Pressemitteilungen
Vera
Zahnhausen: „Zauberberg“ in junge kunst 2010
Die
junge Malerin Vera Zahnhausen steht im Mittelpunkt der Ausstellung
junge kunst 2010, die am Freitag, 27.8., um 19 Uhr im großen
Sitzungssaal des Rathauses Nieder-Olm eröffnet wird. Die junge kunst
– Reihe wird in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Nieder-Olm
seit rund 15 Jahren durchgeführt; deshalb spricht auch
Verbandsbürgermeister Ralph Spiegler zur Begrüßung. Zur Einführung
ist die Künstlerin Cornelia Rößler, Guntersblum, zu hören, die
mit Vera Zahnhausen im Rahmen des Mentoring-Projektes verbunden ist.
Beide haben als Mentorin und Mentee im Frühjahr 2010 in der
rheinland-pfälzischen Landesvertretung in Brüssel ausgestellt.
Die
Malerin Vera Zahnhausen hat 2008 an der Freien Kunstakademie Essen in
der Klasse Bernard Lokai ihr Kunstexamen abgelegt. Der Titel
„Zauberberg“ der Ausstellung verweist auf Thomas Mann. Die
Künstlerin hat Fotos von und um das Sanatorium in Davos, das Thomas
Mann im „Zauberberg“ verewigte, zur Grundlage ihrer Malerei
genommen. Der malerische Gestus der jungen Künstlerin lässt die
Foto-Vorlage kaum noch ahnen.
Die
Ausstellung ist werktags während der Öffnungszeiten der Verwaltung
zu besichtigen, am Samstag und Sonntag jeweils von 14 – 18 Uhr. Die
Ausstellung endet am 10.9. 2010. Der Eintritt ist frei.
Hubertus
von der Goltz und Detlef Waschkau im Essenheimer Kunstverein
Die
beiden Berliner Künstler Hubertus von der Goltz und Detlef Waschkau
stellen vom 13. – 29.8.2010 im Essenheimer Kunstverein –
Kunstforum Rheinhessen e. V. aus. Die Ausstellung findet in der
BBK-Galerie am Judensand 57 in Mainz-Hartenberg statt. Zur Eröffnung
am Freitag, 13.8., um 19 Uhr spricht die Kuratorin Anita
Grimm-Borchert, Bodenheim.
Hubertus von der Goltz, 1941 in
Ostpreußen geboren, vollendete seine Ausbildung an der Hochschule
der Künste in Berlin. Laufbahn als Meisterschüler, DAAD-Stipendiat,
Gastkünstler der Villa Romana, vielfacher Preisträger, engagiert
beim Aufbau des Kunsthauses Potsdam. Der Bildhauer hat sein ganz
eigenes Thema gefunden: das Individuum und die Balance zwischen
Denken, Handeln und Sein. Wege, Übergänge und Brücken stehen für
die vielfältigen Probleme, die der Mensch zu bewältigen hat. Anfang
und Ende des Balance-Aktes sind unerfindlich. Die Wandbilder – im
Innen wie im Außen – imaginieren ein unendliches Raumgerüst, eine
ganz neue, intensive Wirklichkeitserfahrung.
Detlef Waschkau,
geboren 1961 in Hannover, vollendete seine Ausbildung ebenfalls an
der Hochschule der Künste in Berlin. Auch Waschkau Meisterschüler,
Stipendium der Stiftung Kulturfonds, seit 2002 regelmäßige
Japanaufenthalte. Auch dieser Künstler hat zu einer sehr
eigenwilligen Bildhauerposition gefunden. „Der künstlerische
Ansatz bei Waschkau liegt vorrangig in der prozesshaften
Arbeitsmethode und im Erforschen der sublimen Verbindung zwischen
Malerei und Bildhauerei.“ (Peter Funken) Die malerischen
Holzreliefs entstehen in verschiedenen Arbeitsschritten:
fotografisches Grundmaterial, Auswahl für die Reliefarbeit und der
freie bildhauerisch-malerische Entstehungsprozess. Die Japan-Reisen
führten zu neuen Serien wie „Stadt-Land-Mensch“.
Die
Ausstellung ist am Samstag 14 – 18 Uhr, am Sonntag 11 – 18 Uhr
und als neues Angebot auch am Mittwoch von 18 – 21 Uhr geöffnet.
Der
Eintritt ist frei.
LUBOK
– Bilder fürs Volk
Grafik aus
Leipzig in Essenheim
Seit
einigen Jahren gibt es in Leipzig eine Initiative: Sie nennt sich
LUBOK nach einem russischen Wort für einfache Volksdrucke, die auf
Geburten, Hochzeiten oder Todesfälle hinwiesen. Gleichzeitig ist es
auch eine Rückbesinnung auf den Namen der Leipziger Kunstakademie:
Hochschule für Graphik und Buchkunst. Im LUBOK Verlag aus Leipzig
erscheinen originalgrafische "Bilderbücher".
Gedruckt
werden die Bücher von den original Druckstöcken auf einer
„Präsident“ Schnellpresse aus dem Jahr 1958.
Für die
LUBOK-Serie und für LUBOK SPEZIAL setzen sich zeitgenössische
Künstlerinnen und Künstler aus Malerei und Grafik mit der Technik
des Linolschnitts auseinander. Obwohl Format und Technik sowie das
harte Schwarzweiß für alle Künstler vorgegeben sind - das Thema
steht frei - überrascht die Vielfalt der Handschriften und
Herangehensweisen in jedem Band aufs Neue.
Der Essenheimer
Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen e. V. eröffnet am Mittwoch,
2.6., um 20 Uhr eine Ausstellung mit Grafik aus Leipzig. Mit dabei
sind vier Künstler, die der Kunstverein schon 2004 ausstellen
wollte, was aber wegen der sensationellen Karriere aus finanziellen
Gründen unmöglich wurde. Es handelt sich um Christian Brandl,
Christoph Ruckhäberle, David Schnell und Matthias Weischer. Es gibt
eine Wiederbegegnung mit Tilo Baumgärtel. Dazu kommen weitere
Leipziger Größen wie Katharina Immekus, Rosa Loy oder Steve
Viezens, insgesamt sind es 18 Leipziger Druck-Künstler.
Zur
Vernissage am Mittwoch, 2.6., um 20 Uhr hält Andreas Preywisch, der
Vorsitzende des Kunstvereins, eine Einführung.
Die
Ausstellung ist geöffnet am Samstag von 15 – 19 Uhr, Sonntag und
Fronleichnam von 11 – 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Benedikt
Solga und Susan Wittwer: Vorsicht Stufe!
Kunstausstellung
in Undenheim 21.5. – 13.6.2010
Am
Freitagabend vor Pfingsten, 21.5., um 19 Uhr eröffnet der
Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen e. V. im
Heimatmuseum Undenheim eine Kunstausstellung mit zwei Künstlern aus
Thüringen: Benedikt Solga mit Skulptur und Susan Wittwer mit Malerei
und Grafik. Man täuscht sich nicht, wenn man erinnert: Solga ist
doch ein hiesiger. Er stammt aus Rheinhessen. Seine letzte Spur in
der Region Rheinhessen ist eine Skulpturenanlage in Ober-Ingelheim.
Zur Eröffnung spricht Dr. Richard Auernheimer, Badenheim,
Staatssekretär a. D.
In
der Ausstellung werden vor allem Plastiken von Benedikt Solga und
Grafiken von Susan Wittwer gezeigt. Susan Wittwer zeigt Landschaften
von arkadischer Anmut. Sie laden zum Verweilen ein und geben einen
Eindruck des Ewigen wieder.
Benedikt Solgas Figuren sind gleichsam
diesen Landschaften entsprungen. Behörnte und geflügelte Wesen
bevölkern den Raum, wartend, der Zeit trotzend.
Vorsicht Stufe!
Diese Warnung wird gerne in den Wind geschlagen. Die Folgen nehmen
unabänderlich ihren Lauf.
Die Ausstellung ist geöffnet am
Samstag 14 – 18 Uhr und Sonntag 11 – 17 Uhr. Sie dauert bis zum
13.6. Der Eintritt ist frei.
Lochkamera-Ausstellung
bis Pfingsten verlängert
Workshop
2 am 8./9. Mai auch für Anfänger
Die
Foto-Schau „Camera Obscura – Städte-Portraits“ von Ilan Wolff
& Compagnie im Institut français, Schillerstr. 11, 55116 Mainz
wird bis Pfingsten verlängert. Die in Kooperation mit dem
Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen konzipierte
Ausstellung ist Mo – Do 9.00 – 12.30 Uhr und 14.30 – 18.00 Uhr
sowie Fr 9.00 – 12.30 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter
www.institut-francais.fr
oder www.essenheimer-kunstverein.de.
Der Eintritt ist frei.
Der Workshop „Lochkamera 2“ am
Wochenende 8./9.5. ist auch für Anfänger geöffnet. Wegen des
ungünstigen Termins für den Workshop 1 hat sich Ilan Wolff
entschlossen, im Workshop 2 zweigleisig zu fahren: eine Gruppe für
Anfänger und die zweite Gruppe wie vorgesehen für Teilnehmer, die
schon Erfahrungen mitbringen. Anmeldungen erfolgen an den Essenheimer
Kunstverein, Büttenweg 8, 55270 Essenheim oder
an
webmaster@essenheimer-kunstverein.de.
Der Kostenbeitrag von 60 € ist auf das MVB-Konto 601582018, BLZ
55190000 zu überweisen. Es gibt noch acht freie Plätze. Der
Workshop findet statt am Samstag und Sonntag, 8./9.5., jeweils von 10
– 18 Uhr einschließlich einer Mittagspause.
Anja
Ganster Im Kunstforum Essenheim
Unter
dem Titel „Entlang der Krümmung“ stellt die die in Mainz
geborene Künstlerin Anja Ganster vom 16.4. – 9.5.2010 Malerei aus.
Die Vernissage findet am Freitag, 16.4., um 20 Uhr statt. Zur
Einführung spricht die Mainzer Kunsthistorikerin Dr. Gabriele
Rasch.
Anja Ganster absolvierte ihre künstlerische Ausbildung
in Wiesbaden, Mainz und London. Seit 1998 war sie in vielen Gruppen-
und Einzelausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Eine Vielzahl
von Preisen und Aufenthalten „Künstler in Residenz“ begleiten
den Werdegang der Künstlerin.
Gegenstand der Malerei Anja
Gansters sind häufig Bildräume, die ebenso anregend wie verwirrend
sind. In ihren mit Energie aufgeladenen Innenansichten stehen die
Themen der Künstlerin: Raum, Zeit und Bewegung, miteinander in
Verbindung, vor allem durch ihre Beziehung zum Licht. Dadurch erkennt
der Betrachter Dimensionen der Wirklichkeit, die normalerweise
verborgen bleiben. Ausgangspunkt für viele von Gansters Interieurs
sind oft Fotografien, die die Künstlerin nachts durch geschäfts-
und Bürofenster aufnimmt. Auch Videostills dienen als
Ausgangsmaterial. In den Arbeiten Anja Gansters erscheint das Licht
zwischen den Gegenständen und um sie herum so greifbar wie die
festen Dinge. Die Sicht von Außen als Selbstbeschränkung gibt der
Künstlerin die Möglichkeit, „die eigenen Eindrücke und
Reaktionen im Spannungsfeld zwischen Repräsentation und Abstraktion,
Realität und Fiktion, Erfahrung und Sehnsucht zu interpretieren“
(Felicity Lunn). Das Licht agiert in den Bildern als eine von
mehreren Verschiebungen, welche die Entdeckung Einsteins
widerspiegeln, dass Raumzeit nicht geradlinig, sondern gekrümmt
ist.
Die Ausstellung ist an den Wochenenden samstags von 15 –
19 Uhr und sonntags von 11 – 19 Uhr zu besichtigen. In der Reihe
„Kerber Art“ ist ein opulenter Katalog erschienen, der in der
Ausstellung und im Buchhandel erhältlich ist. Der Eintritt ist frei.
Am Mittwoch, 21.4., um 18 Uhr findet im Rahmen der Ausstellung ein
Künstlergespräch statt, in dem es vor allem um Mentoring
geht.
Ilan
Wolff & Compagnie
Camera Obscura: Städte-Portraits
Ilan
Wolff, der große französische Camera-Obscura-Künstler, kommt
wieder in das Institut Français nach Mainz. Zusammen mit
Teilnehmer(inne)n des Workshops „Camera Obscura“ im Jahr 2009
stellt er Städte-Portraits aus aller Welt aus. Von den
Workshop-Teilnehmer(inne)n 2009 sind vor allem Mainz-Portraits zu
sehen: Vom Maison de France bis zum Mainzer Dom.
Ilan Wolff
hält seine Bilder mit der Camera Obscura, der Lochkamera, fest. Es
sind Fotos von einzigartiger Meisterschaft. Zum einen beherrscht der
Künstler die Technik wie niemand anderer, zum zweiten gelingt ihm
die künstlerische Umsetzung der Realität in seine Bilder absolut
singulär. Auch die Ergebnisse des Workshops 2009 sind sehr gelungen.
Die Fotos werden ab Donnerstag, 22.4., 18.30 Uhr, bis zum 12.5.2010
im Institut Français in Mainz in Kooperation mit Essenheimer
Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen e. V. ausgestellt.
Das
Prinzip der Lochkamera ist als erste wissenschaftliche Methode, ein
direktes Abbild der Natur entstehen zu lassen, zuerst von Abu Ali
Alhazen, einem arabischen Gelehrten des 10. Jahrhunderts und 500
Jahre später von Leonardo da Vinci beschrieben worden. Dass man mit
ihr bewegte Bilder betrachten konnte, war ein Fascinosum auf
Jahrmärkten des 16. und 17. Jahrhunderts.
Mit der
Fotographie (lichtempfindliche Materialien wie Film, Papier oder
Glas) wurden speziell von Impressionisten ganz eigenwillige Bilder
gefertigt. Auf solchen Experimenten aufbauend entwickelte Ilan Wolff
seine Kunst: Mit speziellen Lochkameras, klein oder groß wie ein LKW
oder sein Atelier, mit Veränderung der Perspektiven oder mit
Beeinflussung des Bildes durch manuelle Bearbeitung mit Chemie oder
Stift. Der Kampf mit der Wahrnehmung und mit der technischen
Wiedergabe wird zum künstlerischen Prozess, indem z. B. Perspektiven
wie am Augapfel oder der Erde gerundet werden, Realitäten durch
lange Belichtungszeiten fiktiv werden oder die Freude am Sehen zum
Traum wird, um sozusagen zu den Impressionisten zurückzukehren.
Die
Vernissage zur Ausstellung findet am Donnerstag, 22.4., 18.30 Uhr, im
Institut Français, Schillerstr.11, 55116 Mainz statt. Zur Einführung
spricht Andreas Preywisch, der Vorsitzende von Essenheimer
Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen e. V. . Die Öffnungszeiten
sind Mo – Do 9.30 – 12.30 Uhr, 14.30 – 18.30 Uhr, Fr 9.30 –
12.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Während der Ausstellung
gibt es zwei Workshops: „Camera Obscura I“ für Anfänger am
24./25. und „Camera Obscura II“ für Fortgeschrittene am 8./9.5.
unter Anleitung von Ilan Wolff. Anmeldungen für die Workshops an
Essenheimer Kunstverein, Büttenweg 8, 55270 Essenheim oder
webmaster@essenheimer-kunstverein.de.
Workshops
„Camera Obscura I“ und “Camera Obscura II”mit Ilan Wolff
im
Institut Français in Mainz am 24./25.4.2010 und 8./9.5.2010
Der
große französische Camera-Obscura-Künstler Ilan Wolff kommt wieder
nach Mainz. Pünktlich zum Internationalen Lochkameratag am 25.4.2010
hält er in der Maison de France, Schillerstr. 11, 55116 Mainz einen
Workshop „Camera Obscura I“ für Anfänger. Die Teilnehmer/innen
bauen Lochkameras aus Alltagsgegenständen (modernes Recycling),
fotografieren damit unterschiedliche Objekte, entwickeln ihre eigenen
Negative und Positive und erleben dabei kreative Fotografie hautnah.
Die Veranstaltung geschieht in Kooperation mit dem Essenheimer
Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen. Kuratorin ist Vera Pachomoff,
Mitglied des Vorstandes des Kunstvereins.
Das Wochenendatelier
ist am Samstag, 24.4., und Sonntag, 25.4., jeweils von 10.00 bis
17.00 Uhr. Ort des Workshops ist die Maison de France, Schillerstr.
11, 55116 Mainz. Die Anmeldung erfolgt an den Essenheimer
Kunstverein, Büttenweg 8, 55270 Essenheim schriftlich oder per email
an www.essenheimer-kunstverein.de.
Der Kostenbeitrag beträgt 60,- € inklusive aller
Arbeitsmaterialien. Die Personenzahl ist auf 20 Personen beschränkt.
Die Anmeldung hat erst Gültigkeit, wenn der Kostenbeitrag eingezahlt
und eine Bestätigung erfolgt ist.
Der zweite Workshop „Camera
Obscura II“ für Fortgeschrittene in der Maison de France,
Schillerstr. 11, 55116 Mainz wird ebenfalls von Ilan Wolff geleitet.
Die Teilnehmer/innen beschäftigen sich mit Fotogrammen,
Lochkamerabildern und der Kombination von beiden, den sog.
Pinogrammen. Dabei ergibt sich eine neue Realität, die beide
Techniken kombiniert. Zusätzlich werden die Motive mit Farben und
Sepiaton verändert. Möglicherweise werden auch farbige
Lochkamerabilder gemacht. Die Veranstaltung geschieht ebenfalls in
Kooperation mit dem Essenheimer Kunstverein – Kunstforum
Rheinhessen. Kurator ist Andreas Preywisch, Vorsitzender des
Kunstvereins.
Das zweite Wochenendatelier ist am Samstag,
8.5., und Sonntag, 9.5., jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr. Ort des
Workshops ist die Maison de France, Schillerstr. 11, 55116 Mainz. Die
Anmeldung erfolgt an den Essenheimer Kunstverein, Büttenweg 8, 55270
Essenheim schriftlich oder per email an
www.essenheimer-kunstverein.de.
Der Kostenbeitrag beträgt 60,- € inklusive aller
Arbeitsmaterialien. Die Personenzahl ist auf 20 Personen beschränkt.
Die Anmeldung hat erst Gültigkeit, wenn der Kostenbeitrag eingezahlt
und eine Bestätigung erfolgt ist.
Der große Erfolg des
Workshops „Camera Obscura“ 2009 manifestiert sich in der parallel
laufenden Ausstellung „Ilan Wolff & Compagnie – Camera
Obscura: Städte-Portraits“, die vom 22.4. – 12.5.2010 im
Institut Français im Salon zu sehen ist.
(Un-)bequeme
Landschaften Fotografien aus dem Osten
Die
Eröffnung der Ausstellung (Un-)bequeme
Landschaften Fotografien aus dem Osten von
Sieghard Liebe
findet am Dienstag, 13. April 2010, ab 19 Uhr in
der Akademie der Wissenschaften und der Literatur statt.
Zur
Ausstellung des Essenheimer Kunstvereins - Kunstforum Rheinhessen
e.V. spricht Anita Grimm-Borchert, Bodenheim.
Ausstellung
Thorsten Mühlbach „THE WORLD IS A VAMPIRE“
Am 13.
und 14.3 2010 endet die Ausstellung von Thorsten Mühlbach "THE
WORLD IS A VAMPIRE"
im Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e.V. Der
2009 an der Münchener Akademie der Bildenden Künste diplomierte
junge Künstler zeigt eine Reihe von Materialbildern, bei denen er
internationale Mülltüten als Farbträger benutzt sowie Collagen und
Installationen, die sich teilweise sehr kritisch mit Gesellschaft und
Zeitgeist auseinander setzen.
Einladung
zur Mitgliederversammlung
Am
29.1.2010, um 20 Uhr, findet die Mitgliederversammlung des
Essenheimer Kunstvereins - Kunstforum Rheinhessen e.V. - statt.
Ort:
Domherrenhof, Straße der Champagne 1 , 55270
Essenheim
Ausstellung
Fides Becker „Sanssouci“.
Am
Freitag, dem 22. Januar, eröffnet um 20 Uhr die erste Ausstellung
des Essenheimer Kunstvereins im Jahr 2010. Unter dem Titel
„Sanssouci“ zeigt Fides Becker, Frankfurt, Malerei. Die in Worms
geborene Künstlerin lebt und arbeitet heute in Frankfurt am Main. Zu
Anfang ihrer Karriere standen Arbeiten zur Frauenrolle in der
modernen Gesellschaft im Mittelpunkt, wobei sie sich auch gerne
selbst in den Kontext rückte. Danach sah man Landschaften und
Interieurs. Und heute stehen wieder – oder eigentlich immer –
psychische und körperliche Befindlichkeiten der Einzelnen, aber auch
der Gesellschaft im Fokus. Maßgeblich zum Erfolg der Künstlerin hat
auch ihre methodische Arbeitsweise beigetragen, wovon man sich bis
zum 14.2. überzeugen kann.
Wir freuen uns, Sie am Freitag,
22. Januar 2010 zur Vernissage persönlich zu
begrüßen.
ARTVENT
2009 im Kunstforum Essenheim
Kunstversteigerung
am 29.11.2009
Mit
einigen Neuerungen wartet der Essenheimer Kunstverein – Kunstforum
Rheinhessen e. V. zum ARTVENT 2009 auf. Der bisher erhobene Beitrag
zu Speis und Trank wird nicht mehr entrichtet, weil diese gespendet
werden (z. B. Kupferberg). Ein Teil des erzielten Überschusses wird
einem sozialen Zweck zugeführt: Spende für die Kinderklink-Station
A2 für tumor- und leukämiekranke Kinder im Universitätsklinikum
Mainz.
