KONTERFEI | 16. Pleinair Rheinhessen

15. bis 21. Juni 2026 | Hofgut der Bernhardt Stiftung in Undenheim

 

mit Karin Bohrmann-Roth | Bernd Brach | Waldemar Erz | Monika Geisbüsch | Maximilian Koch | Karoline Koeppel | Anne Kuprat | Stefan Petzold | Christine Reinckens | Sven Schalenberg | Kathrin Schik | Christine Thuns | Stefan Wiegers

VERNISSAGE: Freitag, 19. Juni, 18:00 Uhr
Einführung: Eva Appel im Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern
Musik: Franz Staab (Klavier) | Hajo Gottberg (Gesang) | Bernhard Völz (Posaune)
Weinsponsor: Weingut Jung, Undenheim

Besuchszeiten während des Arbeitens:
MO/15. Juni bis DO/18. Juni: jeweils von 10–13 Uhr und 14–17 Uhr

Öffnungszeiten der Ausstellung:
SA/20. Juni: 14–17 Uhr
SO/21. Juni: 11–15 Uhr


Das Hofgut der Bernhardt Stiftung in Undenheim ist in diesem Jahr das (Freiluft-)Atelier unseres PLEINAIR RHEINHESSEN. 13 Künstlerinnen und Künstler arbeiten vier Tage lang in den denkmalgeschützten Räumen des Hofguts und im Garten zum Thema „KONTERFEI“. Und sie begrüßen Sie mit einer besonderen Kunst-Verführung. 

Konterfei – ein Begriff aus Zeiten, in denen Menschen sich im Portrait verewigen ließen. Seit die Fotografie das übernommen hat, muss ein Konterfei nicht mehr nur schmeicheln. Es muss nicht mehr den gesellschaftlichen Status abbilden, sondern darf den Charakter zum Thema machen. 

Möchten Sie, liebe Kunst-Interessierte, wissen, wie Künstlerinnen und Künstler Sie sehen? Sind Sie neugierig auf ein persönliches Abenteuer mit Kunst, neugierig auf sich? 
Sie sind herzlich eingeladen, sich zeichnen oder malen zu lassen.
MO. 15. Juni bis DO. 18. Juni | jeweils 10–13 Uhr und 14–17 Uhr
 
13 Kunst-Schaffende freuen sich auf Sie, auf Besuch und Gespräche und als Modelle zum Zeichnen und Malen:
   
Karin Bohrmann-Roth – malt Porträts von Menschen in Bewegung, konzentriert auf charakteristische Merkmale und wesentliche Körperlinien. Viele Figuren der Bildhauerin stehen im öffentlichen Raum – aus Bronze, Stein und Beton.

Bernd Brach – zeichnet schnelle Portraits mit Kohle oder Pastellkreide und bettet diese in vegetative Formen ein.

Waldemar Erzarbeitet in Mixed-Media-Technik und kombiniert dabei einen ausdrucksstarken, teils exzentrischen Farbauftrag mit Collage-Elementen. Seine Arbeitsweise beschreibt er als „freirealistische Sachlichkeit“. Im Zentrum seines Schaffens stehen Mensch, Natur und  urbanes Leben.

Monika Geisbüsch – malt Menschen inmitten mächtiger Bauten und prächtiger Räume. Sie wirken klein, versunken in der eigenen Gedankenwelt. Die gebaute Umgebung nehmen sie nicht wahr. Beides verbinden erst die Bilder mit Spiegelungen und dem Spiel des Lichts.

Maximilian Koch – hält in Zeichnungen und Druckgrafik die Präsenz von Orten, Dingen und vor allem von Menschen fest. Ihm geht es um „genaues Beobachten, um intensives Erfassen von Räumlichkeit, Körperlichkeit und der Zeit, die das Sehen braucht.“

Karoline Koeppel – findet ihre Motive überall, denn „die Wirklichkeit ist unbegrenzt“. Wenn sie einzelne reale Elemente zusammenbringt, verwandelt sie ein Stück Wirklichkeit in etwas Fremdes. Und umgekehrt: Eine reale Situation wird fiktiv.

Anne Kuprat – erschafft Zeichnungen und Menschen-Plastiken nach lebenden Modellen. Ihre Menschenbilder beleuchten unser aller komplexes Innenleben und unser Verhältnis zum Leben und zur Welt. Etwas ganz Besonderes sind ihre Tier-Skulpturen aus Zweigen, die sie Raum-Zeichnungen nennt.

Stefan Petzold – hat „Spaß daran, sehr realistisch und detailliert Bilder zu zeichnen und zu malen.“ Seine Freude am Ausprobieren ist zu groß, um sich auf nur einen Stil festzulegen. Seine Arbeitsweise kann man sich auf Youtube ansehen.

Christine Reinckens – malt Mensch und Gegenstand in der Bewegung, mit lebhaften Kontrasten zwischen Licht und Schatten. Im nächsten Augenblick wird alles anders aussehen. Aber das Charakterische bleibt und wird weiter getragen im Fluss der Zeit. Gemalte Momentaufnahmen.

Sven Schalenberg  – liebt das Auffällige, starke Farben und expressive Umrisse. Und manchmal überzieht er auch ins Karikative. In Multimedia-Projekten stellt er Bilder großer Maler der Vergangenheit ins Jetzt und Heute. 

Kathrin Schik – arbeitet mit fotografischen, druckgrafischen und plastischen Verfahren. Ihre Arbeiten kreisen um Sichtbarkeit, Spur, Verwandlung und das Verhältnis von Oberfläche und Dahinter. Im Porträt zeigt sich das Gegenüber als vielschichtige Erscheinung – zwischen Sichtbarem und Verhüllung, Fragment und Spur.

Christine Thuns – ist vielseitig. Ihre informellen Werke entwickeln sich im dynamischen Wechselspiel zwischen Innenleben und  Realität von Farben und Formen auf der Leinwand. Beim Thema Konterfei wird sie sich einer prominenten Persönlichkeit widmen und mit ihr in verschiedenen Techniken in einen künstlerischen Dialog treten.

Stefan Wiegers – zeichnet und malt figürlich: „schnelle skizzenhafte Bilder, die das Licht, Stimmungen, Bewegungen und flüchtige Eindrücke direkt festhalten“. Oft setzt er ein Motiv aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf ein und dasselbe Blatt.


Die Bernhardt Stiftung 
Die 2014 gegründete Stiftung fördert Künstler und Kulturveranstaltungen vornehmlich in Rheinhessen und sie widmet sich der Ausbildung, Entwicklung und Integration junger Menschen im sozialen, sportlichen und kulturellen Bereich.
> Hofgut der Bernhardt Stiftung, Staatsrat-Schwamb-Straße 59, Undenheim


Kuratoren-Team:  Eva Appel I Petra Balbach I Susan GeeI I Andreas Preywisch I Carmen Stahlschmidt

© Titelmotiv: Maximilian Koch 


HERZLICHEN DANK 
-für die Unterstützung des Pleinair Rheinhessen 2026:
Stiftung Kultur im Landkreis Mainz-Bingen 
Volksbank Darmstadt Mainz
Ortsgemeinde Essenheim, Domherren-Apotheke, Pizzeria da Pino, Weingut Wagner (alle Essenheim),
Ristorante Raffaele,  Autotechnik Jakob (beide Stadecken-Elsheim)
Ristorante Pizzeria Casa Napoli, Weingut Jung (beide Undenheim) 

- für den Willkommensgruß
an die Essenheimer Weingüter 
Braunewell, Kissinger, Mossel-Mentz, Wagenknecht, Wagner und an das Gästehaus Himmelweit