. Wo Schatten ist, ist auch Licht.

Die Installationen von Elfie Clement lassen uns am Spiel mit Licht und Schatten teilhaben und eröffnen dem Betrachter eine Vielzahl von Wahrnehmungsmöglichkeiten.

Verzerrung und Größe der Schatten hängen jeweils vom Winkel zwischen Objekt und Projektionsfläche und dem Abstand der Lichtquelle ab, lassen sich also unendlich variieren. Die dabei entstehenden Schattenbilder sind Abbildungen einer Idee, wie die Dinge auch sein könnten, betrachtet man sie in einem anderen Licht oder aus einer anderen Perspektive.

Die Ausstellung hat folgende Öffnungszeiten: Mi - Fr 17 - 20 Uhr, Sa 15 - 19 Uhr, So 11 - 19 Uhr, und geht bis zum 23.9.





Kunstausstellung Lars Lehmann / Robert Metzkes 24.8. - 23.9.2007

Kunstforum Rheinhessen in Undenheim/Rhh.: Still-Leben und Skulptur

Die nächste Kunstausstellung des Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. eröffnet am Freitag, dem 24.8., um 19 Uhr in Undenheim/Rheinhessen. Der Maler Lars Lehmann aus Güstrow und der Bildhauer Robert Metzkes aus Berlin zeigen im Museum Undenheim, Sackgasse, ihre Werke bis zum 23.9. Zur Eröffnung spricht die Kunsthistorikerin Dr. Nicole Beyer, Sörgenloch.

Lars Lehmann, geb. 1967 in Greifswald, Abitur 1986 in Halle/S., Grundwehrdienst in der NVA, intensives Zeichnen, 1991 - 1997 Studium der Malerei in Berlin bei Hirsig und Stelzmann (Meisterschüler), seitdem freiberuflich tätig, u. a. 1999 freie illustrative Tätigkeit für die Berliner Seiten der FAZ, seit 2000 in Güstrow. Klaus Märtens schreibt über Lars Lehmann, der meist Still-Leben anfertigt: „Ein Lehrbuch zur Perspektive in Lars Lehmanns Atelier gibt die griffige Antwort: Der Totalitätsanspruch der Geometrie ist umfassend. Spinoza nannte sein Hauptwerk Ethik, in geometrischer Weise behandelt. Das Zusammenführen von Logik und Ethik gebe man weiter in der Formel Geometrie und Moral zu: Magie. Ihre Freiheit in den totalitären Ketten der Geometrie lässt die Künste blühen. Hier ist ein Maler, der wütet und sich beherrscht.“

Robert Metzkes, geb. 1954 als Sohn der Weberin Elrid Metzkes und des Malers Harald Metzkes in Pirna, Abitur 1972 in Berlin, 1972 - 1977 Sudium der Bildhauerei in Dresden bei Arnold, Heinze und Jaeger, seitdem freie Arbeit als Bildhauer in Berlin, fertigt hauptsächlich Terrakotten und Bronzen. Jörg Makarinus schreibt über das Bild des Menschen als Sensation: „ Metzkes sagt, das Neigen eines Körpers, der Kontur, die Haltung eines Armes, würden der „Erinnerung Nahrung“ geben. Er interessiert sich für Körperhaltungen, für Gegenübersein und Miteinander von Figuren. Für den Bildhauer werden auch die unscheinbaren Flächen zwischen Auge, Braue, Nase und Mund zu architektonischen Aufgaben, die abbildend zum Wesen des Dargestellten führen sollen. Dabei hält er das glückliche Gefühl fest, die weiße Haut, den roten Mund, das schwarze Haar nie ganz begreifen zu können und einem der großen Naturwunder gegenüber zu sein. Wenn Robert Metzkes für sein Berührtsein von diesem Wunder eine Form findet, so tritt an die Stelle der Teilnahmslosigkeit der Natur an unserer Wahrnehmung eine Erscheinung, die dem Zufall und der Vergänglichkeit ihres natürlichen Vorbildes enthoben ist.“

Die Ausstellung ist samstags von 14 - 18 Uhr und sonntags von 11 - 17 Uhr zu besichtigen und bis zum 23.9. geöffnet.



Finissage mit Nikola Jaensch in Essenheim

Am Samstag, dem 19.5., findet in der Ausstellung Nikola Jaensch "Echogramme des Augenblicks" eine Finissage statt. Im Kunstforum, Kirchstr. 2 in Essenheim, wird dabei auch der verspätet ausgelieferte Katalog zur Ausstellung angeboten. Die Künstlerin ist anwesend und signiert auf Wunsch. Der Katalog wurde möglich durch die Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, des Elektrizitätswerks Rheinhessen, der Sparda-Bank Südwest, der Sparkasse Mainz und der Druckerei Wolf. Zur Ausstellung trugen weiter bei der Hornbach Baumarkt Mainz und Conrad Electronic Mainz.
Die letzte Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung ist am Sonntag, dem 20.5. von 11 - 19 Uhr.





„Echogramme des Augenblicks“:

Einzelausstellung von Nikola Jaensch im Essenheimer Kunstforum Rheinhessen
Zur Schau der Mainzer Stadtdruckerin von 2004/2005 erscheint ein Katalog

Unter dem Titel „Echogramme des Augenblicks“ eröffnet der Essenheimer Kunstverein am Freitag, 27. April 2007, 20 Uhr, seine aktuelle Ausstellung im Kunstforum Rheinhessen. Die Schau ist eine Einzelausstellung der in Essenheim lebenden Künstlerin Nikola Jaensch, die Einführungsrede hält Dr. Gabriele Rasch. Jaensch, ehemalige Mainzer Stadtdruckerin, befasst sich vorwiegend mit Materialwirkungen und medialen Texturen. Sowohl im figurativen, als auch im abstrakten Bereich arbeitet sie konzeptionell und projektbezogen.
In fein ausdifferenzierten Collagen und Montagen verwandeln sich Materialreize und Zeichenspuren zu neuen poetischen Einheiten.

Die Arbeiten von Nikola Jaensch präsentieren sich meist als zusammenhängende Serien, die sich am ehesten mit dem aktualisierten Begriff des „Disegno“, des Prinzips der Erfindungszeichnung, umreißen lassen. Die Künstlerin lässt sich vor allem vom Prozesshaften,
vom Mehrschichtigen fesseln: „peu à peu“ fügen sich einzelne Schichten und Materialien (wie etwa typografische Elemente, eigene Zeichnungen, Wachs) zu einem Ganzen zusammen. In einer impulsiven Arbeitsweise entstehen Bilder, die sich im übertragenen Sinne als „Wandbücher“ lesen lassen: „Ich möchte die Lebendigkeit und die Bewegung, die beim Blättern entsteht, auf die Arbeiten an der Wand
übertragen“, so die Künstlerin. Neben zweidimensionalen Werken befasst sich Jaensch überdies mit der Plastik -
mit jenen Objekten möchte sie eine Wechselwirkung zu den Bildern an der Wand erzielen.

Die gebürtige Würzburgerin studierte Romanistik und Bildende Kunst an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit den Schwerpunkten Grafik, Zeichnung und Schriftbildnerei. Nikola Jaensch, Künstlermitglied des Essenheimer Kunstvereins, war bereits an zahlreichen Ausstellungen beteiligt, ihre Schaffensintensität wurde von vielen Seiten mit Anerkennung honoriert: Die wohl wichtigste Auszeichnung, die die junge Künstlerin während ihrer bisherigen Laufbahn erhielt, war der Mainzer Stadtdruckerpreis von 2004/05. Dieser wurde begleitet von einer Einzelausstellung im Gutenberg-Museum. Nikola Jaensch unterrichtet an der Mainzer Fachhochschule außerdem Zeichnung und leitet die Werkstatt für Druckgraphik mit. Die vielseitige Künstlerin beteiligte sich schon häufig an Ausstellungen des Essenheimer Kunstvereins - im Januar diesen Jahres nahm die 33-Jährige etwa an der Mitgliederausstellung „Flutlicht“ im Alten Rathaus in Ingelheim teil.

Der Katalog zur Ausstellung wurde durch die freundliche Unterstützung vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, dem Elektrizitätswerk Rheinhessen, der Sparda-Bank Südwest, der Sparkasse Mainz, der Druckerei Wolf sowie durch kleinere Beiträge finanziert.

Die Vernissage ist am Freitag, 27. April 2007, um 20:00 Uhr.
Die Ausstellung dauert bis zum 20 Mai 2007.
Öffnungszeiten: Samstags 15 bis 19 Uhr, Sonntags 11 bis 19 Uhr.