ARTVENT 2009 beginnt am Samstag, 28.11., von 15 bis 19
Uhr mit der Vorbesichtigung, bei der schon schriftliche Gebote
abgegeben werden können, wenn man z. B. am Sonntag zum
Versteigerungstermin verhindert ist. Am Sonntag, 29.11., wird um 10
Uhr geöffnet. Die Vorarbeiten werden abgewickelt: Bieterkarten etc.
Um 11 Uhr tritt der bekannte Auktionator in Aktion, Dr. Gunther
Tiersch aus Essenheim. Er wird durch ein Helfer-Team aus dem
Essenheimer Kunstverein unterstützt. Die Kunstversteigerung wird
etwa 2 Stunden dauern.
Von den beteiligten Künstlerinnen und
Künstlern sind wieder viele schöne Arbeiten zur Verfügung gestellt
worden, ganz oder teilweise gestiftet, je nach Vermögen. Die Werke
kommen aus ganz Deutschland, so z. B. von Michael Goller aus
Chemnitz, Claudia Tebben aus Herten, Takashi OHNO mit einem
Holzschnitt „Lächeln ist die beste Medizin“ von der Galerie Oko
in Berlin, Benedikt Solga aus Schleusingen, Mark Taschowsky aus
Berlin, Jan Davidoff, Isabelle Dyckerhoff und Gotlind Timmermanns aus
München, eine originalgraphische Sonder-Edition von Volker Pfüller
„Köpfe und Tierlein“ aus dem Lubok-Verlag in Leipzig, mehrere
Original-Graphiken von Janosch. Alle Künstlerinnen und Künstler
hier aufzuführen, würde zu weit führen. Auch aus der Region haben
sich viele beteiligt: z. B. Katharina Fischborn, Nikola Jaensch,
Karin Klemm, Andreas Koridass, Renate Ott, Carmen Stahlschmidt,
Brigitte Zander, Elly Zindler.
Die Mindestpreise beginnen bei
10 E und gehen bis fast 2000 €. Es ist also für jeden Geldbeutel
etwas dabei. ARTVENT 2009 am Wochenende 28. / 29.11.2009 im
Kunstforum Essenheim.
WINTER_ART
Am
Wochenende vom 20. – 22.11.2009 findet die Ausstellung Winter
Art mit 16 Künstermitgliedern im Essenheimer Kunstverein -
Kunstforum Rheinhessen e.V. - statt. Die
abwechslungsreiche, hochinteressante Ausstellung mit Thomas
Baumgärtner, Hans Gaubatz, Frank Hoffmann, Gerhard Hust, Harald
Arvid Irgens, Nikola Jaensch, Gabi Klinger, Stefanie Kolb, Ulla
Nelles-Halft, Sieglinde Nordmann, Dagmar Ropertz, Peter
Schäfer-Oswald, Stefanie Schiller, Carmen Stahlschmidt, Karin Zeitz
und Elly Zindler ist zu sehen im Kunstforum Essenheim,
Kirchstr. 2, 55270 Essenheim.
Vernissage: Freitag, 20.11.2009,
20 Uhr.
Öffnungszeiten: Sa. 15 - 19 Uhr, So 11 - 19
Uhr.
GITTER
DRUCKE auch Mittwochs Abends!
In
der laufenden spektakulären Ausstellung GITTER DRUCKE von Katharina
Fischborn im Kunstforum Essenheim gibt es ein neues Öffnungsangebot:
Die Künstlerin Katharina Fischborn selbst ist jeweils Mittwochs
Abends von 18 – 21 Uhr im Kunstforum Essenheim am Dalles anwesend
und steht für Erläuterungen und kleine Führungen zur
Verfügung.
Erstmalig gibt es dieses Angebot am Mittwoch
28.10., ferner am 4.11. und am 11.11., jeweils 18 – 21 Uhr. Der
Eintritt ist wie immer frei.
Früher
war gestern, heute ist Morgen angesagt!
Die
nächsten zehn Jahre des Kunstvereins
Vom
Herbst 2009 bis zum Frühjahr 2010 will der Essenheimer Kunstverein –
Kunstforum Rheinhessen e. V. seine Zukunft über eine einigermaßen
überschaubare Zeit diskutieren.
An zunächst vier Abenden
jeweils mittwochs sollen im Domherrenhof in Essenheim alle möglichen
Themen vom Programm über die Mitgliederstruktur bis zu den Finanzen
angeschnitten werden. Zu zwei Abenden sind ausdrücklich nicht nur
Mitglieder, sondern auch die interessierte Öffentlichkeit
eingeladen.
Der erste Abend am Mittwoch, 28.10.09, 20 Uhr ist
ein solch öffentlicher Termin. Er hat den Titel:
Wir
machen so weiter wie bisher. Das ist eine Katastrophe! Oder?
Hier
soll es in erster Linie um Programmfragen gehen. Für die Bildende
Kunst und die Dokumentar-Film-Kunst werden zwei kurze Statements die
gegenwärtige Programmarbeit beleuchten. Danach kann man sich dann
solchen Fragen zuwenden wie:
-Was
soll sich im Programm ändern, was soll unbedingt bleiben?
-Was
bedeutet die Existenz der Mainzer Kunsthalle für die Arbeit des
Kunstvereins?
-Ist die Ausstellungsstruktur noch zeitgemäß?
-Ist
mehr Event oder mehr Stille angesagt oder beides?
-Wie kann man
neue Wünsche realisieren?
-Gibt es wünschenswerte Kooperationen
über die bereits vorhandenen hinaus?
-Kann man Schulen,
Jugendliche und Kinder in das Programm einbinden?
Dieser
Fragenkatalog ist keinesfalls abschließend gemeint. Er soll nur die
Spannweite der möglichen Fragen andeuten, die an diesem Abend
diskutiert werden können.
Bei
diesem ersten Abend soll ausdrücklich auch das interessierte
Publikum Anregungen einbringen und mitdiskutieren. Schließlich
erfüllt der Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen e. V.
auch eine öffentliche Aufgabe, wie es die Gemeinnützigkeit des
Vereins und so manche Unterstützung der Öffentlichen Hand
zeigt.
Katharina
Fischborn
GITTER
DRUCKE – Installation und Grafik
Der
Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen e.V. eröffnet am
Samstag, den 24.10.09, um 17 Uhr eine Einzelausstellung von Katharina
Fischborn. Die Langenlonsheimer Künstlerin erhielt 2006 den Mainzer
Stadtdrucker-Preis und findet seitdem durch eine Reihe von
Ausstellungen, u.a. im Kunstverein Reutlingen, Haus der Kunst München
und Xylon Deutschland, überregional Beachtung.
Unter dem
Titel GITTER DRUCKE zeigt Katharina Fischborn eine Reihe neuer
Arbeiten, die als konsequente Weiterentwicklung ihres bisherigen
Werks zu verstehen sind: von der gezeichneten Linie über den
Hoch-und Prägedruck zur Rauminstallation. Katharina Fischborn
schafft es mit der Auswahl ihrer Grafiken für Essenheim, diesen
fortdauernden Entwicklungs- und Erneuerungsprozess nachvollziehbar zu
machen und zu einem neuen Raumerlebnis zu steigern. Begleitend zur
Ausstellung gibt der Essenheimer Kunstverein eine kleine Publikation
in Form eines Booklets heraus.
GITTER DRUCKE wird
ausnahmsweise am Samstag, den 24.10. 09, um 17 Uhr eröffnet. Die
einführenden Worten spricht Dr. Gabriele Rasch. Die Ausstellung kann
an den Wochenenden samstags von 15 – 19 Uhr und sonntags von 11- 19
Uhr besucht werden. Zusätzlich bietet der Kunstverein mittwochs
18-21 Uhr an, hier kann Katharina Fischborn persönlich angetroffen
werden. Letzter Tag der Ausstellung ist Sonntag, der 15.11.09 Der
Eintritt ist - wie beim Essenheimer Kunstverein üblich –
frei.
MÜNCHEN
X RHEINHESSEN
Am
Freitag, dem 23.10.09, um 19 Uhr wird im Heimatmuseum in der
Sackgasse in Undenheim / Rheinhessen die Ausstellung „München X
Rheinhessen“ mit sechs Künstlerinnen und Künstlern aus München
eröffnet. Ortsbürgermeister Wilhelm Horn begrüßt, und der
Kunstvereinsvorsitzende Andreas Preywisch hält die Einführung. In
der Ausstellung zeigen der Fotograf Florian Lohmann 3 große
Portraitfotos, die Objektkünstlerin Heidi Mühlschlegel
Textilobjekte, die Malerinnen Gotlind Timmermanns und Isabelle
Dyckerhoff mehrere große und kleine Ölbilder, die Papier- und
Metall-Bildschneiderin bzw. –hauerin Hau Chun Kwang Papierschnitte
und Draht- bzw. Bronzeskulpturen sowie die Objektkünstlerin Yoshiuki
Miura mittelgroße Objekte, die sehr stark von der Licht- und
Farbwirkung leben. Insgesamt bekommt man eine sehr spannende,
eindrucksvolle Palette der Gegenwartskunst geboten.
Der
Austausch zwischen der Ateliergemeinschaft Domagkstraße in München
mit über 100 Künstlern und dem Essenheimer Kunstverein –
Kunstforum Rheinhessen e. V. mit über 50 Künstlermitgliedern hat
eine Vorgeschichte. Im Jahr 2007 stellte der inzwischen weltbekannte
Künstler Yongbo Zhao / München im Kunstforum Essenheim aus. Er hat
sein Atelier in der Domagkstraße in Nord-Schwabing. Bei regelmäßigen
Kontakten ergaben sich die Beziehungen zu anderen Künstlerinnen und
Künstlern, wobei Yongbo Zhao oft der Moderator war. Der Rückbesuch
von rheinhessischen Künstlerinnen und Künstlern in München ist für
das erste Halbjahr 2010 vorgesehen. Die Teilnehmer stehen bereits
fest.
Die Ausstellung kann an den Wochenenden samstags von 14
– 18 Uhr und sonntags von 11- 17 Uhr besucht werden. Letzter Tag
der Münchener ist Sonntag, der 15.11. Der Eintritt ist - wie beim
Essenheimer Kunstverein üblich – frei.
Junge
Kunst 2009
04.09.-13.09.2009
Nieder-Olm,
Rathaus, Großer Sitzungssaal
In
der jährlichen Reihe Junge
Kunst zeigt
der Essenheimer Kunstverein in
diesem Jahr vom 04.09.- 13.09.09
Zeichnungen und Malereien der in Mainz
arbeitenden Künstlerinnen
Christine Gauk und Kathrin Reichert im Großen
Sitzungssaal des
Nieder-Olmer Rathauses. Während Kathrin Reichert stark
abstrahierte,
sensibel farblich ausgelotete Acryl-Tusche Bilder
und
Mischzeichnungen mit primärer Betonung der Linie zeigt,
präsentiert
Christine Gauk vom Gegenständlichen ausgehende
Malerei, die ästhetisch
nachhaltige, oft verfremdende
Beschränkungen in Farbe und Form aufweisen.
Die Vernissage
der Ausstellung ist am 04.09.09 um 18.00 Uhr, die
Einführung
gestaltet die Kunsthistorikerin und Kuratorin Dr.
Nicole Beyer. Die
Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des
Rathauses und Samstag/Sonntag
von 11.00 - 16.00 Uhr
zugänglich.
Brigitte
Horion, France „Schriftbilder – ein Traum von Gutenberg“
Diese
Ausstellung findet vom 3.7. – 28.8. im Institut français / Maison
de France, Schillerstr. 11, 55116 Mainz statt. Die Vernissage ist am
Do 2.7., 18.30 Uhr mit einer Einführung von Andreas
Preywisch.
Brigitte Horion studierte an der Ecole des Arts
Décoratifs in Aubusson das Kunsthandwerk der Tapisserie. Danach
besuchte sie die Ecole des Arts Décoratifs in Straßburg, um sich
zusätzlich in Zeichnung, Malerei und Fotografie weiterzubilden. Ihre
ausschließlich in Schwarz und Weiß gehaltenen Werke auf Papier und
Leinwand haben Grafik im Sinne von Schrift und Schreiben zum Thema.
Die Zeichen ihrer Schrift sind allerdings nicht lesbar. Sie sind
weder abstrakt noch figurativ, vielleicht jedoch auch beides
zugleich. Schwarz und Weiß formen ein Zusammenspiel aus Positiv und
Negativ, erinnern an fremde Schriften, phantastische Formen,
Musikalität und Improvisation.
Öffnungszeiten im Institut
français Mo – Fr 10 – 17 Uhr. Sommerpause von 27.7. – 7.8.
Satie-Projekt
in der Maison de France, Schillerstr. 11, 55116 Mainz.
Satie
& Co Hören Sie den Hasen singen? Entendez-vous le lapin qui
chante?
Finissage
am Samstag, 27.6., 20 Uhr mit Hildegard Enders (Piano) und Charlotte
Freund (Gesang und Schauspiel) aus Rostock sowie Carmen Stahlschmidt
(Graphik und Skulptur) aus Oppenheim. Das Satie-Projekt ist aus einer
Zusammenarbeit von Institut Francais, Hochschule für Musik, Stadt
Mainz und Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen
erwachsen.
„Der einzige Musiker, der Augen hat“ schrieb Man
Ray über seinen Freund Eric Satie (1866-1925). Satie suchte Zeit
seines Lebens den Kontakt zu bildenden Künstlern aller Provenienzen,
gestaltete seine Noten kalligraphisch, komponierte zu Bildern –
immer ironisch und selbstkritisch. Deshalb fügen sich Saties Musik,
Striegels Interpretation zur Vernissage, die Darbietung der beiden
Rostockerinnen zur Finissage und die Bildwerke der Künstlerin Carmen
Stahlschmidt zu einer geistigen Einheit – in aller
Widersprüchlichkeit faszinierend und überraschend.
Die
Vernissage mit Prof. Ludwig Striegel am Flügel im Rahmen der Mainzer
Museumsnacht wurde von über 1.000 Interessenten besucht. Die
Kunstausstellung von Carmen Stahlschmidt ist bis zum 26.6. in der
Maison de France zu besichtigen.
Satie-Projekt
zur Mainzer Museumsnacht
Vernissage:
Samstag,
6.6.2009, 18 – 1 Uhr
Institut français
Mainz
Klavierkonzert Prof. Dr. Ludwig Striegel
„ERIK SATIE –
LE SEUL MUSICIEN QUI AVAIT DES YEUX“
Eintritt im Rahmen der
Mainzer Museumsnacht 8 €/4 €
Den Anfang macht das Maison
de France mit einem Satie-Projekt, das aus drei Teilen besteht: einer
Vernissage in Form eines Klavierkonzerts von Prof. Dr. Ludwig
Striegel zur Mainzer Museumsnacht, einer Ausstellung von Skulptur und
Zeichnung von Carmen Stahlschmidt und einer Finissage mit Hildegard
Enders, Klavier, und Charlotte Freund, Gesang und Schauspiel, beide
Rostock. (6.6., 18 Uhr - 27.6., 20 Uhr)
Ausstellung
"Hymettosblau"
Der
Künstler Reinhard Minkewitz zeigt vom 10.6. bis 5.7.2009 Malereien
und Graphik im Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e.V.,
Kirchstr. 2, 55270 Essenheim.
Vernissage:
Mittwoch, 10. 6. 2009, 20 Uhr
Die Einführungsrede hält Dr. Inge
Domes.
Öffnungszeiten:
Sa. 15 - 19 Uhr, So. 11 - 19 Uhr
Ausstellung
CAMERA CONSTRUCTA
Die
Künstler Jens Titus Freitag und Reinhard Kühl zeigen vom 18.6. bis
24.7.2009 Fotoarbeiten in der Akademie der Wissenschaften und der
Literatur, Geschister-Scholl-Str. 2, 55131 Mainz.
Vernissage:
Donnerstag, 18.6.2009, 20 Uhr
Nach der Begrüßung führt die
Kunsthistorikerin Dr. Nicole Beyer in die Ausstellung
ein.
Öffnungszeiten: Mo-Do 9-12 14-16 Uhr Fr 9-13 Uhr
Ausstellung
Jochen Stenschke - Essenheimer Geste
Im
Kunstforum Essenheim findet am Mittwoch, 29.4., um 20 Uhr die
Vernissage zur Ausstellung von Jochen Stenschke statt. Gabriele
Rasch führt in das Werk des Künstlers ein. Unter dem Motto
Essenheimer
Geste zeigt
Stenschke Tafelbilder und Zeichnungen, denen dieser Künstler neue
Bedeutung verleiht. Der Titel des zu dieser Ausstellung bei KERBER
ART
erschienenen Kataloges „In einem Nu“ beschreibt für Stenschke
die komplexen Zusammenhänge des Lebens, die sich nicht alle rational
enträtseln lassen, sondern in seiner Bildsprache eine Sinnfülle
formulieren, die Worte nicht fassen kann, weil sie ihre Bestimmung
aus dem „Nu“, der Zeitspanne der Freiheit des Geistes bezieht.
Genau so meint der Künstler auch sein Motto Essenheimer
Geste.
Die
Ausstellung ist vom 29.4. bis 24.5.2009 im Essenheimer Kunstverein -
Kunstforum Rheinhessen e.V., Kirchstraße 2, 55270 Essenheim zu
besichtigen.
Workshop
Lochkamera mit Ilan Wolff
Internationaler
Pinholeday am 26.4.2009
Das
Institut Francais Mainz und der Essenheimer Kunstverein gestalten am
letzten April-Wochenende einen Workshop Lochkamera mit dem
weltbekannten Fotokünstler Ilan Wolff. Das Wochenendatelier findet
am Samstag, 25.4., und Sonntag, 26.4., im Institut Francais,
Schillerstr. 11, 55116 Mainz statt. Die Kurszeiten gehen jeweils von
10 Uhr bis gegen 17 Uhr. Der Workshop folgt einer Ausstellung von
Ilan Wolff in der Maison de France unter dem Titel „Israel“ im
Jahre 2008.
Die Kursteilnehmer/innen bauen Lochkameras aus
mitgebrachten geschlossenen festen Röhren oder Kästen (modernes
Recycling!), machen damit Aufnahmen in Mainz und entwickeln diese
selbst. Das benötigte Material ist in dem Kursbeitrag enthalten. Die
Ergebnisse werden am zweiten Tag, dem internationalen Pinholeday am
26.4.2009, auch auf eine weltweite website gestellt.
Die
Teilnehmerzahl ist auf etwa 15 begrenzt. In dem Kursbeitrag von 60,-
€ sind die benötigten Materialien und die zweitägige Anleitung
durch Ilan Wolff enthalten. Die Anmeldung ist zu richten an:
Essenheimer Kunstverein, Büttenweg 8, 55270 Essenheim.
Die
Anmeldung wird erst gültig nach Überweisung des Teilnahmebetrages
von 60 € auf das Konto des Kunstvereins bei der Mainzer Volksbank,
BLZ 551 900 00, Kto. 601 582 018 unter dem Stichwort „Workshop Ilan
Wolff“ und einer Zusage des Kunstvereins. Bei Überbuchung wird das
Geld selbstverständlich zurück überwiesen.
Eine Kooperation
von Institut Francais Mainz und Essenheimer Kunstverein –
Kunstforum Rheinhessen e. V.
An Ostern zur Kunst in die BBK-Galerie
Besuch bei Ulrike Doßmann aus Berlin
Die Berliner Bildhauerin Ulrike Doßmann kommt eigens zu Ostern nach Mainz, um in ihrer Ausstellung in der BBK-Galerie interessierten Besucher(inne)n Rede und Antwort zu stehen. Die Schau ist am Ostersamstag von 15 – 19 Uhr und am Ostersonntag von 11 – 19 Uhr geöffnet. BBK-Galerie, Am Judensand 57 c, 55122 Mainz.
Zu sehen sind unter dem Titel TRIAL (Verhandlung) eine große Gerichtsskulptur, Portrait-Skulpturen und Zeichnungen (z. T. Vorzeichnungen für spätere Skulpturen). Die Künstlerin ist das gesamte Oster-Wochenende anwesend.
Die Ausstellung, die der Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen organisiert, ist im Übrigen noch bis 26.4. zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Wir möchten Sie auf die Ausstellung "Trial"
des
Essenheimer Kunstvereins - Kunstforum
Rheinhessen e.V. aufmerksam machen.
Die Berliner Künsterin
Ulrike Doßmann zeigt vom 27. März bis 26. April 2009 Skulpturen
und Zeichnungen in der BBK-Galerie,
Am Judensand 57 c,
55122 Mainz.
Vernissage: Freitag, 27.3.2009, ab 19 Uhr
Die
Einführungsrede hält Anita Grimm-Borchert.
Öffnungszeiten: Sa.
15 - 19 Uhr, So. 11 - 19 Uhr (auch Ostern).
Letzte Führung zu „Natur-Schauspiel“
Am Sonntag, dem 22.2., um 11.15 Uhr findet in der Kunstausstellung „Natur-Schauspiel“ im Heimatmuseum in Undenheim, Sackgasse 1, eine letzte Führung statt. Der Vorsitzende von Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen gibt Anregungen zur Betrachtung der Kunstwerke von Petra Balbach, Ulla Nelles-Halft und Vera Pachomoff. Die Künstlerinnen nähern sich auf sehr unterschiedliche Weise an die Natur an. Der Besuch der Ausstellung war bisher erstaunlich gut. Das „Natur-Schauspiel“ endet am 22.2. um 17 Uhr, eine echte Alternative am Karnevalssonntag.
Natur-Schauspiel mit Zoom
Kunstausstellung in Undenheim
Am Freitag, dem 30.1., um 19 Uhr eröffnen der Undenheimer Ortsbürgermeister Wilhelm Horn und der Kunstvereinsvorsitzende Andreas Preywisch eine spannende und anschauliche Kunstausstellung im Heimatmuseum Undenheim, Sackgasse 1. Wilhelm Horn setzt als neuer Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins Undenheim die Kooperation mit dem Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen fort.