100. Ausstellung des Essenheimer Kunstvereins (Kunstforum Rheinhessen):
FLUT- LICHT im Alten Rathaus in Nieder-Ingelheim

Ausstellung findet in Kooperation mit dem Amt für Kultur und Touristik der Stadt Ingelheim statt - 12 Künstlermitglieder - Schwerpunkt Fotografie


Es ist die mittlerweile
100. Ausstellung des Essenheimer Kunstvereins - Kunstforum Rheinhessens, die das Ausstellungsjahr 2007 einläutet: Zwölf namhafte Künstler aus der Region - alle Mitglieder des Vereins - werden einen Monat lang ihre Werke im Alten Rathaus in Nieder-Ingelheim präsentieren. Vernissage ist am Donnerstag, 11. Januar, um 19.30 Uhr. Die Schau findet in Kooperation mit dem Amt für Kultur und Touristik der Stadt Ingelheim statt. Über diese Zusammenarbeit zeigte sich der Vorsitzende des Kunstvereins, Andreas Preywisch, besonders erfreut: „Ohne die Unterstützung der Stadt Ingelheim mit dem Oberbürgermeister Dr. Joachim Gerhard und der Beigeordneten Irene Hilgert wäre die Realisierung dieser Ausstellung nicht denkbar gewesen“, so Preywisch. „Außerdem bin ich insbesondere über die gut funktionierende Zusammenarbeit mit Rolf Hilgert und dem Amt für Tourismus und Kultur sehr dankbar.“

Susanna Storch etwa zeigt in Ingelheim schwerpunktsmäßig großformatige Arbeiten, die den Krieg und seine Folgen für die Zivilbevölkerung thematisieren. Dabei liegt ihr Fokus auf dem Irakkrieg. Mit ihren eindringlichen Menschenbildern, die auf Fotomaterial aus der Presse basieren, will sie zur Gewalt Stellung nehmen, sie zeigt den Schrecken des Krieges, der sich in den Gesichtern und Gesten von Opfern widerspiegelt. Susanna Storch plant überdies, eine Arbeit aus einer Serie von Paarbildern zu zeigen, in der sie Aspekte von existentiellen Situationen von Mann und Frau thematisiert.

Mit ihren aus industriellen Werkstoffen gefertigten Objekten gelingen
Katja Theinkom Metaphern, die die Spannung zwischen Form und Inhalt thematisieren. Sie visualisiert den Übergang vom amorphen Aggregatzustand in eine ausgereifte Gestalt, deren Spannungs- und Strukturvielfalt aus den Eigenschaftspotentialen, die das Material aufzuweisen hat, hergeleitet wird. Die Künstlerin erschafft auf diese Weise ein Zusammentreffen von Transparenz und Leichtigkeit, deren Geheimnis der Betrachter selbst erforschen muss.

Die Collagen von
Elke Heydecke leben vom sinnlichen Reiz der Materialien, die sie anwendet: Hierbei stehen Sand, öl, Acryl, Grafit und Kreide in einem starken Kontrast zwischen grafischen und malerischen Elementen. Ihre Zeichnungen verdichten sich durch wenige kräftige Pinselstriche zu Symbolen. Dabei setzt sie Farben sehr sparsam ein und entwickelt ihre Kompositionen auf Erd- und Grauweiß-Tönen, was zu dem meditativen, ruhig wirkenden Charakter von Heydeckes Werken beiträgt.

Eva Vettel präsentiert in Ingelheim ihre Fotoinstallation „ZweiSicht“, die aus zwei Fotoarbeiten besteht. Diese zeigen die gleiche Aufnahme in zwei verschiedenen Transparenzen. „Die Installation zeigt am Beispiel Venedig, das vorm Einsinken in den Meeresgrund und häufigen Überflutungen bedroht ist, das empfindliche Verhältnis zwischen Mensch und Natur“, erläutert die Künstlerin ihr Werk, Die Arbeiten werden frei im Raum schweben, so dass sie von allen Seiten betrachtet werden können. Davor stehende Ausstellungsbesucher verschmelzen folglich mit dem Bild und werden so ein Teil davon.

„In meiner Arbeit geht es darum, die Welt ordnen zu wollen“, sagt
Bettina Herdina über die Installation, die sie in der Ausstellung zeigt. Sie möchte hier eine Welt zu konstruieren, die einer scheinbaren Logik folgt und versucht, die Logik der alltäglichen Welt zu fassen, zu ordnen und gleichsam zu hinterfragen. Zwar sind die Elemente der Arbeit (Zeichnungen, collagenartige Objekte, Malerei und Schwerenschnitte) bekannt, doch sie schweben im Raum, sind nicht greifbar und undefiniert.

Auch wenn es fotografische Arbeiten sind, die
Nicole Ahland fertigt, changieren sie zwischen den Medien Malerei und Fotografie. Ihr geht es nicht um den abbildenden Aspekt, für den das Medium Fotografie steht. Vielmehr strahlen ihre Werke - die mal ins Dunkle gerückt und mal hell überstrahlt werden - Stimmungen aus, bei denen der Raum zum zentralen Element wird. Es entstehen Räume voller Energie, die sie anhand von Transparenzen, Unschärfen und Überlagerungen auf den Bildträger bannt.

Die Mainzer Stadtdruckerin von 2004/05,
Nikola Jaensch, befasst sich vorwiegend mit Materialwirkungen und medialen Texturen. Sowohl im figurativen, als auch im abstrakten Bereich arbeitet sie konzeptionell und projektbezogen. In fein ausdifferenzierten Collagen und Montagen verwandeln sich Materialreize und Zeichenspuren zu neuen poetischen Einheiten. Die Arbeiten von Nikola Jaensch präsentieren sich meist als zusammenhängende Serien, die sich am ehesten mit dem aktualisierten Begriff des Disegno, des Prinzips der Erfindungszeichnung, umreißen lassen.

In
Helmut ZaveczBildkunst geht es um das Aufspüren von Ungewöhnlichem und scheinbar Nebensächlichem aus Natur und der Umgebung. Zavecz unterzieht seine Fotografien einer umfangreichen digitalen Bildbearbeitung. Er geht von Konstruktionen der Realität aus. Anschließend werden in Kleinarbeit Bildelemente entfernt, neue eingefügt, überlagert, Situationen, Proportionen und Farben verändert. Auf diese Weise entstehen Bildkompositionen, denen eine neue Blickrichtung zugeführt wird.

Hans-Peter Stark entnimmt seine figurativen Motive der medial geprägten Bildwelt der Medien, allerdings versteht sich der Künstler weniger als Realist. Seine Protagonisten unterzieht er einer verfremdeten, malerischen Umwandlung und gestaltet ihnen eigene Bildräume. Sein konzeptionelles Interesse gilt vor allem der Erforschung von Farbe. Starks Bilder erschließen sich erst, wenn man ihn als „abstrakten“ Maler begreift - vor diesem Hintergrund nähert man sich am besten seiner bisweilen mit Humor unterlegten Bildwelt.

„Meine Arbeit macht das Unwichtige sichtbar und setzt das Ignorierte ins Rampenlicht“, sagt
Yvonne Murray über ihre Kunst. Diese sei ihre Art, die Welt zu begreifen. Dafür integriert gefundene Objekte - häufig auch solche, die normalerweise weggeworfen oder ignoriert werden - in ihre Collagen. Dem Betrachter möchte sie die Schönheit dieser Objekte zeigen, die voller Geheimnisse sind und voller Erinnerungen hängen. Das besondere Interesse der gebürtigen Schottin gilt Vögeln.

Schwerpunkt im Werk der Bildhauerin
Ute Krautkremer ist die künstlerische Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung, das Vermischen von Abstraktion und Wirklichkeit. In Ingelheim zeigt sie plastische Arbeiten aus Papier und Reliefs mit ineinander greifenden Formelementen. Zu einem zentralen Thema werden hierbei die Verflechtungen von Innen und Außen. „Ein wesentlicher Gesichtspunkt der Arbeiten dieser Ausstellung ist es, die Dinge außerhalb ihrer gewohnten Erfahrung zu sehen“, so die Künstlerin. „Ich möchte so die Wahrnehmung des Betrachters sensibilisieren.“

Ursula Sirrenberg hat für die Ingelheimer Ausstellung etwas an Anlehnung von Baudelaires Gedichtband „Les Fleurs du Mal“ („Die Blumen des Bösen“) konzipiert. Dazu die Künstlerin: „Hochgeschürzt zu Blumen locken Kinderkleider. Verlockung und Missbrauch liegen nah beieinander. Baudelaire führt den Leser über den vollendeten Klang und Rhythmus seiner Verse in menschliche Abgründe. Kann man in meinen Bildern einen Hinweis auf Gewalt erkennen? Wohl kaum. Zu sehen ist der Augenblick der Unversehrtheit davor.“






ARTVENT
Kunstversteigerung für das Kunstforum Rheinhessen
Samstag, 2.12.06, 15 - 19 Uhr Vorbesichtigung
Sonntag, 3.12.06, Versteigerung 11 - ca. 13 Uhr
Besichtigung ab 10 Uhr, Kostenbeitrag 8 € (Speis und Trank)
Kunstforum Rheinhessen, Kirchstr. 2, 55270 Essenheim


Im Kunstforum Rheinhessen werden rund 100 Kunstwerke zur Auktion kommen. Der Auktionator ist der „Wettergott“ von Essenheim,
Gunther Tiersch. Kunstvereinsmitglieder stehen ihm zur Seite.
Der Essenheimer Kunstverein hat praktisch alle seine angesammelten Mittel - inzwischen über 100 000 € - in das Kunstforum in Essenheim eingebracht. Die Mitgliederbeiträge alleine reichen für die Finanzierung der Kunstvereinstätigkeit nicht aus. Viele Künstlermitglieder und befreundete Künstlerinnen und Künstler sowie Galerien haben dem Verein für den diesjährigen ARTVENT Werke zur Verfügung gestellt.
Von A bis Z viel, viel Neues u. a. von Nicole Ahland/Wiesbaden, Micha Brendel/Berlin, Petra Ehrnsperger/Mainz, Martina Hahn/Mainz,
Rainer Hercks/Augsburg, Nikola Jaensch/Essenheim, Monika Jung/Nieder-Olm, Udo Kaller/Nürnberg, Karoline Koeppel/Berlin,
Stefanie Kolb/Essenheim, Claus Laubscher (†)/Nieder-Olm, Hans-Otto Lohrengel /Siebenmorgen, Sven Ochsenreither/Zölkow,
Detlef Olschewski/Berlin, Marek Radke/Bielefeld, Sven Schalenberg/Hahnheim, Richard Schimanski/Worms, Veronika Schneider/Nieder-Olm, Carmen Stahlschmidt/Oppenheim, Hans-Peter Stark/Essenheim, Melanie Viora/Köln, Annette Weber/Langenargen, Helmut Zavecz/ Nieder-Olm. Geplant ist noch ein größerer Beitrag aus Pirmasens. Insgesamt ein vielfältiges, junges Angebot. Und für jeden Geldbeutel ist etwas dabei.
ARTVENT ist für alle Kunstinteressierten offen. Für eine kleine Stärkung durch Speis und Trank wird ein Kostenbeitrag von 8 € erhoben.

Auf zum ARTVENT! Zur Kunst im Kunstforum Rheinhessen!
Zum Kunstforum Rheinhessen? Autobahnring Mainz Ausfahrt ZDF, Mz-Lerchenberg, Essenheim. Stadtauswärts bis Essenheim.
1. Einfahrt, zum Essenheimer Dalles (Dorfmittelpunkt). Dort ist das Kunstforum Rheinhessen.

Mainz ganz stark bei ARTVENT vertreten: Hinter dem Angebot "Bunte Aussichten" von Katrin Hattenhauer, Berlin, verbirgt sich das bekannte Ehepaar Beutel, Mainz. Die Mainzer Stadtdruckerinnen und Stadtdrucker sind mit vielen hochwertigen Werken im Aufgebot.





Arbeiten der beiden Mainzer Künstler Sigrid Lehr und Matthias Rüppel im Essenheimer Kunstverein

Ausstellung aus der Reihe „Alt + Jung“ eröffnet am Freitag, 3. November 2006, 20 Uhr, im Kunstforum Rheinhessen.

Leben, Identität, die mythische Vergangenheit und der Dialog zwischen Mensch und Natur - das sind die Themen, um die die aktuelle Ausstellung des Essenheimer Kunstvereins kreist. Nachdem Sigrid Lehr von den Kuratoren des Vereins für 2006 ausgewählt war, wünschte sie sich als das Pendant „Jung“ den Bildhauer, Maler und Zeichner Matthias Rüppel. Beide haben bereits mehrfach in der Region ausgestellt. Nun zeigen die beiden Mainzer Künstler in der Reihe „Alt + Jung“ neben einer Auswahl aus ihrem Werk auch aktuelle Arbeiten.

Die ausgestellten Werke Sigrid Lehrs bestehen aus drei Gruppen. Ihre sich in Gitterspuren auflösenden Landschaftsspuren sind neue, farblich sehr zart und dezent gehaltene Acrylarbeiten, in denen sich die Künstlerin dicht an der Grenze zwischen Traum und Wachsamkeit bewegt.
Ihre Malerei entsteht aus einer inneren Notwendigkeit heraus, Erinnerungen, Emotionen und Sehnsüchte sichtbar werden zu lassen. Neben Keramikfiguren zeigt Sigrid Lehr außerdem eine Auswahl aus ihren groß- und kleinformatigen, sinnlichen Materialbildern. In diesen arrangiert die Künstlerin gesammelte Objekte wie Zweige, Wachs oder Metallstreifen zu archaisch und mythisch anmutenden Reliefs.

„Wenn ich künstlerisch tätig bin, basiert mein Tun zwar teilweise auf präzisen Entscheidungen und antrainierten Fähigkeiten“ erläutert Mattias Rüppel seinen Schaffensprozess. „Was das Werk im Wesentlichen ein Eigenleben gibt, ist jedoch verwurzelt im Bereich unbewusster emotionaler Entscheidungen. Auch seine Skulpturen verweisen auf eine mythische Vergangenheit. Dem dominierenden Thema in seinen Arbeiten, dem menschlichen Kopf, liegt eine intensive Auseinandersetzung mit der Identität, die den Menschen von der Natur unterscheidet, und dem menschlichen Selbstbewusstsein zugrunde. Doch ist es weniger das individuelle Gesicht, das Matthias Rüppel seinen Köpfen verleiht, sondern vielmehr die Darstellung des Kopfes in seiner archetypischen Form.




Die Ausstellung dauert vom 3. bis 26. November 2006. Vernissage ist am Freitag, 3. November, um 20 Uhr, im Kunstforum Rheinhessen. Anschrift: Kirchstr. 2, 55270 Essenheim, Telefon: 06136/ 7640971 Öffnungszeiten: Immer samstags von 15 bis 19 Uhr und sonntags von 11 bis 19 Uhr. Die Kinderführung findet am Sonntag, dem 12. November, um 17 Uhr statt.





Ausstellung „FreiFläche“ von Cornelia Rößler (Guntersblum/ Mainz) und Irma Schick (München) im Kunstforum Rheinhessen

Video-, Foto-, Ton- und Objektinstallationen zum Thema „Weltmeister“ - Unterstützung durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz - Dauer: 24. Mai bis 11. Juni 2006

Kaum einer kann sich in diesem Jahr der Fußballweltmeisterschaft entziehen - auch der Essenheimer Kunstverein tut dies nicht, und leistet mit einer neuen Ausstellung und den damit verbundenen Positionen zweier Künstlerinnen seinen Beitrag dazu: Bis zum Sonntag, 11. Juni 2006, zeigen Cornelia Rößler (Mainz/ Guntersblum) und Irma Schick (München) unter dem Titel „FreiFläche“ ihre ganz eigene Version zum Thema „Weltmeister“ des Kultursommers Rheinland-Pfalz, der diese Ausstellung auch unterstützt. Am Mittwoch, 24. Mai, um 20 Uhr, findet die Vernissage im Kunstforum Rheinhessen in Essenheim statt

Die Weltmeisterschaft 2006 bedeutet Austausch - Austausch zwischen verschiedenen Ländern und Kulturen. Der sportliche Wettbewerb, Sieg und Niederlage, stehen dabei neben wirtschaftlichen Faktoren und den Nationalmannschaften mit ihren „Stars“ im Vordergrund: All dies ist Ausdruck und Hervorrufen von Emotionen zugleich. Zuschauer verfolgen die Spiele direkt aus dem Stadion oder fiebern vor den Bildschirmen mit ihren Mannschaften mit - die Spannung, die hierbei durch Zufall entsteht, bildet bei den Menschen der verschiedenen Nationalitäten eine enorme emotionale Regung. Das Spiel verbindet und trennt die Länder von- und miteinander.

Menschen, ihre Emotionen und der Raum werden also im Mittelpunkt der künstlerischen Auseinandersetzung stehen. Wie wirken sich Einflüsse unserer Umgebung auf uns aus? Der menschliche Körper, insbesondere das Spannungsfeld zwischen äußerer Erscheinung und innerer Befindlichkeit, und das Spiel, zwischen Gesetzen und Freiheit, stehen im Zentrum. Die vielen verschiedenen Eindrücke werden in einem neuen Kontext erscheinen. Cornelia Rößler und Irma Schick zeigen in Form von Video-, Foto- und Objekt- und Toninstallationen Transformationen von Passivität und Aktivität, von bewegten und unbewegten Bildern und von Groß und Klein. Die verschiedenen Ausstellungsebenen des Kunstforums Rheinhessen laden dazu ein, die Welt des Fußballs in unterschiedlichen Schritten darzustellen - und zu erleben.



Bitte beachten Sie unsere zusätzlichen Öffnungszeiten an den Feiertagen!

Kunstforum Rheinhessen., Kirchstr. 2, 55270 Essenheim.
Telefon: 06136 - 95 36 10, Fax: - 95 36 15.
www.essenheimer-kunstverein.de

Die Vernissage ist am Mittwoch, 24. Mai 2006, um 20 Uhr.
Die Ausstellung dauert bis zum 11. Juni 2006.

Öffnungszeiten: Am Donnerstag, 25. Mai und Montag, 5. Juni jeweils von 11 bis 19 Uhr,
ansonsten immer Samstags 15 bis 19 Uhr, Sonntags 11 bis 19 Uhr.
Die Kinderführung findet am Sonntag, 7. Mai, um 17 Uhr statt.