Die Kunstausstellung mit dem Titel „Natur-Schauspiel“ präsentiert drei Künstlerinnen der Region Rheinhessen, die sich auf sehr unterschiedliche Weise mit der Natur beschäftigen und sich auf eine Idee des Kunstvereins hin zu einem Natur-Schauspiel ganz eigener Art zusammen finden.
Ganz ohne Zoom: Petra Balbach aus Heidesheim zeigt die Natur, wie man sich das oft wünscht eher verkleinert, in Landschaftsausschnitten mit Wiesen, Feldern, Bäumen, Flussläufen oder mit Motiven vom Meer oder mit Still-Leben von Pflanzen und Tieren. Auch ein Mensch, der sich um die Natur sehr verdient gemacht hat: Dieter Magnus, ist in einer Hommage vertreten. Die Techniken von Petra Balbach sind Malerei, Zeichnung und Radierung. In letzterer kann man die bekannten und inzwischen öfters nachgemachten Hirsche und anderes Getier erleben.
Zoom 1: Ulla Nelles-Halft aus Nieder-Olm bringt kleine Dinge groß raus. Seien es Früchte wie Kirschen, Gemüse wie Tomaten, Fische o. ä. Eine Kirsche hat auf der Leinwand auf einmal einen Durchmesser von 10 oder 20 cm. Die Malerei in Öl ist so perfekt, dass man in das Betrachtete am liebsten hineinbeißen würde, wäre da nicht die Vergrößerung. Das Verblüffendste ist die wunderbare Wiedergabe der Lichtspiegelungen. Die Techniken von Ulla Nelles-Halft sind Ölmalerei und Zeichnung.
Zoom 2: Vera Pachomoff geht mit der Vergrößerung so weit, dass man die Umrisse der natürlichen Gegenstände nicht mehr oder kaum mehr wahrnimmt. Ihr Thema sind die Oberfläche und Körperlichkeit der Natur-Gegenstände. Wenn man nicht einen Titel wie Mango oder Pflaume hätte, bräuchte man gerne einen Hinweis, wo sich denn diese oder jene gefleckte Farbfläche befindet. Man könnte sonst auch an Himmel oder Flüssigkeiten denken. Die Oberfläche beinhaltet gleichzeitig auch die Tiefe. Die Technik von Vera Pachomoff ist Malerei.
Die Ausstellung ist jeweils am Samstag von 14 – 18 Uhr und am Sonntag von 11 – 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist - wie bisher immer - beim Kunstverein frei. Das Natur-Schauspiel endet am 22.2., dem Fastnacht-Sonntag – eine echte Alternative.
Dagmar Bludau
HELDEN
5.2. - 20.3.2009
Dagmar Bludau aus Mainz eröffnet am Donnerstag, 5.2., 19 Uhr in der Akademie
der Wissenschaften und der Literatur in Mainz-Hechtsheim,
Geschw.-Scholl-Str. 2 eine Ausstellung ihrer Collagen.
Seit drei Jahren beschäftigt sich die Künstlerin mit deutschen
Widerstandskämpfern, den Held(inn)en des Dritten Reiches. So entstanden 20
großformatige Werke mit Portraits u. a. von Mildred Harnack und Carlo von
Mierendorf. Zu den Helden der Geschichte gehören für die gebürtige Mainzerin
auch die Heiligen aus ihrer Heimat - und so erinnert sie auch an Erzbischof
Willigis oder Hildegard von Bingen.
Vernissage: Donnerstag, 5.2.2009, ab 19 Uhr
Akademie der Wissenschaften
und der Literatur
Geschwister-Scholl-Straße 2
55131 Mainz
MONOLOG | DIALOG in Papier
Lore Bert und Angela Glajcar in Ingelheim
Kann Papier schwer sein und schweben? Kann man mit Papier Bilder machen? Antworten auf diese und andere Fragen erhält man ab Freitag, den 9.1., 19 Uhr, in Ingelheim, wenn der Essenheimer Kunstverein – Kunstforum Rheinhessen e. V. in Zusammenarbeit mit dem Amt für Kultur und Touristik der Stadt Ingelheim die Ausstellung MONOLOG | DIALOG im Alten Rathaus in Nieder-Ingelheim eröffnet. Zur Eröffnung spricht Dr. Andreas Beitin vom Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe. Grußworte sprechen Oberbürgermeister Dr. Joachim Gerhard und Kunstvereinsvorsitzender Andreas Preywisch.
Lore Bert aus Mainz zeigt Werke aus ihrem gesamten Oeuvre: Papierbilder, dabei hauptsächlich Transparente und Bildobjekte in großen Formaten und flächige Papierarbeiten, vielfach Collagen, in kleineren Formaten. Daneben sind auch Installationen und Neonarbeiten zu sehen. In der Werkgruppe der Bildobjekte werden z. B. kleine Papierquadrate aus Japanpapier wie Blüten gefaltet und auf einer Platte fixiert. Das Bild entsteht, indem die Künstlerin mit unterschiedlich gefärbtem Papier arbeitet. Lore Bert arbeitet hier wie eine antike Mosaik-Künstlerin – mit Papier als Werkstoff.
Angela Glajcar aus Nieder-Olm zeigt Arbeiten aus Papier und aus Plastik. Die großen oder kleinen Papierbögen werden gerissen und in ihrer Summe zu einer Papierskulptur zusammengefügt, die häufig schwebend installiert wird. Ging es der Künstlerin am Anfang ihrer Laufbahn darum, die Schwere von Eisen oder Holz in Bewegung und Leichtigkeit zu verwandeln, ist heute eher der umgekehrte Ansatz gefragt, das leichte Papier so zu Objekten zu formen, als ob z. B. der Corpus eines Sauriers über einem schwebt. Selbstverständlich spielen Licht und Schatten eine eminente Rolle. In den Plastikobjekten kommt außer der unterschiedlichen Materialästhetik noch die Kategorie des Durchscheinens hinzu.
MONOLOG | DIALOG: Im großen Saal des ersten Stockwerks im Alten Rathaus führen die beiden Künstlerinnen einen direkten Dialog, in dem sie ihn in Form einer gewaltigen Installation gemeinsam bespielen. In den übrigen Räumen „monologisieren“ sie, indem sie in den Räumen jeweils einzeln ausstellen. Beim Begehen der Räume und beim Fragen nach Verwandtschaften und Gegensätzen setzt sich der Dialog der beiden Künstlerinnen beim Betrachter fort.
Am Sonntag, 1.2., 11 Uhr, findet im Rahmen der Ausstellung eine Diskussion statt: Unter der Moderation von Andreas Preywisch werden die beiden Künstlerinnen: Lore Bert und Angela Glajcar, über sich, die Kunst und ihre Werke „monologisieren und dialogisieren“. Das Publikum ist zur Interaktion aufgefordert.
Die Ausstellung geht bis zum 8.2. und ist jeweils am Wochenende samstags von 14 -18 Uhr und sonntags von 11 – 17 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei.
Fünfmal
Janosch, zweimal Moritz Götze und regionale Künstler - ARTVENT im
Kunstforum Essenheim
Ein befreundeter Drucker hat aus seiner Schatzkiste fünf feine Janosch- Radierungen hergegeben, Alexander Baier aus Pirmasens hat zwanzig schöne Monotypien, Siebdrucke, Linolschnitte und originale Mischtechniken eingeliefert. Dabei sind so bekannte Namen wie Hanebeck, Meschede, Reinhardt, Möbius, Jungwirth, H.A. Schult, Voth, Fongi, Barge, Morell und Kneffel. Auch befreundete Künstlerinnen und Künstler beteiligen sich, z. B. Menno Fahl aus Berlin, Moritz Götze aus Halle, To Helbig aus Pinnow bei Schwerin, Franziska Schemel aus Karlsruhe, Claudia Tebben aus Herten.
Künstler aus der Region haben sehr unterschiedliche Werke zur Verfügung gestellt: von Skulpturen bis zu Malerei. Dabei sind Petra Balbach, Dagmar Bludau, Petra Ehrnsperger, Katharina Fischborn, Anita Grimm-Borchert, Markus Guthörl, Ingrid Heuser, Nikola Jaensch, Andreas Koridass, Sigrid Lehr, Claudia Schmitz, Marianne Schmitz-Höhn, Carmen Stahlschmidt, Brigitte Zander u. a.
Die Kunstwerke geben ein aktuelles Schlaglicht auf die moderne Kunst der Gegenwart: Figurativ oder Abstrakt, Schwarz-Weiß oder Farbe, Ruhig oder Aufregend. Für nahezu jeden Geschmack ist etwas zu haben. Der niedrigste Aufruf erfolgt bei € 10.--, der höchste bei € 700.--. Das Angebot kann am Samstag, 29.11.2008, von 15 – 19 Uhr vorbesichtigt werden. Dabei können bereits schriftliche Gebote abgegeben werden. Die Auktion selbst findet am Sonntag, 30.11.2008, ab 11 Uhr bis ca. 13 Uhr statt. Einlass in Kunstforum ist ab 10 Uhr. Es wird ein Kostenbeitrag für Speis und Trank von € 8.-- erhoben. Auktionator ist wieder Dr. Gunther Tiersch, unser Wetter-Prophet aus Essenheim.
WINTER_ART
vom 21. bis 23. November 2008 im Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e.V. 21 Künstlerinnen und Künstler sind dieses Mal beteiligt. Die Spannweite der ausgestellten und käuflichen Arbeiten geht von Skulptur über Malerei, Zeichnung, Mischtechnik, Objektkunst bis zu Cartoons der Extraklasse. Alle Ausstellenden sind Künstlermitglieder des Essenheimer Kunstvereins - Kunstforum Rheinhessen e.V.
Die Vernissage findet am Freitag, 21. November 2008, um 20 Uhr statt.
Im Übrigen machen wir schon auf das folgende Wochenende 29. - 30. November 2008 aufmerksam:
Hier findet die Kunstversteigerung ARTVENT statt.
Samstag, 29. November, 15 - 19 Uhr, Besichtigung
Sonntag, 30. November, 10 Uhr Öffnung, 11 - ca. 13 Uhr Versteigerung
Gestalten: Kunst, Illustration und Design
Ausstellung des Gestalten Verlags und des Essenheimer Kunstvereins
Kunstforum Essenheim, Kirchstr. 2, 55270 Essenheim
Vernissage: Freitag, 31.10.08, 20 Uhr
Öffnungszeiten: Sa 15 – 19, So 11 – 19 Uhr
Vom 31. Oktober bis 16. November 2008 präsentiert der Gestalten Verlag zusammen mit dem Essenheimer Kunstverein die
Ausstellung „Gestalten: Kunst, Illustration und Design“.
Es werden u.a. Fotos und Drucke der zeitgenössischen Künstler Stephan Doitschinoff, Vania Zouravliovs und Zoren Gold & Minori
gezeigt. Zur Eröffnung der Ausstellung am 31.10.2008 dürfen wir Prof. Roland Siegrist begrüßen. Der gebürtige Schweizer
ist seit 1973 Professor an der Fachhochschule Mainz im Studiengang Design.
Über Essenheimer Kunstverein
Der Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. ist mit fast 450 Mitgliedern eine der Top-Adressen für Gegenwartskunst
in Rheinhessen bzw. im Rhein-Main-Gebiet. Die Basis, das Essenheimer Kunstforum, steht für 4 Ausstellungen im
Jahr zur Verfügung, die übrigen finden in der Region mit wechselnden Partnern in Mainz und Rheinhessen statt.
Über Gestalten
Gestalten Publikationen richten sich an LiebhaberInnen innovativer visueller Kultur weltweit. Neben über 250 Büchern, die zentrale
Entwicklungen im Bereich Design antizipieren, bieten Gestalten internationalen Kunden kuratorische Tätigkeiten, Beratung und natürlich
auch Design an.
Über die Künstler
Stephan Doitschinoff
Die Bilder des Brasilianers Stephan Doitschinoff bewegen sich zwischen afro-brasilianischer Folklore, alchemistischer Symbolik
und zeitgenössischer Popkultur. Zusammen mit den spektakulären Wandmalereien als Teil eines dörflichen Langzeitprojekts
in Brasilien geben sie Einblick in den Kosmos dieses ungewöhnlichen Künstlers.
Vania
Der aus Russland stammende Vania Zouravliovs thematisiert in seinen surreal-morbiden Bildern Unschuld, Brutalität, Schönheit
und Verfall in handwerklich begnadeter Bildsprache. Diese ist ebenso von der romantischen Folklore alter russischer
Meister als auch von japanischer Illustration beeinflusst.
Zoren Gold & Minori
Zoren Gold & Minori erweitern mit ihren Bilderwelten die Grenzen der klassischen Fotografie. Ihre Arbeiten basieren zwar auf
der surrealistischen Fotografie, aber das in Tokio ansässige Künstlerpaar ergänzt und erneuert diese stilsicher mittels moderner
Bildkomposition und digitaler Bildbearbeitung.
„Das menschliche
Geflecht“
Malerei und Installation
Der
Essenheimer Kunstverein zeigt ungewohnte Rauminstallationen von
Svenja Ritter im Heimatmuseum in Undenheim.
Zur Eröffnung der
Ausstellung am Donnerstag, den 2. Oktober 2008, um 19 Uhr spricht die
Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Rasch.
Die Ausstellung ist vom
02.10. bis zum 26.10.2008 im Museum Undenheim, Sackgasse, 55278
Undenheim zu besichtigen.
Öffnungszeiten: Sa 14 - 18 Uhr, So 11
- 17 Uhr.
Svenja Ritter inszeniert Landschaften und spielt mit
den Emotionen und der Neugier des Betrachters, der sich in eine
künstliche und doch ihm vertraut erscheinende Realität hinein
versetzt fühlt.
Die Künstlerin lässt beängstigende
Assoziationen und bedrohliche Stimmungen entstehen, sie beschwört
Urinstinkte und menschlich Abgründe ebenso wie erzählerische
Traumbilder und Wunschvorstellungen.
Aus den
unterschiedlichsten Fragmenten ihrer Phantasie konstruiert sie
Traumlandschaften, die die Urängste des Menschen widerspiegeln.
Die
Ausstellung führt die bereits bewährte Kooperation des Essenheimer
Kunstvereins mit dem Museum Undenheim fort.
Dirk
Klose: Andere Idyllen - Malerei
Melanie Wiora: Eyescapes -
Fotografie
Eröffnung
Freitag,
den 12.09.2008 um 20.00 Uhr
Einführung
Cornelia
Rößler im Künstlergespräch
Ausstellungsdauer
Vom
12.09. bis 28.09.2008
Sa 15 - 19 Uhr und So 11 - 19 Uhr
Ab
dem 12. September stellen zwei Künstler/innen, die mit
unterschiedlichen Medien arbeiten, aber sich wunderbar ergänzen, in
Essenheim aus.
Die Fotografin Melanie Wiora, 1969 geboren,
studierte an der Akademie für Bildende Kunst und an der Hochschule
für Gestaltung in Karlsruhe, u. A. bei Prof. Ulay.
Die in Köln
lebende Künstlerin erwarb in den letzten Jahren zahlreiche Preise
und Stipendien.
„Vertraut und dennoch fremd erscheinen die
Landschaften meiner Fotoserie Eyescapes.“ So beschreibt die
Künstlerin ihre fotografischen Arbeiten. „ Beim näheren
Betrachten wird deutlich, dass es sich bei den Bildern um
Augenspiegelungen handelt. Ich nehme die Bilder im Moment des Sehens
mit der Kamera auf meinem Auge auf. Durch die Form des Auges werden
die Bilder verzerrt und in ihrer Räumlichkeit verändert. Die Farben
der Iris und der Pupille überlagern teilweise das Gesehene. Diese
Fragmente des Körpers stellen Bezüge zu einzelnen Bildsegmenten her
und lassen die Fotografien zu Einblicken in eine veränderte Welt
werden.“
Bei dem Maler Dirk Klose, 1965 geboren, sind
Kunsttheorie und Kunstpraxis in seinem Leben aufs Engste miteinander
verbunden. Nach der Promotion in Kunstgeschichte zur Kunstphilosophie
Leo von Klenzes besuchte er bis 1999 die Akademie der Bildenden
Künste in München bei Professor Fridhelm Klein. „Die Malerei Dirk
Kloses führt den Blick in eine perspektivisch verzerrte Natur.
Nahezu ausnahmslos wählt Klose höchst ungewöhnliche Blickwinkel,
die sich von unserer eigenen natürlichen Wahrnehmung grundsätzlich
unterscheiden,“ beschreibt Dr. Reinhard Spieler, Leiter des
Wilhelm-Hack-Museums Kloses Arbeiten.
„Vor unseren Augen breitet
sich Natur nicht etwa als ein weites Kontinuum aus, sondern als eng
begrenzter hortus conclusus, bedrängt und eingeengt von der
Übermacht der Perspektive, Fremdkörper in einem gänzlich anders
gestaltetem Umfeld. Diese Perspektive öffnet keinen
illusionistischen Blick in eine Himmelswelt, sondern zeigt im
Gegenteil oft den Blick in ungewöhnliche Panorama-Ansichten. Der
Betrachter erscheint von der Natur ausgeschlossen und
entfremdet.“
20
Jahre für die Kunst - Finissage
Mit
einer Führung beendet der Essenheimer Kunstverein - Kunstforum
Rheinhessen e.V. am Samstag, den 6. September 2008, um 11 Uhr die
Ausstellung "20 Jahre für die Kunst" im Mainzer Rathaus.
Die Ausstellung wurde in Kooperation mit der Stadt Mainz
durchgeführt.
Die 24 Künstlermitglieder des Kunstvereins
zeigen einen Querschnitt der deutschen Gegenwartskunst.
Bei der
Finissage werden die Künstler anwesend sein und den Gang durch die
Ausstellung begleiten. Moderiert wird die Führung von
Dr.
Gabriele Rasch (Kunsthistorikerin, Mainz) und Dr. Nicole Beyer
(Kunsthistorikerin, Sörgenloch).
Zu dieser Finissage möchten
wir Sie herzlich einladen.
„Oase"
Neue Bilder - des Künstlers Michel Meyer
Wann:
22.8. – 14.9.2008,
Wo: BBK Galerie, Am Judensand 59b, 55122
Mainz
Vernissage: Freitag, 22.8.2008, 19 Uhr
Führungen
im Rathaus
Angesichts des großen Erfolges der
Ausstellung "20 Jahre für die Kunst" im Mainzer Rathaus
hat sich der Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V.
entschlossen, zusätzliche Führungen anzubieten. Das
Kurator(inn)en-Team der Ausstellung mit Dr. Nicole Beyer, Dr.
Gabriele Rasch und Andreas Preywisch führt jeweils einmal pro Woche
durch die Ausstellung.
Führungen mit Dr. Nicole Beyer
samstags um 11 Uhr: das erste Mal am 23.8., ferner am 30.8. und am
6.9.
Führungen mit Dr. Gabriele Rasch mittwochs um 17 Uhr:
das erste Mal am 20.8., ferner am 27.8. und am 3.9.
Führungen
mit Andreas Preywisch montags um 17 Uhr: das erste Mal am 18.8.,
ferner am 25.8. Die Führung am Montag im September muss leider
entfallen.
Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind:
9. 8.
2008 - 6. 9. 2008
Mo. - Fr. 8 - 18 Uhr
Sa. 9 - 14 Uhr
Sonn-
und Feiertags geschlossen.
„Junge
Kunst 2008“
Unter
dem Titel „Junge Kunst 2008“ zeigt der
EssenheimerKunstverein/KunstforumRheinhessen im Rathaus der Stadt
Nieder–Olm vom 01.-10.08.2008
Arbeiten der rheinhessischen
Künstlerinnen MirjamNemetschek (Malerei) und Claudia Schmitz
(Malerei und Skulptur).
Wann: 01.-10.08.2008
Wo:
Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e.V., Rathaus der
Stadt Nieder-Olm
Vernissage: Freitag, 01.08.2008, 18
Uhr
Finissage
in der Maison de France
Am
Donnerstag, dem 19.6., um 19 Uhr findet in Anwesenheit des
Foto-Künstlers Ilan Wolff eine
Finissage in der Maison de
France, Schillerstr. 11, 55116 Mainz statt.
Die Foto-Ausstellung
"Israel" wird seit drei Wochen mit großer Resonanz
gezeigt.
Der Künstler Ilan Wolff arbeitet mit dem Prinzip der
camera obscura und zeigt Bilder aus Israel.
Die Ausstellung
erfolgte in Kooperation mit dem Essenheimer Kunstverein - Kunstforum
Rheinhessen e. V.
„Israel“
von Ilan Wolff
Der
französische Künstler Ilan Wolff hält seine Bilder mit der Camera
Obscura, der Lochkamera, fest. Es sind Fotos von einzigartige
Meisterschaft. Zum einen beherrscht der Künstler die Technik wie
niemand anderer, zum zweiten gelingt ihm die künstlerische Umsetzung
der Realität in seine Bilder absolut singulär. Die Fotos aus der
Serie „Israel“ werden ab Donnerstag, 29.5., 19 Uhr, bis zum
19.6.2008 in der Maison de France in Mainz in Kooperation mit
Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V.
ausgestellt.
Das Prinzip der Lochkamera ist als erste
wissenschaftliche Methode, ein direktes Abbild der Natur entstehen zu
lassen, zuerst von Abu Ali Alhazen, einem arabischen Gelehrten des
10. Jahrhunderts und 500 Jahre später von Leonardo da Vinci
beschrieben worden. Dass man mit ihr bewegte Bilder betrachten
konnte, war ein Fascinosum auf Jahrmärkten des 16. und 17.
Jahrhunderts.
Mit der Fotographie (lichtempfindliche
Materialien wie Film, Papier oder Glas) wurden speziell von
Impressionisten ganz eigenwillige Bilder gefertigt. Auf solchen
Experimenten aufbauend entwickelte Ilan Wolff seine Kunst: Mit
speziellen Lochkameras, klein oder groß wie ein LKW oder sein
Atelier, mit Veränderung der Perspektiven oder mit Beeinflussung des
Bildes durch manuelle Bearbeitung mit Chemie oder Stift. Der Kampf
mit der Wahrnehmung und mit der technischen Wiedergabe wird zum
künstlerischen Prozess, indem z. B. Perspektiven wie am Augapfel
oder der Erde gerundet werden, Realitäten durch lange
Belichtungszeiten fiktiv werden oder die Freude am Sehen zum Traum
wird, um sozusagen zu den Impressionisten zurückzukehren.