Ausstellung von Ute Thiel und Lisette Verkerk
im Kunstforum Rheinhessen (Plastiken und Zeichnung)

Am Freitag, dem 28.4., um 20 Uhr, findet im Kunstforum Rheinhessen die Vernissage zur Gemeinschaftsausstellung der befreundeten Künstlerinnen Ute Thiel aus Wiesbaden und Lisette Verkerk aus Amsterdam statt. Die Ausstellung dauert bis zum 14. Mai, gezeigt werden Zeichnungen und Plastiken.

Ute Thiels Plastiken haben nicht den bloßen Zweck, betrachtet zu werden. Sie sind interaktive Figuren, laden den Betrachter dazu ein, sie zu erfühlen und zu erleben: Thiels kleinere Objekte passen in jede Hand, die großen können mit dem ganzen Körper wahrgenommen werde. Ihre drei Meter lange Schaumstoffplastik „Mutters Mund“ etwa lädt, wie sie sagt, zur Berührung, zur Entspannung und zum Liegen ein. In der Ausstellung des Essenheimer Kunstvereins zeigt die Künstlerin neben „Mutters Mund“ neue Farbstiftzeichnungen. Diese Arbeiten entstanden 2005 und 2006 rund um die Kleinplastik „One“. Zu der Ausstellung im Kunstforum Rheinhessen wird „One“ erstmals in einer kleinen, exklusiven Auflage in Bronze erscheinen.

Die Kunst Lisette Verkerks wendet sich vorwiegend wissenschaftlichen Themen, wie Experimenten, Genen, Klonen oder Manipulationen zu. Eine Kritikerin hat Verkerks Ausstellungen einmal als „wahre Entdeckungsreise“ bezeichnet, bei der man sich auf den faszinierenden Spuren eines naturhistorischen Museums bewegt. Inhaltlich beschäftigt sich Lisette Verkerk mit der sich schnell verändernden Welt unserer heutigen Zeit und stellt dazu Überlegungen an. Sie verpackt Ihre Erfahrungen auf eine Art, die sowohl ästhetisch als auch intellektuell herausfordert und nicht einfach zu fassen ist. Für ihre neuesten Arbeiten, die nun auch in Form von Installationen im Kunstforum zu sehen sein werden, begab sich die Künstlerin aus Amsterdam auf eine Spurensuche in Krankenhäusern.

Ute Thiel studierte an den Universiäten Saarbrücken und Mainz, sowie an der École des Beaux Arts in Montpellier Bildende Kunst. Für ihre Arbeit erhielt die Künstlerin bereits mehrere Auszeichnungen und Stipendien. Im letzten Jahr finanzierte ihr die Byrd-Hoffmann-Foundation in New York einen Aufenthalt in Robert Wilsons Watermill auf Long Island. Außerdem ist Ute Thiel seit über 20 Jahren Lehrbeauftragte an verschiedenen Institutionen tätig. Lisette Verkerk war schon an mehren Ausstellungen in den Niederlanden, Deutschland, Frankreich und Belgien beteiligt und studierte zwischen 1990 und 1995 an den Kunsthochschulen in Utrecht und s’Hertogenbosch.


Kunstforum Rheinhessen., Kirchstr. 2, 55270 Essenheim.
Telefon: 06136 - 95 36 10, Fax: - 95 36 15.
www.essenheimer-kunstverein.de

Die Vernissage ist am Freitag, 28. April 2006, um 20 Uhr.
Die Ausstellung dauert bis zum 14. Mai 2006.

Öffnungszeiten: Samstags 15 bis 19 Uhr, Sonntags 11 bis 19 Uhr.
Die Kinderführung findet am Sonntag, 7. Mai, um 17 Uhr statt.






PM: Vernissage im Schnee versunken

Neuauflage am nächsten Sonntag, 12.03.!

Die Vernissage zur Ausstellung Ilse Haider im Kunstforum Rheinhessen wird am Sonntag, dem 12.3., um 18 Uhr nachgeholt. Der Essenheimer Kunstverein lädt alle Interessierten dazu ein, im Raumtransfer des Schloßparks Schönbrunn von Wien nach Essenheim den Ausführungen der Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Rasch zu folgen.

Auch am Sonntag, dem 12.3., findet um 17 Uhr die Kinderführung mit dem Vorsitzenden des Essenheimer Kunstvereins Andreas Preywisch statt. Bitte Bleistifte mitbringen.

Zum eigentlichen Vernissage-Termin am Freitag, dem 3.3., fanden sich im Kunstforum wegen des Schnees nur Essenheimer und zwei wagemutige Nieder-Olmerinnen ein. Die Künstlerin Ilse Haider und ihr Assistent hatten es allerdings auch geschafft. Es wurde eine kleine, intime Eröffnung. Angesichts der Bedeutung der Ausstellung: Es ist die erste Installation der bekannten österreichischen Künstlerin in Deutschland, hat sich der Essenheimer Kunstverein entschlossen, die Vernissage zu wiederholen.




Ilse Haider (Wien) : „und auf der Taube das Dach -
ein Raumtransfer von Wien nach Essenheim“

Neue Ausstellung im Kunstforum Rheinhessen vom 3. bis 19. März 2006.


Eine Brise Wiener Flair wird im März in Essenheim wehen: Mit einer eigens für das Kunstforum konzipierten Installation will die renommierte österreichische Künstlerin Ilse Haider (Skulptur, Fotografie) den Schlosspark Schönbrunn als Symbolraum nach Rheinhessen transferieren. Ausstellungseröffnung ist am kommenden Freitag, 3. März, um 20 Uhr.

Auf dieses außergewöhnliche Projekt darf man gespannt sein: Die Wiener Künstlerin hat sich vorgenommen, in Essenheim ein Raumkonzept zu realisieren, das durch den Einsatz von Stellwänden und über die Bespielung der Wände den Schlosspark Schönbrunn simuliert. Für Haiders künstlerisches Schaffen spielt der Park eine bedeutende Rolle: „Seit der Geburt meines Sohnes wurde dieser Ort zum nach draußen verlegten Arbeitsraum“, erläutert sie.
Haiders Symbolraum hat zwei Gesichter: Zum einen das des sehr künstlichen historischen Parks mit kulturell vordefinierten Nutzungsmöglichkeiten. Zum anderen bietet ihr der Ort durch die dort beheimateten halbwilden Tiere Möglichkeiten für unerwartete Begegnungen, „deren Verlauf offen bleibt“, wie sie sagt. In das Zentrum des Raums will die Künstlerin außerdem eine begehbare Skulptur platzieren, deren kompakte Beengtheit den Außenraum kontrastiert.

Ilse Haider, in Salzburg geboren, lebt und arbeitet seit 1983 in Wien, wo sie an der Akademie der Bildenden Künste studierte. Von 1995 bis 2001 ging sie einer Lehrtätigkeit an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz nach. 2003 erhielt sie für ihre Arbeit u. a. den großen Kunstpreis der Stadt Wien.




Kunstforum Rheinhessen., Kirchstr. 2, 55270 Essenheim.
Telefon: 06136 - 95 36 10, Fax: - 95 36 15.
www.essenheimer-kunstverein.de

Die Ausstellung dauert bis 19. März 2006.

Öffnungszeiten: Samstags 15 bis 19 Uhr, Sonntags 11 bis 19 Uhr.
Die Kinderführung findet am Sonntag, 12. März, um 17 Uhr statt.


Gez. Stefanie Vorbeck
Pressereferentin





Das Liebespaar-Projekt von Katrin Hattenhauer:
Liebespaare gesucht! Wer will sich bewerben?


Unter dem Titel „Das Liebespaar-Projekt“ steht die Sommerausstellung von Katrin Hattenhauer im Kunstforum Rheinhessen. Ausgehend von dem berühmten Bild des Gothaer Liebespaares wird die Künstlerin mehrere Liebespaare abbilden, teils als Foto-Übermalungen, teils als Malerei.

Zur Vorbereitung der Ausstellung einer Reihe von Liebespaaren kommt die Künstlerin im März nach Essenheim, um Fotos von Paaren aller Altersklassen und Herkunft aufzunehmen. Es können sich Paare vom Kindergarten über Schule bis hin zu alten Paaren, die z. B. freitags in Essenheim das Dalles-Café besuchen, bewerben, sowohl Prominente als auch Nicht-Prominente. Die Foto-Woche geht vom 13. bis 18. März. Die Fotos werden von der Künstlerin auf verschiedene Formate vergrößert und anschließend teilweise übermalt. Wesentlich ist natürlich dabei, dass Katrin Hattenhauer die Bilder stets positiv gestaltet, wie es ihrem Wesen entspricht, auf keinen Fall irgendwie entstellend oder herabsetzend. Nicht umsonst hat sie mit ihrem lebensbejahenden, farbenfrohen Malstil besonders in Italien Erfolg, wo sie inzwischen mehr ausstellt und verkauft als in Deutschland. Wer sich für das Liebespaar-Projekt bewerben will, kann dies auf mehreren Wegen tun: per internet an webmaster@essenheimer-kunstverein.de, per Post an den Essenheimer Kunstverein, Kirchstr. 2, 55270 Essenheim oder per fon 0 61 36 - 95 36 10. Letzter Bewerbungstermin ist der 28.2.2006! In den ersten Märztagen wird dann ein Foto-Termin vereinbart. Hierzu bitte eine Kontaktaddresse angeben.