Die
Idee zur Ausstellung hatte zunächst die Künstlerin Carmen
Stahlschmidt, Oppenheim. Madame Berthet, der Leiterin der Maison de
France in Mainz, fiel auf, dass Ilan Wolff in Israel geboren ist und
sowohl die israelische als auch die französische Staatsbürgerschaft
hat. Sie machte den Vorschlag, die Ausstellung mit dem 60sten
Jubiläum von Israel zu verbinden, alle waren sofort
einverstanden.
Die Vernissage zur Ausstellung findet am
Donnerstag, 29.5., 19 Uhr, in der Maison de France, Schillerstr.11,
55116 Mainz statt. Zur Einführung spricht Andreas Preywisch, der
Vorsitzende von Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e.
V. . Die Öffnungszeiten sind Mo - Fr 9 - 12, 14 - 18 Uhr.
Eine
Finissage in Anwesenheit des Künstlers findet am Donnerstag, 19.6.,
19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Ausstellung
„heim@t“ im Heimatmuseum Undenheim
Die
Künstlerinnen Sylvia Richter-Kundel und Ulla Reiss stellen vom 21.5.
bis 15.6.2008 im Heimatmuseum Undenheim aus
Die
Künstlerinnen Ulla Reiss und Sylvia Richter-Kundel nähern sich dem
Thema „Heimat“ aus sehr unterschiedlichen, teilweise auch sehr
persönlichen Blickwinkeln.
Auf der Suche nach Inhalten, wie
Sehnsucht und Geborgenheit werden fast vergessene Erinnerungen
geweckt und sehr subtil in Rauminstallationen umgesetzt.
Ulla
Reiss verwendet vorwiegend Naturmaterialien wie Gräser und Zweige,
aber auch Erinnerungsstücke, um ihre Assoziationen zu
versinnbildlichen.
Sylvia Richter-Kundel lässt aus Kartons
und Holzlatten einzelne Möbelstücke und eine Stadtlandschaft
entstehen, die einen unwirklichen Eindruck von „Entmaterialisierung“
erzeugt.
Die Ausstellung regt zu interessanten
philosophischen Interpretationen an.
Die Ausstellung der
beiden Künstlerinnen wird am Mittwoch, 21.5, um 19 Uhr im Museum
Undenheim, Sackgasse, 55278 Undenheim eröffnet. Die bereits bewährte
Kooperation des Essenheimer Kunstvereins mit dem „Heimat- und
Geschichtsverein“ Undenheim wird mit dieser Ausstellung von
Zeichnungen, Skulpturen und Installationen fortgeführt.
(Museum Undenheim, Sackgasse, 55278 Undenheim, Rhh. - Vernissage: Mittwoch, 21.5.2008, 19 Uhr)
Manfred
Hürlimann „Menschen und Mythen“
Eine
Ausstellung des Essenheimer Kunstvereins - Kunstforum Rheinhessen -
und
der Akademie der Wissenschaften und Literatur - Mainz
Die
Ausstellung in Mainz und Essenheim, die am Freitag, 16. Mai eröffnet
wird, steht unter dem Titel „Menschen und Mythen“. In der
Akademie der Wissenschaften und der Literatur liegt der Schwerpunkt
auf den Mythen, im Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen
e. V. auf den Menschen.
Manfred Hürlimann verweigert sich in
seinem Werk allen Moden und Trends. In seinen Malereien und
Zeichnungen geht es oft um Bezüge zur antiken Mythologie, zur
mittelalterlichen Sagenwelt und um Rückgriffe auf literarische
Vorlagen, z. B. von Dante oder Baudelaire. Hürlimanns Werke werden
häufig als »Menschenbilder« bezeichnet, wobei es um den Menschen
in seinen Hoffnungen und Ängsten geht.
Diese Ausstellung ist
die erste einer kleinen Reihe, die gemeinsam von der Akademie der
Wissenschaften und der Literatur und dem Essenheimer Kunstverein -
Kunstforum Rheinhessen e.V. gegründet wurde.
Die Vernissage
zur Ausstellung „Menschen und Mythen I“ (16.5. - 23.6.) findet in
der Akademie der Wissenschaften und der Literatur,
Geschwister-Scholl-Str. 2, 55131 Mainz, um 18 Uhr statt. Die
Vernissage zur Ausstellung „Menschen und Mythen II“ (16.5. -
8.6.) findet in der Kirchstr. 2, 55270 Essenheim, um 20 Uhr statt.
Rhein-Main-Premiere
in Essenheim
Memory Books - Erinnerungsbücher
Als
Premiere im Rhein-Main-Gebiet zeigt der Essenheimer Kunstverein
-Kunstforum Rheinhessen am Donnerstag, 8. Mai 2008 um 20 Uhr den
Dokumentarfilm von Christa Graf „Memory Books - Damit Du mich nie
vergisst“.
Der mit dem Prädikat „Besonders wertvoll“
ausgezeichnete Film, der zur Zeit auf zahlreichen Festivals läuft
und für internationale Filmpreise gemeldet ist, führt den Zuschauer
ins Herz Afrikas, wo Aids eine der größten Katastrophen des
geplagten Kontinents darstellt. Die Krankheit hemmt die Entwicklung,
verändert nicht nur die wirtschaftlichen Lebensgrundlagen sondern
die gesamte Kultur, zerstört Familien und macht Millionen Kinder zu
Waisen.
Die Münchner Dokumentarfilmerin Christa Graf
schildert in ihrem Film ein ganz besonderes, bewegendes Projekt in
Uganda: aidskranke Mütter schreiben in Erinnerungsbüchern, Memory
Books, ihre Familiengeschichte auf, damit den Kindern eine Erinnerung
bleibt und sie Traditionen und Werte bewahren können. Es sollen
gleichzeitig später Bücher des Trostes sein, denn schon müssen die
Kinder offen und gleichzeitig behutsam darauf vorbereitet werden,
dass die Eltern bald sterben, dass sie dann meist auf sich allein
gestellt sein werden.
Die Erinnerungsbücher, „kleine, bunte
Hefte, geschrieben und bemalt von Menschen, die oft kaum das Alphabet
beherrschen, sind herzzerreißende Dokumente dafür, wie Afrikas
Eltern Abschied nehmen und welche Bedeutung das Erinnern für seine
Zukunft hat.“
Monatelang bereiste die engagierte
Filmemacherin Christa Graf das Land .
In ihrem tief bewegenden
Film, den die Filmbewertungsstelle einen der „wirklich wichtigen
Filme“ nennt, zeigt die Autorin in sensiblen und eindrucksvollen
Bildern, „wie Afrika lebt und wie es aus einer großen Tragödie
eine Chance zur Neubesinnung entwickelt.
„Memory Books ist trotz
der Härte des Themas auch eine Geschichte über die Kraft und die
Hoffnung der Menschen.
Die Filmemacherin Christa Graf, die
auch ein Begleitbuch mit dem Titel „Damit Du mich nicht vergisst“
geschrieben hat, wird nach der Vorführung zusammen mit der
Redakteurin Anne Even (ZDF/Arte) mit den Besuchern über den Film
sprechen.
Der Eintritt ist wie immer frei. rb
Exkursion
zu Gert und Uwe Tobias, den deutschen Shooting-Stars der
Kunstszene
Der
Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. fährt am
Samstag, dem 26.4., zur Führung durch die Ausstellung der inzwischen
weltberühmten Zwillinge. Treffen ist um 14.45 Uhr im Museum Bonn an
der Kasse. Eine Anmeldung bis zum 20.4. ist erforderlich. Mit der
Bahn erfolgt die Hinfahrt am besten um 12.20 Uhr ab Mainz. Die
Rückfahrt ist ab 18.14 Uhr stündlich möglich. Alle Teilnehmer
organisieren ihre Fahrt selbst.
Gert und Uwe Tobias stammen
aus Rumänien, machten ihr Abitur in Rüsselsheim, studierten in
Braunschweig und Köln, wo sie heute leben (Zeitweise auch Mitglieder
des Essenheimer Kunstvereins). Das Holzschneiden, mit dem sie
weltberühmt wurden, lernten sie vom verstorbenen
Kunstvereins-Mitglied Claus Laubscher, ehemaliger Mainzer
Stadtdrucker. Heute haben sie Ausstellungen u. a. im MoMa in New
York, gewinnen 2007 den Preis der Kölnmesse. Bisher gab es 2
Kataloge: einer zu Transsilvanien, der andere zum Werk der beiden.
Der dritte ist annonciert. Die Ausstellung im Museum Bonn ist nach
dem Auftritt im letzten Herbst in Köln der nächste große in
Deutschland.
Anmeldungen sind noch erwünscht, auch von
Gästen, die nicht im Kunstverein organisiert sind. Kontaktadresse:
webmaster@essenheimer-kunstverein.de, 06136-7640971 oder 0171-9590020
Reihe
„Mittler der Kunst“
Letzte
Veranstaltung mit Rose Marie Gnausch
Am
Donnerstag, 17.4., um 20 Uhr gibt es in Essenheim im Domherrenhof als
Abschluss der Reihe ein besonderes Bonbon: Rose Marie Gnausch macht
eine „Performance als Kunstvermittlerin“. Sie stellt kurz ihr
Konzept vor, setzt sich dann mit einigen Werken auseinander, die ihr
vom Kunstverein präsentiert werden, und berichtet zum Schluss von
ihrer Arbeit und ihren Projekten.
Die Künstlerin lebt in
Kinheim an der Mosel und ist Mitglied im BBK Rheinland-Pfalz. Sie
absolvierte ihre künstlerische und kunsthistorische Ausbildung in
Aix-en-Provence, Frankreich, zum M. A. für Arts Plastiques (1994)
und in Cuny, City University of New York, USA, zum M. A. Art History
(2001). Beruflich arbeitete sie zwischen 1997 und 2003 an den drei
bekannten Kunstmuseen in New York: Guggenheim, MOMA und Metropolitan.
Die nächsten zwei Jahre verbrachte sie an der Eastern Mediterranian
University in Famagusta, Zypern.
Rose Marie Gnausch beschreibt
die Kunstvermittlung mit dem Bild von Inselbewohnern
(Kunsthistoriker, Kunstkritiker, Künstler, Kunstvermittler, Publikum
usw.) und ihrer Abneigung gegen Brückenbau und fragt: Ist die
Kunstvermittlung Krücke oder Brücke? Sie sieht das Dilemma der
zeitgenössischen Kunstszene darin, dass Publikum, Kritiker und
Künstler alle auf einer Insel leben, abgetrennt vom anderen.
Manchmal wollen sie von einer zur anderen und suchen eine Brücke,
dann wenden sie sich an den Inselbewohner, der schon mal drüben war.
Ist das Interesse gespielt? Des Künstlers am Publikum? Des Publikums
an Kunst? Des Kritikers am Künstler? Alles Fragen für den letzten
Abend!
Manfred
Hürlimann in Mainz und Essenheim
Unter
dem Titel „Menschen und Mythen“ eröffnet am 16. Mai 2008 eine
Doppelausstellung von Manfred Hürlimann in der Akademie der
Wissenschaften und der Literatur, Mainz und im Kunstforum Essenheim.
Die Vernissage ist um 18 Uhr im Foyer der Akademie und um 20 Uhr im
Kunstforum Essenheim. Diese Ausstellung ist die erste einer kleinen
Reihe, die gemeinsam von der Akademie der Wissenschaften und der
Literatur und dem Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e.
V. gegründet wurde.
Manfred Hürlimann ( geb. 29.09.1958
Oberstaufen/Allgäu ) stammt aus der Schweiz und lebt heute als
Künstler ( Maler und Zeichner ) in Nürnberg. Seine Stationen:
1977-79 Lehre als Kirchenmaler, 1980-86 Kunststudium an der Akademie
der Bildenden Künste Nürnberg.
Der Künstler verweigert sich in
seinem Werk allen Moden und Trends. In seinem Malereien und
Zeichnungen geht es oft um Bezüge zur antiken Mythologie, zur
mittelalterlichen Sagenwelt und um Rückgriffe auf literarische
Vorlagen, z. B. von Dante oder Baudelaire. Hürlimanns Werke werden
häufig als „Menschenbilder“ bezeichnet, wobei es um den Menschen
in seinen Hoffnungen und Ängsten geht. Die Ausstellung 2008 in Mainz
in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur steht unter dem
Titel „Menschen und Mythen I“, der Schwerpunkt liegt hier auf den
Mythen. Die Ausstellung im Essenheimer Kunstverein - Kunstforum
Rheinhessen e. V. heißt „Menschen und Mythen II“, der
Schwerpunkt liegt hier auf den Menschen.
Die Vernissage wird
von der Präsidentin der Akademie der Wissenschaften und der
Literatur, Prof. Dr. med. Elke Lütjen-Drecoll, bzw. vom Vorsitzenden
des Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V., Andreas
Preywisch, eröffnet. Die Einführung hält an beiden Orten die
Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Rasch, Mainz. Die Ausstellung in der
Akademie geht bis zum 23. Juni 2008 und kann auf telefonische Anfrage
unter 06131-577-0 besucht werden: Geschwister-Scholl-Str. 2, 55131
Mainz, www.adwmainz.de, Haltestelle Kurmainz-Kaserne. Die Ausstellung
in Essenheim geht bis zum 08. Juni 2008 und kann samstags 15 - 19 Uhr
und sonntags 11 - 19 Uhr besucht werden: Kunstforum Essenheim,
Kirchstr. 2, 55270 Essenheim. Der Eintritt ist frei.
„Los
Desastres de las Bellas Artes“ von Peter Lörincz
Die
allererste Ausstellung (Welturaufführung!) der neuen Werkgruppe von
Peter Lörincz, ehemaliger Professor an der Akademie der Bildenden
Künste in Mainz, heute St. Jean de Fos, ist ab dem 8.2., 20 Uhr ,
beim Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. zu sehen.
Nach dem Goya-Projekt vor einigen Jahren zeigt der Künstler, dessen
Schaffenskraft und Kreativität nach seiner Lehrtätigkeit förmlich
zu explodieren scheint, in Essenheim mehr als 100 Gemälde und
Zeichnungen aus den letzten 2 Jahren unter dem Titel „Los Desastres
de las Bellas Artes“ (Die Schrecknisse der Schönen Künste).
Natürlich ist das Motto in Anlehnung an die berühmte Radierfolge
„Desastres de la Guerra“ von Francisco de Goya y Lucientes
gebildet. Goya hat die Radierfolge aus Angst vor Verfolgung nicht zu
Lebzeiten veröffentlicht; erst 40 Jahre nach der Anfertigung der
Radierungen gab es die erste offizielle Herausgabe der 80 Blätter
(daneben existieren einige Extrablätter).
Peter Lörincz
schätzt Goya als den größten Künstler aller Zeiten, hat ihm schon
viele Gemälde und Zeichnungen gewidmet und viele adäquate Werke
geschaffen. Für die neue Werkgruppe von Peter Lörincz gilt, dass er
noch freier mit diesem Inspirator der Moderne umgeht, dessen Titel
auf die Kunst selbst ummünzt, statt der ursprünglich wohl geplanten
80 Gemälde (nicht Radierungen) 100 malt, die Schrecknisse der Kunst
als echter Humorist (und Sarkast?) karikiert, aufspießt, dabei
meisterhaft malt, auch Kollegen und diverse Kunstrichtungen
respektlos hinrichtet. Diese Arbeiten fordern die Auseinandersetzung
geradezu heraus. Dazu kommen die Zeichnungen, die ebenfalls eine sehr
schräge Sicht der Dinge verraten.
Die Ausstellung soll 2
Jahre um die Welt wandern. Erste Stationen in 2008 sind Essenheim,
Casablanca und Koblenz. Die Ausstellung wird am Freitag, dem 8.2., 20
Uhr, im Kunstforum Essenheim, Kirchstr. 2, eröffnet. Zur Einführung
spricht der Kunstvereinsvorsitzende Andreas Preywisch. Am 2.3. endet
die Ausstellung. Öffnungszeiten: Sa 15 - 19 Uhr, So 11 - 19 Uhr. Der
Eintritt beim Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V.
ist frei.
„Pia
aus Essenheim“ wird versteigert
ARTVENT im Kunstforum
Essenheim
Für die
Kunstversteigerung ARTVENT am 02.12.2007 im Kunstforum Essenheim sind
inzwischen über 100 Kunstwerke aus ganz Deutschland und Frankreich
angemeldet. Susanna Storch aus Mainz schickt das Gemälde „Pia 1“,
Katrin Hattenhauer aus Berlin sendet die Übermalung eines Fotos des
Ehepaares Beutel. Das Kunsthaus in Lübeck stiftet je eine Arbeit von
Günter Grass und Armin Müller-Stahl. Skulpturen wurden geliefert
von Juliane Dörr aus Bad Schwalbach, Sigrid Lehr aus Mainz und
Carmen Stahlschmidt aus Oppenheim. Die meisten Angebote sind in den
Bereichen Grafik, Zeichnung, Collage, Malerei und Foto zu finden:
Lucie Beppler / Frankfurt, Anna Bieler / Wiesbaden, Dagmar Bludau /
Mainz, Micha Brendel / Berlin, Petra Ehrnsperger / Mainz, Sara Focke
Levin / Stuttgart, Moritz Goetze / Halle a. d. Saale, Sandra Heinz /
Mainz, Birgid Helmy / Wiesbaden, Stefanie Kolb / Essenheim, Andreas
Koridass / Mainz, Lars Lehmann / Güstrow, Kerstin Lichtblau /
Frankfurt, Liesel Metten / Nieder-Olm, Prof. Armin Münch / Rostock,
Martin Noll / Berlin, Adile Occuly / Lyon, Sven Ochsenreither /
Zölkow, Detlef Olschewski / Berlin, Christine Reinckens / Kassel,
Werner Schinko / Röbel, Hana Usui / Berlin, Benedikt Solga /
Schleusingen, Zoppe Voskuhl / Berlin, Detlef Waschkau / Berlin, Ror
Wolf / Mainz, Eileen Wunderlich / Berlin und viele mehr.
Die
Kunstwerke geben ein aktuelles Schlaglicht auf die moderne Kunst der
Gegenwart: Figurativ oder Abstrakt, Schwarz-Weiß oder Farbe, Ruhig
oder Aufregend. Für nahezu jeden Geschmack ist etwas zu haben. Der
niedrigste Aufruf erfolgt bei € 10.--, der höchste bei €
1.800.--. Das Angebot kann am Samstag, 01.12.2007, von 15 - 19 Uhr
vorbesichtigt werden. Dabei können bereits schriftliche Gebote
abgegeben werden. Die Auktion selbst findet am Sonntag, 02.12.2007,
ab 11 Uhr statt. Einlass in Kunstforum ist ab 10 Uhr. Es wird ein
Kostenbeitrag für Speis und Trank von € 8.--
erhoben.
ARTVENT
2007 wirft erste Schatten voraus, WINTER_ART ausgebucht!
Goethe
in Zentaurien als Servietten-Bild von Bobo Freitag, Berlin, Moby Dick
als Holzschnitt von Prof. Armin Münch, Rostock,
Mischtechnik-Collegen von Sara Focke Levin und ein Mädchen im
Rokokokleid von Moritz Götze, Halle an der Saale, das sind die
ersten Künstlerspenden, die den Essenheimer Kunstverein - Kunstforum
Rheinhessen e. V. für ARTVENT erreicht haben. Das ist ein viel
versprechender Beginn, der ein tolles Versteigerungsevent am 1.
Advent im Kunstforum, Kirchstr. 2, in Essenheim erwarten
lässt.
WINTER_ART ist mit 20 Künstlerinnen und Künstlern
inzwischen ausgebucht. Dabei sind auch vier Essenheimer: Hans
Gaubatz, Nicola Jaensch, Stefanie Kolb und Uta Stallmann. Die
WINTER_ART ist in diesem Jahr früher als sonst: 23. - 25.11.
im
Kunstforum, Kirchstr. 2, in Essenheim.
Morgengrauen
in Rheinhessen
Kerstin
Serz aus Berlin eröffnet am Freitag, dem 26.10., um 20 Uhr unter dem
Titel „Morgengrauen“ eine Ausstellung von Malerei und Zeichnung
in Essenheim im Kunstforum, Kirchstr. 2. Die Ausstellung geht vom
26.10. bis zum 18.11., Öffnungszeiten: Sa 15 - 19, So 11 - 19
Uhr.
Kerstin Serz malt und zeichnet Welten, die zwar im ersten
Moment das Gefühl eines harmonischen Zustandes vermitteln, aber bei
deren längerer Betrachtung,
sich allmählich eine verlorene und
einsame, bisweilen fast bedrohliche Stimmung entwickelt.
Meist
beschränkt sie sich auf zwei Elemente: Figur und Pflanze oder Figur
und Tier. Sie lässt dabei surreal anmutende Bildräume entstehen, in
denen die Menschen inmitten pittoresker, märchenhafter Blüten und
Blätter, Äste und Zweige voll mit Früchten, Pilzen und Tieren, in
symbiotische Beziehungen treten. Metamorphosen werden angedeutet, die
Größenverhältnisse verschieben sich, plötzlich mutieren winzige
Insekten oder kleine Pflanzenteile zu riesigen Wesen und Gebilden.
Natur, ist für die Kerstin Serz ein unerschöpflicher
Ideenspeicher; dabei geht es ihr nicht um die reine Abbildung von
Natur.
Aus den einzelnen Fragmenten konstruiert sie
Seelenlandschaften oder besser ausgedrückt, Seelenmomente. Sie sagt,
ihre Bilder sind „samtene Erinnerungen, die sich ohne die raue
Wirklichkeit überhaupt nicht manifestieren würden.