Die Zusammenarbeit von Katrin Hattenhauer und Essenheimer Kunstverein hat eine sehr deutsche Vorgeschichte:

Am 4.9.1989 malt die Künstlerin in Leipzig Transparente. „Für ein offenes Land mit freien Menschen“ oder „Reisefreiheit statt Massenflucht“ schreibt sie auf Bettlaken. Mit zehn weiteren Oppositionellen macht sie sich auf den Weg zur Nikolaikirche - die Transparente versteckt unter Hosen und T-Shirts. In einer kurzen Demonstration nach dem Friedensgebet in der Nikolaikirche zeigen Katrin Hattenhauer und ihre Mitstreiter die Transparente, die nach wenigen Metern von Beamten der Stasi heruntergerissen werden. Das ist der Beginn der Montagsdemonstrationen. Eine Woche später am 11.9. werden einhundert Menschen festgenommen, darunter auch die damals 20-jährige Künstlerin. Fünf Wochen wird sie ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten. Aus den hunderten von Demonstranten der ersten Montagsdemonstration sind es bis zum 9.10.1989 75 000 geworden. Der Fortgang der Geschichte ist bekannt. Und Katrin Hattenhauer läßt sich in der Haft nicht brechen.

Bei einem Kulturtreff in Gotha lernen sich der Vorsitzende des Essenheimer Kunstvereins Andreas Preywisch und die Künstlerin kennen und schätzen. So kommt es zu einer ersten Zusammenarbeit anlässlich des Freudenfestes des Kunstvereins zur Einweihung des Kunstforums Rheinhessen, als Katrin Hattenhauer ein Model aus Gotha künstlerisch bemalt.

Im Juni/Juli 2006 kommt es nun unter dem Namen „Das Liebespaar-Projekt“ zu einer erneuten Zusammenarbeit. Ausgangspunkt der Ausstellungsidee ist das berühmte „Gothaer Liebespaar“ aus der Vor-Dürer-Zeit, das im Schloß Friedenstein in Gotha aufbewahrt wird, und vor dem sich gerne Thüringer Hochzeitspaare ablichten lassen. Es handelt sich auf dem Bildnis um den Grafen Philipp den Jüngeren von Hanau-Münzenberg und seine bürgerliche Frau Margarethe Weißkircher, ein sog. „Ungleiches Paar“ also, das in anderen Fällen durchaus zu Mord (Agnes Bernauer) oder Verbannung und Selbstmord (die „Schöne Bärbel“ aus dem badischen Ottenheim) geführt hat. Bei diesem Liebespaar ging alles gut, weil aus einer ersten Ehe des Grafen mit Adriana von Nassau die Erbfolge bereits im Sinne des Adels gewahrt war.











Erste Mitgliederversammlung des Essenheimer Kunstvereins 2006
Neuer Vorstand gewählt.


Der Essenheimer Kunstverein hat in seiner ersten Mitgliederversammlung in diesem Jahr einen neuen Vorstand gewählt:

Der erste Vorsitzende, Andreas Preywisch, wurde erneut in seinem Amt bestätigt. Als zweite Vorsitzende wird von nun an die Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Rasch agieren.

Wieder gewählt wurden außerdem die Finanzwartin Hilde Schäfer, und die Schriftführerin Jutta Ruppert.

Dr. Inge Domes, Anita Grimm-Borchert und Cornelia Rößler wurden überdies zu den drei Beisitzenden des Vorstands bestimmt. Ein Kuratorenteam, das inzwischen neun Vereinsmitglieder umfasst, wurde von der Versammlung einstimmig bestätigt.

Andreas Preywisch lobte das Engagement der Mitglieder im letzten Jahr und ehrte Uwe Sievers für die Dokumentation der einzelnen Ausstellungen. Der Vorsitzende zeigte sich auch erfreut darüber, dass die Mitgliederzahl weiter auf 427 angestiegen ist.

Dem Bericht der Kassenprüfer war zu entnehmen, dass der Essenheimer Kunstverein mit Mitgliederbeiträgen, Zuschüssen, Spenden und Sponsoring das Programm für dieses Jahr gerade so schultern kann.






Der neue Vorstand des Essenheimer Kunstvereins nach den Wahlen am 27.1.2006.
Von links: Jutta Ruppert, Schriftführerin, Dr. Gabriele Rasch, Stellvertretende Vorsitzende, Cornelia Rößler, Beisitzerin, Andreas Preywisch, Vorsitzender, Anita Grimm-Borchert, Beisitzerin, Dr. Inge Domes, Beisitzerin, Hilde Schäfer, Finanzwartin.
Sie stehen für eine gute Zukunft der Künste in Rheinhessen.





Programm des Essenheimer Kunstvereins im 1. Quartal 2006
Von „Hinter dem Sichtbaren“ bis zum „Liebespaar-Projekt“

Liebespaar-Projekt wirft seine Schatten voraus
Die Berliner (früher Leipzig, Gotha) Künstlerin Katrin Hattenhauer kommt im März, genauer vom 13. - 19.3., nach Essenheim, um Fotos von „Liebes-Paaren“ zu machen. In Frage kommen die Kleinsten im Kindergarten, Schulbesucher, und, und, und bis hin zu Senioren und/oder den Besuchern des Dalles-Café´s, Prominente oder Einfache. Die Bilder werden unterschiedlich vergrößert: etwa 120x80 oder 40x30cm, und anschließend übermalt mit anderer Kleidung, Frisur, Hut o. a. Die inzwischen besonders in Norditalien geschätzte Künstlerin geht mit ihren Objekten sehr pfleglich und freundlich um. Keinesfalls ist Ironie oder Herabsetzung im Spiel. Die übermalten Fotos werden z. T. Bestandteil der Ausstellung „Das Liebespaar-Projekt“ im Juni/Juli, auch zum Domherrenfest. Natürlich wird auch das Liebespaar aus Gotha nicht fehlen.

Ruth Bussmann im Kunstforum Rheinhessen
Die Künstlerin aus Velbert stellt Malerei aus unter dem Titel „HINTER DEM SICHTBAREN“. Die Ausstellung kam in Kooperation mit der Galerie Epikur in Wuppertal zustande. Die Reproduktionen auf Plakat und Einladung mit den Titeln Nizza und November üben eine gewaltige Sogwirkung aus und veranlassen den Betrachter sofort zum Nachdenken über das, was sich hinter der Oberfläche abspielt. Zur Einführung spricht Dr. Gabriele Rasch.

Mitgliederversammlung am 27.1.
Um 20 Uhr beginnt im Saal des Domherrenhofes in Essenheim die jährliche Mitgliederversammlung. Auf der Tagesordnung stehen Rechenschaftsberichte, Neuwahlen zum Vorstand, Planungen für 2006 und 2007.

James Ensor in einer großen Retrospektive
Am Samstag, dem 18. 2., trifft sich der Essenheimer Kunstverein um 14.30 Uhr in der Schirn in Frankfurt, um sich mit je 80 Werken auf Leinwand und Papier zu beschäftigen. James Ensor (1860-1949) ist ein Künstler des Skurrilen, des Ironischen und Tiefgründigen. „Ensors von Masken, Skeletten und Phantasiegestalten bevölkerten, farbgewaltigen Gemälde sowie seine theatralisch komponierten Stilleben sind zum unverwechselbaren Sinnbild für die Absurdität des Daseins geworden.“ (Schirn). Für uns ist er wegen seines Einflusses auf Künstler bis heute wichtig. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Führung beginnt diesmal um 14.45 Uhr.

DOKUMENTAR-FILM-KUNST
Wieder viel vorgenommen haben sich für 2006 die Initiatoren der Veranstaltungs-reihe des Essenheimer Kunstvereins DOKUMENTAR-FILM-KUNST. Die Reihe soll mit Schwung fortgesetzt werden Der Start ist am 16.Februar um 20 Uhr im Kunstforum Rheinhessen in Essenheim, nächster Termin ist voraussichtlich am 18.5.

Reihe KUNST der MODERNE
An den nächsten Kunstabenden in der Alten Schule , Str. der Champagne in Essenheim, beschäftigt sich Dr. Nicole Beyer mit der Kunst der Moderne vom Impressionismus bis zum Ende des letzten Jahrhunderts.
Termine: 8.2., 8.3., 5.4., 10.5. jeweils 20 Uhr. Mitgl. 4 €, Nichtmitgl. 6 €

Ilse Haider schafft einen Raumtransfer von Wien nach Essenheim
Am Freitag, dem 3.3., um 20 Uhr eröffnet Ilse Haider ihre Ausstellung unter dem Motto „auf der Taube das Dach“. Es handelt sich dabei um eine vielschichtige Installation, wie sie von der bekannten Künstlerin zum ersten Mal in Deutschland gezeigt wird. Das Spiel mit Raum, Bild und Wort (Ein Spatz in der Hand …) lässt eine grandiose Ausstellung erwarten. Diese Ausstellung wird in Kooperation mit der Galerie Witzel in Wiesbaden und mit kräftiger Unterstützung des Ministeriums für Forschung, Weiterbildung, Frauen und Kultur verwirklicht.

Besuch bei Alexandra Deutsch im Atelier in Wiesbaden
Am Samstag, dem 18.3., um 15 Uhr treffen sich die interessierten Mitglieder im Atelier der bekannten Künstlerin. Das Atelier befindet sich im Kunsthaus, Schulberg 10, Wiesbaden. Neben den Arbeiten auf und mit Papier zeigt uns die Künstlerin neuere Werke aus einer Schaffensphase mit Stoff. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Ausstellungen von Künstlermitgliedern:
· Horst Gander: Rhythmus des Sehens, Bellevue-Saal, Wiesbaden, 12.1. - 5.2.
· Ute Krautkremer: Inside - Out, Kreisgalerie Dahn, - 5.2.
· Heike Negenborn: Poesie der Landschaft, Gal. Palais Walderdorff, Trier, - 5.2.
· Sven Schalenberg u. a.: „ave maria“, Verkündigung in der Gegenwartskunst, Christuskirche Kassel-Bad Wilhelmshöhe, 15.1. - 16.2.
· Violetta Vollrath: Installation im Mainzer Hbf, Westausgang, 3.3. - 2.4.





Ausstellung „Hinter dem Sichtbaren“ von
Ruth Bussmann (Malerei) im Kunstforum Rheinhessen.


Ein Bild hat immer die Stimmung, die ich gerade habe,
auch wenn es ganz anders sein soll.“

Für die erste Ausstellung 2006 hat der Essenheimer Kunstverein gleich eine national renommierte Künstlerin zu Gast: Ruth Bussmann aus Wuppertal (Malerei). Die Vernissage ist am Freitag, 20. Januar, um 20 Uhr, im Kunstforum Rheinhessen. Die Ausstellung dauert bis zum 12. Februar.

Es sind Menschen, die Ruth Bussmanns Bilder zeigen, die sie wie in fotografischen Momentaufnahmen festhält. Menschen, die in einen Moment gebannt und festgefroren werden, inne halten in ihrem Bewegungsfluss - sei es beim laufen, schwimmen oder flanieren. Allerdings verleiht sie ihnen selten ein individuelles Gesicht. Die Figuren, die meist einzeln, bisweilen aber auch in Gruppen auftreten, wenden sich vom Betrachter ab. Was sich dann also „hinter dem Sichtbaren“ verbirgt, seien es Emotionen oder die Geschichten zu ihnen, wird folglich ihm überlassen. „Ich kenne meine Figuren nicht“, erklärt die Künstlerin. „Aber ich kenne solche Menschen wie sie.“

Eines wird in Bussmanns Bildern deutlich: Sie malt um der Malerei willen. Das Wesentliche, die Tiefe ihrer Bilder, entsteht nämlich über den Malprozess, und nicht über das Motiv. In jedem Bild suche sie etwas, das sie selbst nicht kennt - ein Bild geschehe beim Malen, sagt sie. Aus einzelnen Pinselstrichen modelliert Bussmann ihre Menschen, wodurch sie sich aus ihrem Hintergrund emporheben.

Nach ihrem Studium der Freien Kunst und Malerei an den Kunstakademien in Münster und Düsseldorf stellt Ruth Bussmann seit Mitte der 90er Jahre aus und wird inzwischen von der Galerie Epikur in Wuppertal vertreten.
Die Ausstellung im Kunstforum Rheinhessen geschieht in einer Zusammenarbeit zwischen dem Essenheimer Kunstverein und der Galerie Epikur. Im Kontext der Ausstellung - die Schau wurde zunächst in der Kunsthalle Vierseithof in Luckenwalde/Berlin gezeigt, und wird im Anschluss an die Ausstellung in Essenheim noch nach Wuppertal gehen - erscheint ein hervorragender Katalog in einer Auflage von 650 Exemplaren.


Kunstforum Rheinhessen, Kirchstr. 2, 55270 Essenheim.
Telefon: 06136 - 95 36 10, Fax: - 95 36 15.
www.essenheimer-kunstverein.de

Die
Vernissage ist am Freitag, 20. Januar 2006, um 20 Uhr.
Die Ausstellung dauert bis zum 12. Februar 2006.

Öffnungszeiten: Samstags 15 bis 19 Uhr, Sonntags 11 bis 19 Uhr.
Die Kinderführung findet am Sonntag, 29. Januar, um 17 Uhr statt.





Essenheimer Kunstverein stellt sein Ausstellungsprogramm für 2006 vor

Für das kommende Jahr hat der Essenheimer Kunstverein folgende Künstler aus der Region und dem In- und Ausland für Einzel- und Gruppenausstellungen im Kunstforum Rheinhessen engagiert:

Januar/ Februar/ März:

20.01. bis 12.02.
Ruth Bussmann, Wuppertal. Malerei: „Hinter dem Sichtbaren“

03.03. bis 19.03.
Ilse Haider, Wien (Österreich). Ein Raum-Transfer von Wien nach Essenheim: „und auf der Taube das Dach“

April/ Mai/ Juni/ Juli:

28.04. bis 14.05.
Ute Thiel, Wiesbaden, und Lisette Verkerk, Amsterdam (Holland).

24.05. bis 11.06.
Cornelia Rößler, Guntersblum, und Irma Schick, München.

23.06. bis 09.07.
Katrin Hattenhauer, Berlin: „Liebespaar-Projekt“

September/ Oktober/ November:

01.09. bis 24.09.
Jakob Roepke, Berlin, und Ben-Coode Adams, Freddie Robins, beide London (England).

29.09. bis 15.10.
Lucie Beppler, Frankfurt.

03.11. bis 26.11.
Sigrid Lehr, Matthias Rüppel, beide Mainz: Reihe „Alt und Jung“.

Dezember:

03.12.
Artvent: Kunstversteigerung im Kunstforum Rheinhessen.

08.12. bis 17.12.
WINTER_ART: Künstlermitglieder stellen im Kunstforum Rheinhessen aus.

Ausstellungsort: Kunstforum Rheinhessen., Kirchstr. 2, 55270 Essenheim.

Vernissage immer am Freitag, 20 Uhr.
Öffnungszeiten: Samstags 15 bis 19 Uhr, Sonntags 11 bis 19 Uhr.
Kinderführungen immer an jedem zweiten Sonntag einer Ausstellung um 17 Uhr.





WINTER_ART 2005 großer Erfolg




(Nov_XIX)



Der Bajazz zum Schluß war der Knüller. Weit über 400 Besucher bei der diesjährigen Ausstellung WINTER_ART im Kunstforum Rheinhessen.

Wie immer am 2. und 3. Adventswochenende stellte der Essenheimer Kunstverein seinen Künstlermitgliedern das Ausstellungshaus am Essenheimer Dalles zur Verfügung. Es waren in diesem Jahr knapp 20 Künstlerinnen und Künstler. Allgemein wurde die Reduzierung der Anzahl der Ausstellenden gelobt. Vor allem wurde von Besuchern immer wieder die gestiegene Qualität hervorgehoben.

Am letzten Sonntag kam kurz vor Ende der Ausstellung der Bajazz von Mainz 05 zum Signieren von Postern nach dem Bild „Bajazz 05“ von Brigitte Borkott-Gerlach ins Kunstforum. Da gab es dann so einige Erinnerungsfotos mit Bajazz und der Künstlerin.







Auf den Fotos links Bajazz, Mitte Brigitte Borkott-Gerlach, rechts Andreas Preywisch





Essenheimer Kunstverein stellt Jahresgaben 2005/06 vor.


Die Jahresgaben 2005/06 sind alles Originale der Künstlerin Uta Grün. Es handelt sich dabei um zehn gerahmte und sehr hochwertige Unikatzeichnungen aus ihrer Serie „Berge“. Vereinsmitglieder zahlen wie immer einen Vorzugspreis: 170,- € für die fertig gerahmte Arbeit. Nichtmitglieder sind für 220,- € dabei.

Mit ihrer Serie „Berge“ (Mischtechnik auf Archivkarton) hat Uta Grün zehn individuelle Werke geschaffen. Die „Berge“ haben keine realen Vorbilder, sondern erwachsen aus der eigenen Vorstellung. Die Künstlerin nähert sich ihren „Bergen“ folglich über das einzelne Objekt - „die Dingmagie“, wie sie es selbst nennt - und nicht über Tiefenräume und Landschaften.

Hervorzuheben sind auch die präzise Plastizität und Beleuchtung, die Grün mit Hilfe der Mischtechnik herausgearbeitet hat: Die in der Fläche isolierten „Berge“ scheinen buchstäblich aus dem Papier empor zu wachsen.




ARTVENT


Kunstversteigerung für das Kunstforum Rheinhessen
Samstag, 26.11.05, 15 - 19 Uhr Vorbesichtigung
Sonntag, 27.11.05, Versteigerung 11 - ca. 13 Uhr
Besichtigung ab 10 Uhr, Kostenbeitrag 8 € (Speis und Trank)
Kunstforum Rheinhessen, Kirchstr. 2, 55270 Essenheim


Im Kunstforum Rheinhessen werden rund 100 Kunstwerke zur Auktion kommen. Der Auktionator ist dieses Mal der „Wettergott“ von Essenheim, Gunther Tiersch. Kunstvereinsmitglieder stehen ihm zur Seite.