Naturdarstellungen waren schon immer, ein Symbol für Idylle oder
Sehnsuchtsträger für das „Paradies“, und dieser
Paradiesgedanke, der letztendlich eine Utopie ist, kann sich nur in
der Kunst und Religion eine sinnliche Realität schaffen.“
Die
Ausstellung ist in Kooperation mit der Galerie Tammen am Checkpoint
Charlie in der Friedrichstraße in Berlin zustande gekommen. Zur
Einführung spricht Anita Grimm-Borchert, Bodenheim. Der Eintritt ist
frei.
Stefanie
Kolb stellt aus: Über die Kraft der Zeichnung
Zur
feierlichen Eröffnung des Seniorenzentrums Domherrengarten in
Essenheim am 12. und 13.10. kommt es zu einer Kooperation zwischen
dem Betreiber PROCON HOLDING AG und Essenheimer Kunstverein -
Kunstforum Rheinhessen e. V.: Im Veranstaltungsraum stellt die
Essenheimer Künstlerin Stefanie Kolb unter dem Titel „Über die
Kraft der Zeichnung“ Zeichnung und Mischtechnik aus.
Zu
sehen sind kleinformatige Zeichnungen zum Thema „Figur und
Bewegung“ und großformatige, die sich der Figur im Raum widmen
bzw. Schirme tanzen lassen. Die farbigen Arbeiten in Mischtechnik
(Graphit/Acryl/Kreide) bilden drei Gruppen: die 4 Jahreszeiten, die 4
Elemente und eine tierische 3-Faltigkeit. Es ist eine spannende,
technisch wunderschöne Kabinett-Ausstellung. Man möchte sich
wünschen, dass aus dieser ersten Kooperation eine feste
Zusammenarbeit wird.
Die Künstlerin Stefanie Kolb, 1967 in
Darmstadt geboren und aufgewachsen, erfuhr ihre künstlerische
Erstausbildung an der Johannes Gutenberg - Universität in Mainz.
Erasmus-Stipendium, Studium an der École des Beaux-Arts, Dijon,
Weiterbildung in Computergrafik in Berlin folgten. Die künstlerische
Tätigkeit als freie Künstlerin und Illustratorin für
Fernsehproduktionen, Werbegrafik und Bücher wurde unterbrochen durch
die Geburt der drei Kinder Merle, Finia und Ben. Seit 2006 arbeitet
die Künstlerin wieder zunehmend als freischaffend Tätige: als
Illustratorin, Zeichnerin und Malerin. Sie ist Mitglied im
Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V.
Die
Ausstellung ist frei zugänglich am Tag der offenen Tür: am Samstag,
dem 13.10., von 10 - 18 Uhr. Ferner ist sie in der Folgewoche nach
Anmeldung am Empfang zu besichtigen. Der Eintritt ist
frei.
Wasser
aus der Serie 4
Elemente
Winter
aus der Serie 4
Jahreszeiten
Kunstverein
distanziert sich von Ausstellung in Essenheim
Der
Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. stellt fest,
dass die Einladung einer Zornheimer Gruppe zu einer Ausstellung nach
Essenheim für das kommende Wochenende eine Täuschung der
Öffentlichkeit enthält, wenn geschrieben wird "zu Gast im
Kunstforum Rheinhessen". Die Ausstellung hat mit dem Essenheimer
Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. nichts zu tun und vor
allen Dingen keine Jurierung durch das Kurator(inn)en-Team des
Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. erfahren.
Die
Ortsgemeinde Essenheim hat zwar an dem Mehrzweckhaus in der Kirchstr.
2 ein Logo "Kunstforum Essenheim" anbringen lassen, aber an
den Ortsbürgermeister Blodt ist dennoch die Frage zu stellen, ob er
zum Schaden des Kunstvereins bei dieser Einladung mitgewirkt
hat.
Die nächsten Veranstaltungen von Essenheimer Kunstverein
- Kunstforum Rheinhessen e. V. in Essenheim sind die
Kunstausstellungen von Kerstin Serz, Berlin: "Morgengrauen",
von Künstlermitgliedern "WINTER_ART", die
Kunstversteigerung "ARTVENT" und die
Dokumentar-Film-Kunst-Abende am 25.10. und 4.12.
Kunstforum
Essenheim!!!!
Das
Ausstellungshaus in der Kirchstr. 2, 55270 Essenheim wird inzwischen
von der Ortsgemeinde Essenheim „Kunstforum Essenheim“ genannt und
hat an seiner Außenwand auch ein entsprechendes Logo.
Mit
dem Nutzungsvertrag von 2006 zwischen Ortsgemeinde und Kunstverein
wurde die Zahl der Ausstellungstage im Kunstforum Essenheim für den
Kunstverein auf 115 reduziert (das sind 4 - 5 Ausstellungen im Jahr).
Die Ortsgemeinde verpflichtete sich gleichzeitig, den Begriff
„Kunstforum Rheinhessen“
nicht zu benutzen.
Der Begriff Kunstforum
Rheinhessen wurde gebildet, um das
Programm des Kunstvereins in Kurzform zu beschreiben:
- Kunst, vor
allem Bildende Kunst, aber seit 3 Jahren auch
Dokumentar-Film-Kunst,
- Forum für Gegenwart, Lebendigkeit,
Marktplatz
- Rheinhessen für Wirkungsbereich und
Kooperationsfeld.
Solange der Essenheimer Kunstverein das
vorrangige Belegungsrecht hatte, zierte das Programm als Logo auch
die Wand des Ausstellungsgebäudes, was manchen denken ließ, dies
sei der Name des Hauses. Das Logo wurde nach dem Abschluss des
Nutzungsvertrages entfernt und nun durch das Logo „Kunstforum
Essenheim“ ersetzt. Die Programmformel Kunstforum
Rheinhessen wurde von der
Mitgliederversammlung Anfang 2007 mit in den Namen des Kunstvereins
aufgenommen, der seitdem einen Doppelnamen hat:
Essenheimer
Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V.
Aber
auch Künstlerinnen und Künstler, die die Jurierung bei
Ausstellungen des Kunstvereins umgehen wollen, indem sie das
Ausstellungsgebäude von der Ortsgemeinde mieten und dann auf
Einladungen oder in ihrer Vita so tun, als würden sie im Essenheimer
Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen - letztes Jahr bereits so
geschehen - ausstellen, tragen zur Verwirrung bei. Der Begriff
„Kunstforum Rheinhessen“
darf nur bei und für Veranstaltungen des
Kunstvereins verwendet werden. Für Ausstellungen wie am ersten
Oktober-Wochenende im Kunstforum Essenheim, die nicht vom Kunstverein
veranstaltet werden, wäre die Verwendung unrechtmäßig und
anmaßend. Man kann verstehen, dass Künstler/innen gerne mit dem
Begriff „Kunstforum Rheinhessen“
operieren möchten, aber dann sollen sie sich
ehrlich beim Kunstverein bewerben und sich der Jurierung durch das
Kurator(inn)en-Team des Kunstvereins unterziehen.
Praktischer
Vorschlag für die Redaktionen: Wenn Sie aus Platzgründen den
Doppelnamen des Kunstvereins nicht abdrucken können, nehmen Sie
bitte den zweiten Teil des Namens „Kunstforum
Rheinhessen“! Damit tragen Sie auch
der Folge des Nutzungsvertrages Rechnung, dass der Kunstverein ab
2008 mehr an anderen Plätzen in Rheinhessen ausstellt als in
Essenheim.
Finissage
im Weinlager am 21.9.
Die
sehr erfolgreiche Ausstellung von Elfie Clement „Von Licht und
Schatten“ im Alten Weinlager im Zollhafen von Mainz endet am 23.9.
um 19 Uhr. Aus diesem Anlass veranstaltet Essenheimer Kunstverein -
Kunstforum Rheinhessen e. V. eine Finissage. Wegen der Tage der
Offenen Ateliers in Rheinland-Pfalz findet diese bereits am Freitag,
dem 21.9., um 19 Uhr statt.
Bei Wein, Wasser und Brot sind
bei der Finissage die Künstlerin Elfie Clement, die
Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Rasch, die die Einführung gehalten
hat, und der Kunstvereinsvorsitzende Andreas Preywisch anwesend.
An
den ersten drei Wochenenden waren bereits fast 500 Besucher da, die
die figurativen Skulpturen, meist beweglich, fast immer
durchleuchtbar, mit ihrem Licht- und Schattenspiel in Augenschein
nahmen. Auch die aufgezogenen oder gerahmten Fotoarbeiten der
Künstlerin wussten zu überzeugen. Die Ausstellungen von Essenheimer
Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. in Mainz sind beim
kunstinteressierten Publikum offensichtlich sehr
willkommen.
Albert-Haueisen-Preis
2007 an Nicole Ahland
Der
Landkreis Germersheim hat den diesjährigen Förderpreis im
Albert-Haueisen-Preis für Malerei, Grafik und Plastik - Kunstpreis
für Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Eisass - an das
Künstlermitglied Nicole Ahland aus Wiesbaden vergeben. Der
Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. gratuliert der
Foto-Künstlerin zu diesem Erfolg.
Der Preis wird am Sonntag,
9.9., um 11 Uhr im „Zehnthaus“ Jockgrim verliehen. Daran schließt
sich eine Ausstellung an.
Ausstellungsorte: „Zehnthaus“,
Ludwigstraße, und „Ziegeleimuseum“, Untere Buchstraße, in
Jockgrim
Ausstellungsdauer: 9.9. - 10.10.07
Öffnungszeiten:
Sa 15 - 17 Uhr, So 11 - 17 Uhr
Morgengrauen
in Rheinhessen
Kerstin
Serz aus Berlin eröffnet am Freitag, dem 26.10., um 20 Uhr unter dem
Titel „Morgengrauen“ eine Ausstellung von Malerei und Zeichnung
in Essenheim im Kunstforum, Kirchstr. 2. Die Ausstellung geht vom
26.10. bis zum 18.11., Öffnungszeiten: Sa 15 - 19, So 11 - 19
Uhr.
Kerstin Serz malt und zeichnet Welten, die zwar im ersten
Moment das Gefühl eines harmonischen Zustandes vermitteln, aber bei
deren längerer Betrachtung,
sich allmählich eine verlorene und
einsame, bisweilen fast bedrohliche Stimmung entwickelt.
Meist
beschränkt sie sich auf zwei Elemente: Figur und Pflanze oder Figur
und Tier. Sie lässt dabei surreal anmutende Bildräume entstehen, in
denen die Menschen inmitten pittoresker, märchenhafter Blüten und
Blätter, Äste und Zweige voll mit Früchten, Pilzen und Tieren, in
symbiotische Beziehungen treten. Metamorphosen werden angedeutet, die
Größenverhältnisse verschieben sich, plötzlich mutieren winzige
Insekten oder kleine Pflanzenteile zu riesigen Wesen und Gebilden.
Natur, ist für die Kerstin Serz ein unerschöpflicher
Ideenspeicher; dabei geht es ihr nicht um die reine Abbildung von
Natur.
Aus den einzelnen Fragmenten konstruiert sie
Seelenlandschaften oder besser ausgedrückt, Seelenmomente. Sie sagt,
ihre Bilder sind „samtene Erinnerungen, die sich ohne die raue
Wirklichkeit überhaupt nicht manifestieren würden.
Naturdarstellungen waren schon immer, ein Symbol für Idylle oder
Sehnsuchtsträger für das „Paradies“, und dieser
Paradiesgedanke, der letztendlich eine Utopie ist, kann sich nur in
der Kunst und Religion eine sinnliche Realität schaffen.“
Die
Ausstellung ist in Kooperation mit der Galerie Tammen am Checkpoint
Charlie in der Friedrichstraße in Berlin zustande gekommen.
Zur
Einführung spricht Anita Grimm-Borchert, Bodenheim. Der Eintritt ist
frei.
Ein
Schatz wird ausgestellt
Im
Nachlass einer verstorbenen Essenheimerin tauchte vor kurzem eine
Mappe mit künstlerisch wertvoller Zeichnung und Malerei auf. Es
handelt sich dabei um Naturstudien aus der Kaiserlichen Akademie der
Künste in Berlin aus den Jahren kurz nach 1900. Gretel Wolf aus
Essenheim macht die Kunstwerke während der Kerbetage in Essenheim
der Öffentlichkeit zugänglich. Mit Hilfe von Essenheimer
Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e. V. wurden die Arbeiten
gerahmt und im Kunstforum Essenheim, Kirchstr. 2, gehängt. Die
Bilder sind von Freitag, 7.9., bis Dienstag, 11.9., zu sehen. Die
Vernissage ist am Freitag, 7.9., um 20 Uhr. Die Öffnungszeiten sind
Sa 18 - 20, So 11 - 18, Mo + Di 18 - 20 Uhr.
Kunstausstellung
Elfie Clement 31.8. - 23.9.2007
Kunstforum
Rheinhessen im Mainzer Zollhafen: Von Licht und Schatten
Am
Freitag, dem 31.8., um 20 Uhr eröffnet der Essenheimer Kunstverein -
Kunstforum Rheinhessen e. V. eine Skulpturenausstellung der
Bildhauerin Elfie Clement aus Mainz-Kostheim. Zur Einführung im
alten Weinlager im Mainzer Zollhafen spricht die Kunsthistorikerin
Dr. Gabriele Rasch, Mainz.
Die Künstlerin Elfie Clement
beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit dem Thema Licht und Schatten.
Beides ist untrennbar miteinander verbunden. Wo Schatten ist, ist
auch Licht.
Die Installationen von Elfie Clement lassen uns am
Spiel mit Licht und Schatten teilhaben und eröffnen dem Betrachter
eine Vielzahl von Wahrnehmungsmöglichkeiten.
Verzerrung und
Größe der Schatten hängen jeweils vom Winkel zwischen Objekt und
Projektionsfläche und dem Abstand der Lichtquelle ab, lassen sich
also unendlich variieren. Die dabei entstehenden Schattenbilder sind
Abbildungen einer Idee, wie die Dinge auch sein könnten, betrachtet
man sie in einem anderen Licht oder aus einer anderen Perspektive.
Die Ausstellung hat folgende Öffnungszeiten: Mi - Fr 17 - 20
Uhr, Sa 15 - 19 Uhr, So 11 - 19 Uhr, und geht bis zum
23.9.
Kunstausstellung
Lars Lehmann / Robert Metzkes 24.8. - 23.9.2007
Kunstforum
Rheinhessen in Undenheim/Rhh.: Still-Leben und Skulptur
Die
nächste Kunstausstellung des Essenheimer Kunstverein - Kunstforum
Rheinhessen e. V. eröffnet am Freitag, dem 24.8., um 19 Uhr in
Undenheim/Rheinhessen. Der Maler Lars Lehmann aus Güstrow und der
Bildhauer Robert Metzkes aus Berlin zeigen im Museum Undenheim,
Sackgasse, ihre Werke bis zum 23.9. Zur Eröffnung spricht die
Kunsthistorikerin Dr. Nicole Beyer, Sörgenloch.
Lars Lehmann,
geb. 1967 in Greifswald, Abitur 1986 in Halle/S., Grundwehrdienst in
der NVA, intensives Zeichnen, 1991 - 1997 Studium der Malerei in
Berlin bei Hirsig und Stelzmann (Meisterschüler), seitdem
freiberuflich tätig, u. a. 1999 freie illustrative Tätigkeit für
die Berliner Seiten der FAZ, seit 2000 in Güstrow. Klaus Märtens
schreibt über Lars Lehmann, der meist Still-Leben anfertigt: „Ein
Lehrbuch zur Perspektive in Lars Lehmanns Atelier gibt die griffige
Antwort: Der Totalitätsanspruch der Geometrie ist umfassend. Spinoza
nannte sein Hauptwerk Ethik, in geometrischer Weise behandelt. Das
Zusammenführen von Logik und Ethik gebe man weiter in der Formel
Geometrie und Moral zu: Magie. Ihre Freiheit in den totalitären
Ketten der Geometrie lässt die Künste blühen. Hier ist ein Maler,
der wütet und sich beherrscht.“
Robert Metzkes, geb. 1954
als Sohn der Weberin Elrid Metzkes und des Malers Harald Metzkes in
Pirna, Abitur 1972 in Berlin, 1972 - 1977 Sudium der Bildhauerei in
Dresden bei Arnold, Heinze und Jaeger, seitdem freie Arbeit als
Bildhauer in Berlin, fertigt hauptsächlich Terrakotten und Bronzen.
Jörg Makarinus schreibt über das Bild des Menschen als Sensation: „
Metzkes sagt, das Neigen eines Körpers, der Kontur, die Haltung
eines Armes, würden der „Erinnerung Nahrung“ geben. Er
interessiert sich für Körperhaltungen, für Gegenübersein und
Miteinander von Figuren. Für den Bildhauer werden auch die
unscheinbaren Flächen zwischen Auge, Braue, Nase und Mund zu
architektonischen Aufgaben, die abbildend zum Wesen des Dargestellten
führen sollen. Dabei hält er das glückliche Gefühl fest, die
weiße Haut, den roten Mund, das schwarze Haar nie ganz begreifen zu
können und einem der großen Naturwunder gegenüber zu sein. Wenn
Robert Metzkes für sein Berührtsein von diesem Wunder eine Form
findet, so tritt an die Stelle der Teilnahmslosigkeit der Natur an
unserer Wahrnehmung eine Erscheinung, die dem Zufall und der
Vergänglichkeit ihres natürlichen Vorbildes enthoben ist.“
Die
Ausstellung ist samstags von 14 - 18 Uhr und sonntags von 11 - 17 Uhr
zu besichtigen und bis zum 23.9. geöffnet.
Finissage
mit Nikola Jaensch in Essenheim
Am
Samstag, dem 19.5., findet in der Ausstellung Nikola Jaensch
"Echogramme des Augenblicks" eine Finissage statt. Im
Kunstforum, Kirchstr. 2 in Essenheim, wird dabei auch der verspätet
ausgelieferte Katalog zur Ausstellung angeboten. Die Künstlerin ist
anwesend und signiert auf Wunsch. Der Katalog wurde möglich durch
die Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft,
Jugend und Kultur, des Elektrizitätswerks Rheinhessen, der
Sparda-Bank Südwest, der Sparkasse Mainz und der Druckerei Wolf. Zur
Ausstellung trugen weiter bei der Hornbach Baumarkt Mainz und Conrad
Electronic Mainz.
Die letzte Gelegenheit zum Besuch der
Ausstellung ist am Sonntag, dem 20.5. von 11 - 19
Uhr.
„Echogramme
des Augenblicks“:
Einzelausstellung
von Nikola Jaensch im Essenheimer Kunstforum Rheinhessen
Zur Schau
der Mainzer Stadtdruckerin von 2004/2005 erscheint ein Katalog
Unter
dem Titel „Echogramme des Augenblicks“ eröffnet der Essenheimer
Kunstverein am Freitag, 27. April 2007, 20 Uhr, seine aktuelle
Ausstellung im Kunstforum Rheinhessen. Die Schau ist eine
Einzelausstellung der in Essenheim lebenden Künstlerin Nikola
Jaensch, die Einführungsrede hält Dr. Gabriele Rasch. Jaensch,
ehemalige Mainzer Stadtdruckerin, befasst sich vorwiegend mit
Materialwirkungen und medialen Texturen. Sowohl im figurativen, als
auch im abstrakten Bereich arbeitet sie konzeptionell und
projektbezogen.
In fein ausdifferenzierten Collagen und Montagen
verwandeln sich Materialreize und Zeichenspuren zu neuen poetischen
Einheiten.
Die Arbeiten von Nikola Jaensch präsentieren sich
meist als zusammenhängende Serien, die sich am ehesten mit dem
aktualisierten Begriff des „Disegno“, des Prinzips der
Erfindungszeichnung, umreißen lassen. Die Künstlerin lässt sich
vor allem vom Prozesshaften,
vom Mehrschichtigen fesseln: „peu
à peu“ fügen sich einzelne Schichten und Materialien (wie etwa
typografische Elemente, eigene Zeichnungen, Wachs) zu einem Ganzen
zusammen. In einer impulsiven Arbeitsweise entstehen Bilder, die sich
im übertragenen Sinne als „Wandbücher“ lesen lassen: „Ich
möchte die Lebendigkeit und die Bewegung, die beim Blättern
entsteht, auf die Arbeiten an der Wand
übertragen“, so die
Künstlerin. Neben zweidimensionalen Werken befasst sich Jaensch
überdies mit der Plastik -
mit jenen Objekten möchte sie eine
Wechselwirkung zu den Bildern an der Wand erzielen.
Die
gebürtige Würzburgerin studierte Romanistik und Bildende Kunst an
der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit den Schwerpunkten
Grafik, Zeichnung und Schriftbildnerei. Nikola Jaensch,
Künstlermitglied des Essenheimer Kunstvereins, war bereits an
zahlreichen Ausstellungen beteiligt, ihre Schaffensintensität wurde
von vielen Seiten mit Anerkennung honoriert: Die wohl wichtigste
Auszeichnung, die die junge Künstlerin während ihrer bisherigen
Laufbahn erhielt, war der Mainzer Stadtdruckerpreis von 2004/05.
Dieser wurde begleitet von einer Einzelausstellung im
Gutenberg-Museum. Nikola Jaensch unterrichtet an der Mainzer
Fachhochschule außerdem Zeichnung und leitet die Werkstatt für
Druckgraphik mit. Die vielseitige Künstlerin beteiligte sich schon
häufig an Ausstellungen des Essenheimer Kunstvereins - im Januar
diesen Jahres nahm die 33-Jährige etwa an der Mitgliederausstellung
„Flutlicht“ im Alten Rathaus in Ingelheim teil.
Der
Katalog zur Ausstellung wurde durch die freundliche Unterstützung
vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wissenschaft,
Weiterbildung, Forschung und Kultur, dem Elektrizitätswerk
Rheinhessen, der Sparda-Bank Südwest, der Sparkasse Mainz, der
Druckerei Wolf sowie durch kleinere Beiträge finanziert.