Wie in den vergangenen Jahren haben wieder viele befreundete Künstlerinnen und Künstler sowie Galerien dem Essenheimer Kunstverein für den diesjährigen ARTVENT Werke zur Verfügung gestellt: international Ilse Haider, Gottfried Helnwein, Fritz Köthe, Mel Ramos, aus dem Norden der Vattenfall-Preisträger 2005 Sven Ochsenreither, Prof. Armin Münch, die Berliner „Bobo“ Freitag, Martin Noll, Detlef Olschewski, Hagen Stüdemann, Arno Waldschmidt, die Kölner Claudia Schmitz, Franziskus Wendels, die Ludwigsburgerin Sara Focke Levin, die Münchner Peter Fischerbauer, Ulrike Grießmayr, der Hallenser Jan Thomas, aus der Region Petra Balbach, Petra Ehrnsperger, Jens Titus Freitag, Markus Guthörl, die Stadtdruckerin 2005 von Mainz Nikola Jaensch, Monika Jung, Liesel Metten, Heike Negenborn, Carmen Stahlschmidt, Ute Thiel, und viele andere. Dank an die Galeristen Klemm und Witzel.


Auf zum ARTVENT! Zur Kunst im Kunstforum Rheinhessen, Haus der Kunst!

Zum Kunstforum Rheinhessen? Autobahnring Mainz Ausfahrt ZDF, Mz-Lerchenberg, Essenheim. Stadtauswärts bis Essenheim. 1. Einfahrt, zum Essenheimer Dalles (Dorfmittelpunkt). Dort ist das Kunstforum Rheinhessen.



Prof. Armin Münch, Rostock Träumende 1999 und Sibirierin 1966




"Impressionismus"

Vortrag Alte Schule Essenheim
Am Mittwoch, dem 16.11., um 20 Uhr hält Dr. Nicole Beyer den zweiten Vortrag zum Thema "Impressionismus" in der Reihe
"Kunst der Moderne" des Essenheimer Kunstvereins. Vorausgegangen war der Vortrag zum "Vor-Impressionismus".
Die Vorträge finden jeweils mittwochs etwa in der Monatsmitte statt. Nächste Termine: 14.12., 8.2., 8.3.
Ort: Alte Schule, Straße der Champgne, Essenheim.
Beitrag: Mitglied 4 € (20 € die ganze Reihe von wohl 8 Vorträgen), Nichtmitglied 6 € (30 €).




Zwei Jahre Kunstforum Rheinhessen: Harte Arbeit für den Erfolg.

Einweihung des „Kunstforums Rheinhessen“ vor zwei Jahren.
Essenheimer Kunstverein zieht positive Bilanz.


Im Sommer 2003 bezog der Essenheimer Kunstverein im Zusammenhang mit der Ortskernsanierung in Essenheim am „Dalles“, wie ihn die Einheimischen nennen, eine Ausstellungshalle und schuf so das „Kunstforum Rheinhessen“. Nach zwei Jahren kann man nun sagen: Die Arbeit hat sich gelohnt. Das „Kunstforum Rheinhessen“ ist eine Erfolgsgeschichte geworden.
Das Unternehmen konnte so aber nur aufgrund der Zusammenführung der jeweiligen Interessen der Ortsgemeinde und des Essenheimer Kunstvereins gelingen. Die Ortsgemeinde erhielt durch die kulturelle Schwerpunktbildung wesentlich mehr Zuschüsse vom Land als sonst möglich, und im Zusammenwirken entstand ein moderner und gleichzeitig ins historische Ensemble passender Ortskern.

Es war nicht sicher, ob der Essenheimer Kunstverein, der mittlerweile über 420 Mitglieder zählt, das Unternehmen Kunstforum Rheinhessen schultern konnte - inzwischen ist mit „Faltungen“ von Sara Focke Levin die 17. Ausstellung gemeistert. Der Vorsitzende des Kunstvereins, Andreas Preywisch, war stets zuversichtlich, dass die Vision „Kunstforum“ ein Erfolg sein müsse und vertraute auf das Engagement der Mitglieder.
Doch Probleme treten meist erst nach einer Gründung auf: Schafft man den Ausstellungsbetrieb einer Kunsthalle, die um ein Vielfaches größer ist als ein Rathaussaal? Im Gegensatz zu Kunstvereinen in Städten, wo hauptamtliche Kräfte häufig bezahlt werden oder die Städte ihnen in vielfacher Weise unter die Arme greifen, arbeiten beim Essenheimer Kunstverein alle ehrenamtlich. Das hat natürlich Konsequenzen für die Öffnungszeiten - mit freiwilligen Aufsichten kann man praktisch nur an Wochenende öffnen.

Inzwischen hat der Essenheimer Kunstverein mehr als 100.000 Euro in das „Kunstforum Rheinhessen“ investiert - für einen gemeinnützigen Verein eine gewaltige Summe. Zurzeit schafft der Kunstverein mit seinem Jahresetat etwa den Ausstellungsbetrieb. Eine Reservebildung wäre da natürlich wünschenswert, auch durch die Unterstützung aus der näheren und weiteren Region durch Firmen oder Private. In diesem Sinne soll eine Stiftung „Kunstforum Rheinhessen“ tätig werden.

Zwei Jahre Kunstforum, das steht gleichbedeutend mit einer Vielzahl von Ausstellungen: Den Mettens aus Nieder-Olm, Absolventen der renommierten Leipziger Schule, der Austausch mit dem Kunstverein der Hansestadt Rostock, ausländische Künstler aus Spanien oder Italien. Medienkunst, Malerei, Zeichnungen und Installationen.
Mit einheimischen, nationalen und internationalen Künstlern wurde die Welt der Kunst ausgestellt. Ganz nach dem Motto: Wir überschreiten Grenzen, wir suchen die Verortung in der Welt.






Am Wochenede des 1. Advent findet die Kunst-Auktion "ARTVENT" statt.

ARTVENT - Kunst-Auktion zugunsten des Kunstforum Rheinhessen.
Samstag, 26.11., 15 - 19 Uhr Besichtigung der Kunstwerke, die am 27.11. zur Versteigerung kommen. Es können auch schon Gebote abgegeben werden.

Im Kunstforum Rheinhessen, Kirchstr. 2, 55270 Essenheim
am Sonntag, 27.11., 10 Uhr Öffnung
11 - ca. 13 Uhr Versteigerung durch Gunther Tiersch, "Wettergott" aus Essenheim,
Mithilfe von Kunstvereinsmitgliedern
Zur Versteigerung kommen mehr als 100 Kunstwerke von regionalen, nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern.




Die ursprünglich vorgesehene Ausstellung für November wurde von Fee Fleck abgesagt. Dafür zeigt der Essenheimer Kunstverein im Kunstforum Rheinhessen:

Ausstellung „Faltungen“ der Künstlerin Sara Focke Levin
im Kunstforum Rheinhessen


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ACHTUNG: wegen der unterschiedlichen Feiertagsregelungen in Rheinland-Pfalz und Hessen bleibt die Ausstellung "Faltungen" von Sara Focke Levin am 1.11. geschlossen: die Aufsichten arbeiten alle ehrenamtlich. Die Ausstellung ist wieder am Samstag, 5.11., von 15 - 19 Uhr zugänglich.

Die Kinderführung in der Ausstellung "Faltungen" von Sara Focke Levin findet am zweiten Sonntag der Ausstellung, dem 6.11., um 17 Uhr statt. Bitte weiche Bleistifte mitbringen!
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Ludwigsburger Künstlerin zeigt Papierarbeiten und Fotografien

Premiere in Essenheim: Normalerweise widmet sich Sara Focke Levin in ihrem künstlerischen Werk überwiegend der Fotografie. In der Ausstellung im Kunstforum Rheinhessen vom 28. Oktober bis 13. November werden ihre Fotoarbeiten allerdings nicht den Schwerpunkt bilden. Denn die Künstlerin besitzt inzwischen drei umfangreiche Serien von Papierarbeiten, die zuvor zum Großteil noch nie in einer Ausstellung zu sehen waren.

Sara Focke Levins Faltungen verbinden sich in der Technik real gefalteter Materialien wie Papier und Bristol und ihrer Bearbeitung durch poliertes Grafit und greifen Aspekte aus Architektur und Landschaft auf. Die Faltungen sind sehr zurückgenommene, poetische und zeichnerische Arbeiten, die durch einige Skulpturen ergänzt werden: „Es wird“, so die Künstlerin, „abgesehen von einigen kleineren Objekten eine sehr grafische Ausstellung werden, die sich aus ihren räumlichen und abstrakten Zusammenhängen erschließt.“

Die Künstlerin lebt und arbeitet seit 1992 in Ludwigsburg und Berlin. Neben zahlreichen Ausstellungen in Deutschland war Sara Focke Levin auch an Projekten im Ausland beteiligt - u. a. in Sibirien, Los Angeles, Spanien, Polen und Frankreich - und wurde in der Vergangenheit mit mehreren nationalen und internationalen Preisen und Stipendien ausgezeichnet.