Die
Vernissage ist am Freitag, 27. April 2007, um 20:00 Uhr.
Die
Ausstellung dauert bis zum 20 Mai 2007.
Öffnungszeiten: Samstags
15 bis 19 Uhr, Sonntags 11 bis 19 Uhr.
100.
Ausstellung des Essenheimer Kunstvereins (Kunstforum Rheinhessen):
FLUT- LICHT im Alten Rathaus in Nieder-Ingelheim
Ausstellung
findet in Kooperation mit dem Amt für Kultur und Touristik der Stadt
Ingelheim statt - 12 Künstlermitglieder - Schwerpunkt Fotografie
Es ist die mittlerweile
100. Ausstellung des Essenheimer
Kunstvereins - Kunstforum Rheinhessens,
die das Ausstellungsjahr 2007 einläutet: Zwölf namhafte Künstler
aus der Region - alle Mitglieder des Vereins - werden einen Monat
lang ihre Werke im Alten Rathaus in Nieder-Ingelheim präsentieren.
Vernissage ist am Donnerstag, 11. Januar, um 19.30 Uhr. Die Schau
findet in Kooperation mit dem Amt für Kultur und Touristik der Stadt
Ingelheim statt. Über diese Zusammenarbeit zeigte sich der
Vorsitzende des Kunstvereins, Andreas Preywisch, besonders erfreut:
„Ohne die Unterstützung der Stadt Ingelheim mit dem
Oberbürgermeister Dr. Joachim Gerhard und der Beigeordneten Irene
Hilgert wäre die Realisierung dieser Ausstellung nicht denkbar
gewesen“, so Preywisch. „Außerdem bin ich insbesondere über die
gut funktionierende Zusammenarbeit mit Rolf Hilgert und dem Amt für
Tourismus und Kultur sehr dankbar.“
Susanna
Storch etwa zeigt in Ingelheim
schwerpunktsmäßig großformatige Arbeiten, die den Krieg und seine
Folgen für die Zivilbevölkerung thematisieren. Dabei liegt ihr
Fokus auf dem Irakkrieg. Mit ihren eindringlichen Menschenbildern,
die auf Fotomaterial aus der Presse basieren, will sie zur Gewalt
Stellung nehmen, sie zeigt den Schrecken des Krieges, der sich in den
Gesichtern und Gesten von Opfern widerspiegelt. Susanna Storch plant
überdies, eine Arbeit aus einer Serie von Paarbildern zu zeigen, in
der sie Aspekte von existentiellen Situationen von Mann und Frau
thematisiert.
Mit ihren aus industriellen Werkstoffen
gefertigten Objekten gelingen Katja
Theinkom Metaphern, die die Spannung
zwischen Form und Inhalt thematisieren. Sie visualisiert den Übergang
vom amorphen Aggregatzustand in eine ausgereifte Gestalt, deren
Spannungs- und Strukturvielfalt aus den Eigenschaftspotentialen, die
das Material aufzuweisen hat, hergeleitet wird. Die Künstlerin
erschafft auf diese Weise ein Zusammentreffen von Transparenz und
Leichtigkeit, deren Geheimnis der Betrachter selbst erforschen muss.
Die Collagen von Elke Heydecke
leben vom sinnlichen Reiz der Materialien, die sie
anwendet: Hierbei stehen Sand, öl, Acryl, Grafit und Kreide in einem
starken Kontrast zwischen grafischen und malerischen Elementen. Ihre
Zeichnungen verdichten sich durch wenige kräftige Pinselstriche zu
Symbolen. Dabei setzt sie Farben sehr sparsam ein und entwickelt ihre
Kompositionen auf Erd- und Grauweiß-Tönen, was zu dem meditativen,
ruhig wirkenden Charakter von Heydeckes Werken beiträgt.
Eva
Vettel präsentiert in Ingelheim ihre
Fotoinstallation „ZweiSicht“, die aus zwei Fotoarbeiten besteht.
Diese zeigen die gleiche Aufnahme in zwei verschiedenen
Transparenzen. „Die Installation zeigt am Beispiel Venedig, das
vorm Einsinken in den Meeresgrund und häufigen Überflutungen
bedroht ist, das empfindliche Verhältnis zwischen Mensch und Natur“,
erläutert die Künstlerin ihr Werk, Die Arbeiten werden frei im Raum
schweben, so dass sie von allen Seiten betrachtet werden können.
Davor stehende Ausstellungsbesucher verschmelzen folglich mit dem
Bild und werden so ein Teil davon.
„In meiner Arbeit geht
es darum, die Welt ordnen zu wollen“, sagt Bettina
Herdina über die Installation, die sie
in der Ausstellung zeigt. Sie möchte hier eine Welt zu konstruieren,
die einer scheinbaren Logik folgt und versucht, die Logik der
alltäglichen Welt zu fassen, zu ordnen und gleichsam zu
hinterfragen. Zwar sind die Elemente der Arbeit (Zeichnungen,
collagenartige Objekte, Malerei und Schwerenschnitte) bekannt, doch
sie schweben im Raum, sind nicht greifbar und undefiniert.
Auch
wenn es fotografische Arbeiten sind, die Nicole
Ahland fertigt, changieren sie zwischen
den Medien Malerei und Fotografie. Ihr geht es nicht um den
abbildenden Aspekt, für den das Medium Fotografie steht. Vielmehr
strahlen ihre Werke - die mal ins Dunkle gerückt und mal hell
überstrahlt werden - Stimmungen aus, bei denen der Raum zum
zentralen Element wird. Es entstehen Räume voller Energie, die sie
anhand von Transparenzen, Unschärfen und Überlagerungen auf den
Bildträger bannt.
Die Mainzer Stadtdruckerin von 2004/05,
Nikola Jaensch,
befasst sich vorwiegend mit Materialwirkungen und medialen Texturen.
Sowohl im figurativen, als auch im abstrakten Bereich arbeitet sie
konzeptionell und projektbezogen. In fein ausdifferenzierten Collagen
und Montagen verwandeln sich Materialreize und Zeichenspuren zu neuen
poetischen Einheiten. Die Arbeiten von Nikola Jaensch präsentieren
sich meist als zusammenhängende Serien, die sich am ehesten mit dem
aktualisierten Begriff des Disegno, des Prinzips der
Erfindungszeichnung, umreißen lassen.
In Helmut
Zavecz’ Bildkunst geht es um das
Aufspüren von Ungewöhnlichem und scheinbar Nebensächlichem aus
Natur und der Umgebung. Zavecz unterzieht seine Fotografien einer
umfangreichen digitalen Bildbearbeitung. Er geht von Konstruktionen
der Realität aus. Anschließend werden in Kleinarbeit Bildelemente
entfernt, neue eingefügt, überlagert, Situationen, Proportionen und
Farben verändert. Auf diese Weise entstehen Bildkompositionen, denen
eine neue Blickrichtung zugeführt wird.
Hans-Peter
Stark entnimmt seine figurativen Motive
der medial geprägten Bildwelt der Medien, allerdings versteht sich
der Künstler weniger als Realist. Seine Protagonisten unterzieht er
einer verfremdeten, malerischen Umwandlung und gestaltet ihnen eigene
Bildräume. Sein konzeptionelles Interesse gilt vor allem der
Erforschung von Farbe. Starks Bilder erschließen sich erst, wenn man
ihn als „abstrakten“ Maler begreift - vor diesem Hintergrund
nähert man sich am besten seiner bisweilen mit Humor unterlegten
Bildwelt.
„Meine Arbeit macht das Unwichtige sichtbar und
setzt das Ignorierte ins Rampenlicht“, sagt Yvonne
Murray über ihre Kunst. Diese sei ihre
Art, die Welt zu begreifen. Dafür integriert gefundene Objekte -
häufig auch solche, die normalerweise weggeworfen oder ignoriert
werden - in ihre Collagen. Dem Betrachter möchte sie die Schönheit
dieser Objekte zeigen, die voller Geheimnisse sind und voller
Erinnerungen hängen. Das besondere Interesse der gebürtigen
Schottin gilt Vögeln.
Schwerpunkt im Werk der Bildhauerin
Ute Krautkremer ist
die künstlerische Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung, das
Vermischen von Abstraktion und Wirklichkeit. In Ingelheim zeigt sie
plastische Arbeiten aus Papier und Reliefs mit ineinander greifenden
Formelementen. Zu einem zentralen Thema werden hierbei die
Verflechtungen von Innen und Außen. „Ein wesentlicher
Gesichtspunkt der Arbeiten dieser Ausstellung ist es, die Dinge
außerhalb ihrer gewohnten Erfahrung zu sehen“, so die Künstlerin.
„Ich möchte so die Wahrnehmung des Betrachters sensibilisieren.“
Ursula Sirrenberg hat
für die Ingelheimer Ausstellung etwas an Anlehnung von Baudelaires
Gedichtband „Les Fleurs du Mal“ („Die Blumen des Bösen“)
konzipiert. Dazu die Künstlerin: „Hochgeschürzt zu Blumen locken
Kinderkleider. Verlockung und Missbrauch liegen nah beieinander.
Baudelaire führt den Leser über den vollendeten Klang und Rhythmus
seiner Verse in menschliche Abgründe. Kann man in meinen Bildern
einen Hinweis auf Gewalt erkennen? Wohl kaum. Zu sehen ist der
Augenblick der Unversehrtheit
davor.“
ARTVENT
Kunstversteigerung
für das Kunstforum Rheinhessen
Samstag, 2.12.06, 15 - 19 Uhr
Vorbesichtigung
Sonntag, 3.12.06, Versteigerung 11 - ca. 13
Uhr
Besichtigung ab 10 Uhr, Kostenbeitrag 8 € (Speis und
Trank)
Kunstforum Rheinhessen, Kirchstr. 2, 55270 Essenheim
Im
Kunstforum Rheinhessen werden rund 100 Kunstwerke zur Auktion kommen.
Der Auktionator ist der „Wettergott“ von Essenheim,
Gunther
Tiersch. Kunstvereinsmitglieder stehen ihm zur Seite.
Der
Essenheimer Kunstverein hat praktisch alle seine angesammelten Mittel
- inzwischen über 100 000 € - in das Kunstforum in Essenheim
eingebracht. Die Mitgliederbeiträge alleine reichen für die
Finanzierung der Kunstvereinstätigkeit nicht aus. Viele
Künstlermitglieder und befreundete Künstlerinnen und Künstler
sowie Galerien haben dem Verein für den diesjährigen ARTVENT Werke
zur Verfügung gestellt.
Von A bis Z viel, viel Neues u. a. von
Nicole Ahland/Wiesbaden, Micha Brendel/Berlin, Petra
Ehrnsperger/Mainz, Martina Hahn/Mainz,
Rainer Hercks/Augsburg,
Nikola Jaensch/Essenheim, Monika Jung/Nieder-Olm, Udo
Kaller/Nürnberg, Karoline Koeppel/Berlin,
Stefanie
Kolb/Essenheim, Claus Laubscher (†)/Nieder-Olm, Hans-Otto Lohrengel
/Siebenmorgen, Sven Ochsenreither/Zölkow,
Detlef
Olschewski/Berlin, Marek Radke/Bielefeld, Sven Schalenberg/Hahnheim,
Richard Schimanski/Worms, Veronika Schneider/Nieder-Olm, Carmen
Stahlschmidt/Oppenheim, Hans-Peter Stark/Essenheim, Melanie
Viora/Köln, Annette Weber/Langenargen, Helmut Zavecz/ Nieder-Olm.
Geplant ist noch ein größerer Beitrag aus Pirmasens. Insgesamt ein
vielfältiges, junges Angebot. Und für jeden Geldbeutel ist etwas
dabei.
ARTVENT ist für alle Kunstinteressierten offen. Für eine
kleine Stärkung durch Speis und Trank wird ein Kostenbeitrag von 8 €
erhoben.
Auf zum ARTVENT! Zur
Kunst im Kunstforum Rheinhessen!
Zum Kunstforum Rheinhessen?
Autobahnring Mainz Ausfahrt ZDF, Mz-Lerchenberg, Essenheim.
Stadtauswärts bis Essenheim.
1. Einfahrt, zum Essenheimer Dalles
(Dorfmittelpunkt). Dort ist das Kunstforum Rheinhessen.
Mainz
ganz stark bei ARTVENT vertreten: Hinter
dem Angebot "Bunte Aussichten" von Katrin Hattenhauer,
Berlin, verbirgt sich das bekannte Ehepaar Beutel, Mainz. Die Mainzer
Stadtdruckerinnen und Stadtdrucker sind mit vielen hochwertigen
Werken im Aufgebot.
Arbeiten
der beiden Mainzer Künstler Sigrid Lehr und Matthias Rüppel im
Essenheimer Kunstverein
Ausstellung
aus der Reihe „Alt + Jung“ eröffnet am Freitag, 3. November
2006, 20 Uhr, im Kunstforum Rheinhessen.
Leben,
Identität, die mythische Vergangenheit und der Dialog zwischen
Mensch und Natur - das sind die Themen, um die die aktuelle
Ausstellung des Essenheimer Kunstvereins kreist. Nachdem Sigrid Lehr
von den Kuratoren des Vereins für 2006 ausgewählt war, wünschte
sie sich als das Pendant „Jung“ den Bildhauer, Maler und Zeichner
Matthias Rüppel. Beide haben bereits mehrfach in der Region
ausgestellt. Nun zeigen die beiden Mainzer Künstler in der Reihe
„Alt + Jung“ neben einer Auswahl aus ihrem Werk auch aktuelle
Arbeiten.
Die ausgestellten Werke Sigrid Lehrs bestehen aus
drei Gruppen. Ihre sich in Gitterspuren auflösenden
Landschaftsspuren sind neue, farblich sehr zart und dezent gehaltene
Acrylarbeiten, in denen sich die Künstlerin dicht an der Grenze
zwischen Traum und Wachsamkeit bewegt.
Ihre Malerei entsteht aus
einer inneren Notwendigkeit heraus, Erinnerungen, Emotionen und
Sehnsüchte sichtbar werden zu lassen. Neben Keramikfiguren zeigt
Sigrid Lehr außerdem eine Auswahl aus ihren groß- und
kleinformatigen, sinnlichen Materialbildern. In diesen arrangiert die
Künstlerin gesammelte Objekte wie Zweige, Wachs oder Metallstreifen
zu archaisch und mythisch anmutenden Reliefs.
„Wenn ich
künstlerisch tätig bin, basiert mein Tun zwar teilweise auf
präzisen Entscheidungen und antrainierten Fähigkeiten“ erläutert
Mattias Rüppel seinen Schaffensprozess. „Was das Werk im
Wesentlichen ein Eigenleben gibt, ist jedoch verwurzelt im Bereich
unbewusster emotionaler Entscheidungen. Auch seine Skulpturen
verweisen auf eine mythische Vergangenheit. Dem dominierenden Thema
in seinen Arbeiten, dem menschlichen Kopf, liegt eine intensive
Auseinandersetzung mit der Identität, die den Menschen von der Natur
unterscheidet, und dem menschlichen Selbstbewusstsein zugrunde. Doch
ist es weniger das individuelle Gesicht, das Matthias Rüppel seinen
Köpfen verleiht, sondern vielmehr die Darstellung des Kopfes in
seiner archetypischen Form.
Die Ausstellung
dauert vom 3. bis 26. November 2006. Vernissage ist am Freitag, 3.
November, um 20 Uhr, im Kunstforum Rheinhessen. Anschrift: Kirchstr.
2, 55270 Essenheim, Telefon: 06136/ 7640971 Öffnungszeiten: Immer
samstags von 15 bis 19 Uhr und sonntags von 11 bis 19 Uhr. Die
Kinderführung findet am Sonntag, dem 12. November, um 17 Uhr statt.
Ausstellung
„FreiFläche“ von Cornelia Rößler (Guntersblum/ Mainz) und Irma
Schick (München) im Kunstforum Rheinhessen
Video-,
Foto-, Ton- und Objektinstallationen zum Thema „Weltmeister“ -
Unterstützung durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz - Dauer: 24.
Mai bis 11. Juni 2006
Kaum einer
kann sich in diesem Jahr der Fußballweltmeisterschaft entziehen -
auch der Essenheimer Kunstverein tut dies nicht, und leistet mit
einer neuen Ausstellung und den damit verbundenen Positionen zweier
Künstlerinnen seinen Beitrag dazu: Bis zum Sonntag, 11. Juni 2006,
zeigen Cornelia Rößler (Mainz/ Guntersblum) und Irma Schick
(München) unter dem Titel „FreiFläche“ ihre ganz eigene Version
zum Thema „Weltmeister“ des Kultursommers Rheinland-Pfalz, der
diese Ausstellung auch unterstützt. Am Mittwoch, 24. Mai, um 20 Uhr,
findet die Vernissage im Kunstforum Rheinhessen in Essenheim
statt
Die Weltmeisterschaft 2006 bedeutet Austausch -
Austausch zwischen verschiedenen Ländern und Kulturen. Der
sportliche Wettbewerb, Sieg und Niederlage, stehen dabei neben
wirtschaftlichen Faktoren und den Nationalmannschaften mit ihren
„Stars“ im Vordergrund: All dies ist Ausdruck und Hervorrufen von
Emotionen zugleich. Zuschauer verfolgen die Spiele direkt aus dem
Stadion oder fiebern vor den Bildschirmen mit ihren Mannschaften mit
- die Spannung, die hierbei durch Zufall entsteht, bildet bei den
Menschen der verschiedenen Nationalitäten eine enorme emotionale
Regung. Das Spiel verbindet und trennt die Länder von- und
miteinander.
Menschen, ihre Emotionen und der Raum werden also
im Mittelpunkt der künstlerischen Auseinandersetzung stehen. Wie
wirken sich Einflüsse unserer Umgebung auf uns aus? Der menschliche
Körper, insbesondere das Spannungsfeld zwischen äußerer
Erscheinung und innerer Befindlichkeit, und das Spiel, zwischen
Gesetzen und Freiheit, stehen im Zentrum. Die vielen verschiedenen
Eindrücke werden in einem neuen Kontext erscheinen. Cornelia Rößler
und Irma Schick zeigen in Form von Video-, Foto- und Objekt- und
Toninstallationen Transformationen von Passivität und Aktivität,
von bewegten und unbewegten Bildern und von Groß und Klein. Die
verschiedenen Ausstellungsebenen des Kunstforums Rheinhessen laden
dazu ein, die Welt des Fußballs in unterschiedlichen Schritten
darzustellen - und zu erleben.
Bitte
beachten Sie unsere zusätzlichen Öffnungszeiten an den
Feiertagen!
Kunstforum
Rheinhessen., Kirchstr. 2, 55270 Essenheim.
Telefon: 06136 - 95 36
10, Fax: - 95 36 15.
www.essenheimer-kunstverein.de
Die
Vernissage ist am Mittwoch, 24. Mai 2006, um 20 Uhr.
Die
Ausstellung dauert bis zum 11. Juni 2006.
Öffnungszeiten: Am
Donnerstag, 25. Mai und Montag, 5. Juni jeweils von 11 bis 19 Uhr,
ansonsten immer Samstags 15 bis 19 Uhr, Sonntags 11 bis 19
Uhr.
Die Kinderführung findet am Sonntag, 7. Mai, um 17 Uhr
statt.
Ausstellung
von Ute Thiel und Lisette Verkerk
im Kunstforum Rheinhessen
(Plastiken und Zeichnung)
Am
Freitag, dem 28.4., um 20 Uhr, findet im Kunstforum Rheinhessen die
Vernissage zur Gemeinschaftsausstellung der befreundeten
Künstlerinnen Ute Thiel aus Wiesbaden und Lisette Verkerk aus
Amsterdam statt. Die Ausstellung dauert bis zum 14. Mai, gezeigt
werden Zeichnungen und Plastiken.
Ute Thiels Plastiken haben
nicht den bloßen Zweck, betrachtet zu werden. Sie sind interaktive
Figuren, laden den Betrachter dazu ein, sie zu erfühlen und zu
erleben: Thiels kleinere Objekte passen in jede Hand, die großen
können mit dem ganzen Körper wahrgenommen werde. Ihre drei Meter
lange Schaumstoffplastik „Mutters Mund“ etwa lädt, wie sie sagt,
zur Berührung, zur Entspannung und zum Liegen ein. In der
Ausstellung des Essenheimer Kunstvereins zeigt die Künstlerin neben
„Mutters Mund“ neue Farbstiftzeichnungen. Diese Arbeiten
entstanden 2005 und 2006 rund um die Kleinplastik „One“. Zu der
Ausstellung im Kunstforum Rheinhessen wird „One“ erstmals in
einer kleinen, exklusiven Auflage in Bronze erscheinen.
Die
Kunst Lisette Verkerks wendet sich vorwiegend wissenschaftlichen
Themen, wie Experimenten, Genen, Klonen oder Manipulationen zu. Eine
Kritikerin hat Verkerks Ausstellungen einmal als „wahre
Entdeckungsreise“ bezeichnet, bei der man sich auf den
faszinierenden Spuren eines naturhistorischen Museums bewegt.
Inhaltlich beschäftigt sich Lisette Verkerk mit der sich schnell
verändernden Welt unserer heutigen Zeit und stellt dazu Überlegungen
an. Sie verpackt Ihre Erfahrungen auf eine Art, die sowohl ästhetisch
als auch intellektuell herausfordert und nicht einfach zu fassen ist.
Für ihre neuesten Arbeiten, die nun auch in Form von Installationen
im Kunstforum zu sehen sein werden, begab sich die Künstlerin aus
Amsterdam auf eine Spurensuche in Krankenhäusern.