Eine Ausstellung Sara Focke Levins im Kunstforum war ursprünglich erst für 2007 geplant. In der Reihe „Alt und Jung“ sollten eigentlich Fee Fleck und Petra Goldmann eine Auswahl aus ihrem jeweiligen Werk in Essenheim zeigen. Fee Fleck sagte die Ausstellung jedoch kurzfristig ab, und so konnte der Kunstverein glücklicherweise Sara Focke Levin dafür gewinnen, ihre Ausstellung vorzuziehen.

Die Ausstellung „Faltungen“ dauert vom 28. Oktober bis zum 13. November 2005. Eröffnung ist am Freitag, 28. Oktober, um 20 Uhr im Kunstforum Rheinhessen. Zur Einführung spricht die Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Rasch aus Mainz. Öffnungszeiten sind jeweils samstags von 15 bis 19 Uhr, sowie sonntags von 11 bis 19 Uhr. Die Kinderführung findet wie immer am zweiten Sonntag, 6. November, um 17 Uhr statt.





PM „Kunst der Moderne“ - Vortragsreihe mit Dr. Nicole Beyer
Ort: Alte Schule, Straße der Champagne, 55270 Essenheim
Daten: 2005: 12.10., 16.11., 14.12. 2006: 8.2., 8.3., 5.4., 10.5. jeweils mittwochs

Vortragsreihe „Kunst der Moderne“

Am Mittwoch, dem 12.10., um 20 Uhr referiert Dr. Nicole Beyer, Landesmuseum Mainz, in der Alten Schule in Essenheim über den Impressionismus. Damit beginnt der Essenheimer Kunstverein eine neue Reihe von Vorträgen über die Kunst der Moderne bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Damit schließt Dr. Nicole Beyer an den Durchgang durch die Kunstgeschichte von den Anfängen bis ins 19. Jahrhundert in den letzten zwei Jahren an, eine wahrlich fesselnde und begeisternde Reihe. Dr. Nicole Beyer beschränkt sich bei ihren Referaten über die Kunst der Moderne auf die Malerei.

Beginn der Reihe ist am Mittwoch, dem 12.10., um 20 Uhr, weitere Termine sind ebenfalls mittwochs 16.11., 14.12. in 2005 und 8.2., 8.3., 5.4. und 10.5. in 2006.

Es wird ein Kostenbeitrag von 4 € (Mitglieder) und 6 € (Nichtmitglieder) erhoben. Wer im Voraus die ganze Reihe bucht, ist mit 20 € bzw. 30 € dabei. Ort der Vorträge ist die Alte Schule in der Straße der Champagne in Essenheim.





Kunst- und Künstleraustausch
zwischen Ostseeküste und Rheinhessen

Kunstforum Rheinhessen zeigt Werke von sechs Künstlern aus der Hansestadt Rostock. Kooperationsprojekt zwischen dem Essenheimer Kunstverein, dem Kunstverein zu Rostock und der Ateliergemeinschaft KGB.

Aus persönlichen Kontakten ist in den letzten Jahren eine tragfähige Künstlerbeziehung zwischen der Ostseeküste und Rheinhessen entstanden. Nachdem der Essenheimer Kunstverein im Herbst 2004 mit zwei seiner Künstlermitglieder zu Gast im Kunstverein der Hansestadt Rostock gewesen ist, kommt es nun zum Gegenbesuch. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt zwischen den beiden Kunstvereinen und der ehemaligen Rostocker Ateliergemeinschaft KulturGüterBahnhof (KGB). Unter dem Motto „Kontraste“ werden Werke der Künstler Wolfgang Friedrich (Bildhauerei), Barbara Kinzelbach (Fotografie, Bildhauerei, Malerei, Grafik), Britta Nauman (Malerei), Antje Niemann (Malerei, Grafik), Grit Sauerborn (Malerei, Grafik) und Hagen Stüdemann (Siebdruck) zu sehen sein.

Das Œuvre des Bildhauers Wolfgang Friedrich erscheint als Spannungsbogen zwischen antiker Hochkultur und der klassischen Moderne. In seinen Plastiken aus Bronze und Wachs konzipiert der „Choreograph“ Friedrich Szenen, in denen er auf präzise Weise Figuren und architektonische Elemente in einer Art „Bühnenbild“ zusammenfügt.

Barbara Kinzelbach verleiht in ihren Bildern ihrer Faszination für die Natur Ausdruck. Die Quadratform ist neben Szenen aus der Natur ein weiteres wiederkehrendes Motiv in ihrem Werk. In Portraits setzt sich die Künstlerin außerdem mit der Gefährdung des Individuums in der Gegenwart auseinander.

Britta Nauman verwendet für ihre Bilder außergewöhnliche Strukturmittel wie Zucker und Salz, Kaffee, Baumrinde, Wachs oder Steinstaub. Dabei wird Sand zum bevorzugten Material - Sand von der Ostsee, wo sie herstammt, oder Sand, den sie von ihren Reisen mitbrachte. Vor allem ein achtwöchiger Aufenthalt in Chile stellte für Nauman eine große Inspirationsquelle dar.

Bei Antje Niemann haben die eigenen Empfindungen und Erinnerungen großen Einfluss auf ihre Natur- und Landschaftsbilder. Sie folgt beim Malen ihren eigenen Gefühlswerten. Dabei finden häufig auch Naturmaterialien - wie Laub oder Gräser - Verwendung.

Auch Grit Sauerborn „forscht“ in ihrer eigenen Gefühlswelt, lässt daraus Formen entstehen und beobachtet, wie das Innere auf der Leinwand sichtbar wird. Häufig holt sie Inspirationen in der Literatur. Sie sucht nach Linien, Formen und Figuren und lässt die in Fläche und Raum zusammenspielen.

Seit 1999 widmet sich Hagen Stüdemann vorwiegend dem zwei- oder mehrfarbigen Siebdruck. Die meisten seiner Drucke zeigen weibliche Akte und Portraits und bestehen jeweils aus einzelnen Teilen und (Farb-)Ebenen. Dabei erscheinen seine „gebauten“ Siebdrucke als lebendige Geflechte aus Linien und Flächen.

Die Ausstellung dauert vom 30. September bis 16. Oktober 2005. Eröffnung ist am 30. September um 20 Uhr im Essenheimer Kunstverein. Öffnungszeiten sind jeweils samstags, 15 bis 19 Uhr, sowie sonntags sowie am 3.11. von 11 bis 19 Uhr. Die Kinderführung findet am Sonntag, 9. Oktober, um 17 Uhr statt.

Stefanie Vorbeck, Pressearbeit.




Kunstforum Rheinhessen zeigt 50 Selbstportraits des Künstlers Arno Waldschmidt.

Der einzig wahre Realist ist der Visionär“ (F. Fellini). Ein Selbstportrait aus 50 Jahren in 50 Bildern.

Als Mitglied der „Werkstatt Rixdorfer Drucke“ dürfte Arno Waldschmidt, der seit 1972 in Berlin und Gifkendorf bei Lüneburg lebt und arbeitet, dem Mainzer Publikum und darüber hinaus bereits aufgrund verschiedener Ausstellungen in den letzten Jahren (unter anderem im Gutenberg-Museum) ein Begriff sein.

Jetzt holt das Kunstforum Rheinhessen den Künstler wieder in die Region: Am Freitag, 2. September, eröffnet im Essenheimer Kunstverein eine Einzelausstellung Arno Waldschmidts. Die Einführungsrede ist als Zwiegespräch zwischen dem Künstler und dem Vorsitzenden des Kunstvereins, Andreas Preywisch, gestaltet.

Gezeigt werden 50 Selbstportraits und Zeichnungen aus Waldschmidts Werk der letzten 50 Jahre. „Realismus bedeutet darzustellen, was noch keiner gesehen hat, obwohl es jeder kennt“, ist sein Motto. In seiner langen Schaffensperiode sind zahlreiche Selbstbildnisse entstanden, in denen er dem Betrachter immer wieder in neuer Gestalt gegenüber tritt und begegnet - mal maskiert, mal nackt, mal nur in Auszügen und Körperteile verbergend, dabei häufig Zigarre rauchend, oder sich den Bleistift als Werkzeug hinter das Ohr klemmend. Seine Zeichnungen sind (selbst)ironische, eindringliche und fein herausgearbeitete Reflexionen über seine Persönlichkeit, die jetzt in dieser Kombination erstmalig komprimiert in einer Ausstellung in Essenheim zu sehen sein werden.

Die Ausstellung „Ein Selbstportrait aus 50 Jahren in 50 Bildern“ dauert vom 2. bis 18. September 2005. Eröffnung ist am 2. September um 20 Uhr im Essenheimer Kunstverein. Öffnungszeiten sind jeweils samstags, 15 bis 19 Uhr, sowie sonntags von 11 bis 19 Uhr. Die Kinderführung findet wie immer am zweiten Sonntag, 11. September, um 17 Uhr statt.