Ute Thiel
studierte an den Universiäten Saarbrücken und Mainz, sowie an der
École des Beaux Arts in Montpellier Bildende Kunst. Für ihre Arbeit
erhielt die Künstlerin bereits mehrere Auszeichnungen und
Stipendien. Im letzten Jahr finanzierte ihr die
Byrd-Hoffmann-Foundation in New York einen Aufenthalt in Robert
Wilsons Watermill auf Long Island. Außerdem ist Ute Thiel seit über
20 Jahren Lehrbeauftragte an verschiedenen Institutionen tätig.
Lisette Verkerk war schon an mehren Ausstellungen in den
Niederlanden, Deutschland, Frankreich und Belgien beteiligt und
studierte zwischen 1990 und 1995 an den Kunsthochschulen in Utrecht
und s’Hertogenbosch.
Kunstforum Rheinhessen., Kirchstr.
2, 55270 Essenheim.
Telefon: 06136 - 95 36 10, Fax: - 95 36
15.
www.essenheimer-kunstverein.de
Die Vernissage ist am
Freitag, 28. April 2006, um 20 Uhr.
Die Ausstellung dauert bis zum
14. Mai 2006.
Öffnungszeiten: Samstags 15 bis 19 Uhr,
Sonntags 11 bis 19 Uhr.
Die Kinderführung findet am Sonntag, 7.
Mai, um 17 Uhr statt.
PM:
Vernissage im Schnee versunken
Neuauflage am nächsten
Sonntag, 12.03.!
Die
Vernissage zur Ausstellung Ilse Haider im Kunstforum Rheinhessen wird
am Sonntag, dem 12.3., um 18 Uhr nachgeholt. Der Essenheimer
Kunstverein lädt alle Interessierten dazu ein, im Raumtransfer des
Schloßparks Schönbrunn von Wien nach Essenheim den Ausführungen
der Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Rasch zu folgen.
Auch am
Sonntag, dem 12.3., findet um 17 Uhr die Kinderführung mit dem
Vorsitzenden des Essenheimer Kunstvereins Andreas Preywisch statt.
Bitte Bleistifte mitbringen.
Zum eigentlichen
Vernissage-Termin am Freitag, dem 3.3., fanden sich im Kunstforum
wegen des Schnees nur Essenheimer und zwei wagemutige
Nieder-Olmerinnen ein. Die Künstlerin Ilse Haider und ihr Assistent
hatten es allerdings auch geschafft. Es wurde eine kleine, intime
Eröffnung. Angesichts der Bedeutung der Ausstellung: Es ist die
erste Installation der bekannten österreichischen Künstlerin in
Deutschland, hat sich der Essenheimer Kunstverein entschlossen, die
Vernissage zu wiederholen.
Ilse
Haider (Wien) : „und auf der Taube das Dach -
ein Raumtransfer
von Wien nach Essenheim“
Neue
Ausstellung im Kunstforum Rheinhessen vom 3. bis 19. März
2006.
Eine Brise Wiener
Flair wird im März in Essenheim wehen: Mit einer eigens für das
Kunstforum konzipierten Installation will die renommierte
österreichische Künstlerin Ilse Haider (Skulptur, Fotografie) den
Schlosspark Schönbrunn als Symbolraum nach Rheinhessen
transferieren. Ausstellungseröffnung ist am kommenden Freitag, 3.
März, um 20 Uhr.
Auf dieses außergewöhnliche Projekt darf
man gespannt sein: Die Wiener Künstlerin hat sich vorgenommen, in
Essenheim ein Raumkonzept zu realisieren, das durch den Einsatz von
Stellwänden und über die Bespielung der Wände den Schlosspark
Schönbrunn simuliert. Für Haiders künstlerisches Schaffen spielt
der Park eine bedeutende Rolle: „Seit der Geburt meines Sohnes
wurde dieser Ort zum nach draußen verlegten Arbeitsraum“,
erläutert sie.
Haiders Symbolraum hat zwei Gesichter: Zum einen
das des sehr künstlichen historischen Parks mit kulturell
vordefinierten Nutzungsmöglichkeiten. Zum anderen bietet ihr der Ort
durch die dort beheimateten halbwilden Tiere Möglichkeiten für
unerwartete Begegnungen, „deren Verlauf offen bleibt“, wie sie
sagt. In das Zentrum des Raums will die Künstlerin außerdem eine
begehbare Skulptur platzieren, deren kompakte Beengtheit den
Außenraum kontrastiert.
Ilse Haider, in Salzburg geboren,
lebt und arbeitet seit 1983 in Wien, wo sie an der Akademie der
Bildenden Künste studierte. Von 1995 bis 2001 ging sie einer
Lehrtätigkeit an der Universität für künstlerische und
industrielle Gestaltung in Linz nach. 2003 erhielt sie für ihre
Arbeit u. a. den großen Kunstpreis der Stadt Wien.
Kunstforum
Rheinhessen., Kirchstr. 2, 55270
Essenheim.
Telefon: 06136 - 95 36 10, Fax: - 95 36
15.
www.essenheimer-kunstverein.de
Die Ausstellung dauert
bis 19. März 2006.
Öffnungszeiten:
Samstags 15 bis 19 Uhr, Sonntags 11 bis 19 Uhr.
Die Kinderführung
findet am Sonntag, 12. März, um 17 Uhr statt.
Gez.
Stefanie Vorbeck
Pressereferentin
Das
Liebespaar-Projekt von Katrin Hattenhauer:
Liebespaare gesucht!
Wer will sich bewerben?
Unter
dem Titel „Das Liebespaar-Projekt“ steht die Sommerausstellung
von Katrin Hattenhauer im Kunstforum Rheinhessen. Ausgehend von dem
berühmten Bild des Gothaer Liebespaares wird die Künstlerin mehrere
Liebespaare abbilden, teils als Foto-Übermalungen, teils als
Malerei.
Zur Vorbereitung der Ausstellung einer Reihe von
Liebespaaren kommt die Künstlerin im März nach Essenheim, um Fotos
von Paaren aller Altersklassen und Herkunft aufzunehmen. Es können
sich Paare vom Kindergarten über Schule bis hin zu alten Paaren, die
z. B. freitags in Essenheim das Dalles-Café besuchen, bewerben,
sowohl Prominente als auch Nicht-Prominente. Die Foto-Woche geht vom
13. bis 18. März. Die Fotos werden von der Künstlerin auf
verschiedene Formate vergrößert und anschließend teilweise
übermalt. Wesentlich ist natürlich dabei, dass Katrin Hattenhauer
die Bilder stets positiv gestaltet, wie es ihrem Wesen entspricht,
auf keinen Fall irgendwie entstellend oder herabsetzend. Nicht
umsonst hat sie mit ihrem lebensbejahenden, farbenfrohen Malstil
besonders in Italien Erfolg, wo sie inzwischen mehr ausstellt und
verkauft als in Deutschland. Wer sich für das Liebespaar-Projekt
bewerben will, kann dies auf mehreren Wegen tun: per internet an
webmaster@essenheimer-kunstverein.de, per Post an den Essenheimer
Kunstverein, Kirchstr. 2, 55270 Essenheim oder per fon 0 61 36 - 95
36 10. Letzter Bewerbungstermin ist der 28.2.2006! In den ersten
Märztagen wird dann ein Foto-Termin vereinbart. Hierzu bitte eine
Kontaktaddresse angeben.
Die Zusammenarbeit von Katrin
Hattenhauer und Essenheimer Kunstverein hat eine sehr deutsche
Vorgeschichte:
Am 4.9.1989 malt die Künstlerin in Leipzig
Transparente. „Für ein offenes Land mit freien Menschen“ oder
„Reisefreiheit statt Massenflucht“ schreibt sie auf Bettlaken.
Mit zehn weiteren Oppositionellen macht sie sich auf den Weg zur
Nikolaikirche - die Transparente versteckt unter Hosen und T-Shirts.
In einer kurzen Demonstration nach dem Friedensgebet in der
Nikolaikirche zeigen Katrin Hattenhauer und ihre Mitstreiter die
Transparente, die nach wenigen Metern von Beamten der Stasi
heruntergerissen werden. Das ist der Beginn der
Montagsdemonstrationen. Eine Woche später am 11.9. werden einhundert
Menschen festgenommen, darunter auch die damals 20-jährige
Künstlerin. Fünf Wochen wird sie ohne Kontakt zur Außenwelt
festgehalten. Aus den hunderten von Demonstranten der ersten
Montagsdemonstration sind es bis zum 9.10.1989 75 000 geworden. Der
Fortgang der Geschichte ist bekannt. Und Katrin Hattenhauer läßt
sich in der Haft nicht brechen.
Bei einem Kulturtreff in Gotha
lernen sich der Vorsitzende des Essenheimer Kunstvereins Andreas
Preywisch und die Künstlerin kennen und schätzen. So kommt es zu
einer ersten Zusammenarbeit anlässlich des Freudenfestes des
Kunstvereins zur Einweihung des Kunstforums Rheinhessen, als Katrin
Hattenhauer ein Model aus Gotha künstlerisch bemalt.
Im
Juni/Juli 2006 kommt es nun unter dem Namen „Das
Liebespaar-Projekt“ zu einer erneuten Zusammenarbeit. Ausgangspunkt
der Ausstellungsidee ist das berühmte „Gothaer Liebespaar“ aus
der Vor-Dürer-Zeit, das im Schloß Friedenstein in Gotha aufbewahrt
wird, und vor dem sich gerne Thüringer Hochzeitspaare ablichten
lassen. Es handelt sich auf dem Bildnis um den Grafen Philipp den
Jüngeren von Hanau-Münzenberg und seine bürgerliche Frau
Margarethe Weißkircher, ein sog. „Ungleiches Paar“ also, das in
anderen Fällen durchaus zu Mord (Agnes Bernauer) oder Verbannung und
Selbstmord (die „Schöne Bärbel“ aus dem badischen Ottenheim)
geführt hat. Bei diesem Liebespaar ging alles gut, weil aus einer
ersten Ehe des Grafen mit Adriana von Nassau die Erbfolge bereits im
Sinne des Adels gewahrt war.
Erste
Mitgliederversammlung des Essenheimer Kunstvereins 2006
Neuer
Vorstand gewählt.
Der
Essenheimer Kunstverein hat in seiner ersten Mitgliederversammlung in
diesem Jahr einen neuen Vorstand gewählt:
Der erste
Vorsitzende, Andreas Preywisch, wurde erneut in seinem Amt bestätigt.
Als zweite Vorsitzende wird von nun an die Kunsthistorikerin Dr.
Gabriele Rasch agieren.
Wieder gewählt wurden außerdem die
Finanzwartin Hilde Schäfer, und die Schriftführerin Jutta Ruppert.
Dr. Inge Domes, Anita Grimm-Borchert und Cornelia Rößler
wurden überdies zu den drei Beisitzenden des Vorstands bestimmt. Ein
Kuratorenteam, das inzwischen neun Vereinsmitglieder umfasst, wurde
von der Versammlung einstimmig bestätigt.
Andreas Preywisch
lobte das Engagement der Mitglieder im letzten Jahr und ehrte Uwe
Sievers für die Dokumentation der einzelnen Ausstellungen. Der
Vorsitzende zeigte sich auch erfreut darüber, dass die
Mitgliederzahl weiter auf 427 angestiegen ist.
Dem Bericht
der Kassenprüfer war zu entnehmen, dass der Essenheimer Kunstverein
mit Mitgliederbeiträgen, Zuschüssen, Spenden und Sponsoring das
Programm für dieses Jahr gerade so schultern kann. 
Der neue Vorstand
des Essenheimer Kunstvereins nach den Wahlen am 27.1.2006.
Von
links: Jutta Ruppert, Schriftführerin, Dr. Gabriele Rasch,
Stellvertretende Vorsitzende, Cornelia Rößler, Beisitzerin, Andreas
Preywisch, Vorsitzender, Anita Grimm-Borchert, Beisitzerin, Dr. Inge
Domes, Beisitzerin, Hilde Schäfer, Finanzwartin.
Sie stehen für
eine gute Zukunft der Künste in Rheinhessen.
Programm
des Essenheimer Kunstvereins im 1. Quartal 2006
Von „Hinter dem
Sichtbaren“ bis zum „Liebespaar-Projekt“
Liebespaar-Projekt
wirft seine Schatten voraus
Die
Berliner (früher Leipzig, Gotha) Künstlerin Katrin Hattenhauer
kommt im März, genauer vom 13. - 19.3., nach Essenheim, um Fotos von
„Liebes-Paaren“ zu machen. In Frage kommen die Kleinsten im
Kindergarten, Schulbesucher, und, und, und bis hin zu Senioren
und/oder den Besuchern des Dalles-Café´s, Prominente oder Einfache.
Die Bilder werden unterschiedlich vergrößert: etwa 120x80 oder
40x30cm, und anschließend übermalt mit anderer Kleidung, Frisur,
Hut o. a. Die inzwischen besonders in Norditalien geschätzte
Künstlerin geht mit ihren Objekten sehr pfleglich und freundlich um.
Keinesfalls ist Ironie oder Herabsetzung im Spiel. Die übermalten
Fotos werden z. T. Bestandteil der Ausstellung „Das
Liebespaar-Projekt“ im Juni/Juli, auch zum Domherrenfest. Natürlich
wird auch das Liebespaar aus Gotha nicht fehlen.
Ruth
Bussmann im Kunstforum Rheinhessen
Die
Künstlerin aus Velbert stellt Malerei aus unter dem Titel „HINTER
DEM SICHTBAREN“. Die Ausstellung kam in Kooperation mit der Galerie
Epikur in Wuppertal zustande. Die Reproduktionen auf Plakat und
Einladung mit den Titeln Nizza und November üben eine gewaltige
Sogwirkung aus und veranlassen den Betrachter sofort zum Nachdenken
über das, was sich hinter der Oberfläche abspielt. Zur Einführung
spricht Dr. Gabriele Rasch.
Mitgliederversammlung
am 27.1.
Um 20 Uhr beginnt im Saal
des Domherrenhofes in Essenheim die jährliche Mitgliederversammlung.
Auf der Tagesordnung stehen Rechenschaftsberichte, Neuwahlen zum
Vorstand, Planungen für 2006 und 2007.
James
Ensor in einer großen Retrospektive
Am
Samstag, dem 18. 2., trifft sich der Essenheimer Kunstverein um 14.30
Uhr in der Schirn in Frankfurt, um sich mit je 80 Werken auf Leinwand
und Papier zu beschäftigen. James Ensor (1860-1949) ist ein Künstler
des Skurrilen, des Ironischen und Tiefgründigen. „Ensors von
Masken, Skeletten und Phantasiegestalten bevölkerten, farbgewaltigen
Gemälde sowie seine theatralisch komponierten Stilleben sind zum
unverwechselbaren Sinnbild für die Absurdität des Daseins
geworden.“ (Schirn). Für uns ist er wegen seines Einflusses auf
Künstler bis heute wichtig. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die
Führung beginnt diesmal um 14.45 Uhr.
DOKUMENTAR-FILM-KUNST
Wieder
viel vorgenommen haben sich für 2006 die Initiatoren der
Veranstaltungs-reihe des Essenheimer Kunstvereins
DOKUMENTAR-FILM-KUNST. Die Reihe soll mit Schwung fortgesetzt werden
Der Start ist am 16.Februar um 20 Uhr im Kunstforum Rheinhessen in
Essenheim, nächster Termin ist voraussichtlich am 18.5.
Reihe
KUNST der MODERNE
An den nächsten
Kunstabenden in der Alten Schule , Str. der Champagne in Essenheim,
beschäftigt sich Dr. Nicole Beyer mit der Kunst der Moderne vom
Impressionismus bis zum Ende des letzten Jahrhunderts.
Termine:
8.2., 8.3., 5.4., 10.5. jeweils 20 Uhr. Mitgl. 4 €, Nichtmitgl. 6 €
Ilse Haider schafft einen
Raumtransfer von Wien nach Essenheim
Am
Freitag, dem 3.3., um 20 Uhr eröffnet Ilse Haider ihre Ausstellung
unter dem Motto „auf der Taube das Dach“. Es handelt sich dabei
um eine vielschichtige Installation, wie sie von der bekannten
Künstlerin zum ersten Mal in Deutschland gezeigt wird. Das Spiel mit
Raum, Bild und Wort (Ein Spatz in der Hand …) lässt eine grandiose
Ausstellung erwarten. Diese Ausstellung wird in Kooperation mit der
Galerie Witzel in Wiesbaden und mit kräftiger Unterstützung des
Ministeriums für Forschung, Weiterbildung, Frauen und Kultur
verwirklicht.
Besuch bei
Alexandra Deutsch im Atelier in Wiesbaden
Am
Samstag, dem 18.3., um 15 Uhr treffen sich die interessierten
Mitglieder im Atelier der bekannten Künstlerin. Das Atelier befindet
sich im Kunsthaus, Schulberg 10, Wiesbaden. Neben den Arbeiten auf
und mit Papier zeigt uns die Künstlerin neuere Werke aus einer
Schaffensphase mit Stoff. Eine Anmeldung ist
erforderlich.
Ausstellungen von
Künstlermitgliedern:
· Horst
Gander: Rhythmus des Sehens, Bellevue-Saal, Wiesbaden, 12.1. - 5.2.
·
Ute Krautkremer: Inside - Out, Kreisgalerie Dahn, - 5.2.
· Heike
Negenborn: Poesie der Landschaft, Gal. Palais Walderdorff, Trier, -
5.2.
· Sven Schalenberg u. a.: „ave maria“, Verkündigung in
der Gegenwartskunst, Christuskirche Kassel-Bad Wilhelmshöhe, 15.1. -
16.2.
· Violetta Vollrath: Installation im Mainzer Hbf,
Westausgang, 3.3. - 2.4.
Ausstellung
„Hinter dem Sichtbaren“ von
Ruth Bussmann (Malerei) im
Kunstforum Rheinhessen.
„Ein
Bild hat immer die Stimmung, die ich gerade habe,
auch wenn es
ganz anders sein soll.“
Für
die erste Ausstellung 2006 hat der Essenheimer Kunstverein gleich
eine national renommierte Künstlerin zu Gast: Ruth Bussmann aus
Wuppertal (Malerei). Die Vernissage ist am Freitag, 20. Januar, um 20
Uhr, im Kunstforum Rheinhessen. Die Ausstellung dauert bis zum 12.
Februar.
Es sind Menschen, die Ruth Bussmanns Bilder zeigen,
die sie wie in fotografischen Momentaufnahmen festhält. Menschen,
die in einen Moment gebannt und festgefroren werden, inne halten in
ihrem Bewegungsfluss - sei es beim laufen, schwimmen oder flanieren.
Allerdings verleiht sie ihnen selten ein individuelles Gesicht. Die
Figuren, die meist einzeln, bisweilen aber auch in Gruppen auftreten,
wenden sich vom Betrachter ab. Was sich dann also „hinter dem
Sichtbaren“ verbirgt, seien es Emotionen oder die Geschichten zu
ihnen, wird folglich ihm überlassen. „Ich kenne meine Figuren
nicht“, erklärt die Künstlerin. „Aber ich kenne solche Menschen
wie sie.“
Eines wird in Bussmanns Bildern deutlich: Sie
malt um der Malerei willen. Das Wesentliche, die Tiefe ihrer Bilder,
entsteht nämlich über den Malprozess, und nicht über das Motiv. In
jedem Bild suche sie etwas, das sie selbst nicht kennt - ein Bild
geschehe beim Malen, sagt sie. Aus einzelnen Pinselstrichen
modelliert Bussmann ihre Menschen, wodurch sie sich aus ihrem
Hintergrund emporheben.
Nach ihrem Studium der Freien Kunst
und Malerei an den Kunstakademien in Münster und Düsseldorf stellt
Ruth Bussmann seit Mitte der 90er Jahre aus und wird inzwischen von
der Galerie Epikur in Wuppertal vertreten.
Die Ausstellung im
Kunstforum Rheinhessen geschieht in einer Zusammenarbeit zwischen dem
Essenheimer Kunstverein und der Galerie Epikur. Im Kontext der
Ausstellung - die Schau wurde zunächst in der Kunsthalle Vierseithof
in Luckenwalde/Berlin gezeigt, und wird im Anschluss an die
Ausstellung in Essenheim noch nach Wuppertal gehen - erscheint ein
hervorragender Katalog in einer Auflage von 650
Exemplaren.
Kunstforum
Rheinhessen, Kirchstr. 2, 55270 Essenheim.
Telefon:
06136 - 95 36 10, Fax: - 95 36
15.
www.essenheimer-kunstverein.de
Die Vernissage
ist am Freitag, 20. Januar 2006, um 20 Uhr.
Die
Ausstellung dauert bis zum 12. Februar 2006.
Öffnungszeiten:
Samstags 15 bis 19 Uhr, Sonntags 11 bis 19
Uhr.
Die Kinderführung findet am Sonntag, 29. Januar, um 17 Uhr
statt.
Essenheimer
Kunstverein stellt sein Ausstellungsprogramm für 2006 vor
Für
das kommende Jahr hat der Essenheimer Kunstverein folgende Künstler
aus der Region und dem In- und Ausland für Einzel- und
Gruppenausstellungen im Kunstforum Rheinhessen engagiert:
Januar/
Februar/ März:
20.01. bis
12.02.
Ruth Bussmann, Wuppertal. Malerei: „Hinter dem
Sichtbaren“
03.03. bis 19.03.
Ilse Haider, Wien
(Österreich). Ein Raum-Transfer von Wien nach Essenheim: „und auf
der Taube das Dach“
April/ Mai/
Juni/ Juli:
28.04. bis
14.05.
Ute Thiel, Wiesbaden, und Lisette Verkerk, Amsterdam
(Holland).
24.05. bis 11.06.
Cornelia Rößler,
Guntersblum, und Irma Schick, München.
23.06. bis
09.07.
Katrin Hattenhauer, Berlin:
„Liebespaar-Projekt“
September/
Oktober/ November:
01.09. bis
24.09.
Jakob Roepke, Berlin, und Ben-Coode Adams, Freddie Robins,
beide London (England).
29.09. bis 15.10.
Lucie Beppler,
Frankfurt.
03.11. bis 26.11.
Sigrid Lehr, Matthias Rüppel,
beide Mainz: Reihe „Alt und Jung“.
Dezember:
03.12.
Artvent:
Kunstversteigerung im Kunstforum Rheinhessen.
08.12. bis
17.12.
WINTER_ART: Künstlermitglieder stellen im Kunstforum
Rheinhessen aus.
Ausstellungsort:
Kunstforum Rheinhessen., Kirchstr. 2, 55270
Essenheim.
Vernissage
immer am Freitag, 20 Uhr.
Öffnungszeiten:
Samstags 15 bis 19 Uhr, Sonntags 11 bis 19 Uhr.
Kinderführungen immer an jedem zweiten Sonntag einer Ausstellung
um 17 Uhr.
WINTER_ART
2005 großer Erfolg 
(Nov_XIX)
Der
Bajazz zum Schluß war der Knüller. Weit über 400 Besucher bei der
diesjährigen Ausstellung WINTER_ART im Kunstforum Rheinhessen.
Wie
immer am 2. und 3. Adventswochenende stellte der Essenheimer
Kunstverein seinen Künstlermitgliedern das Ausstellungshaus am
Essenheimer Dalles zur Verfügung. Es waren in diesem Jahr knapp 20
Künstlerinnen und Künstler. Allgemein wurde die Reduzierung der
Anzahl der Ausstellenden gelobt. Vor allem wurde von Besuchern immer
wieder die gestiegene Qualität hervorgehoben.
Am letzten
Sonntag kam kurz vor Ende der Ausstellung der Bajazz von Mainz 05 zum
Signieren von Postern nach dem Bild „Bajazz 05“ von Brigitte
Borkott-Gerlach ins Kunstforum. Da gab es dann so einige
Erinnerungsfotos mit Bajazz und der Künstlerin.


Auf
den Fotos links Bajazz, Mitte Brigitte Borkott-Gerlach, rechts
Andreas Preywisch
Essenheimer
Kunstverein stellt Jahresgaben 2005/06 vor.
Die
Jahresgaben 2005/06 sind alles Originale der Künstlerin Uta Grün.
Es handelt sich dabei um zehn gerahmte und sehr hochwertige
Unikatzeichnungen aus ihrer Serie „Berge“. Vereinsmitglieder
zahlen wie immer einen Vorzugspreis: 170,- € für die fertig
gerahmte Arbeit. Nichtmitglieder sind für 220,- € dabei.
Mit
ihrer Serie „Berge“ (Mischtechnik auf Archivkarton) hat Uta Grün
zehn individuelle Werke geschaffen. Die „Berge“ haben keine
realen Vorbilder, sondern erwachsen aus der eigenen Vorstellung. Die
Künstlerin nähert sich ihren „Bergen“ folglich über das
einzelne Objekt - „die Dingmagie“, wie sie es selbst nennt - und
nicht über Tiefenräume und Landschaften.
Hervorzuheben sind
auch die präzise Plastizität und Beleuchtung, die Grün mit Hilfe
der Mischtechnik herausgearbeitet hat: Die in der Fläche isolierten
„Berge“ scheinen buchstäblich aus dem Papier empor zu
wachsen.
ARTVENT
Kunstversteigerung
für das Kunstforum Rheinhessen
Samstag, 26.11.05, 15 - 19 Uhr
Vorbesichtigung
Sonntag, 27.11.05, Versteigerung 11 - ca. 13
Uhr
Besichtigung ab 10 Uhr, Kostenbeitrag 8 € (Speis und
Trank)
Kunstforum Rheinhessen, Kirchstr. 2, 55270 Essenheim
Im
Kunstforum Rheinhessen werden rund 100 Kunstwerke zur Auktion kommen.
Der Auktionator ist dieses Mal der „Wettergott“ von Essenheim,
Gunther Tiersch. Kunstvereinsmitglieder stehen ihm zur Seite.
Wie
in den vergangenen Jahren haben wieder viele befreundete
Künstlerinnen und Künstler sowie Galerien dem Essenheimer
Kunstverein für den diesjährigen ARTVENT Werke zur Verfügung
gestellt: international Ilse Haider, Gottfried Helnwein, Fritz Köthe,
Mel Ramos, aus dem Norden der Vattenfall-Preisträger 2005 Sven
Ochsenreither, Prof. Armin Münch, die Berliner „Bobo“ Freitag,
Martin Noll, Detlef Olschewski, Hagen Stüdemann, Arno Waldschmidt,
die Kölner Claudia Schmitz, Franziskus Wendels, die Ludwigsburgerin
Sara Focke Levin, die Münchner Peter Fischerbauer, Ulrike Grießmayr,
der Hallenser Jan Thomas, aus der Region Petra Balbach, Petra
Ehrnsperger, Jens Titus Freitag, Markus Guthörl, die Stadtdruckerin
2005 von Mainz Nikola Jaensch, Monika Jung, Liesel Metten, Heike
Negenborn, Carmen Stahlschmidt, Ute Thiel, und viele andere. Dank an
die Galeristen Klemm und Witzel.
Auf
zum ARTVENT! Zur Kunst im Kunstforum Rheinhessen, Haus der
Kunst!
Zum
Kunstforum Rheinhessen? Autobahnring Mainz Ausfahrt ZDF,
Mz-Lerchenberg, Essenheim. Stadtauswärts bis Essenheim. 1. Einfahrt,
zum Essenheimer Dalles (Dorfmittelpunkt). Dort ist das Kunstforum
Rheinhessen. 
Prof.
Armin Münch, Rostock Träumende 1999 und Sibirierin
1966
"Impressionismus"
Vortrag
Alte Schule Essenheim
Am
Mittwoch, dem 16.11., um 20 Uhr hält Dr. Nicole Beyer den zweiten
Vortrag zum Thema "Impressionismus" in der Reihe
"Kunst
der Moderne" des Essenheimer Kunstvereins. Vorausgegangen war
der Vortrag zum "Vor-Impressionismus".
Die Vorträge
finden jeweils mittwochs etwa in der Monatsmitte statt. Nächste
Termine: 14.12., 8.2., 8.3.
Ort: Alte Schule, Straße der
Champgne, Essenheim.
Beitrag: Mitglied 4 € (20 € die ganze
Reihe von wohl 8 Vorträgen), Nichtmitglied 6 € (30 €).
Zwei
Jahre Kunstforum Rheinhessen: Harte Arbeit für den
Erfolg.
Einweihung
des „Kunstforums Rheinhessen“ vor zwei Jahren.
Essenheimer
Kunstverein zieht positive Bilanz.
Im
Sommer 2003 bezog der Essenheimer Kunstverein im Zusammenhang mit der
Ortskernsanierung in Essenheim am „Dalles“, wie ihn die
Einheimischen nennen, eine Ausstellungshalle und schuf so das
„Kunstforum Rheinhessen“. Nach zwei Jahren kann man nun sagen:
Die Arbeit hat sich gelohnt. Das „Kunstforum Rheinhessen“ ist
eine Erfolgsgeschichte geworden.
Das Unternehmen konnte so aber
nur aufgrund der Zusammenführung der jeweiligen Interessen der
Ortsgemeinde und des Essenheimer Kunstvereins gelingen. Die
Ortsgemeinde erhielt durch die kulturelle Schwerpunktbildung
wesentlich mehr Zuschüsse vom Land als sonst möglich, und im
Zusammenwirken entstand ein moderner und gleichzeitig ins historische
Ensemble passender Ortskern.
Es war nicht sicher, ob der
Essenheimer Kunstverein, der mittlerweile über 420 Mitglieder zählt,
das Unternehmen Kunstforum Rheinhessen schultern konnte - inzwischen
ist mit „Faltungen“ von Sara Focke Levin die 17. Ausstellung
gemeistert. Der Vorsitzende des Kunstvereins, Andreas Preywisch, war
stets zuversichtlich, dass die Vision „Kunstforum“ ein Erfolg
sein müsse und vertraute auf das Engagement der Mitglieder.
Doch
Probleme treten meist erst nach einer Gründung auf: Schafft man den
Ausstellungsbetrieb einer Kunsthalle, die um ein Vielfaches größer
ist als ein Rathaussaal? Im Gegensatz zu Kunstvereinen in Städten,
wo hauptamtliche Kräfte häufig bezahlt werden oder die Städte
ihnen in vielfacher Weise unter die Arme greifen, arbeiten beim
Essenheimer Kunstverein alle ehrenamtlich. Das hat natürlich
Konsequenzen für die Öffnungszeiten - mit freiwilligen Aufsichten
kann man praktisch nur an Wochenende öffnen.
Inzwischen hat
der Essenheimer Kunstverein mehr als 100.000 Euro in das „Kunstforum
Rheinhessen“ investiert - für einen gemeinnützigen Verein eine
gewaltige Summe. Zurzeit schafft der Kunstverein mit seinem
Jahresetat etwa den Ausstellungsbetrieb. Eine Reservebildung wäre da
natürlich wünschenswert, auch durch die Unterstützung aus der
näheren und weiteren Region durch Firmen oder Private. In diesem
Sinne soll eine Stiftung „Kunstforum Rheinhessen“ tätig werden.
Zwei Jahre Kunstforum, das steht gleichbedeutend mit einer
Vielzahl von Ausstellungen: Den Mettens aus Nieder-Olm, Absolventen
der renommierten Leipziger Schule, der Austausch mit dem Kunstverein
der Hansestadt Rostock, ausländische Künstler aus Spanien oder
Italien. Medienkunst, Malerei, Zeichnungen und Installationen.
Mit
einheimischen, nationalen und internationalen Künstlern wurde die
Welt der Kunst ausgestellt. Ganz nach dem Motto: Wir überschreiten
Grenzen, wir suchen die Verortung in der Welt.
Am
Wochenede des 1. Advent findet die Kunst-Auktion "ARTVENT"
statt.
ARTVENT
- Kunst-Auktion zugunsten des Kunstforum
Rheinhessen.
Samstag, 26.11., 15 - 19 Uhr Besichtigung der
Kunstwerke, die am 27.11. zur Versteigerung kommen. Es können auch
schon Gebote abgegeben werden.
Im Kunstforum Rheinhessen,
Kirchstr. 2, 55270 Essenheim
am Sonntag, 27.11., 10 Uhr Öffnung
11
- ca. 13 Uhr Versteigerung durch Gunther Tiersch, "Wettergott"
aus Essenheim,
Mithilfe von Kunstvereinsmitgliedern
Zur
Versteigerung kommen mehr als 100 Kunstwerke von regionalen,
nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern.
Die
ursprünglich vorgesehene Ausstellung für November wurde von Fee
Fleck abgesagt. Dafür zeigt der Essenheimer Kunstverein im
Kunstforum Rheinhessen:
Ausstellung
„Faltungen“ der Künstlerin Sara Focke Levin
im Kunstforum
Rheinhessen
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ACHTUNG:
wegen der unterschiedlichen Feiertagsregelungen in Rheinland-Pfalz
und Hessen bleibt die Ausstellung "Faltungen" von Sara
Focke Levin am 1.11. geschlossen: die Aufsichten arbeiten alle
ehrenamtlich. Die Ausstellung ist wieder am Samstag, 5.11., von 15 -
19 Uhr zugänglich.
Die Kinderführung in der Ausstellung
"Faltungen" von Sara Focke Levin findet am zweiten Sonntag
der Ausstellung, dem 6.11., um 17 Uhr statt. Bitte weiche Bleistifte
mitbringen!
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Ludwigsburger
Künstlerin zeigt Papierarbeiten und Fotografien
Premiere
in Essenheim: Normalerweise widmet sich Sara Focke Levin in ihrem
künstlerischen Werk überwiegend der Fotografie. In der Ausstellung
im Kunstforum Rheinhessen vom 28. Oktober bis 13. November werden
ihre Fotoarbeiten allerdings nicht den Schwerpunkt bilden. Denn die
Künstlerin besitzt inzwischen drei umfangreiche Serien von
Papierarbeiten, die zuvor zum Großteil noch nie in einer Ausstellung
zu sehen waren.
Sara Focke Levins Faltungen verbinden sich in
der Technik real gefalteter Materialien wie Papier und Bristol und
ihrer Bearbeitung durch poliertes Grafit und greifen Aspekte aus
Architektur und Landschaft auf. Die Faltungen sind sehr
zurückgenommene, poetische und zeichnerische Arbeiten, die durch
einige Skulpturen ergänzt werden: „Es wird“, so die Künstlerin,
„abgesehen von einigen kleineren Objekten eine sehr grafische
Ausstellung werden, die sich aus ihren räumlichen und abstrakten
Zusammenhängen erschließt.“
Die Künstlerin lebt und
arbeitet seit 1992 in Ludwigsburg und Berlin. Neben zahlreichen
Ausstellungen in Deutschland war Sara Focke Levin auch an Projekten
im Ausland beteiligt - u. a. in Sibirien, Los Angeles, Spanien, Polen
und Frankreich - und wurde in der Vergangenheit mit mehreren
nationalen und internationalen Preisen und Stipendien
ausgezeichnet.
Eine Ausstellung Sara Focke Levins im
Kunstforum war ursprünglich erst für 2007 geplant. In der Reihe
„Alt und Jung“ sollten eigentlich Fee Fleck und Petra Goldmann
eine Auswahl aus ihrem jeweiligen Werk in Essenheim zeigen. Fee Fleck
sagte die Ausstellung jedoch kurzfristig ab, und so konnte der
Kunstverein glücklicherweise Sara Focke Levin dafür gewinnen, ihre
Ausstellung vorzuziehen.
Die Ausstellung „Faltungen“
dauert vom 28. Oktober bis zum 13. November 2005. Eröffnung ist am
Freitag, 28. Oktober, um 20 Uhr im Kunstforum Rheinhessen. Zur
Einführung spricht die Kunsthistorikerin Dr. Gabriele Rasch aus
Mainz. Öffnungszeiten sind jeweils samstags von 15 bis 19 Uhr, sowie
sonntags von 11 bis 19 Uhr. Die Kinderführung findet wie immer am
zweiten Sonntag, 6. November, um 17 Uhr statt.
PM
„Kunst der Moderne“ - Vortragsreihe mit Dr. Nicole Beyer
Ort:
Alte Schule, Straße der Champagne, 55270 Essenheim
Daten: 2005:
12.10., 16.11., 14.12. 2006: 8.2., 8.3., 5.4., 10.5. jeweils
mittwochs
Vortragsreihe „Kunst
der Moderne“
Am Mittwoch, dem
12.10., um 20 Uhr referiert Dr. Nicole Beyer, Landesmuseum Mainz, in
der Alten Schule in Essenheim über den Impressionismus. Damit
beginnt der Essenheimer Kunstverein eine neue Reihe von Vorträgen
über die Kunst der Moderne bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Damit
schließt Dr. Nicole Beyer an den Durchgang durch die Kunstgeschichte
von den Anfängen bis ins 19. Jahrhundert in den letzten zwei Jahren
an, eine wahrlich fesselnde und begeisternde Reihe. Dr. Nicole Beyer
beschränkt sich bei ihren Referaten über die Kunst der Moderne auf
die Malerei.
Beginn der Reihe ist am Mittwoch, dem 12.10., um
20 Uhr, weitere Termine sind ebenfalls mittwochs 16.11., 14.12. in
2005 und 8.2., 8.3., 5.4. und 10.5. in 2006.
Es wird ein
Kostenbeitrag von 4 € (Mitglieder) und 6 € (Nichtmitglieder)
erhoben. Wer im Voraus die ganze Reihe bucht, ist mit 20 € bzw. 30
€ dabei. Ort der Vorträge ist die Alte Schule in der Straße der
Champagne in Essenheim.
Kunst-
und Künstleraustausch
zwischen Ostseeküste und
Rheinhessen
Kunstforum
Rheinhessen zeigt Werke von sechs Künstlern aus der Hansestadt
Rostock. Kooperationsprojekt zwischen dem Essenheimer Kunstverein,
dem Kunstverein zu Rostock und der Ateliergemeinschaft KGB.
Aus
persönlichen Kontakten ist in den letzten Jahren eine tragfähige
Künstlerbeziehung zwischen der Ostseeküste und Rheinhessen
entstanden. Nachdem der Essenheimer Kunstverein im Herbst 2004 mit
zwei seiner Künstlermitglieder zu Gast im Kunstverein der Hansestadt
Rostock gewesen ist, kommt es nun zum Gegenbesuch. Die Ausstellung
ist ein Kooperationsprojekt zwischen den beiden Kunstvereinen und der
ehemaligen Rostocker Ateliergemeinschaft KulturGüterBahnhof (KGB).
Unter dem Motto „Kontraste“ werden Werke der Künstler Wolfgang
Friedrich (Bildhauerei), Barbara Kinzelbach (Fotografie, Bildhauerei,
Malerei, Grafik), Britta Nauman (Malerei), Antje Niemann (Malerei,
Grafik), Grit Sauerborn (Malerei, Grafik) und Hagen Stüdemann
(Siebdruck) zu sehen sein.
Das Œuvre des Bildhauers Wolfgang
Friedrich erscheint als Spannungsbogen zwischen antiker Hochkultur
und der klassischen Moderne. In seinen Plastiken aus Bronze und Wachs
konzipiert der „Choreograph“ Friedrich Szenen, in denen er auf
präzise Weise Figuren und architektonische Elemente in einer Art
„Bühnenbild“ zusammenfügt.
Barbara Kinzelbach verleiht
in ihren Bildern ihrer Faszination für die Natur Ausdruck. Die
Quadratform ist neben Szenen aus der Natur ein weiteres
wiederkehrendes Motiv in ihrem Werk. In Portraits setzt sich die
Künstlerin außerdem mit der Gefährdung des Individuums in der
Gegenwart auseinander.
Britta Nauman verwendet für ihre
Bilder außergewöhnliche Strukturmittel wie Zucker und Salz, Kaffee,
Baumrinde, Wachs oder Steinstaub. Dabei wird Sand zum bevorzugten
Material - Sand von der Ostsee, wo sie herstammt, oder Sand, den sie
von ihren Reisen mitbrachte. Vor allem ein achtwöchiger Aufenthalt
in Chile stellte für Nauman eine große Inspirationsquelle dar.
Bei Antje Niemann haben die eigenen Empfindungen und
Erinnerungen großen Einfluss auf ihre Natur- und Landschaftsbilder.
Sie folgt beim Malen ihren eigenen Gefühlswerten. Dabei finden
häufig auch Naturmaterialien - wie Laub oder Gräser - Verwendung.
Auch Grit Sauerborn „forscht“ in ihrer eigenen
Gefühlswelt, lässt daraus Formen entstehen und beobachtet, wie das
Innere auf der Leinwand sichtbar wird. Häufig holt sie Inspirationen
in der Literatur. Sie sucht nach Linien, Formen und Figuren und lässt
die in Fläche und Raum zusammenspielen.
Seit 1999 widmet
sich Hagen Stüdemann vorwiegend dem zwei- oder mehrfarbigen
Siebdruck. Die meisten seiner Drucke zeigen weibliche Akte und
Portraits und bestehen jeweils aus einzelnen Teilen und
(Farb-)Ebenen. Dabei erscheinen seine „gebauten“ Siebdrucke als
lebendige Geflechte aus Linien und Flächen.
Die Ausstellung
dauert vom 30. September bis 16. Oktober 2005. Eröffnung ist am 30.
September um 20 Uhr im Essenheimer Kunstverein. Öffnungszeiten sind
jeweils samstags, 15 bis 19 Uhr, sowie sonntags sowie am 3.11. von 11
bis 19 Uhr. Die Kinderführung findet am Sonntag, 9. Oktober, um 17
Uhr statt.
Stefanie Vorbeck, Pressearbeit.
Kunstforum
Rheinhessen zeigt 50 Selbstportraits des Künstlers Arno
Waldschmidt.
„Der
einzig wahre Realist ist der Visionär“ (F. Fellini). Ein
Selbstportrait aus 50 Jahren in 50 Bildern.
Als Mitglied der
„Werkstatt Rixdorfer Drucke“ dürfte Arno Waldschmidt, der seit
1972 in Berlin und Gifkendorf bei Lüneburg lebt und arbeitet, dem
Mainzer Publikum und darüber hinaus bereits aufgrund verschiedener
Ausstellungen in den letzten Jahren (unter anderem im
Gutenberg-Museum) ein Begriff sein.
Jetzt holt das Kunstforum
Rheinhessen den Künstler wieder in die Region: Am Freitag, 2.
September, eröffnet im Essenheimer Kunstverein eine
Einzelausstellung Arno Waldschmidts. Die Einführungsrede ist als
Zwiegespräch zwischen dem Künstler und dem Vorsitzenden des
Kunstvereins, Andreas Preywisch, gestaltet.
Gezeigt werden 50
Selbstportraits und Zeichnungen aus Waldschmidts Werk der letzten 50
Jahre. „Realismus bedeutet darzustellen, was noch keiner gesehen
hat, obwohl es jeder kennt“, ist sein Motto. In seiner langen
Schaffensperiode sind zahlreiche Selbstbildnisse entstanden, in denen
er dem Betrachter immer wieder in neuer Gestalt gegenüber tritt und
begegnet - mal maskiert, mal nackt, mal nur in Auszügen und
Körperteile verbergend, dabei häufig Zigarre rauchend, oder sich
den Bleistift als Werkzeug hinter das Ohr klemmend. Seine Zeichnungen
sind (selbst)ironische, eindringliche und fein herausgearbeitete
Reflexionen über seine Persönlichkeit, die jetzt in dieser
Kombination erstmalig komprimiert in einer Ausstellung in Essenheim
zu sehen sein werden.
Die Ausstellung „Ein Selbstportrait
aus 50 Jahren in 50 Bildern“ dauert vom 2. bis 18. September 2005.
Eröffnung ist am 2. September um 20 Uhr im Essenheimer Kunstverein.
Öffnungszeiten sind jeweils samstags, 15 bis 19 Uhr, sowie sonntags
von 11 bis 19 Uhr. Die Kinderführung findet wie immer am zweiten
Sonntag, 11. September, um 17 Uhr statt.